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Notstrom-Einspeisungen, analog zu Löschwassereinspeisung

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  1. Notstrom-Einspeisungen, analog zu Löschwassereinspeisung

    Autor: adorfer 06.10.21 - 23:28

    Was den meisten Standorten (ausserhalb des Kernnetzes) fehlt sind einfach nutzbares Möglichkeiten zur Notstromeinspeisung.
    So wie die Feuerwehr das bei (fast) jedem Hochhaus sehen will, um im Notfall Löschwasser von der Strasse bis ins Obergeschoss drücken zu können. (Warum das alles Sinn ergibt spare ich mir mal)
    Also nicht nur um Diesel-NEAs einzusparen (und auf den fahrbaren/luftverlasteten Generator bis zum Leerlaufen der Akkus zu hoffen), sondern schlicht um auch bei defekten NEAs einen praktiablen(!) Alternativplan zu haben, der nicht in "dicke Kabel am Boden durch Brandabschnittstüren", als Provisorium bis zur Reparatur führt. Allein die Brandwache daneben kann man sich dann nämlich sparen.

  2. Re: Notstrom-Einspeisungen, analog zu Löschwassereinspeisung

    Autor: HeroFeat 07.10.21 - 03:32

    Das klingt schon sinnvoll. Nur muss so ein Anschluss natürlich schon gegen Manipulation gesichert sein. Und ich könnte mir halt schon auch sehr gut vorstellen das die Betreiber da schon höhere Anforderungen an die Qualität der Stromversorgung haben und nicht wollen das da einfach jeder seinen ggf. sehr "unsauberen" Generator anschließt.

  3. Re: Notstrom-Einspeisungen, analog zu Löschwassereinspeisung

    Autor: chefin 07.10.21 - 09:36

    adorfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was den meisten Standorten (ausserhalb des Kernnetzes) fehlt sind einfach
    > nutzbares Möglichkeiten zur Notstromeinspeisung.
    > So wie die Feuerwehr das bei (fast) jedem Hochhaus sehen will, um im
    > Notfall Löschwasser von der Strasse bis ins Obergeschoss drücken zu können.
    > (Warum das alles Sinn ergibt spare ich mir mal)
    > Also nicht nur um Diesel-NEAs einzusparen (und auf den
    > fahrbaren/luftverlasteten Generator bis zum Leerlaufen der Akkus zu
    > hoffen), sondern schlicht um auch bei defekten NEAs einen praktiablen(!)
    > Alternativplan zu haben, der nicht in "dicke Kabel am Boden durch
    > Brandabschnittstüren", als Provisorium bis zur Reparatur führt. Allein die
    > Brandwache daneben kann man sich dann nämlich sparen.


    So hört sich das richtig gut an. Aber geh mal ins Detail. Wo soll dieser Einspeisepunkt sitzen?

    Am Gebäude dran? Sinnlos, weil vor dem Gebäude auch kein Strom ist. Man muss also erstmal einen Generator dort hin schaffen. Soviel Mannschaften und Generatoren haben wir nicht, das hier was sinnvolles rüber kommt.

    Zentral am Stromverteilerknoten bzw Trafo? Auch dort ist kein Strom, mehr, aber man braucht weniger Leute für die Versorgung. Erfordert nochmals höhere Kosten, die wir dann mit den sowieso schon teuren Tarifen bezahlen. Und setzt voraus, das jemand dort hin geht und Strom einspeist. Allerdings...wieso ist der Strom überhaupt ausgefallen?

    Fällt der Trafo aus, kann man versuchen von Fern wieder einzuschalten. geht das nicht, liegt ein Kurzschluss vor, den man vorher abklemmen muss. Dazu muss jemand hinfahren. Statt nun den Generator anzuschliessen, kann er den Kurzschlusss wegklemmen, Trafo einschalten, Alles wieder gut. Geht schneller als den Diesel anschliessen und behebt den Fehler statt ihn nur zu überbrücken.

    Bis man solche Einspeisepunkte erreicht und einspeist sind bereits 50% der Fehler behoben, die weiteren 50% dauern kaum viel länger. 2 Std Stromausfall ist schon sehr viel. In 2 Std schafft ein team es gerade mal zu einem Punkt zu fahren und dort einzuspeisen. Die 2 Std Ausfall bleiben einem aber erhalten. Ist wie an der Ahr das Gebiet überschwemmt, nutzt das alles nichts. Man kommt schlicht nicht hin zu seinem Punkt. Notstrom ist ein theoretischer Konstrukt, der praktisch an zuvielen Dingen scheitert. Man muss real von Punkt A zu Punkt B fahren. Und man muss auch erstmal zur Arbeit fahren. Es ist ja nicht so, das da irgendwo 2 Techniker den ganzen Tag rumsitzen und auf Stromausfall warten. Und das an 200 Standorten im Bundesgebiet um schnell vor Ort zu sein. Die arbeiten an irgendwas. Müssen dort weg, erstmal zusammen räumen, einpacken, Werkstatt fahren, Generator aufladen, Sprit aufladen, zum Ausfallort fahren und feststellen, das die Stromer schon alles repariert haben. Den die meisten Ausfälle gehen weniger als 1 Std. Halben Tag für Nichts, muss aber auch bezahlt werden.

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