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Alle enteignen und verstaatlichen!

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  1. Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: AlbertT 12.07.18 - 16:20

    Es kann nicht sein, dass ich den deutschen Alpen 4G Empfang aus Österreich habe aber kein (!) deutsches Netz. Am Arber habe ich tschechisches Netz mit 4G und gerade mal die Telekom bekommt Edge hin.
    99% der Bevölkerung? Wie bitte? Wir brauchen 99% Netzabdeckung der Fläche und nicht der Bevölkerung! Was bring mir 4G zu Hause wenn ich da mein (langsames) WLAN habe?
    Und wenn ich dann doch einmal 4G in der Stadt brauche (vom Land rede ich schon nicht), dann funktioniert das auch nur wenn ich der Einzige in der Funkzelle bin, bei Großveranstaltungen wie Konzerten, Stadtfesten, Fußballspielen oder der Rushhour bring mir das 4G auch nichts weil das Netz überlastest ist.

    Alle bestehenden Mobilfunkanlagen sofort verstaatlichen, der Staat soll anstatt sinnlosen Förderungen die Netzabdeckung selbst sicherstellen und dann an die Mobilfunkanbieter vermieten. Infrastruktur gehört sich nicht an gewinnorientierte Unternehmen ausgelagert!

  2. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: HeroFeat 12.07.18 - 16:33

    AlbertT schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Infrastruktur gehört sich nicht an gewinnorientierte Unternehmen ausgelagert!

    Keine Ahnung, ob der Staat dann Neuerungen wie 5G rasch umsetzten würde. Ich vermute ja eher nicht. Die sonstige Infrastruktur wird ja auch gerne mal verrotten lassen.

    Aber so wie es aktuell läuft kann es auch nicht weiter gehen. Eine Möglichkeit wäre es verbindliche Vorgaben zu machen was mit den Frequenzen geleistet werden muss. Falls diese nicht erfüllt werden gibt es erst Geldstrafen und anschließend werden sie entzogen. Die Rechte es Endkunden müssten natürlich für einen solchen Fall so stark sein, das es nicht auf dessen Schultern ausgetragen wird, wenn ein Anbieter ohne Frequenzen dasteht.

  3. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: michael2371 12.07.18 - 16:37

    AlbertT schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kann nicht sein, dass ich den deutschen Alpen 4G Empfang aus Österreich
    > habe aber kein (!) deutsches Netz. Am Arber habe ich tschechisches Netz mit
    > 4G und gerade mal die Telekom bekommt Edge hin.
    > 99% der Bevölkerung? Wie bitte? Wir brauchen 99% Netzabdeckung der Fläche
    > und nicht der Bevölkerung! Was bring mir 4G zu Hause wenn ich da mein
    > (langsames) WLAN habe?
    Brauchen wir Netz wo sich keiner auffällt ? wäre es nicht sinnvoller da Netz zu haben wo sich Leute aufhalten ? zb. Auf Autobahnen und im Zug? übrigens - ein Prozentpunkt mehr ist sehr viel :-)
    > Und wenn ich dann doch einmal 4G in der Stadt brauche (vom Land rede ich
    > schon nicht), dann funktioniert das auch nur wenn ich der Einzige in der
    > Funkzelle bin, bei Großveranstaltungen wie Konzerten, Stadtfesten,
    > Fußballspielen oder der Rushhour bring mir das 4G auch nichts weil das Netz
    > überlastest ist.
    Gerade bei vielen Usern ist LTE viel besser gerüstet als UMTS.
    Bei großen festen werden übrigens Mobile Basistationen aufgestellt.
    Ich habe sowohl aufm land als auch in der Stadt wie zb. München keine Probleme
    > Alle bestehenden Mobilfunkanlagen sofort verstaatlichen, der Staat soll
    > anstatt sinnlosen Förderungen die Netzabdeckung selbst sicherstellen und
    > dann an die Mobilfunkanbieter vermieten. Infrastruktur gehört sich nicht an
    > gewinnorientierte Unternehmen ausgelagert!
    Hört sich theoretisch gut an, nur dann hätten wir immer noch kein LTE und müssten vom Staat zertifizierte Geräte verwenden. (zur Erinnerung, das ganze hatten wir schon mal)


    Und bitte nicht Vergessen, es gib Leute die dagegen kämpfen das Mobilfunkmastren aufgestallt werden.

  4. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: Pecker 12.07.18 - 16:46

    AlbertT schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kann nicht sein, dass ich den deutschen Alpen 4G Empfang aus Österreich
    > habe aber kein (!) deutsches Netz. Am Arber habe ich tschechisches Netz mit
    > 4G und gerade mal die Telekom bekommt Edge hin.
    > 99% der Bevölkerung? Wie bitte? Wir brauchen 99% Netzabdeckung der Fläche
    > und nicht der Bevölkerung! Was bring mir 4G zu Hause wenn ich da mein
    > (langsames) WLAN habe?
    > Und wenn ich dann doch einmal 4G in der Stadt brauche (vom Land rede ich
    > schon nicht), dann funktioniert das auch nur wenn ich der Einzige in der
    > Funkzelle bin, bei Großveranstaltungen wie Konzerten, Stadtfesten,
    > Fußballspielen oder der Rushhour bring mir das 4G auch nichts weil das Netz
    > überlastest ist.
    >
    > Alle bestehenden Mobilfunkanlagen sofort verstaatlichen, der Staat soll
    > anstatt sinnlosen Förderungen die Netzabdeckung selbst sicherstellen und
    > dann an die Mobilfunkanbieter vermieten. Infrastruktur gehört sich nicht an
    > gewinnorientierte Unternehmen ausgelagert!

    Ich kann es echt nicht mehr hören. Infrastruktur gehört auch nicht zu einem Staat, der alles kaputtspart. Marode Schulen, kaputte Autobahnen, abbruchreife Brücken... Also wenn du auch so ein Mobilfunknetz haben möchtest, dass in so einem Zustand ist, dann viel Spaß damit.

    Der Hauptgrund, warum das Netz in Deutschland zu schlecht ist, dass sind wir selber. Wie oft wird selbst heute noch gegen einen neuen Mobilfunkmasten geklagt? Es gibt hier in der Gegend auch ein Dorf mit Funkloch. Die Telekom will auch einen Funkmasten aufstellen, darf aber erstmal nicht.

  5. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: Eheran 12.07.18 - 17:48

    >kaputte Autobahnen, abbruchreife Brücken...
    Moment mal. Ich komme jederzeit überall hin. Es gibt vielleicht mal eine Baustelle hier und da, Anteilig vielleicht 5% der Strecken. Aber das muss ja auch sein, da es eben nicht alles verfallen soll. Wenn die Baustelle 1 Jahr dauert und dabei 5% erneutert werden, dann muss die Straße letztlich 20 Jahre halten bis zur nächsten Baustelle. Beispiel A14, die durch Betonkrebs schon bald zerfressen wurde und jetzt fast(?) komplett erneuert wurde.

    Jedenfalls würde ich mal ganz vorsichtig sein, was Kritik an unserer Infrastruktur angeht. Das ist "Jammern" auf ganz hohem Niveau, absolut nicht mit Mobilfunk vergleichbar. Dagegen ist Mobilfunk meist nur ein Feldweg.

  6. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: Paule 12.07.18 - 20:18

    AlbertT schrieb:
    ------------------------------------------------
    > 99% der Bevölkerung? Wie bitte? Wir brauchen 99%
    > Netzabdeckung der Fläche und nicht der Bevölkerung!

    Nein, benötigen wir nicht, bzw. 99% der Bevölkerung benötigt bei Weitem keine 99% Flächendeckung.

    Denn ob irgendwo weit hinten im Wald oder Feld oder Naturschutzgebiet usw. abseits aller Hauptstraßen Mobilfunkempfang möglich ist, das interessiert eine handvoll Wanderer, den Förster und Jäger und den Bauern, sonst kommt da eh kaum einer hin.

    Wichtiger wäre eine 100% Abdeckung aller Orte plus zB 2 km Umkreis und aller wichtigeren Verkehrswege (alle Bahnstrecken, Autobahnen und alle Straßen ab einer gewissen Anzahl Fahrzeuge pro Tag).

    Dazu dann noch die wichtigeren Touristischen Gebiete, wo nicht nur ein paar Menschen pro Tag vorbeikommen und das reicht dann, damit 99% der Menschen gefühlt eine 100% Abdeckung haben, da sie in die restlichen unversorgten Ecken nie kommen.

  7. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: Sterling_Archer 12.07.18 - 21:28

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AlbertT schrieb:
    > ------------------------------------------------
    > > 99% der Bevölkerung? Wie bitte? Wir brauchen 99%
    > > Netzabdeckung der Fläche und nicht der Bevölkerung!
    >
    > Nein, benötigen wir nicht, bzw. 99% der Bevölkerung benötigt bei Weitem
    > keine 99% Flächendeckung.
    >
    > Denn ob irgendwo weit hinten im Wald oder Feld oder Naturschutzgebiet usw.
    > abseits aller Hauptstraßen Mobilfunkempfang möglich ist, das interessiert
    > eine handvoll Wanderer, den Förster und Jäger und den Bauern, sonst kommt
    > da eh kaum einer hin.
    >
    > Wichtiger wäre eine 100% Abdeckung aller Orte plus zB 2 km Umkreis und
    > aller wichtigeren Verkehrswege (alle Bahnstrecken, Autobahnen und alle
    > Straßen ab einer gewissen Anzahl Fahrzeuge pro Tag).
    >
    > Dazu dann noch die wichtigeren Touristischen Gebiete, wo nicht nur ein paar
    > Menschen pro Tag vorbeikommen und das reicht dann, damit 99% der Menschen
    > gefühlt eine 100% Abdeckung haben, da sie in die restlichen unversorgten
    > Ecken nie kommen.


    ja, aber du bekommst weder das eine, noch das andere, solange die selbst entscheiden ob und wann und unter welchen bedingungen sie 'ausweiten'.

  8. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: Paule 12.07.18 - 21:42

    Sterling_Archer schrieb:
    ------------------------------------------------------------
    > ja, aber du bekommst weder das eine, noch das andere,
    > solange die selbst entscheiden ob und wann und unter
    > welchen bedingungen sie 'ausweiten'.

    Sie entscheiden ja nicht selber.
    Denn dafür gibt es die Lizenzbedingungen.
    Nur was darin steht muss umgesetzt werden.

    Für UMTS und LTE ist der Zug natürlich schon abgefahren, da zB bei LTE ja nur 98% der Haushalte in 2021 (?) als Ziel festgeschrieben sind und sonst wohl nix.
    Wenn die Netzbetreiber mehr ausbauen ist das völlig freiwillig, bzw. müsste der Staat sie entschädigen, wenn er sie dazu zwingen will noch mehr auszubauen.

    Bei der kommenden Vergabe der 5G Lizenzen hätte der Staat nun die Chance andere Ausbaubedingungen mit zB Versorgung der Orte, Verkehrswege usw. reinzuschreiben.

    Ich befürchte nur, dass die Bedingungen mal wieder wischi-waschi sein werden und der Staat außerdem wieder versuchen wird möglichst viel Geld einzusacken.

  9. Korrekt

    Autor: M.P. 13.07.18 - 06:33

    Wenn man die Grundstücke und Häuser, an denen man gerne eine Basisstation anpappen würde enteignet, hätte man nicht mit so viel Wiederstand beim Aufstellen zu rechnen ...

  10. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: wire-less 13.07.18 - 07:13

    Deine Aussage basiert darauf das es der Staat besser kann. Kann er nicht weil er von Leuten geführt wird die wir nicht auf Grund Ihrer technischen Kompetenzen wählen. Die Umsetzung erfolgt von Beamten die nicht deshalb Beamte sind weil sie Mobilfunknetze bauen können.

    Wer Enteignen fordert ruft zum Diebstahl auf und sollte sofort enteignet werden um sein Geld an Hilfsbedürftige weiter zu geben.

  11. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: RipClaw 13.07.18 - 10:36

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Aussage basiert darauf das es der Staat besser kann. Kann er nicht
    > weil er von Leuten geführt wird die wir nicht auf Grund Ihrer technischen
    > Kompetenzen wählen. Die Umsetzung erfolgt von Beamten die nicht deshalb
    > Beamte sind weil sie Mobilfunknetze bauen können.
    >
    > Wer Enteignen fordert ruft zum Diebstahl auf und sollte sofort enteignet
    > werden um sein Geld an Hilfsbedürftige weiter zu geben.

    Ein grundlegendes Problem bei wirtschaftlich getriebenen Ausbau ist das einige Bereich überversorgt sind, da sie viel Gewinn versprechen, während andere Bereiche unterversorgt sind, da man hier keine Gewinne erwartet. Hier herrscht dann ein sogenanntes Marktversagen vor.

    Sofern man die Anbieter nicht zu dem Ausbau zwingt kann man entweder versuchen sie mit Subventionen und Förderungen zu locken bzw. wirtschaftliche Lücken zu füllen oder aber es wird von staatlicher Seite her ein Ausbau organisiert.

    Das Problem mit Subventionen und Förderungen ist das oftmals die Betreiber die Bedingungen besser kennen als diejenigen die diese aufgestellt haben. Daher können Lücken dazu führen das ein Ausbau nur auf dem Papier aber nicht in der Realität stattfindet. Wenn z.B. schon Geld für den Bau eines Funkturmes fließt dann heißt das noch lange nicht das dieser dann auch mit Technik bestückt und in Betrieb genommen wird.

    Und ein staatlicher Ausbau heißt noch lange nicht das hier Beamte das Heft in der Hand haben.
    Stadtwerke befinden sich z.B. oft noch komplett in kommunaler Hand aber sind privatwirtschaftlich aufgestellt. Eine Betreibergesellschaft könnte als privatwirtschaftliches Unternehmen gegründet werden das zwar kostendeckend arbeitet aber ohne Gewinnerzielungsabsicht. Somit könnten Einnehmen schnell wieder in den Ausbau investiert werden.

    Man könnte eine Art Inlandsroaming machen bei dem die Mobilfunkprovider ihre Kunden über dieses Netz versorgen wenn sie sich mal außerhalb der gut ausgebauten Bereiche bewegen. Über Durchleitungsgebühren würde das ganze über einen längeren Zeitraum refinanziert werden.

  12. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: wire-less 13.07.18 - 10:49

    RipClaw schrieb:
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    > wire-less schrieb:
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    > -----
    > > Deine Aussage basiert darauf das es der Staat besser kann. Kann er nicht
    > > weil er von Leuten geführt wird die wir nicht auf Grund Ihrer
    > technischen
    > > Kompetenzen wählen. Die Umsetzung erfolgt von Beamten die nicht deshalb
    > > Beamte sind weil sie Mobilfunknetze bauen können.
    > >
    > > Wer Enteignen fordert ruft zum Diebstahl auf und sollte sofort enteignet
    > > werden um sein Geld an Hilfsbedürftige weiter zu geben.
    >
    > Ein grundlegendes Problem bei wirtschaftlich getriebenen Ausbau ist das
    > einige Bereich überversorgt sind, da sie viel Gewinn versprechen, während
    > andere Bereiche unterversorgt sind, da man hier keine Gewinne erwartet.
    > Hier herrscht dann ein sogenanntes Marktversagen vor.
    >
    > Sofern man die Anbieter nicht zu dem Ausbau zwingt kann man entweder
    > versuchen sie mit Subventionen und Förderungen zu locken bzw.
    > wirtschaftliche Lücken zu füllen oder aber es wird von staatlicher Seite
    > her ein Ausbau organisiert.
    >
    > Das Problem mit Subventionen und Förderungen ist das oftmals die Betreiber
    > die Bedingungen besser kennen als diejenigen die diese aufgestellt haben.
    > Daher können Lücken dazu führen das ein Ausbau nur auf dem Papier aber
    > nicht in der Realität stattfindet. Wenn z.B. schon Geld für den Bau eines
    > Funkturmes fließt dann heißt das noch lange nicht das dieser dann auch mit
    > Technik bestückt und in Betrieb genommen wird.
    >
    > Und ein staatlicher Ausbau heißt noch lange nicht das hier Beamte das Heft
    > in der Hand haben.
    > Stadtwerke befinden sich z.B. oft noch komplett in kommunaler Hand aber
    > sind privatwirtschaftlich aufgestellt. Eine Betreibergesellschaft könnte
    > als privatwirtschaftliches Unternehmen gegründet werden das zwar
    > kostendeckend arbeitet aber ohne Gewinnerzielungsabsicht. Somit könnten
    > Einnehmen schnell wieder in den Ausbau investiert werden.
    >
    > Man könnte eine Art Inlandsroaming machen bei dem die Mobilfunkprovider
    > ihre Kunden über dieses Netz versorgen wenn sie sich mal außerhalb der gut
    > ausgebauten Bereiche bewegen. Über Durchleitungsgebühren würde das ganze
    > über einen längeren Zeitraum refinanziert werden.

    Inlandsroaming ist da imho der richtige Ansatz. Nur so kann Wettbewerb/Alternativen entstehen. Keiner macht einen Vertrag mit Anbietern die nur 2-3 Gemeinden abdecken auch wenn er da der einzige ist der versorgt. Wenn da eine Kommune ein Problem hat könnte sie einfach ein paar Mikrozellen aufstellen (lassen). Die müssen die Anbieter dann in Ihr Netz aufnehmen wenn sie Frequenzen haben wollen. Die Kosten könnte man in die Frequenzvergabe einpreisen.

  13. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: Eheran 13.07.18 - 13:45

    wire-less schrieb:
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    > RipClaw schrieb:
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    > > wire-less schrieb:
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    > > > Deine Aussage basiert darauf das es der Staat besser kann. Kann er
    > nicht
    > > > weil er von Leuten geführt wird die wir nicht auf Grund Ihrer
    > > technischen
    > > > Kompetenzen wählen. Die Umsetzung erfolgt von Beamten die nicht
    > deshalb
    > > > Beamte sind weil sie Mobilfunknetze bauen können.
    > > >
    > > > Wer Enteignen fordert ruft zum Diebstahl auf und sollte sofort
    > enteignet
    > > > werden um sein Geld an Hilfsbedürftige weiter zu geben.
    > >
    > > Ein grundlegendes Problem bei wirtschaftlich getriebenen Ausbau ist das
    > > einige Bereich überversorgt sind, da sie viel Gewinn versprechen,
    > während
    > > andere Bereiche unterversorgt sind, da man hier keine Gewinne erwartet.
    > > Hier herrscht dann ein sogenanntes Marktversagen vor.
    > >
    > > Sofern man die Anbieter nicht zu dem Ausbau zwingt kann man entweder
    > > versuchen sie mit Subventionen und Förderungen zu locken bzw.
    > > wirtschaftliche Lücken zu füllen oder aber es wird von staatlicher Seite
    > > her ein Ausbau organisiert.
    > >
    > > Das Problem mit Subventionen und Förderungen ist das oftmals die
    > Betreiber
    > > die Bedingungen besser kennen als diejenigen die diese aufgestellt
    > haben.
    > > Daher können Lücken dazu führen das ein Ausbau nur auf dem Papier aber
    > > nicht in der Realität stattfindet. Wenn z.B. schon Geld für den Bau
    > eines
    > > Funkturmes fließt dann heißt das noch lange nicht das dieser dann auch
    > mit
    > > Technik bestückt und in Betrieb genommen wird.
    > >
    > > Und ein staatlicher Ausbau heißt noch lange nicht das hier Beamte das
    > Heft
    > > in der Hand haben.
    > > Stadtwerke befinden sich z.B. oft noch komplett in kommunaler Hand aber
    > > sind privatwirtschaftlich aufgestellt. Eine Betreibergesellschaft könnte
    > > als privatwirtschaftliches Unternehmen gegründet werden das zwar
    > > kostendeckend arbeitet aber ohne Gewinnerzielungsabsicht. Somit könnten
    > > Einnehmen schnell wieder in den Ausbau investiert werden.
    > >
    > > Man könnte eine Art Inlandsroaming machen bei dem die Mobilfunkprovider
    > > ihre Kunden über dieses Netz versorgen wenn sie sich mal außerhalb der
    > gut
    > > ausgebauten Bereiche bewegen. Über Durchleitungsgebühren würde das ganze
    > > über einen längeren Zeitraum refinanziert werden.
    >
    > Inlandsroaming ist da imho der richtige Ansatz. Nur so kann
    > Wettbewerb/Alternativen entstehen. Keiner macht einen Vertrag mit Anbietern
    > die nur 2-3 Gemeinden abdecken auch wenn er da der einzige ist der
    > versorgt. Wenn da eine Kommune ein Problem hat könnte sie einfach ein paar
    > Mikrozellen aufstellen (lassen). Die müssen die Anbieter dann in Ihr Netz
    > aufnehmen wenn sie Frequenzen haben wollen. Die Kosten könnte man in die
    > Frequenzvergabe einpreisen.
    > RipClaw schrieb:
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    > > wire-less schrieb:
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    > > > Deine Aussage basiert darauf das es der Staat besser kann. Kann er
    > nicht
    > > > weil er von Leuten geführt wird die wir nicht auf Grund Ihrer
    > > technischen
    > > > Kompetenzen wählen. Die Umsetzung erfolgt von Beamten die nicht
    > deshalb
    > > > Beamte sind weil sie Mobilfunknetze bauen können.
    > > >
    > > > Wer Enteignen fordert ruft zum Diebstahl auf und sollte sofort
    > enteignet
    > > > werden um sein Geld an Hilfsbedürftige weiter zu geben.
    > >
    > > Ein grundlegendes Problem bei wirtschaftlich getriebenen Ausbau ist das
    > > einige Bereich überversorgt sind, da sie viel Gewinn versprechen,
    > während
    > > andere Bereiche unterversorgt sind, da man hier keine Gewinne erwartet.
    > > Hier herrscht dann ein sogenanntes Marktversagen vor.
    > >
    > > Sofern man die Anbieter nicht zu dem Ausbau zwingt kann man entweder
    > > versuchen sie mit Subventionen und Förderungen zu locken bzw.
    > > wirtschaftliche Lücken zu füllen oder aber es wird von staatlicher Seite
    > > her ein Ausbau organisiert.
    > >
    > > Das Problem mit Subventionen und Förderungen ist das oftmals die
    > Betreiber
    > > die Bedingungen besser kennen als diejenigen die diese aufgestellt
    > haben.
    > > Daher können Lücken dazu führen das ein Ausbau nur auf dem Papier aber
    > > nicht in der Realität stattfindet. Wenn z.B. schon Geld für den Bau
    > eines
    > > Funkturmes fließt dann heißt das noch lange nicht das dieser dann auch
    > mit
    > > Technik bestückt und in Betrieb genommen wird.
    > >
    > > Und ein staatlicher Ausbau heißt noch lange nicht das hier Beamte das
    > Heft
    > > in der Hand haben.
    > > Stadtwerke befinden sich z.B. oft noch komplett in kommunaler Hand aber
    > > sind privatwirtschaftlich aufgestellt. Eine Betreibergesellschaft könnte
    > > als privatwirtschaftliches Unternehmen gegründet werden das zwar
    > > kostendeckend arbeitet aber ohne Gewinnerzielungsabsicht. Somit könnten
    > > Einnehmen schnell wieder in den Ausbau investiert werden.
    > >
    > > Man könnte eine Art Inlandsroaming machen bei dem die Mobilfunkprovider
    > > ihre Kunden über dieses Netz versorgen wenn sie sich mal außerhalb der
    > gut
    > > ausgebauten Bereiche bewegen. Über Durchleitungsgebühren würde das ganze
    > > über einen längeren Zeitraum refinanziert werden.
    >
    > Inlandsroaming ist da imho der richtige Ansatz. Nur so kann
    > Wettbewerb/Alternativen entstehen. Keiner macht einen Vertrag mit Anbietern
    > die nur 2-3 Gemeinden abdecken auch wenn er da der einzige ist der
    > versorgt. Wenn da eine Kommune ein Problem hat könnte sie einfach ein paar
    > Mikrozellen aufstellen (lassen). Die müssen die Anbieter dann in Ihr Netz
    > aufnehmen wenn sie Frequenzen haben wollen. Die Kosten könnte man in die
    > Frequenzvergabe einpreisen.


    Ich füge einfach mal random ein paar weitere Vollzitate ein, damit die Übersichtlichkeit auch wirklich maximiert wird. Optimal sollte man aber auch ein bisschen Text zwischen den ganzen unnötigen Zitaten verstecken.

  14. Re: Alle enteignen und verstaatlichen!

    Autor: RipClaw 13.07.18 - 14:21

    wire-less schrieb:
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    > RipClaw schrieb:
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    > > Und ein staatlicher Ausbau heißt noch lange nicht das hier Beamte das
    > Heft
    > > in der Hand haben.
    > > Stadtwerke befinden sich z.B. oft noch komplett in kommunaler Hand aber
    > > sind privatwirtschaftlich aufgestellt. Eine Betreibergesellschaft könnte
    > > als privatwirtschaftliches Unternehmen gegründet werden das zwar
    > > kostendeckend arbeitet aber ohne Gewinnerzielungsabsicht. Somit könnten
    > > Einnehmen schnell wieder in den Ausbau investiert werden.
    > >
    > > Man könnte eine Art Inlandsroaming machen bei dem die Mobilfunkprovider
    > > ihre Kunden über dieses Netz versorgen wenn sie sich mal außerhalb der
    > gut
    > > ausgebauten Bereiche bewegen. Über Durchleitungsgebühren würde das ganze
    > > über einen längeren Zeitraum refinanziert werden.
    >
    > Inlandsroaming ist da imho der richtige Ansatz. Nur so kann
    > Wettbewerb/Alternativen entstehen. Keiner macht einen Vertrag mit Anbietern
    > die nur 2-3 Gemeinden abdecken auch wenn er da der einzige ist der
    > versorgt. Wenn da eine Kommune ein Problem hat könnte sie einfach ein paar
    > Mikrozellen aufstellen (lassen). Die müssen die Anbieter dann in Ihr Netz
    > aufnehmen wenn sie Frequenzen haben wollen. Die Kosten könnte man in die
    > Frequenzvergabe einpreisen.

    Oder man versucht mal das Modell das von verschiedenen Ländern bereits bei der UMTS Frequenzvergabe gefahren wurde.

    Dort wurde keine Versteigerung gemacht bei der sich die einzelnen Anbieter gegenseitig überbieten sondern es wurden von den Anbietern die Ausbaupläne vorgelegt und danach wurden dann die Frequenzen entsprechend vergeben mit der Verpflichtung diese Pläne auch umzusetzen. Hat sehr gut geklappt.

    Allerdings befürchte ich das unsere Politiker zu sehr daran gewöhnt sind das sie Haushaltslöcher mit Einnahmen aus solchen Versteigerungen stopfen können.

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