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Das Verstaendnis von Demokratie

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  1. Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: mrgenie 11.11.16 - 07:11

    Entweder das was ich persoenlich will geschieht oder ich erklaere die Unabhaengigkeit.

    Wo genau liegt denn die Grenze?
    100x100km?
    10x10km?
    1x1km?
    Nur mein Grundstueck?

    Bleiben wir bei Cali. Dort gibt es Regionen wo Trump die Mehrheit hatte. Spalten diese sich auch wieder von Cali ab? Innerhalb dieser Regionen gibt es Kommunen wo Clinton die Mehrheit hatte, diese spalten sich nun auch wieder ab? Da in den Kommunen gibt es einzelne Familien die wiederum Trump gewaehlt haben, Hausstaaten bilden sich?
    Innerhalb Familien wird sogar unterschiedlich gewaehlt? Scheidung?

    Also echt. Manche Menschen, haben nur Hass, Intoleranz und Gewalt im Kopf.

    Und diejenigen mit dem groessten Hass, Intoleranz und Gewaltpotential sind diejenigen die am lautesten immer ueber die Rechten herumbruellen.

  2. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Emulex 11.11.16 - 07:36

    Sehr guter Beitrag, danke!

    Was man zu dem Thema auch gut lesen könnte:
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article159400813/Ein-Hoehenflug-von-Arroganz-und-Verachtung.html

    Herr Broder ist für mich einer der letzten intelligenten Politik-Journalisten in diesem Land - alle anderen wurden derart gleichgeschaltet, dass einem nurnoch schlecht werden kann.

  3. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: DerHarzer 11.11.16 - 07:48

    Nun erst einmal vornweg. Nicht Trump wurde gewählt sondern Mrs. Clinton wurde nicht gewählt! Das Trump dadurch Präsident wurde ist wohl eher ein Kollateralschaden, ein leidiger Nebeneffekt.

    Nun für die Techbranche ist dies natürlich eine Katastrophe. Durch geschickte Lobbyarbeit hat man immer wieder riesige Summen in die eigenen Unternehmen und somit die eigenen Taschen umgeleitet. Clinton stand als Garant für die Weiterführung dieser erfolgreichen Lobbyarbeit zum Nutzen der eigenen Geldbörse aber zum Schaden des amerikanischen Volkes. Natürlich ist ein Herr Trump da eine Bedrohung. Nicht weil er vielleicht etwas ändert. Nein die Möglichkeit er könnte etwas ändern wird schon als Bedrohung wahrgenommen.

  4. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Apollo13 11.11.16 - 08:11

    Allerdings brauchen insbesondere diese Firmen auch gute Zuwanderer. Und wenn Trump seine Immigrationspolitik tatsächlich so gestaltet, wie er dies angekündigt hat, werden diese Firmen große Probleme bekommen!

  5. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Hantilles 11.11.16 - 08:16

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und diejenigen mit dem groessten Hass, Intoleranz und Gewaltpotential sind
    > diejenigen die am lautesten immer ueber die Rechten herumbruellen.

    Ich wünsche dir, dass du niemals Opfer rechter Gewalt wirst, denn die Erkenntnis, wie böse daneben diese Behauptung ist, wäre definitiv keine angenehme.

  6. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Beeblox 11.11.16 - 08:31

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entweder das was ich persoenlich will geschieht oder ich erklaere die
    > Unabhaengigkeit.

    Eine offensichtlich falsche Interpretation der aktuellen Geschehnisse. Gab es eine Bewegung in vergleichbarer Stärke und Prominenz von einer der beiden Seiten während der vergangenen amerikanischen Präsidentschaftswahlen? Ich kann mich nicht erinnern, nicht einmal bei der nicht-Wahl von George W. Bush (der ja nicht durch die Bürger, sondern den Surpreme Court legitimiert wurde).

    Man sieht also, dass es nicht darum geht, dass man allgemein „dagegen“ ist, sondern um den spezifischen Fall. Und warum das so ist, dazu muss man sich die Demokratie einmal genauer anschauen:

    Demokratie basiert auf einem Grundkonsens von Werten. Ohne diese kann eine Demokratie nicht funktionieren. Dieser Grundkonsens steht in der Regel ganz vorne in der Verfassung. Klassisch handelt es sich dabei um Dinge wie die Rechtsstaatlichkeit, die Gleichheit vor dem Gesetz, Schutz vor staatlicher Willkür, Meinungs- und Pressefreiheit sowie Diskriminierungsfreiheit.

    Und Trump greift nun diese Werte an.

    Schutz vor staatlicher Willkür und Religionsfreiheit? Alle Muslime überwachen / bei Einwanderung ausweisen.

    Meinungs- und Pressefreiheit? Jeden in den Knast werfen, der schlechte Presse gegen ihn macht.

    Diskriminierungsfreiheit? Minderheitenschutz von LGBT-Leuten abschaffen, Sexismus tolerieren.

    Was also passiert, ist, dass der Grundkonsens der demokratischen Verfassung angegriffen wird. Und dagegen soll man nun nicht aufbegehren dürfen? Insbesondere finde ich die Meinung vieler Trump-Befürworter widerlich, dass ja nun gewählt wurde, die Mehrheit ihren Kandidaten bekommen hat und die Minderheit nun vier Jahre zu schweigen hat (bzw. bis zur nächsten Repräsentantenhauswahl, die m.W. in zwei Jahren ist) – das ist keine Demokratie. Demokratie lebt vom Diskurs, und wenn jemand an ihren Grundfesten rüttelt, dann sind Leute, die aufstehen und dies anprangern ein Zeichen dafür, dass sie noch lebt.

    > Wo genau liegt denn die Grenze?
    > 100x100km?
    > 10x10km?
    > 1x1km?
    > Nur mein Grundstueck?

    Es gibt keine. Und zwar, weil der Grundkonsens ein Absolutum ist; die Grundlage, auf der die Vereinbarung des politischen Zusammenschlusses beschlossen wurde. Wird er abgebaut, fällt die Grundlage weg und folgerichtig hat jeder das Recht, zu sagen „diesem neuen Staat gehöre ich nicht mehr an“.

    > Bleiben wir bei Cali. Dort gibt es Regionen wo Trump die Mehrheit hatte.
    > Spalten diese sich auch wieder von Cali ab? Innerhalb dieser Regionen gibt
    > es Kommunen wo Clinton die Mehrheit hatte, diese spalten sich nun auch
    > wieder ab? Da in den Kommunen gibt es einzelne Familien die wiederum Trump
    > gewaehlt haben, Hausstaaten bilden sich?
    > Innerhalb Familien wird sogar unterschiedlich gewaehlt? Scheidung?

    Ein Slippery-Slope-Argument, das auf der Annahme basiert, dass die Bewegung allein auf dem Gewinn der jeweils anderen Partei aufbaut, anstatt auf der Verfassungsfeindlichkeit des Siegers. Aber würde man so weit gehen, dass sie Californien tatsächlich abspaltet, sehe ich durchaus das Recht der republikanischen Teile des Landes gegeben, dies eben nicht mitzutragen. Würden sich Familien trennen, weil darin unterschiedliche Ansichten herrschen, hätten sie dies bereits getan, insofern ist dies nicht wirklich ein Argument.

    > Also echt. Manche Menschen, haben nur Hass, Intoleranz und Gewalt im Kopf.

    Und *das* soll nun ein Argument *für* Trump sein?

    > Und diejenigen mit dem groessten Hass, Intoleranz und Gewaltpotential sind
    > diejenigen die am lautesten immer ueber die Rechten herumbruellen.

    Solche Behauptungen bitte mit Quelle und Belegen.

  7. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Emulex 11.11.16 - 08:41

    Und wer ausser Trump hätte etwas geändert ?
    Die anderen sind doch genauso im Sumpf drin wie Clinton.
    Trump ist deshalb eine Bedrohung, weil er eben so ist wie er ist.
    Ein selbstverliebter Sturkopf.
    Manchmal braucht es diese Art Menschen um etwas voranzubringen.

    Wenn man den Leuten ständig nur sagt sie sollen sich für dieses und jenes schämen, muss man sich nicht wundern wenn sie jemanden wählen, der sich für garnichts schämt.
    Deshalb Trump.

    Ihr "ja aber jeder andere ausser Clinton hätte gegen Trump gewonnen"-Denker steckt noch immer in der Fehleinschätzung fest, die die Umfragen und Stimmungsmache der Medien hervorgebracht hat.
    Ihr sucht den Fehler bei Clinton und genau dabei liegt ihr grundfalsch.

  8. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Emulex 11.11.16 - 08:43

    Apollo13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings brauchen insbesondere diese Firmen auch gute Zuwanderer. Und
    > wenn Trump seine Immigrationspolitik tatsächlich so gestaltet, wie er dies
    > angekündigt hat, werden diese Firmen große Probleme bekommen!

    Er hat angekündigt, qualifizierte ins Land zu lassen und den Rest draußen - ist doch optimal.
    Schau dir mal Deutschland an - überall in der EU sind Migranten spätestens in der zweiten Generation so erfolgreich oder gar erfolgreicher als die Einheimischen.
    Nur hier nicht - weil bei uns ins Sozialsystem eingewandert wird und keiner was dagegen tut.
    Aus politischer Korrektheit und Angst vor der Nazikeule.
    Das ist schlicht dumm und selbstzerstörerisch.

  9. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Emulex 11.11.16 - 08:47

    Beeblox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mrgenie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Entweder das was ich persoenlich will geschieht oder ich erklaere die
    > > Unabhaengigkeit.
    >
    > Eine offensichtlich falsche Interpretation der aktuellen Geschehnisse. Gab
    > es eine Bewegung in vergleichbarer Stärke und Prominenz von einer der
    > beiden Seiten während der vergangenen amerikanischen
    > Präsidentschaftswahlen?

    Offensichtlich falsch ist deine Interpretation, denn das was jetzt passiert, ist ja gerade der Grund wieso Trump gewählt wurde.
    Diejenigen die kilometerweit von den normalen Bürgern entfernt sind, die Smoothie-schlürfend über den Sinn des Lebens philosophieren und sich für intellektuell und moralisch überlegen halten, die nichts anderes bauen als Luftschlösser (Hyperloop)...die sind es jetzt die eine Bewegung starten. Und sie sind überhaupt erst der Grund, wieso Trump gewählt wurde.

    Sollen sie doch alle auf den Mars verschwinden, da hätte die Menschheit so einiges von.

  10. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: lear 11.11.16 - 09:06

    Die USA sind eine Föderation und der föderale Charakter ist weit stärker als zB. in Deutschland.
    Die Föderation kann, aber muß nicht zerbrechen. Ja.
    Im aktuellen Kontext hat das hier zwar Kindergartenzüge, aber ist keine Frage des Demokratieverständnisses.

    Die Küsten werden im Zweifel ohnehin staatliches Recht benutzen um eventuelle föderale Exzesse Trumps abzumildern. Ganz demokratisch und schon regelmäßig geschehen - ansonsten wäre das in sich zutiefst gespaltene Land *längst* zerbrochen.

  11. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Beeblox 11.11.16 - 09:08

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Eine offensichtlich falsche Interpretation der aktuellen Geschehnisse.
    > Gab
    > > es eine Bewegung in vergleichbarer Stärke und Prominenz von einer der
    > > beiden Seiten während der vergangenen amerikanischen
    > > Präsidentschaftswahlen?
    >
    > Offensichtlich falsch ist deine Interpretation, denn das was jetzt
    > passiert, ist ja gerade der Grund wieso Trump gewählt wurde.

    Ich habe meiner Meinung eine Begründung hinzugefügt. Gibt es hier auch noch eine?

    > Diejenigen die kilometerweit von den normalen Bürgern entfernt sind, die
    > Smoothie-schlürfend über den Sinn des Lebens philosophieren und sich für
    > intellektuell und moralisch überlegen halten, die nichts anderes bauen als
    > Luftschlösser (Hyperloop)...die sind es jetzt die eine Bewegung starten.

    Ad hominem war noch nie ein gültiges Argument. Wichtig ist nicht, welche Art von Leben diese Menschen führen, sondern die Aussage ihrer Bewegung.

    > Und sie sind überhaupt erst der Grund, wieso Trump gewählt wurde.

    Ja, Menschen pauschalisierend zusammenfassen und dann auf diese zusammenfantasierte Schublade herabschauen ist der Grund, wieso Trump gewählt wurde. Soweit nicht ganz falsch.

    > Sollen sie doch alle auf den Mars verschwinden, da hätte die Menschheit so
    > einiges von.

    Zum Beispiel, dass sie jetzt hemmungslos ihren Heimatplaneten vollends zerstören kann ohne diese lästigen mahnenden Stimmen?

  12. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Spike79 11.11.16 - 09:26

    >>Schutz vor staatlicher Willkür und Religionsfreiheit?
    Jetzt ist es besser, jetzt werden durch die NSA ja alle abgehört und überwacht

    >>Meinungs- und Pressefreiheit? Jeden in den Knast werfen, der schlechte Presse >>gegen ihn macht.
    Frage mal Assange oder Snoden, wieviel davon in den USA gerade vorhanden ist, die anderen die deswegen schon im Knast sitzen, kennen wir garnicht

    >>Diskriminierungsfreiheit? Minderheitenschutz von LGBT-Leuten abschaffen, >>Sexismus tolerieren.
    Diskriminierungsfreiheit? Ich selbst war noch nie in den USA und werde es wahrscheinlich auch nicht, aber wenn ich mal rüber komme, dann möchte ich kein Schwarzer sein.
    Als Befüworter des aktuell ablaufenden Systems, wieviel Diskrimierungsfreiheit empfindest Du gerade in Guantanamo?

    Denn einzigen Unterschied den ich sehe ist, nicht die Situation verändert sich, sondern jetzt sagt einer das er es tut.

  13. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Beeblox 11.11.16 - 09:37

    Das ist alles richtig, übrigens auch nicht nur für Amerika, sondern in schwächerer Ausprägung auch in Deutschland. Das liegt natürlich daran, dass diese Grundsätze Ideale sind und schon der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit gebietet, dass nicht jede Ungerechtigkeit gesühnt werden kann (fehlende Beweislast etc).

    Dass Trump eben nun genau diese Dinge sagt, bedeutet, dass Bewegungen wie Black Lives Matter keinen Addressaten mehr haben. Ein Präsident, der a priori seine Meinung kundtut in einer Weise, die impliziert, dass es nutzlos ist, weiter um Hilfe zu beten, führt eben dazu, dass die Betroffenen einen anderen Weg suchen. Und hier hätten sie einen gefunden.

  14. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Emulex 11.11.16 - 09:41

    Beeblox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Eine offensichtlich falsche Interpretation der aktuellen Geschehnisse.
    > > Gab
    > > > es eine Bewegung in vergleichbarer Stärke und Prominenz von einer der
    > > > beiden Seiten während der vergangenen amerikanischen
    > > > Präsidentschaftswahlen?
    > >
    > > Offensichtlich falsch ist deine Interpretation, denn das was jetzt
    > > passiert, ist ja gerade der Grund wieso Trump gewählt wurde.
    >
    > Ich habe meiner Meinung eine Begründung hinzugefügt. Gibt es hier auch noch
    > eine?

    Das ist doch schon der Fehler - es wird immer nach Fakten verlangt wo es (noch) garkeine gibt.
    Beispiel: Die Menschen glaubten nicht, dass Flüchtlinge das Fachkräfteproblem in Deutschland beheben können.
    Fakten gibt es keine (mittlerweile schon, damals halt nicht) - also wird man von der Moral-Elite zurechtgewiesen, dass man es ja nicht wissen könne.
    Dass die es auch nicht wissen, ist egal, denn sie sind ja FÜR etwas und ich DAGEGEN.
    Dagegen ist immer ja schlecht...

    Der Punkt ist: Ich muss mein Bauchgefühl nicht begründen - ich habe das Recht nach diesem zu urteilen und es liegt mit Sicherheit nicht öfter falsch, als irgendwelche schöngebogenen Statistiken und stark tendenziösen Studien.
    Ganz im Gegenteil.

    >
    > > Diejenigen die kilometerweit von den normalen Bürgern entfernt sind, die
    > > Smoothie-schlürfend über den Sinn des Lebens philosophieren und sich für
    > > intellektuell und moralisch überlegen halten, die nichts anderes bauen
    > als
    > > Luftschlösser (Hyperloop)...die sind es jetzt die eine Bewegung starten.
    >
    > Ad hominem war noch nie ein gültiges Argument. Wichtig ist nicht, welche
    > Art von Leben diese Menschen führen, sondern die Aussage ihrer Bewegung.

    Nicht wenn die Begründung der Bewegung pure Lüge ist, um die eigenen Interessen zu schützen.
    Oder wie in diesem Fall: Reine Selbstvermarktung.

    >
    > > Und sie sind überhaupt erst der Grund, wieso Trump gewählt wurde.
    >
    > Ja, Menschen pauschalisierend zusammenfassen und dann auf diese
    > zusammenfantasierte Schublade herabschauen ist der Grund, wieso Trump
    > gewählt wurde. Soweit nicht ganz falsch.

    Ja genau, die dummen undifferenzierten warens, während die ganzen Akademiker ja Clinton gewählt haben. Genau diese deine Denkweise ist der Fehler.
    Die Mittelschicht (50-100k) hat mit großer Mehrheit Trump gewählt.
    Generell alles ab 50k$ Einkommen hat mehrheitlich Trump gewählt.
    Die taxifahrenden Politikwissenschaftler interessieren niemanden.

    Das kommt nicht aus dem Nichts, sondern resultiert darin dass Finanzinvestoren wie der Hyperloop-Fuzzi sich durch Betrug und Luftschlösser an der Allgemeinheit bereichern.

    Und es kommt daher, dass so Schlauberger wie du den Menschen immer ihren Instinkt wegnehmen wollen.

    >
    > > Sollen sie doch alle auf den Mars verschwinden, da hätte die Menschheit
    > so
    > > einiges von.
    >
    > Zum Beispiel, dass sie jetzt hemmungslos ihren Heimatplaneten vollends
    > zerstören kann ohne diese lästigen mahnenden Stimmen?

    Die mahnenden Stimmen sollen ausgerechnet aus der Schicht kommen, die jetzt schäumt weil ihr die kostenlosen Felle davonschwimmen und sie mit ihrer Yacht und ihrem Privatjet nicht hinterher kommen?
    Da musst aber selber lachen, oder ?

  15. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: nicoledos 11.11.16 - 09:58

    Man sollte mal den Blick etwas von Trump weg nehmen. Er kann das Land nicht alleine führen, sondern benötigt ein Kabinett, Berater, Zuarbeiter. Diese Leute kommen nicht aus dem nichts. In der Regel überwiegend Personen aus den eigenen politischen Reihen mit entsprechender Parteikarriere und politischer Erfahrung.

    Man kann jetzt alle möglichen Schreckensszenarien konstruieren über mögliche Politik von Trump. In der Praxis hat er es dann doch mit dem Senat und Representantenhaus zu tun. Auch wenn die Republikaner beides dominieren, die sehen sich dort nicht als Stimmvieh mit Fraktionszwang wie bei uns. Das wird da richtig harte Arbeit auch die eigenen Leute von Gesetzen zu überzeugen.

    Als Beispiel war Obama kein so schlechter Präsident, wie er gerne dargestellt wurde. Nur viele seiner anfänglichen Ideen waren zu unamerikanisch. Er hatte zu tun seine eigenen Leute hinter sich zu bringen und musste der Republikanern auch noch viele Zugeständnisse machen. Trumps Äusserung, dass er auch ohne die Unterstützung seiner Partei könne funktioniert im Amt dann doch nicht mehr.

  16. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Clown 11.11.16 - 10:00

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer ausser Trump hätte etwas geändert ?
    > Die anderen sind doch genauso im Sumpf drin wie Clinton.
    > Trump ist deshalb eine Bedrohung, weil er eben so ist wie er ist.
    > Ein selbstverliebter Sturkopf.
    > Manchmal braucht es diese Art Menschen um etwas voranzubringen.
    >
    > Wenn man den Leuten ständig nur sagt sie sollen sich für dieses und jenes
    > schämen, muss man sich nicht wundern wenn sie jemanden wählen, der sich für
    > garnichts schämt.
    > Deshalb Trump.

    Deshalb ja auch hierzulande der Zuspruch zur AfD.

    > Ihr "ja aber jeder andere ausser Clinton hätte gegen Trump gewonnen"-Denker
    > steckt noch immer in der Fehleinschätzung fest, die die Umfragen und
    > Stimmungsmache der Medien hervorgebracht hat.
    > Ihr sucht den Fehler bei Clinton und genau dabei liegt ihr grundfalsch.

    Ich denke das Problem ist eher multi- als monokausal. Aber um Dein Argument mal aufzugreifen: Vergleich mal die Wahlergebnisse der letzten 3 Wahlen. Während bei den Republikanern die Stimmen im Vergleich zu voriger Wahl dieses mal leicht eingebrochen sind, fehlen bei den Demokraten gleich mal über 5Mio Stimmen (im Vergleich zu 2008 sind es sogar 10Mio). Gerade bei so einer polarisierenden Gegner-Figur wie Trump hätte ich das eher nicht erwartet und trotzdem sind sie fern geblieben.
    Ist natürlich nur eine Vermutung, weil es sich schlicht nicht beweisen lässt, aber ich halte es schon für wahrscheinlich, dass die potentiellen Wähler einfach unzufrieden mit der Kandidatin waren.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  17. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Spike79 11.11.16 - 10:21

    Hmm, verstehe das nicht ganz.
    Ich persönlich finde es ehrlicher, wenn zu mir jemand sagt, das ich mit meiner Meinung sche***en gehen kann, als jemand der stundenlang meine Bedenken anhört, mir alles verspricht und dann erst so tut wie er selbst will.
    Obriges Beispiel mit der NSA fand ich ja geil wie das ablief.
    Oder Nichtspionage-Abkommen zwischen USA und EU?

    Wieder meine persönliche Meinung ist, das Trump nur deswegen solche Sprüche übertriebenen geklopft hat, um einerseits gehört und auch gewählt würde.
    Wenn solche Sprüche von ihm nicht gekommen wären, hätten die Medien ihn sicher links liegen gelassen. (Besser ein schlechter Ruf als garkeiner)
    Und jetzt wo er gewählt wurde, die Sache sicher nicht so übertrieben angehen wird wie er es im Wahlkampf dargestellt hat. Dieses Verhalten kennen wir ja eh von jedem Politiker.

    Und, wieder meine persönliche Meinung, bevor ich über ihn als Präsidenten schimpfe, sollte ich ihn zuerst mal Präsident werden lassen. Man sieht es ja an der Börse, wie sehr hat die Wallstreet über ihn geschimpft, das alles den Bach runter geht wenn er Präsident wird. Und was ist passiert? Gestern hatte der DowJones ein neues Rekordhoch. Wie heist es? Man soll nicht über ungelegte Eier gackern?

  18. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Mavy 11.11.16 - 10:31

    Demokratie ist die politische organisation eines lynchmobs
    Demokratie ist die Politische ausübung des Rechts des Stärkeren.

    Oder wie heisst das wenn die mehrheit auf den rechten und
    wünschen einer minderheit herumtrampelt ?

    - hhmmmmm ...

  19. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Spike79 11.11.16 - 10:58

    Ich habe mir das jetzt wirklich oft durchgelesen, und habe keinen Plan was Du uns Forenteilnehmern damit sagen willst.

  20. Re: Das Verstaendnis von Demokratie

    Autor: Trollversteher 11.11.16 - 11:00

    >Also echt. Manche Menschen, haben nur Hass, Intoleranz und Gewalt im Kopf.

    >Und diejenigen mit dem groessten Hass, Intoleranz und Gewaltpotential sind diejenigen die am lautesten immer ueber die Rechten herumbruellen.

    Äh, ja, in Deinem Kopf vielleicht, aber nicht in der Realität, da sieht es exakt andersherum aus, "Mr. Genie"....

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