Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bundesverband Musikindustrie…

problem bei diesen urteilen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. problem bei diesen urteilen

    Autor: wasAuchImmerDuMichAuch 11.06.19 - 16:52

    ...sie mögen allesamt sinnlos sein da ganz einfach umgehbar. Wenn sich aber in der rechtssprechung offenbar durchsetzt das der Provider den zugang zu solchen Seiten zu unterbinden hat dann ist es doch nur eine frage der zeit bis die ersten Kläger fordern mehr als nur per dns blocking den zugang zu den entsprechenden Seiten zu blocken. Dann wird der provider vom Gericht zu ''wirksamen Maßnahmen'' verdonnert und dann ist die kacke am dampfen...

  2. Re: problem bei diesen urteilen

    Autor: fanreisender 11.06.19 - 16:55

    Ja, ja, das ist Chaosplanung pur.

  3. Re: problem bei diesen urteilen

    Autor: robinx999 12.06.19 - 07:57

    Kann man zwar versuchen aber alle anderen Blocking Techniken dürften die Probleme haben, dass sie auch Legale Angebote treffen. Da die IP Adresse oft mehrere Seiten hostet.
    HTTPS lässt sich auch praktisch nicht aufbrechen. Und dann hat man schnell auch tausende klagen von Leuten die zu unrecht geblockt wurden, was dann auch wieder zu Problemen führt.

  4. Re: problem bei diesen urteilen

    Autor: plastikschaufel 12.06.19 - 08:26

    Wie ist das umgehbar? Die Leute geben goldesel.to in den Browser ein und es geht nicht. Das ist doch narrensicher?

    Willkommen im Neuland, liebe Politik.

  5. Re: problem bei diesen urteilen

    Autor: trinkhorn 12.06.19 - 08:47

    plastikschaufel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ist das umgehbar? Die Leute geben goldesel.to in den Browser ein und es
    > geht nicht. Das ist doch narrensicher?
    >
    > Willkommen im Neuland, liebe Politik.

    den durchschnittlichen Golem-Leser nervt es höchstens, aber hält es nicht ab.
    Der Nachbar, der sich den link in die Lesezeichen gelegt hat als der Neffe ihm das gezeigt hat... Der sagt das Internet ist kaputt. Selbst wenn er hier von DNS liest, ist es ihm a) zu kompliziert und b) zu abschreckend etwas zu umgehen. Da ist dann schließlich noch deutlich mehr Vorsatz erkennbar.

  6. Re: problem bei diesen urteilen

    Autor: plastikschaufel 12.06.19 - 08:55

    Wenn die merken, dass man das umgehen kann, wird DNS verstaatlich ^^

  7. Re: problem bei diesen urteilen

    Autor: serra.avatar 12.06.19 - 09:19

    der Treatstarter hat es korrekt erfasst ... hier geht es nicht darum überhaupt ne Seite narrensicher zu sperren ... hier geht es darum Mechanismen zu etablieren die man später verschärfen kann!

    Würde man direkt Scharfe Instrumente fordern würde das scheitern ... nach und nach verschärfen und das Schlachtvieh merkt das nicht mal mehr! So funktionierte bisher jede Einschränkung!

    _________________________________________________________________
    Gott vergibt, ich nicht!

  8. Re: problem bei diesen urteilen

    Autor: Fun 12.06.19 - 09:45

    Ja. Und genau so aktuell wie damals vor 20 Jahren als Juncker sagte:

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

  9. Re: problem bei diesen urteilen

    Autor: Khabaal 12.06.19 - 10:42

    ...ist dass dies unbegründete Willkür gegenüber dem Bürger ist, einfach einen Providervorgang zu sperren. Das verletzt die Neutralität der Netzbetreiber aufs schärfste. Nicht nachvollziehbar für mich dass sich keiner daran stört wie unsere Bürgerrechte durch solche dämlichen Urteile untergraben werden. Wenn der Musikverband will dass die Verbreitung von Schwarzkopien über die betroffene Webseite eingestellt wird soll man gegen die Betreiber juristisch vorgehen und nicht gegen die Telekom! Ihr wärt doch schließlich auch angepisst wenn eure Straße gesperrt wird nur weil einer der Ladenbetreiber am hintersten Ende Hehlerei betreibt oder was weiß ich.

    Am sinnlosesten ist jedoch, dass der Domainaufruf vom DNS-Server der Telekom geblockt werden soll. Als ob die Betreiber von Goldesel nicht einfach ihre Domain anpassen könnten... *facepalm*



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.19 10:45 durch Khabaal.

  10. Re: problem bei diesen urteilen

    Autor: chefin 12.06.19 - 11:09

    plastikschaufel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ist das umgehbar? Die Leute geben goldesel.to in den Browser ein und es
    > geht nicht. Das ist doch narrensicher?
    >
    > Willkommen im Neuland, liebe Politik.


    Darum gehts doch garnicht. Man weis das keine 100% möglich sind. Aber man weis auch, das die 5% die müde lächeln und weiter surfen sowieso nicht zu bremsen sind. Und die würden auch dann keine Filme kaufen, wenn sie das Geld dazu hätten. Die umgehen IMMER die Sperren.

    aber was ist mit den 95% die das nur deswegen downloaden weil es geht. Weil es so einfach ist. Die sperrt man aus, die bringen aber auch das Geld. Weil nunmal die Faulheit die Hauptmotivation ist und nicht das Geld. Und die kann man mit DNS-Sperren aushebeln und dazu bringen das sie es kaufen. Sei es Musik, Film, Game.

    Kostet nur wenig, bringt viel. Deep Packet dagegen kostet viel und wird eher dazu führen, das diese Kunden andere Wege suchen, aber eben nicht kaufen werden. Reine Kosten/Nutzenanalyse. Um mehr gehts am Ende ja auch nicht.

  11. Re: problem bei diesen urteilen

    Autor: Fun 12.06.19 - 13:12

    Khabaal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nachvollziehbar für mich dass sich keiner daran stört
    > wie unsere Bürgerrechte durch solche dämlichen Urteile untergraben werden.

    Es ist doch wahrlich nicht so dass sich keiner daran stört, aber das ist jetzt auch nicht die News die die Leute in Scharen auf den Straßen demonstrieren lassen.

    > Wenn der Musikverband will dass die Verbreitung von
    > Schwarzkopien über die betroffene Webseite eingestellt wird soll man gegen
    > die Betreiber juristisch vorgehen und nicht gegen die Telekom!

    Ich vermute du verfolgst solche Themen noch nicht all zu lange. Die versuchen schon seit gefühlt der Jahrtausendwende gegen solche Seiten vorzugehen.

    Es ist die alte Geschichte davon dass die Seiten und Seitenbetreiber im Ausland sind. Die Domainendung .to steht z.B. nicht für Torrent (obgleich oft dafür genutzt), ist aber eigentlich Tonga im Südpazifik.

    Und selbst wenn, dann argumentieren die Website Betreiber dass sie ja nur Listen von Links haben, die Inhalte aber auf wieder anderen Seiten in wieder anderen Ländern gehostet sind. Egal ob Stream, Hoster, Torrent, Usenet oder was auch immer.

    Kurzum, wenn hier zu Lande eine Verwertungsgesellschaft ein Problem mit solchen Seiten hat, obgleich berechtigt, war es schon immer einfacher irgend einen großen ISP zu DNS Sperren aufzufordern, man könnte ja tatsächlich damit durchkommen.

    Zuvor war es irgendwas mit Vodafone, davor war es irgendwas mit O2, davor war es Vodafone bzgl. burning series, ... Und das ist nur das woran ich mich so die letzten Monate erinnere. Solche Beispiele gibt es jedes Jahr zu Hauf und ja es ist tatsächlich jedes mal *facepalm. Abgesehen davon, wie chefin bereits auf plastikschaufel geantwortet hat, siehe oben.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Wirecard Issuing Technologies GmbH, Aschheim bei München
  2. OEDIV KG, Bielefeld
  3. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Düsseldorf
  4. ID Logistics über IBS GmbH, Dortmund, Weilbach, Hammersbach

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

  1. Radikalisierung: Die meisten Menschen leben nicht in einer Blase
    Radikalisierung
    Die meisten Menschen leben nicht in einer Blase

    Dass fast jeder in gefährlichen Filterblasen oder Echokammern lebt, ist ein Mythos, sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Merja Mahrt. Radikalisierung findet nicht nur im Internet statt, doch darauf wird meist geschaut.

  2. Mozilla: Firefox 70 zeigt Übersicht zu Tracking-Schutz
    Mozilla
    Firefox 70 zeigt Übersicht zu Tracking-Schutz

    Der Tracking-Schutz des Firefox blockiert sehr viele Elemente, die in der aktuellen Version 70 des Browsers für die Nutzer ausgewertet werden. Der Passwortmanager Lockwise ist nun Teil des Browsers und die Schloss-Symbole für HTTPS werden verändert.

  3. Softbank: Wework fällt von 47 auf 8 Milliarden US-Dollar
    Softbank
    Wework fällt von 47 auf 8 Milliarden US-Dollar

    In einer neuen Vereinbarung erlangt die japanische Softbank die Kontrolle über das Co-Working-Startup Wework. Es fällt dabei erheblich im Wert und entgeht dem drohenden Bankrott.


  1. 19:37

  2. 16:42

  3. 16:00

  4. 15:01

  5. 14:55

  6. 14:53

  7. 14:30

  8. 13:35