Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Campusnetze: Das teure…

Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Sharra 16.10.18 - 12:33

    Auch das Telekomnetz besteht aus Stückwerk. Hier ein Turm, dort drüben der nächste. Ob der eine Turm dann von der Telekom ist, und der andere von Siemens, macht im Grunde keinen Unterschied, solange diese untereinander übergeben können.

    Das, wovor die Telekom panische Angst hat ist, dass die großen Firmen auf ihren Geländen selbst Netze aufspannen, und die Telekom dadurch weniger Kunden hat, die Geld reinbringen.

    Technisch ist das absolut kein Problem.
    Allenfalls der Kunde könnte etwas maulen, wenn seine Spotify-Flat auf dem Werksgelände nicht funktioniert. Andererseits sollte er dort arbeiten, und nicht im Netz surfen etc..

  2. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: pumok 16.10.18 - 12:44

    Durch Inselnetze verliert die Telekom die Möglichkeit der flächendeckenden Überwachung. Vielleicht ist das aus ihrer Sicht auch ein Vorteil vom Meganetz.

  3. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Bashguy 16.10.18 - 13:00

    @pumok: danke für deinen Aluhut-Input, den du nicht belegen kannst.

    Gibt mehre Themen, die dagegensprechen:

    1. Reserviert man einen Teil der Frequenzen (was effektiv auch Bandbreite bedeutet) für Campusnetze, leiden alle Kunden in DE darunter, weil man diese Bandbreite dem Ottonormalverbraucher wegnimmt, um es für andere Unternehmen zu reservieren, die sich dann lokal kleine Netze aufbauen. Wenn die Bundesnetzagentur parallel 100Mbit für alle haben will, dann steht das im direkten Widerspruch. Würde man die Campusnetze von einem der großen Netzbetreiber realisieren lassen (die wahrscheinlich alle 3 auch mehr Knowhow haben werden) hätte man homogenere Netze.

    2. Diese kleinen Insel-Lösungen könnten nicht ohne weiteres mit den großen Netzen der Provider kommunizieren. Der Aufwand, den man betreiben müsste, würde den sehr geringen Nutzen weit übersteigen.

    3. Es kann zu Störungen unter den Netzen kommen, welche dann auch normale Kunden betreffen.

    Ganz ehrlich? Ich sehe keine Vorteile, wenn jeder sein eigenes Netz baut.

    Mobilfunk ist komplizierter als Festnetz. Die meisten denken, dass man einfach einen Mast aufbaut und ans Internet anschließt. Die Realität ist um ein vielfaches komplexer. Das wissen aber nur diejenigen, die damit ihr Geld verdienen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.10.18 13:01 durch Bashguy.

  4. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: AltStrunk 16.10.18 - 13:20

    Problem ist ein bißchen das das bisherige Geschäftsmodell bei dem nutzungsstärkere Regionen nutzungsschwächere stützen in Frage gestellt wird. Im Idealfall werden bei regional vergebenen Netzen tote Flecken abgedeckt und durch die Wettbewerbssituation Preise gedrückt. Meine persönliche nicht repräsentative Erfahrung mit diesem Marktinstrument ist allerdings das Wirtschaftlichkeit alleine nicht ausreicht und Investitionen nur bei Standorten bei den deutlich absehbar ein plus herausspringt, es gibt auch wieder Instrumente um das abzufedern, so wird z.B. teilweise Apotheken ein gewisser Umsatz garantiert. Was ich befürchte ist das alle lohnenden Gebiete relativ zügig ausgebaut werden und Investitionen in strukturschwächere deutlich mehr subventioniert werden müssen. Ich persönlich denke das Bayer, Siemens, BMW und co wirtschaftlich gut genug dastehen damit wir ihnen nicht die Telekommunikationskosten mit Steuergeldern rabattieren müssen.

  5. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: senf.dazu 16.10.18 - 13:36

    Ein Vorteil der vielen Netze bleibt aber schon - dringend notwendige Konkurrenz. Hier vielleicht mal speziell für Applikationen bzw. Anforderungen die die großen Telekomanbieter nicht so auf dem Schirm haben - oder eben nur für (zu)viel Geld anfassen wollen. Neben der selbst für die Standardanwendungen wirklich zu kritisierenden Nutzer- und Flächenabdeckung. Aber das Frequenzspektrum ist nun mal kein Besitztum der großen Telekomanbieter ..

    Und das die Netzausrüster für nationales Roaming zwischen den Anbietern keine zuverlässig funktionierenden Standard(software)komponenten im Regal liegen haben kann ich nur schwer glauben. Das ist doch wohl eher ne Frage des Wollens sprich der Bereitschaft der Telekomanbieter das auch vertraglich zuzulassen.

    Ich find's auch lustig, das die Telekoms lauthals tönen "gebt uns die DVB-T Frequenzen" und es jetzt aus dem Rundfunklager zurücktönt "gebt uns lokale 5G Frequenzen".



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 16.10.18 13:45 durch senf.dazu.

  6. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Sharra 16.10.18 - 13:47

    Das bisherige Modell ist eher:
    Profitable Gebiete werden versorgt, und der Kunde dort dennoch ordentlich gemolken (gemessen an Kosten im Rest von Europa)
    Und nicht profitable Gebiete werden erst gar nicht, oder 10 Jahre später mit einer neuen Technik versorgt.

  7. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Bashguy 16.10.18 - 13:48

    Notwendige Konkurrenz?

    Campusnetze sind eine Konkurrenz, die dem normalen Kunden nur Nachteile bringt. Wo siehst du da genau den Vorteil?

    Wenn es dir um die Konkurrenz im Allgemeinen und die Diskussion um einen vierten Netzbetreiber geht, dann frage dich folgendes:

    Aktuell gibt es Summe X an Kunden, die Summe Y ¤ an Geld für den Mobilfunkvertrag ausgeben würden.

    Derzeit wird Summe Y durch 3 geteilt und es werden mit Summe Y 3 Netze finanziert.

    Was denkst du passiert, wenn man Summe Y durch 4 oder 5 teilen würde? Würde das die Netzqualität in DE verbessern?

    Würde es dadurch weniger weiße Flecken geben, wenn jeder Provider weniger Geld zur Verfügung hat?

    Würden die Preise fallen, wenn jeder weniger Geld einnehmen würde, aber parallel ein Netz für ganz DE finanzieren muss?

    DVB-Frequenzen sind zwingend erforderlich aufgrund der niedrigen Frequenz und die gute Objektdurchdringung.

  8. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Sharra 16.10.18 - 13:52

    Ja, würde es. Denn derzeit fahren sämtliche Netzbetreiber gigantische Gewinne ein. Wenn auf einmal die Kunden woanders hin gehen, müssten diese in mehr Attraktivität investieren.
    Derzeit herrscht einfach Stillstand.
    Gefällt es dir bei Telefonica nicht, gehst du zur Telekom, und dann zu Vodafone. Dann hast du alles durch, und alle sind im Endeffekt gleich.
    Käme jetzt ein 4. und würde ihnen Anteile wegnehmen, was meinst du, wie die 3 plötzlich rennen würden.

  9. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Bashguy 16.10.18 - 13:56

    Woher willst du wissen, dass die Provider so "gigantische Gewinne" einfahren?

    Wer sagt dir, dass es dann besser wird? Aus meiner Sicht kann es nur schlechter werden, wenn du den Providern Geld wegnimmst.

    Wenn jemand dir Geld wegnimmt, bedeutet das dann, dass du im Gegenzug mehr ausgibst? Ich denke nein.

  10. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Sharra 16.10.18 - 14:00

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woher willst du wissen, dass die Provider so "gigantische Gewinne"
    > einfahren?
    >
    > Wer sagt dir, dass es dann besser wird? Aus meiner Sicht kann es nur
    > schlechter werden, wenn du den Providern Geld wegnimmst.
    >
    > Wenn jemand dir Geld wegnimmt, bedeutet das dann, dass du im Gegenzug mehr
    > ausgibst? Ich denke nein.

    1. die Gewinnzahlen sind öffentlich. Die Telekom (weltweit) hat z.B. 2017 3,5 Milliarden Gewinn eingefahren.

    2. wenn ein anderer Anbieter dir die Kunden wegnimmt, was machst du dann? Zuschauen und mit den Schultern zucken? Oder versuchst du diese Kunden irgendwie zurückzugewinnen, und die noch vorhandenen zu halten? Zuschauen und untergehen kostet nichts, das wäre deine Lösung. Alles andere bedeutet Investition und besser werden, oder zumindest genauso gut, wie der Konkurrent, zu dem sie grade alle rennen.

  11. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Bashguy 16.10.18 - 14:27

    Ah genau, weltweit.

    Dir ist schon klar, dass Telekom auf der Welt eine zweistellige Summe an Netzen betreibt? Telekom abgesehen von Mobilfunk noch unzählige Tochtergesellschaft hat, die alles mögliche an Services und Produkten anbieten und diese Gewinne aus vielen verschiedenen Themen generiert werden?

    Wenn du eine Zahl der Mobilfunk-Gewinne nennen kannst nur für DE, dann reden wir weiter.

    Du kannst auch einfach mit strengeren Auflagen etwas bewirken. Man muss den Konzernen nicht ihr Geld wegnehmen.

  12. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: pumok 16.10.18 - 14:45

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @pumok: danke für deinen Aluhut-Input, den du nicht belegen kannst.

    Das war eine laut gedachte Vermutung, sowas kann man nie belegen ;-)

    > Gibt mehre Themen, die dagegensprechen:
    >
    > 1. Reserviert man einen Teil der Frequenzen (was effektiv auch Bandbreite
    > bedeutet) für Campusnetze, leiden alle Kunden in DE darunter, weil man
    > diese Bandbreite dem Ottonormalverbraucher wegnimmt, um es für andere
    > Unternehmen zu reservieren, die sich dann lokal kleine Netze aufbauen. Wenn
    > die Bundesnetzagentur parallel 100Mbit für alle haben will, dann steht das
    > im direkten Widerspruch. Würde man die Campusnetze von einem der großen
    > Netzbetreiber realisieren lassen (die wahrscheinlich alle 3 auch mehr
    > Knowhow haben werden) hätte man homogenere Netze.
    >
    > 2. Diese kleinen Insel-Lösungen könnten nicht ohne weiteres mit den großen
    > Netzen der Provider kommunizieren. Der Aufwand, den man betreiben müsste,
    > würde den sehr geringen Nutzen weit übersteigen.
    >
    > 3. Es kann zu Störungen unter den Netzen kommen, welche dann auch normale
    > Kunden betreffen.
    >
    > Ganz ehrlich? Ich sehe keine Vorteile, wenn jeder sein eigenes Netz baut.

    Deine Argumentation ist nachvollziehbar. Was ist denn Dein Vorschlag um die im Artikel genannten Probleme (Kapazität, QoS) auf den Campus zu lösen?

  13. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Neaber 16.10.18 - 15:16

    Es mag sich im Artikel anders anhören, aber Siemens & Co. geht es nicht um spezielle Anwendungen. Siemens&Co. geht es um Netzwerke auf Fabrik oder Fabrikhallen-Ebene, die vorhanden Teile per Funk anbinden. Siemens&Co. möchten die Kontrolle über diese Netze nicht mit den Telkos teilen und die dann zu zahlendenen Servicegebühren sparen. Wozu braucht man solche kleinen Netze? Die Stichworte dazu sind IoT und ATVs. Das heißt Sensoren, Kameras, sich autonom bewegende Systeme in einem Netzwerk zu vereinen. Eine Basis mit den Telkos zu teilen, würde bedeuten, das potentiell mehr Leute mit ihren Geräten diese Netze stören könnten.
    Siemens&Co. geht es übrigends auch nicht um das Schließen von weißen Flecken auf Landkarten. Die Kleinnetze kosten auch Geld und sind teilweise sogar teurer, als wenn die Telkos diese Netze bauen. Auch sollen die Kleinnetze der Allgemeinheit nicht zur Verfügung stehen. Das bedeutet für die Telkos vor allem Frequenz-Konkurrenz. Und dagegen wehren diese sich - mit Recht. Woher ich das weiß? Nun ich sitze in den Diskussionsrunden bezüglich eigene 5G-Frequenzen für industrielle Netze teilweise direkt mitten drin.

  14. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Bashguy 16.10.18 - 15:27

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Argumentation ist nachvollziehbar. Was ist denn Dein Vorschlag um die
    > im Artikel genannten Probleme (Kapazität, QoS) auf den Campus zu lösen?

    Die großen Provider haben doch jetzt schon Großkunden-Projekte. Die Versorgung von Fußballstadien zum Beispiel oder die Inhouse-Anlagen von bestimmten Großkunden gib es heute schon.

    Soll Siemens&Co einfach den Service bei einem der Provider einkaufen bzw. Verträge aushandeln, wo beide etwas davon haben.

    Zum Beispiel kann der jeweilige Provider die Standorte dann auch nutzen um das Gebiet rundherum mit Mobilfunk zu versorgen, sodass auch normale Privatkunden im Umkreis einen Vorteil daraus ziehen können.

    Neaber hat es schon richtig genannt: Narrowband IoT gibt es heute schon und ist teilweise genau für sowas entwickelt worden. Die Provider können es garantiert auch günstiger bauen und betrieben als Siemens&Co es könnten. Die Möglichkeiten bei NB-IoT sind begrenzt aber wie gesagt: Campusnetze gibt es heute schon, das Thema ist nicht neu. Es wird nur genutzt, um den bisherigen Providern die Butter vom Brot zu nehmen. Aber das ist nicht im Sinne des Kunden und schon gar nicht im Sinne der Privatkunden.

    Das Thema 5G wird generell genutzt, damit neue Firmen in das Thema Mobilfunk einstiegen können. Das wird nur dazu führen, dass der Kuchen auf noch mehr Parteien aufgeteilt werden muss und der Kunde am Ende wieder das Nachsehen hat.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.10.18 15:33 durch Bashguy.

  15. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: AltStrunk 16.10.18 - 15:33

    Warum benötigen sie da unbedingt Frequenzen im 3,6GHz Spektrum, ich mein wenn sie im 5Ghz ein paar mehr Access Points installieren sind sie doch eigentlich fein raus und auf dem Fabrikgelände dürfte es auch wenig Störstrahlung geben wenn sie nicht gerade Röntgengeräte zusammenschrauben.

  16. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Bashguy 16.10.18 - 15:43

    Meinst du mit 5GHz WLAN?

    Bei dem Punkt bin ich überfragt. Ich könnte mir vorstellen, dass das WLAN für die interne Bürokommunikation freigehalten werden soll. Aber den genauen Grund kenne ich nicht.

    Wird auch nicht klar kommuniziert, warum es unbedingt Mobilfunk sein muss.

    Fakt ist jedoch: Das Spektrum, welches dann nur für einzelne Unternehmen in ein paar Industriegebieten genutzt wird, fehlt dann dem normalen Kunden in ganz Deutschland.

    Das kann nicht unser Ziel sein.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.10.18 15:45 durch Bashguy.

  17. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Neaber 16.10.18 - 15:45

    Zum einen hast Du das WLAN im 5GHz Bereich. Das wird bereits verwendet und wird auch nicht einfach verschwinden. Auch möchten diverse Anbieter inkl. Telkos im 5GHz Bereich funken (potentielle Störer). Zum anderen ist die Abdeckung gerade in Fabrikhallen bei der niedrigen Frequenz besser was Störsicherheit und Aufwand bedeutet. Hinzu kommt die gesteigerte Reichweite. Alles in allem ist bei 3.6GHz der Kompromiss aus Störsicherheit, Reichweite, Antennen, Kosten, allgemeiner Funkregularien aus jetziger Sicht das Optimum für die Industrie.

  18. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: pumok 16.10.18 - 16:51

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Soll Siemens&Co einfach den Service bei einem der Provider einkaufen bzw.
    > Verträge aushandeln, wo beide etwas davon haben.

    Das kling in der Tat sehr vernünftig.

  19. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: RipClaw 16.10.18 - 17:35

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pumok schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deine Argumentation ist nachvollziehbar. Was ist denn Dein Vorschlag um
    > die
    > > im Artikel genannten Probleme (Kapazität, QoS) auf den Campus zu lösen?
    >
    > Die großen Provider haben doch jetzt schon Großkunden-Projekte. Die
    > Versorgung von Fußballstadien zum Beispiel oder die Inhouse-Anlagen von
    > bestimmten Großkunden gib es heute schon.

    Das ist aber was anderes. Hier sollen die Besucher mit Mobilfunk versorgt werden und keine speziellen Anwendungen bedient werden.

    > Soll Siemens&Co einfach den Service bei einem der Provider einkaufen bzw.
    > Verträge aushandeln, wo beide etwas davon haben.

    Das Problem ist das die Firmen eben die Kontrolle über das Netz bei sich haben wollen. Würdest du deine privaten Geräte in ein öffentliches WLAN hängen ?

    Und selbst wenn die Provider den Firmen ein virtuelles Privates Netz anbieten so ist das immer noch nicht das gleiche. Die Hardware wäre dann weiterhin in den Händen des Providers und im Fall eines Falles ist man vom Provider komplett abhängig.

    > Zum Beispiel kann der jeweilige Provider die Standorte dann auch nutzen um
    > das Gebiet rundherum mit Mobilfunk zu versorgen, sodass auch normale
    > Privatkunden im Umkreis einen Vorteil daraus ziehen können.

    Den Firmen sind die Privatkunden herzlich egal. Die wollen ihr Gelände mit Mobilfunk versorgen damit sie ihren Maschinenpark steuern können. Und dafür wollen sie Frequenzbänder auf denen sie keiner stört.

    > Neaber hat es schon richtig genannt: Narrowband IoT gibt es heute schon und
    > ist teilweise genau für sowas entwickelt worden. Die Provider können es
    > garantiert auch günstiger bauen und betrieben als Siemens&Co es könnten.
    > Die Möglichkeiten bei NB-IoT sind begrenzt aber wie gesagt: Campusnetze
    > gibt es heute schon, das Thema ist nicht neu. Es wird nur genutzt, um den
    > bisherigen Providern die Butter vom Brot zu nehmen. Aber das ist nicht im
    > Sinne des Kunden und schon gar nicht im Sinne der Privatkunden.

    Inwiefern Butter vom Brot nehmen ? Die Campusnetze sind nicht öffentlich. Du wirst dich mit deinem Handy dort nicht einbuchen können und die Firmen werden garantiert nicht in das Geschäft als Mobilfunkprovider einsteigen.

  20. Re: Was für Vorteile bietet denn ein Meganetz?

    Autor: Mett 16.10.18 - 18:14

    Und wie läuft das dann mit Firmentelefonen? Die funktionieren auf dem eigenen Gelände und dank Dual-SIM oder eSIM noch in einem öffentlichen Netz. Und was macht der Außendienstler dann, wenn er beim Kunden ist und sich in dessen Netz nicht einbuchen kann?

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Berlin
  3. BWI GmbH, Nürnberg, München, Rheinbach
  4. Interhyp Gruppe, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Corsair CX750 für 64,90€ + Versand)
  2. 9,99€ (mtl., monatlich kündbar)
  3. (heute u. a. Eufy Saugroboter für 149,99€, Gartengeräte von Bosch)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Pie: Google und die verschollenen Android-Zahlen
Pie
Google und die verschollenen Android-Zahlen

Bis Oktober 2018 hat Google jeden Monat Zahlen zur Verbreitung der verschiedenen Android-Versionen veröffentlicht. Daran ließ sich unter anderem ablesen, wie schnell sich eine neue Version am Markt durchsetzt. Seit gut einem halben Jahr schweigt Google aber - was ist da los?
Von Tobias Költzsch

  1. Google Neue Android-Q-Beta bringt App-Blasen
  2. Security Patch Google beseitigt im April Qualcomm-Sicherheitslücken
  3. Android 10 Google veröffentlicht erste Betaversion von Android Q

Cascade Lake AP/SP: Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen
Cascade Lake AP/SP
Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen

Während AMD seine Epyc-Chips mit 64 Cores erst im Sommer 2019 veröffentlichen wird, legt Intel mit den Cascade Lake mit 56 Kernen vor: Die haben mehr Bandbreite, neue Instruktionen für doppelt so schnelle KI-Berechnungen und können persistenten Speicher ansprechen.
Von Marc Sauter

  1. Cascade Lake Intel legt Taktraten der Xeon SP v2 offen
  2. Optane DC Persistent Memory So funktioniert Intels nicht-flüchtiger Speicher
  3. Cascade Lake AP Intel zeigt 48-Kern-CPU für Server

Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
Batterieherstellung
Kampf um die Zelle

Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
  2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
  3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

  1. Indiegames-Rundschau: Zwischen Fließband und Wanderlust
    Indiegames-Rundschau
    Zwischen Fließband und Wanderlust

    In Satisfactory bauen wir die perfekte Fabrik, in Outward packen wir den Rucksack und Baba Is You fordert unsere grauen Zellen - die Indiegames-Rundschau stellt besonders interessante Neuheiten im April vor.

  2. Lokaler Netzbetreiber: Inexio baut Glasfaser, auch wenn es sich nicht lohnt
    Lokaler Netzbetreiber
    Inexio baut Glasfaser, auch wenn es sich nicht lohnt

    Der Glasfaser-Ausbau bis an die Straßenecke kostet 2.000 Euro pro Kunde, bis ins Haus sind rund 5.000 Euro fällig. Dennoch setzt Inexio verstärkt auf FTTH, auch wenn sich dem Kunden dafür nicht viel mehr berechnen lässt.

  3. Volkswagen: 5G bietet flexible Software-Betankung in der Produktion
    Volkswagen
    5G bietet flexible Software-Betankung in der Produktion

    Volkswagen will mit 5G in der Produktion flexibel große Datenmenge in die Fahrzeuge einspielen. Campusnetze könnten auch zusammen mit Netzbetreibern laufen.


  1. 09:00

  2. 19:10

  3. 18:20

  4. 17:59

  5. 16:31

  6. 15:32

  7. 14:56

  8. 14:41