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FDP und Kopierschutzumgehung

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  1. FDP und Kopierschutzumgehung

    Autor: mnementh 30.08.13 - 11:36

    Hehe, die FDP ist ja noch radikaler als ich:
    > In einem Punkt wird die FDP jedoch sehr deutlich: "Im Urheberrecht ist klarzustellen, dass eine Privatkopie ungeachtet eines technischen Kopierschutzes zulässig ist, wenn der Käufer das Werk zuvor erworben hat und die Privatkopie lediglich zum Eigengebrauch wie etwa zur Datensicherung oder zur Wiedergabe auf einem anderen Wiedergabegerät angefertigt wird. Die technischen Mittel zur schrankengemäßen Ingebrauchnahme des Werkes sind vom Rechteinhaber zur Verfügung zu stellen."
    Ich wollte ja nur die Strafbarkeit der Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen abschaffen: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2009/_05/_03/Petition_4006.nc.html

  2. Re: FDP und Kopierschutzumgehung

    Autor: Charles Marlow 30.08.13 - 11:42

    Die FDP sollte zuerst einmal - um überhaupt ernstgenommen zu werden - einen Passus durchsetzen, dass die so gern missbrauchte "gewerbliche Verbreitung" auch wirklich eine solche ist.

    Nicht so wie heute, wo man das jedem Teenager anhängt, damit die Abmahnmaschinerie über die zivilrechtliche Seite ungehindert weiterlaufen kann.

  3. Re: FDP und Kopierschutzumgehung

    Autor: Everesto 30.08.13 - 17:55

    Es geht ja bei dem juristischen Konzept der "Verbreitung in gewerblichem Ausmaß" auch gar nicht um "gewerbliche Verbreitung" sondern um "Verbreitung in gewerblichem Ausmaß". Und das worum es bei dem Konzept geht, ist daß es eben gerade NICHT nur um die Frage geht, ob da einer mit dem unlizensierten Verbreiten der Werken anderer Geld macht, sondern vielmehr auch um die Frage: in welchem Ausmaß er die Werke unlizensiert verbreitet und dem Urheber damit geschädigt hat.
    Beispiel:
    Ein Betreiber einer Seite mit illegalen Kopien verbreitet ein Musikstück 50000 mal und macht damit Geld (z.B. über Werbung oder über ein Abo-Modell). Daß er als Beweggrund dafür die Habgier hatte, ist übel. Aber für den Künstler noch übler ist der unabhängig vom Motiv (ob finanzielle Habgier oder einfach Mangel an Respekt der Rechte anderer) verursachte Schaden.
    Wenn im Gegensatz zur 50000-fachen Verbreitung eben jemand nur eine Kopie macht, dann ist es was anderes. Und dann sind wir in dem Bereich, wo sich die Frage stellt, inwieweit es als Privatkopie erlaubt ist. Und da liefert eben die FDP immerhin eine Lösung, die in Abwägung zwischen den Rechten des Verbrauchers und des Künstlers einen Kompromiss darstellt, der wohl besser ist, als das, was wir jetzt haben. Daß das ggf noch nicht die perfekte Lösung ist, ist klar, aber es ist jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung, der so weit geht, wie es heute schon konsensfähig geht.

  4. Re: FDP und Kopierschutzumgehung

    Autor: spiderbit 30.08.13 - 19:56

    ja nur wenn ich 20 cds an freunde verteile ohne dafür geld zu nehmen und ich die leute kenne, ist das legal, oder lass es 10 sein, weiß nicht wo genau die grenze ist, aber 10 ist auf jeden fall legal, wenn ich aber nur 1 kopie übers internet weitergebe ist das kommerzielle ausmass erreicht, da ich die person nicht kenne offenbar, ein Ausmass wird also daran gemessen ob man eine person kennt oder nicht. Und selbst wenn ich sie kennen würde über internet ists generell verboten.

    Btw so viel zum Thema "das internet kann kein rechtsfreier raum sein" alle gesetze greifen mindestens 1:1 in diesem fall sogar verschräft, die gleiche tat wird übers internet strafbar analog bleibts legal.

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