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Interessant, wenn man die halbe Wahrheit verschweigt.

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  1. Interessant, wenn man die halbe Wahrheit verschweigt.

    Autor: Bonarewitz 06.10.21 - 17:18

    Oder kann Herr Lesch einmal erklären, was eine Notstromversorgung bringt, wenn alle Glasfasern weggespült wurden?
    Jeden Mast mit vermeschtem Richtfunk in völlig übertriebener Kapazität ausstatten, falls ein lokales Jahrhunderthochwasser kommen sollte? Schließlich muss ein Mast am Ende noch 15 weitere versorgen....

    Grundsätzlich halte ich eine Diskussion über Ausfallsicherheit für absolut sinnvoll.
    Aber das Hochwasser im Ahrtal (in seiner unverständlich extremen Ausprägung) als Anspruch für absolute Ausfallsicherheit zu nehmen, dürfte völlig übers Ziel hinaus schießen.

    Vor allem, wenn man bedenkt, wie schnell z.B. die Telekom das Mobilfunknetz wieder lauffähig bekommen hat.

  2. Re: Interessant, wenn man die halbe Wahrheit verschweigt.

    Autor: Tuxraxer007 06.10.21 - 17:38

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder kann Herr Lesch einmal erklären, was eine Notstromversorgung bringt,
    > wenn alle Glasfasern weggespült wurden?
    Eben, das ist genau das Problem.

    Wenn den YT-Kanal der Telekom schaut, wir sehen, wie es dort in der Gegend mit den Telekom-Standorten aussieht. Viele davon standen bis zu Kellerdecke unter Wasser und somit auch die Technik darin. Telekom sagte selber, das die Stromversorgung der Mobilfunksender mti wenigen Ausnahmen nicht das Problem war, sondern die Anbindung weg war.

  3. Re: Interessant, wenn man die halbe Wahrheit verschweigt.

    Autor: hasselblood 06.10.21 - 20:59

    Ok, meine Auflagen wären:

    H200 Standort (also eine Entfernung von Flüssen usw, so weit, wie alles 200 Jahre ein Hochwasser reicht. Genügt vermutlich oft schon 200 Meter)
    30 min Notversorgung
    Generell nicht am Fluss, Technik nicht im Keller, min 5 Meter über Wasser usw… kostest alles nicht wirklich mehr.

    Außerdem hätten die Leute ja gewarnt werden können… davor gab es ja noch Netz.

    Die Telekom usw sollten mit dem Katastrophenschutz einige Not Masten auf Lager haben, nach 48h müsste eine Abdeckung von 90% kein Problem sein.

  4. Re: Interessant, wenn man die halbe Wahrheit verschweigt.

    Autor: HeroFeat 07.10.21 - 03:27

    hasselblood schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 30 min Notversorgung

    Das ist viel zu kurz.

    Bei einem solchen Ereignis wie neulich ist damit zu rechnen das der Strom in den betroffenen Gebieten entweder ausfällt oder aktiv abgeschaltet wird. Das geschieht dann um die noch im überschwemmten Gebiet feststeckenden Menschen vor Stromschlägen zu schützen (keine Ahnung ob das neulich gemacht wurde).

    Die Frage ist natürlich was man ermöglichen will, Notrufe, normale Kommunikation, ...

    In der ersten halben Stunde bei einem solchen Ereignis herrscht aber erstmal auf allen Seiten Chaos und die Leitungen werden überall vermutlich überlastet sein. Auch entwickelt sich eine solche Lage ja konstant weiter.

    Und auch bei einem normalen Stromausfall ist eine halbe Stunde ggf. schon sehr kurz bemessen. In der Zeit kann ja nicht mal jemand vom Anbieter mit einem Generator rausfahren, diesen anschließen und einen konstanten Betrieb gewährleisten. Und dann steht in dem Gebiet ja vermutlich nicht nur ein einzelner Mast.

  5. Re: Interessant, wenn man die halbe Wahrheit verschweigt.

    Autor: chefin 07.10.21 - 09:56

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder kann Herr Lesch einmal erklären, was eine Notstromversorgung bringt,
    > wenn alle Glasfasern weggespült wurden?
    > Jeden Mast mit vermeschtem Richtfunk in völlig übertriebener Kapazität
    > ausstatten, falls ein lokales Jahrhunderthochwasser kommen sollte?
    > Schließlich muss ein Mast am Ende noch 15 weitere versorgen....
    >
    > Grundsätzlich halte ich eine Diskussion über Ausfallsicherheit für absolut
    > sinnvoll.
    > Aber das Hochwasser im Ahrtal (in seiner unverständlich extremen
    > Ausprägung) als Anspruch für absolute Ausfallsicherheit zu nehmen, dürfte
    > völlig übers Ziel hinaus schießen.
    >
    > Vor allem, wenn man bedenkt, wie schnell z.B. die Telekom das Mobilfunknetz
    > wieder lauffähig bekommen hat.

    100% Ack

    Wir können nicht alles abfangen, es gibt Grenzen und egal was wir auch bauen und machen. Die Natur ist stärker und wird jede Bemühung zunichte machen. Dazu kommt, es muss auch bezahlbar bleiben. Und solche Jahrhundertereignisse sind nicht vernüftig auszubügeln. Die Kosten in den letzen 50 Jahren wären höher gewesen wie der aktuell Schaden der entstanden ist. Den Strom und Telefon gibts dort schon ewig. Das hätte man also 45 bereits so machen müssen, das es 100% Hochwassersicher ist...und hätte folglich 76 Jahre umsonst bezahlt, bis es nun einmal greift. Allerdings nur Strom bis ins Tal und Telefon. Die Häuser und Trafos im ort wären trotzdem weg.

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