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Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

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  1. Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: My1 24.04.18 - 14:20

    vermietung erzwingen.

    es muss nicht alles doppelt und dreifach liegen.

    Asperger inside(tm)

  2. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: brainDotExe 24.04.18 - 14:39

    Infrastrukturwettbewerb ist ausdrücklich (von der Politik) gewünscht.

  3. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: My1 24.04.18 - 14:47

    mMn sollte die gesamte infrastruktur vom staat übernommen werden, unternehmen bauen dann in dessen auftrag, bekommen natürlich geld dafür, und der staat kann dann weitervermieten.

    Asperger inside(tm)

  4. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: Pecker 24.04.18 - 14:49

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mMn sollte die gesamte infrastruktur vom staat übernommen werden,
    > unternehmen bauen dann in dessen auftrag, bekommen natürlich geld dafür,
    > und der staat kann dann weitervermieten.


    Also wie beim BER?

  5. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: My1 24.04.18 - 14:51

    ich hab keine ahnung wie das beim BER genau verläuft, aber bspw autobahnen sind ja iirc noch vom staat.

    Asperger inside(tm)

  6. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: Tremolino 24.04.18 - 14:54

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > My1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > mMn sollte die gesamte infrastruktur vom staat übernommen werden,
    > > unternehmen bauen dann in dessen auftrag, bekommen natürlich geld dafür,
    > > und der staat kann dann weitervermieten.
    >
    > Also wie beim BER?

    Bin nicht der Überzeugung, dass man die Unfähigkeit der Berliner "Leistungsträger" in irgendeiner Hinsicht als Maßstab nehmen darf. Da kann man sich gleich erschie... ;-)

  7. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: Pecker 24.04.18 - 14:56

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich hab keine ahnung wie das beim BER genau verläuft, aber bspw autobahnen
    > sind ja iirc noch vom staat.

    Ja, die Autobahnen sind vom Staat, was jetzt aber wie genau dein Argument nach einem staatlichem Netz stärkt? Die deutschen Autobahnen und Brücken sind teilweise in einem katastrophalen Zustand.

  8. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: My1 24.04.18 - 14:59

    keyword teilweise. es gibt aber auch mehr als genug die ganz gut sind, und infrastrukturwettbewerb fördert nur mehr verschwendung, wenn ein zusammenarbeiten so viel besser wäre.

    Asperger inside(tm)

  9. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: M.P. 24.04.18 - 16:36

    Die PPP Projekte z. B. zur Sanierung der A1 waren eine Katastrophe - für beide Seiten.

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/autobahnbau-101.html

  10. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: TodesBrote 24.04.18 - 16:43

    Bitte nicht dem Staat überlassen oder noch schlimmer, den Bundesländern, dann passiert nämlich garnix mehr. Lieber lockern die ein paar Regulierungen und geben den Telekommunikationsanbietern Anreize.

    Deutschland: Brücke gesperrt weil baufällig, Reparatur nicht möglich wegen Denkmalschutz. Ein Hoch auf unsere Vorschriften.

  11. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: Trockenobst 24.04.18 - 16:56

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vermietung erzwingen.

    Doppelt verlegen, von mir aus. Aber: Der als Erstes kommt, 3 Jahre Umsatzgarantie, die anderen müssen in den Cooldown.

    So wie es jetzt ist, werden in Dörfern und Kleinstädte ganze Kilometer an Strecken geplant und Magenta kommt ganz am Ende und zeigt auf ihren Laster mit dem Kabel das "mit rein muss". Und dann sitzen bei den selben Kunden wie der KleinISP der auf Naht seine 200 Businesskunden braucht und wird um 20% unterboten, da er sich den Preiskampf nicht leisten kann.

    Schlimmer: wenn Magenta auch noch Ausschreibeverfahren gewinnt, verweist man auf das "nichtvorhandensein" von Tiefbautrupps und verschiebt die Verlegung auf drei Jahre in der Zukunft; während der Trupp des Lokalanbieters Zeit hätte, aber von Magenta mit fadenscheinigen Gründen nicht beauftragt wird. Wahrscheinlich konnte Magenta keinen Knoten in der kurzen Zeit herschaffen, und lügt sich in die Ausschreibeverfahren hinein.

  12. Eigentlich ausgewogen - DG mit Spülbohrung ..

    Autor: senf.dazu 24.04.18 - 17:37

    Auch wenn ich den mangelnden Willen bei den Glasfaseranbietern zur Zusammenarbeit suboptimal finde - das betrifft sie offenbar allesamt. Alle haben offenbar lieber ihre eigenen Gebietchen - ohne lokalen Wettbewerb, oder wenn dann mindestens so das man selbst die Regeln vorgibt.

    Wenn sich alle "Reinschmeißer" die Kosten teilen und dann hinterher eben auch nur eine reduzierte Zahl von Kunden bekommen können, man sich aber den Hauptteil der Kosten (Buddelei) teilt - scheint mir das aber ein relativ ausgewogenes Spiel zu sein. Bis darauf das dann plötzlich lokal sowas wie Wettbewerb droht ..

    Bei uns denkt die Deutsche Glasfaser drüber nach (Nachfragebündelung) - sie wollen es jetzt aber ganz geschickt (?) machen: es werden keine Schlitze gegraben oder gefräst, sondern es sollen nur hier und dort ein Loch gebuddelt werden, der Rest (auch unter den Sträßchen durch) wie auch die Hausanschlüsse per Spülbohrung. Da komm dann mal einer und will noch'n Kabel reinschmeißen ..

    Unsere zig weißen Flecken (Schlafdörfer, ehemals typ. 0.3MBit/s) wurden übrigens vor recht wenigen Jahren (ab 2015?) durch einen lokalen Anbieter (HTP=EWE+Stadtwerke) mit VDSL50 ausgebaut .. Und deren FTTC Glasfasern werden wohl nicht mitbenutzt ..

    Kommentar des Verkäufers beim Klinkenputzen: wegen des existieren VDSL machen wir uns eigentlich keine Sorge um die Quote - die Leute sind jetzt gerade richtig angefixt.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 24.04.18 17:51 durch senf.dazu.

  13. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: Faksimile 24.04.18 - 18:45

    Oder noch besser:
    So gestatten und dem Mitverleger dann dazu zwingen in einem anderen, nicht versorgten Bereich zwangweise die identische Menge von Glasfaserkabeln (einschließlich Dark-Fiber für Mitbewerber nach deren Anforderung => DG => sysmetrich und daher andere Netzstruktur) bzw Anschlüssen zu den selben Bedingungen herzustellen. Dann muss er sich nämlich seine Konkurrenz auch in dem Bereich selber schaffen, was er ja vorher vom Wettbewerber verlangt/erwartet hat ...

  14. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: Faksimile 24.04.18 - 18:48

    Wie das in BY/BW mit der A8 war, hat da jemand Informationen?

  15. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: Anonymer Nutzer 24.04.18 - 18:50

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > My1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > mMn sollte die gesamte infrastruktur vom staat übernommen werden,
    > > unternehmen bauen dann in dessen auftrag, bekommen natürlich geld dafür,
    > > und der staat kann dann weitervermieten.
    >
    > Also wie beim BER?
    Nein

  16. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: plutoniumsulfat 24.04.18 - 20:55

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > My1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich hab keine ahnung wie das beim BER genau verläuft, aber bspw
    > autobahnen
    > > sind ja iirc noch vom staat.
    >
    > Ja, die Autobahnen sind vom Staat, was jetzt aber wie genau dein Argument
    > nach einem staatlichem Netz stärkt? Die deutschen Autobahnen und Brücken
    > sind teilweise in einem katastrophalen Zustand.

    Und warum? Weil alle Steuern in ganz andere Töpfe als die Straßen fließen...z.B. in unsere Rente, die ja ebenfalls kaputtgespart und vor einiger Zeit an die Versicherungen zum schlachten freigegeben wurde...

  17. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: DerDy 25.04.18 - 00:11

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mMn sollte die gesamte infrastruktur vom staat übernommen werden,
    > unternehmen bauen dann in dessen auftrag, bekommen natürlich geld dafür,
    > und der staat kann dann weitervermieten.
    Oje, der selbe Staat, der vor wenigern Jahren meinte, E-Mail und Webseite sind genug Internet? Kaum eine Kommune in Deutschland hat bei den Straßensanierungen in den letzten 20 Jahren an Leerrohre gedacht. Auch nicht, dass Straßen und Brücken unterhalten werden müssen und so langsam brechen die auseinander.

    Wer glaubt, der Staat könne besser komplexe Netzwerke aufbauen, der kann auch an den Weihnachtsmann glauben. Nenn uns doch mal ein Beispiel, wo der Staat vorbildlich komplexe technische Netzwerke aufbaut und unterhält.

  18. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: My1 25.04.18 - 00:27

    der staat baut ja nicht, dem staat gehört nur das zeug. bauen können dann firmen die ahnung haben wie DG, werden ja dann auch entlohnt.

    Asperger inside(tm)

  19. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: TodesBrote 25.04.18 - 06:35

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der staat baut ja nicht, dem staat gehört nur das zeug. bauen können dann
    > firmen die ahnung haben wie DG, werden ja dann auch entlohnt.

    Ja, ab der Staat kauft immer das billigste Angebot und das ist halt meistens sch.... So läuft das immer.

  20. Re: Doppelt verlegen verbieten, stattdessen

    Autor: M.P. 25.04.18 - 09:17

    Wenn sie es nicht machen, klagt das unterlegene Unternehmen gegen die Auftragsvergabe.
    Das europäische und deutsche Regelwerk sieht aber durchaus auch die Möglichkeit anderer Vergabekriterien vor.
    Da diese aber schwieriger quantifizierbar sind, vergibt man lieber nach dem Preis.

    "Erfahrung", "Nachhaltigkeit" und "Verlässlichkeit" sind eben schwerer ermittelbar, als der Preis, den man schwarz auf weiß auf dem Angebot vorfindet ...

    Da sich bei öffentlichen Aufträgen aber in vielen Sparten immer die gleichen Anbieter tummeln, wäre eine Art "Schufa-Score" aufgrund vergangener Aufträge interessant.

    Da wird eben aufgrund vergangener Aufträge (z. B. Nachforderungen, Verzug, Qualitätsmängel) der Angebotspreis mit einem Unsicherheitsfaktor multipliziert.

    Da werden aus einem abgegebenen Angebotspreis von 10 Mio ¤ dann ggfs. für die Einreihung in die Rangfolge durch einen Unsicherheitsfaktor von 1,2 12 Mio ...

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