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[...] wenn der Schaden "außer Verhältnis ...

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  1. [...] wenn der Schaden "außer Verhältnis ...

    Autor: Moe479 04.08.16 - 18:30

    ... zu dem Interesse an der Verbreitung der Wahrheit steht

    wtf?

    also wenn mir z.b hersteller x eine schlechte led andreht, einen umtausch oder rückerstattung ablehnt und ich schreibe, dass ich deswegen nie wieder bei ihm irgendetwas kaufen werde ... der hersteller aber das produkt schon zurückgezogen hat ... ist die wahrheit unerheblich im gegensatz zu durch meiner meinung ausgelösten möglichem schaden?

    'interessant' ist überhaupt, dass man die wahrheit und schäden in ein beziehung setzt, ist das nicht eine bankrotterklärung gegenüber der wahrheit als übergeornetes und vorallem moralisches gut?

  2. Re: [...] wenn der Schaden "außer Verhältnis ...

    Autor: LennStar 04.08.16 - 19:44

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > wahrheit als übergeornetes und vorallem moralisches gut?

    Willkommen in der marktkonformen Demokratie.
    Wahrheit und Fakten und Rechte stören nur beim Geldverdienen.

  3. Re: [...] wenn der Schaden "außer Verhältnis ...

    Autor: Moe479 05.08.16 - 01:13

    verdienen von schulden anderer = deren verbriefte knechtung zur erbringung ... dolles ding!

  4. Re: [...] wenn der Schaden "außer Verhältnis ...

    Autor: Tobias Claren 08.08.16 - 19:53

    Ich bin ja wie theretisch die Grünen für die komplette Abschaffung von "Beleidigung", aber das hier ist "besonders":


    "§ 192
    Beleidigung trotz Wahrheitsbeweises

    Der Beweis der Wahrheit der behaupteten oder verbreiteten Tatsache schließt die Bestrafung nach § 185 nicht aus, wenn das Vorhandensein einer Beleidigung aus der Form der Behauptung oder Verbreitung oder aus den Umständen, unter welchen sie geschah, hervorgeht."

    Das dürfte das Regime immer anwenden können, wenn man sonst nichts machen kann, weil alles nachweisbar ist.

    Wie wäre es mit einer Ansammlung aller Verfehlungen einer Person?!
    Ganz sachlich (evtl. nur eine Liste mit Links), aber natürlich mit dem Willen dass sein Ansehen "korrigiert" wird, er evtl. geschäftliche Nachteile hat etc..
    Ich habe da Material zum Betreiber von Sondereinheiten.de (wer so dumm ist im eigenen Forum die Sau raus zu lassen, sogar Straftateten gegen Nutzer zu begehen...), wenn Ich das an seinen Arbeitgeber "PayOne", die Bundeswehr (Offizier der Luftwaffe), DLRG (Bundesbeauftragter der IT) schicke, könnte denen das unangenehm sein.
    Besonders, wenn sie zugleich erfahren, dass das auch im Internet landet, natürlich immer mit Nennung der drei Stellen....
    Wie der sich in seinem Forum verhält, das dürfte keiner dieser Stellen genehm sein, und auch in der Öffentlichkeit abgesehen von SEKlern, evtl. Polizisten aus falscher Kollegialität und Asozialen allgemein.

    Nicht mal wenn jemand wirklich im Forum die Sau raus lassen würde.
    Inkl. Aufruf die Person doch mal "unter 4 Augen zu besuchen" mit Nennung einer Adresse.
    Ist laut Oberamtsanwalt Möller der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Köln genau so legal wie wenn man jemand im Internet beleidigt. Wichtig ist nur, es muss länger als 3 Monate her sein, dass es eingetragen wurde. Danach darf die Beleidigungen ewisg straffrei im Internet lesbar sein.
    Wer also Lust hat z.B. den Namen eines Staatsanwaltes mit seinr Adresse und aufruf den doch mal "unter 4 Augen zu besuchen" veröffentlichen will, kein Problem, das ist legal.
    Und wenn man jemand niedermachen will, einfach mit Eintragsdatum (Blogs, Foren...) online stellen, und da es dauert bis die Seite bei Google mal gelistet wird, wird es nach 3 Monaten legal ohne dass die Person dass zufällig vorher sieht...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.08.16 20:03 durch Tobias Claren.

  5. Nicht "Köln", sondern "Kiel"

    Autor: Tobias Claren 08.08.16 - 21:29

    Wichtige Korrektur:
    Nicht "Köln", sondern "Kiel"

  6. Re: [...] wenn der Schaden "außer Verhältnis ...

    Autor: plutoniumsulfat 08.08.16 - 23:30

    Das glaubst du doch selbst nicht....

  7. Natürlich glaubte Ich das nicht selbst, war gegen den OAA Müller aus Kiel gerichtet

    Autor: Tobias Claren 09.08.16 - 00:17

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das glaubst du doch selbst nicht....


    Ich habe den Typen testweise angezeigt (kostet ja nichts, muss nicht mal das Haus verlassen, Fax an SA reicht...), zum einen weil es als Mittel zum Zweck auch mir als Gegner des Gesetzes recht ist (denn Ich kann Ihn ja nicht ohne Risiko selbst beleidigen), und natürlich als Test der Justiz.

    Die Beleidigungen stehen seit Ich meine 2011 in den Forum.
    Inkl. Aufruf mich unter 4 Augen zu besuchen mit Nennung einer Wohnadresse.

    Die Antwort war:
    "Der nach $ 194 StGB erfoderliche Strafantrag ist nicht rechtzeitig gestellt worden, da das Gesetz hierfür eine Dreimontasfrist vorsieht ($ 77 StGB).

    Also entweder ist der unglaublich Inkompetent, oder er versuchte mich vorsätzlich zu belügen, weil er einfach keinen Bock hat.

    Die Dreimonatsfrist gilt für eine ausgesprochene Beleidigung, da das Ende der Beleidigung mit dem Ende des aussprechens vorliegt.
    Ab dann 3 Monate sind richtig.

    Wenn es aber auf einer Webseite steht, ist es logisch, dass die 3-Monats-Frist erst dann beginnt, wenn die Tat beendet ist.
    Er es also löscht.

    Insofern, ja, das glaube Ich natürlich wirklich nicht.
    Das sollte auch so rüberkommen.


    Und da er den Aufruf zu einer Straftat (JEDER Besuch in diesem Kontext ist mindestens Nötigung) gar nicht erwähnt hat (der in der Anzeige gesondert mit Paragraph erwähnt war), hoffte er wohl Ich bemerke das nicht.
    eine Antwort


    Es ist auch gar nicht paranoid, wenn man hier annehmen kann, dass der Herr Oberamtsanwalt mit dem Betreiber und Täter sympathisiert hat.
    Schließlich "schieße" Ich verbal gegen einen Soldaten, gegen die Autorität des Staates, jemand der ein Forum für Spezialeinheiten betreibt, im Grunde einen "Staatskollegen".
    Einen Monat keine Antwort auf ein zweites Fax indem Ich ihn darüber aufklärte dass das Ende der Tat erst mit löschen des Inhaltes beginnt, und er den Aufruf ignorierte.
    Jetzt werde Ich ihm wohl einenm netten Hinweis schicken, dass Ich seinen Brief veröffentlichen kann, und das seinem Ansehen schaden könnte.
    Und dass auch wer Vorgesetzte hat, die gar nicht auf solche "PR" stehen... Inkl. Nennung von Yelp etc..
    Und dass es sein kann, dass immer wieder irgendwelche Kommentartoren, Foristen etc. auf die Kopie seines Schriebens verlinken könnten, um zu bekräftigen dass Beleidigungen ja legal sind, wenn sie nur länger als 3 Monate auf einer Webseite stehen..

    Wie erwähnt, dem Betreiber kann Ich durch Info an Arbeitgeber, Ex-Bundeswehr und Ehrenamt Stress machen. Ein Ehrenamt kann man sofort verlieren, die BW könnte ihn zumindest rügen (was auch sein Ego betrifft), und sein Arbeitgeber findet schon Mittel ihm das Missfallen auszudrücken, dass sein Verhalten inkl. Nennung der Firma im Internet verbreitet wird...

    Nach Kiel fahren um das Zeug auf ein Wahrzeichen dort zu projizieren, das ist mir zu weit weg.
    Aber eine Webseite, das wäre drinn.
    Eine De-Domain für z.B. 1,99 im Jahr (OK, da kommt noch eine kleine Setup-Gebühr drauf... kann aber gerne einige Jahre laufen)...

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