Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › C3S: Gema-Alternative gegründet

doofe idee

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. doofe idee

    Autor: Arcardy 26.09.13 - 13:33

    Warum einigt sich youtube nicht mit der gema und nimmt das angebot an, und die kosten fuer die musik wird bei google wallet abgebucht?

  2. Re: doofe idee

    Autor: Schattenwerk 26.09.13 - 13:36

    Weil die Probleme, welche die GEMA erzeugt, nicht alleine auf YouTube beschränkt sind?

    YouTube ist nur eine Stelle, wo die GEMA aneckt. Eine andere ist z.B. die neue Gebührenordnung für Diskotheken und Clubs. Eine weitere Stelle wäre, dass z.B. selbst nicht mehr frei über ihre Titel verfügen können sobald sie einmal bei der GEMA sind, etc.

  3. Re: doofe idee

    Autor: metalheim 26.09.13 - 13:38

    Es geht doch um viel mehr als nur Youtube.

    Zu deinem Vorschlag: die wenigsten sind bereit für Youtube Geld zu bezahlen und außerdem setzt es dann eine Kreditkarte vorraus.

  4. Re: doofe idee

    Autor: Trockenobst 26.09.13 - 14:51

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dass z.B. selbst nicht mehr frei über ihre Titel verfügen können sobald sie
    > einmal bei der GEMA sind, etc.

    Das wird bei der C3S aber sicherlich auch nicht nach Temperaturstand gelöst. Der Titel ist raus, der ist drin, mehr wird da auch nicht gehen. Dann hast Du mal einen Hit, aber weil er eben raus ist, spielst Du den auf 100 Bühnen umsonst. Deswegen sind CC-Lizenzen für Musik nicht so gut geeignet, weil einmal frei, immer frei.

  5. Re: doofe idee

    Autor: wmayer 26.09.13 - 16:07

    Du kannst alles Lieder rein packen, die sind für den normalen "privaten Hausgebrauch" dann kostenlos nutzbar, aber trotzdem wird bei kommerzieller Nutzung verdient.

    "Die C3S soll als europäische, nicht gewinnorientierte (non-profit) Verwertungsgesellschaft gegründet werden. Verwaltet werden musikalische Werke, die unter Creative-Commons-NC-Lizenzen oder freien Lizenzen veröffentlicht wurden, d.h. Werke, die unter keiner expliziten Lizenz stehen und allein dem Urheberrecht unterliegen. "
    http://c3s.cc/

    Sie dürfen:
    das Werk bzw. den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes bzw. Inhaltes anfertigen

    Zu den folgenden Bedingungen:
    Namensnennung — Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen.
    Keine kommerzielle Nutzung — Dieses Werk bzw. dieser Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.
    http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/

  6. Re: doofe idee

    Autor: Trockenobst 26.09.13 - 16:47

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst alles Lieder rein packen, die sind für den normalen "privaten
    > Hausgebrauch" dann kostenlos nutzbar, aber trotzdem wird bei kommerzieller
    > Nutzung verdient.

    Dazu müsste die C3S die alternativen Vermarktungsformen wie Radioplay, Werbung etc. unterstützen. Das können sie Anfangs mangels Masse gar nicht.

    Natürlich kannst Du ein Album bei Jamendo für Lau reinstellen und dann versuchen das selbe Album für 9,99¤ bei iTunes zu verkaufen. Aber da die Lizenz eben CC ist, kann ich mit einer schnellen Googlesuche sofort die "legal" kostengünstige Version downloaden. Dagegen kannst Du eben dann nichts mehr machen, auch z.B. wenn dein Song für 100.000¤ in der Mobilfunkwerbung läuft. Einmal frei, immer frei.

  7. Re: doofe idee

    Autor: wmayer 26.09.13 - 17:59

    Wieso sollte man ein Lied/Album auch erst bei Jamendo für lau unter CC einstellen, wenn man es eigentlich verkaufen möchte? Das muss man sich eben vorher überlegen.
    Dann will man aber CC eigentlich sowieso nicht, sondern ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht.

    Musiker können auch über Konzerte Geld verdienen.
    Es gibt Bands, die ihre Alben aus Spenden vorfinanziert haben, wieder andere Bands bieten die Musik kostenlos an und bieten die Möglichkeit dort direkt zu spenden.

  8. Re: doofe idee

    Autor: anne754 27.09.13 - 10:35

    Genauso wie opensource frei und nicht gratis bedeutet, so ist es auch mit den creative commons und genauso ist es bei Jamendo der Fall. Du kannst musik auf Jamendo hochladen und trotzdem deine Musik über Jamendo Pro an Firmen verkaufen die deine Musik für kommerzielle Zwecke nutzen möchten.

    Es gibt 6 verschiedene CC Lizenzen http://creativecommons.org/licenses/. Wenn deine Werke also unter CC BY-NC-SA stehen, bedeutet dies dass einfache Nutzer die Songs umsonst hören dürfen aber nicht für Kommerzielle Zwecke, dann kannst du das Lied nochmals auf Jamendo Pro bereitstellen, diesmal aber für Kommerzielle Zwecke, jedesmal wenn jemand eine Lizenz kauft bekommst du einen Anteil, glaube es sind bis zu 50% des Verkaufspreises der Lizenz.

    Heutzutage machen Musiker sowieso meist mehr Geld mit Konzerten und Mechandising als mit dem Verkauf der Musik an sich. Wenn du also deine Musik für Lau auf Youtube, Jamendo und sagen wir mal SoundCloud anbietest wird dein bekanntheirsgrad schnell ansteigen und die wirst bald einen vollen Terminplan an Konzeten haben.

    Ein Freund von mir stellt z.b. seine Musik umsonst ins Netz sogar auf seiner eigenen Webseite und verkauft die Songs ebenfalls auf iTunes und es geht ihm mittlerweile finanziel viel besser als vorher wo er bei einem kleinen Plattenlabel unter vertrag war und Mitglied bei der Gema.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.13 10:52 durch anne754.

  9. Re: doofe idee

    Autor: anne754 27.09.13 - 10:52

    Trockenobst schrieb:
    > Natürlich kannst Du ein Album bei Jamendo für Lau reinstellen und dann
    > versuchen das selbe Album für 9,99¤ bei iTunes zu verkaufen. Aber da die
    > Lizenz eben CC ist, kann ich mit einer schnellen Googlesuche sofort die
    > "legal" kostengünstige Version downloaden. Dagegen kannst Du eben dann
    > nichts mehr machen, auch z.B. wenn dein Song für 100.000¤ in der
    > Mobilfunkwerbung läuft. Einmal frei, immer frei.

    Doch eben genau das klappt. CC lizenzen sind im Musikbereich das was OpenSource im Informatik bereich ist. Hast du eine Software die keiner kennt wirst du auch nur wenige verkaufen. Stellst du diese Software dann als Opensource ins Netz wird sie wenn sie gut ist sehr schnell bekannt und die wirst sehr schnell z.b. einen Kostenpflichtigen Support anbieten können.

    Genauso ist es mit CC musik. Stell sie zum privaten gebrauch umsonst ins Netz und die wirst sehn dass deine Einnahmen durch kommerzielle Lizenzierung anwachsen werden. Du wirst anfragen für Konzerte bekommen oder gar ein Angebot für einen Plattenvertrag. Viele Fans sind bereit für Musik zu Zahlen oder zu Spenden auch wenn diese irgendwo umsonst angeboten wird.

    Das wichtigste für noch unbekannte Künstler ist es erst mal bekannt zu werden und nicht jeden Monat von der Gema 20 euro zu bekommen. Ich bin überzeugt davon dass viele Fans zu haben eine Vorraussetzung ist um überhaupt mal später Geld verdienen zu können.

  10. Re: doofe idee

    Autor: Trockenobst 27.09.13 - 15:22

    anne754 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kennt wirst du auch nur wenige verkaufen. Stellst du diese Software dann
    > als Opensource ins Netz wird sie wenn sie gut ist sehr schnell bekannt und
    > die wirst sehr schnell z.b. einen Kostenpflichtigen Support anbieten
    > können.

    Nein, kannst Du nur wenn die Software und Kompliziert ist. Nenne mit 100 Leute auf der Welt die mit GIMP Support Geld verdienen. Das ist im Softwaremarkt 0.001% des Weltumsatzes mit Software. Indirekt kann man viel machen, wie Adminskills.

    Aber das war nicht das Argument dass man mit seinen T-Shirt-Design Skills geht verdient, sondern mit dem was man tut: Musik machen.

    > Genauso ist es mit CC musik. Stell sie zum privaten gebrauch umsonst ins
    > Netz und die wirst sehn dass deine Einnahmen durch kommerzielle
    > Lizenzierung anwachsen werden. Du wirst anfragen für Konzerte bekommen oder
    > gar ein Angebot für einen Plattenvertrag.

    Und ab dem Zeitpunkt kannst Du weiter dieses Modell fahren?

    Was Du beschreibst ist turbokapitalistische Denkweise: CC-Lizenzen wo es mir "gierig nützt", und sobald der Vertrag in der Tasche, alle Musik gelöscht und ab jetzt wird bei iTunes und bei Konzertkarten "abgegriffen".

    Pro-CC-Lizenz-Mentalität wäre doch *trotz* kostenlosen Alben, *trotz* günstigen Konzertkarten weiter seine Musik zu verschenken und auf die "Spendenbereitschaft" der Masse zu setzen. Und wir sehen: das funktioniert nicht. Die drei Bands die das vielleicht schaffen sind die Bestätigung, dass der Endkunde genauso gierig und Kapitalistisch denkt.

    Anders gesagt: ich glaube dir, sobald ein CC-Musiker in den Charts ist. Denn dann müssten die Leute *trotz* kostenlosem File bereit sein den Euro zu spenden weil sie es einfach gut finden.

    Bei OSS-Software funktioniert dies mit dem vielen gejammer seit 15 Jahren nicht. Flatter: fail. Paypal Button: Fail. Dann versuchen es einige mit Adware-Installern: fail. Wenn das alles so schön nach dem Papier funktionieren würde, bräuchten wir diesen ganzen Murx wie "Firefoxplugins die doch gegen Geld Dinge tun die sie eigentlich laut ihrer Beschreibung wie AdBlocking nicht tun sollten" nicht erleben.

    Das "freiwillige Spenden" ist die größte Illusion. Die Leute geben 4¤ pro Tag für einen überteueren Kaffe aus, aber haben 300 gecrackte Apps auf ihrem neuen 660¤ teuren Smartphone. So siehts aus.

    On Topic: die C3S ist für CC Musik only. Keine Konkurrenz zur GEMA, weil die Leute die *richtig* Geld verdienen wollen keine CC Musik machen. Ausnahmen bestätigen nur die Regel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.13 15:25 durch Trockenobst.

  11. Re: doofe idee

    Autor: nille02 27.09.13 - 15:35

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich kannst Du ein Album bei Jamendo für Lau reinstellen und dann
    > versuchen das selbe Album für 9,99¤ bei iTunes zu verkaufen. Aber da die
    > Lizenz eben CC ist, kann ich mit einer schnellen Googlesuche sofort die
    > "legal" kostengünstige Version downloaden.

    Für Clubs, Bars oder Konzerte geht das aber nicht. Also müssen die die Lider Lizenzieren. Ist doch ok.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  2. Hong Kong Economic and Trade Office, Berlin
  3. Folkwang Universität der Künste, Essen, Köln
  4. Athmer oHG, Arnsberg-Müschede

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBGRATISH10
  2. 529,00€ (zzgl. Versand)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

  1. Apple: Mitarbeiter hörten bis zu 1.000 Siri-Schnipsel am Tag
    Apple
    Mitarbeiter hörten bis zu 1.000 Siri-Schnipsel am Tag

    Bevor Apple die Auswertung von Siri-Sprachdateien gestoppt hat, mussten Mitarbeiter in Irland teilweise bis zu 1.000 Audio-Schnipsel pro Schicht auswerten. Meist handelte es sich nur um Sprachkommandos, manchmal waren aber auch persönliche Informationen darunter.

  2. ISS: Sojus-Kapsel mit Roboter an Bord bricht Andockmanöver ab
    ISS
    Sojus-Kapsel mit Roboter an Bord bricht Andockmanöver ab

    Eine Sojus-Kapsel mit dem russischen Testroboter Fedor an Bord konnte nicht wie geplant an die ISS andocken - wegen eines Problems des automatisierten Andocksystems des Stationsmoduls. Ein zweiter Versuch ist bereits geplant.

  3. Raumfahrt: Nasa untersucht möglicherweise erstes Verbrechen im Weltraum
    Raumfahrt
    Nasa untersucht möglicherweise erstes Verbrechen im Weltraum

    Ein Scheidungskrieg scheint sich bis auf die ISS ausgeweitet zu haben: Die Astronautin Anne McClain hat von einem Computer der Raumstation auf das Onlinekonto ihrer Ex-Frau zugegriffen und deren Finanzen kontrolliert. Die Nasa untersucht das mutmaßlich erste Verbrechen im Weltraum.


  1. 14:15

  2. 13:19

  3. 12:43

  4. 13:13

  5. 12:34

  6. 11:35

  7. 10:51

  8. 10:27