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Ängste schüren...

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  1. Re: Ängste schüren...

    Autor: LX 02.09.09 - 16:59

    @herb: Sicher, andere etablierte Parteien sind auch nicht viel besser, aber die Krone der berollstuhlten Terroristenbeschwörer haben immer noch ein schwarzes Parteibuch...

    Jedenfalls werde ich nicht aus Angst wählen, sondern aus dem Wunsch, etwas zum Besseren zu wenden - auch wenn die Veränderung ein steiniger Weg wird.

    Gruß, LX

  2. Re: Bewährte Technik

    Autor: LX 02.09.09 - 17:51

    Es wäre hilfreich, wenn das BVerfG nicht die Verwendung von Nedap-Wahlcomputern verboten hätte - die sind nämlich so unsicher, dass sogar Leyen, Verzeihung Layen in der Lage sind, die Wahl zu manipulieren.

    Außerdem könnte man kurz vor der Wahl noch irgend ein hochversichertes Gebäude in die Luft sprengen, nachdem ein muslimischer Mitbürger in unmittelbarer Nähe gehustet hat, dann ist alles in Butter...

    Gruß, LX

  3. Re: Ängste schüren...

    Autor: itachi 02.09.09 - 18:50

    LOL. Dachte mir schon öfters, jemand müsste die schon geschürte Angst bei Menschenmengen testen: Mit nem Rucksack sich an den Rand einer größeren Menge stellen, den Rucksack werfen und laut FÜR ALLAH rufen und schaun wieviele Leute kurz zusammenzucken.
    Wenn alle wegrennen und man kurz darauf verhaftet wird, hat man eigentlich CDU/CSU's Prinzip bestätigt. Politik auf den Ängsten der Leute zu bauen funktioniert.

  4. Re: Ängste schüren...

    Autor: LX 02.09.09 - 22:37

    Du hast definitiv zu viel German Bash gelesen...

    Leider ist Angst immer noch eine der effektivsten Möglichkeiten, mit wenig Aufwand große Mengen zu kontrollieren. Dabei reichen auch eingebildete Bedrohungen: Terrorismus ist in Deutschland keine Realität, sondern fast schon ein Fremdwort. Die wenigen Pädophilen, die nicht bereits in psychatrischer Betreuung festsitzen, sind meistenteils polizeibekannt und werden ohnehin überwacht. Unsere Bundeswehr muss mehrere Stunden im Flieger sitzen, um das nächste Kriegsgebiet zu finden - aber sie finden es.

    Trotzdem versucht man, dem Wähler vorzugaukeln, er sei in Gefahr und Gottvertrauen sowie das Kreuz ganz oben bei der CDU/CSU der sicherste Weg, diese zu bekämpfen (wobei noch niemand auf die Idee gekommen ist, eine Gefahr zu untersuchen, es wird immer gleich bekämpft).

    Wer auf diesen Schwachsinn reinfällt, wird die Piraten ohnehin schon wegen ihrem Namen nicht wählen und auch weiterhin blöd durchs Leben gehen. Manchen Menschen kann man eben nicht helfen.

    Gruß, LX

  5. Re: Ängste schüren...

    Autor: GP 20.09.09 - 20:46

    Leider eben nicht...

    Staatliche Parteienfinanzierung

    Unabhängig von der Sitzverteilung im Bundestag hat die Zweitstimme auch Einfluss auf die staatliche Parteienfinanzierung. Voraussetzung dafür ist, dass die von Ihnen gewählte Partei insgesamt mindestens 0,5 Prozent der Zweitstimmen erhält. In diesem Fall erhält die Partei pro Jahr für die ersten vier Millionen Zweitstimmen jeweils 85 Cent, für jede weitere Zweitstimme 70 Cent.

    Die Gesamtsumme der staatlichen Parteienfinanzierung, die sich auch noch aus anderen Zuschüssen zusammensetzt, ist limitiert auf 133 Millionen Euro pro Jahr. Da diese Grenze meist überschritten wird, werden die Zuschüsse an die jeweilige Partei entsprechend reduziert, so dass sich letztlich etwas geringere Beträge ergeben als soeben angegeben. Aus dem gleichen Grund ist es in der Regel nicht möglich, durch Wahlenthaltung oder Abgabe einer ungültigen Stimme die Gesamtsumme der staatlichen Parteienfinanzierung zu reduzieren.

  6. Re: Ängste schüren...

    Autor: GP 20.09.09 - 20:53

    Leider eben nicht... bezog sich auf

    MaxFM, der schrieb:

    > Wer am 27. aus Frust nicht wählen möchte, der sollte trotzdem zur Wahl
    > gehen und einen leeren Stimmzettel abgeben. Das tut den Parteien mehr weh,
    > als ein ungültiger Stimmzettel oder die Enthaltung durch nichtwählen. Die
    > Parteien bekommen nämlich durch leere Stimmzettel weniger Geld durch die
    > Parteienfinanzierung.

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