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Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

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  1. Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

    Autor: blub1991 10.11.18 - 16:12

    Sie wollen google und co also zwingen, das Produkt Nachrichten von den Verlagen zu kaufen. Ich glaube nicht, dass das vor Gericht standhalten wird.

  2. Re: Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

    Autor: bionade24 10.11.18 - 16:19

    blub1991 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie wollen google und co also zwingen, das Produkt Nachrichten von den
    > Verlagen zu kaufen. Ich glaube nicht, dass das vor Gericht standhalten
    > wird.

    Google sollte einfach in ihrem Suchalgorithmus Springer als irrelevant einstufen und bald können die dann zur Parship AG formieren, weil man selbst zufällig nicht mehr über diesen Müll läuft.

    Bitte BBCode nutzen und nicht einfach Links reinpasten, wir sind hier schließlich in einem IT-Forum!

  3. Re: Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

    Autor: eidolon 10.11.18 - 17:01

    An Googles Stelle würde ich dann Gebühren einführen. Natürlich nur für LSR-Verlage, da die ja was ganz besonderes sind und daher für die Suchmaschinen-Dienstleistung bezahlen sollen.

  4. Re: Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

    Autor: User_x 10.11.18 - 21:15

    Seiten bis zu 10.000 Besuche pro Monat kostenlos und alles darüber prozentual gegen Entgelt. Damit würde dann wohl auch das whitelisten von "illegalem" Content entfallen, da jeder selbst bei Google indexieren muss.

    Ein sauberes, geordnetes Internet in welchem z.B. keine Forumseinträge auftauchen oder etwas was man nicht will. Und wenn selbst etwas auftaucht, was man nicht möchte kann man immer noch direkt bei Google die Registrierungsdaten anfordern und dagegen klagen, da ja eine indexierung nur mit einem Identitätsnachweis möglich ist.

    Ach ja, die Meinungsfreiheit... also wirklich, das würde nur Chaos geben. Lieber nicht.

    Übrigens, mit den 10.000 Besuchen haben wir ja auch schon Erfahrung, Flatrate ist out, Volume ist in. Schön, wenn der eine vom anderen lernt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.18 21:17 durch User_x.

  5. Re: Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

    Autor: SchreibenderLeser 11.11.18 - 01:20

    Wie sollte es nicht vor Gericht standhalten?
    Es ist Gesetz und es ist die Aufgabe von Gerichten, Gesetze anzuwenden. Ich sehe auch keine "höheren Rechte", die damit kollidieren sollten. Der Staat mischt sich schon in sehr vieler Hinsicht in die Privat-Autonomie ein.

  6. Re: Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

    Autor: SchreibenderLeser 11.11.18 - 01:21

    User_x schrieb:
    > Ach ja, die Meinungsfreiheit... also wirklich, das würde nur Chaos geben.
    > Lieber nicht.

    Bei dem Vorschlag wären einfach Suchmaschinen weg vom Fenster. Glaubst du ernsthaft, jemand legt für sein Forum Ausweis usw. vor?

  7. Re: Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

    Autor: eidolon 11.11.18 - 11:27

    SchreibenderLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie sollte es nicht vor Gericht standhalten?
    > Es ist Gesetz und es ist die Aufgabe von Gerichten, Gesetze anzuwenden.

    Und welches Gesetz besagt, dass Firmen irgendwelche Produkte oder Dienstleistungen von anderen Firmen kaufen müssen, bloß weil diese das so wollen?

  8. Zwang ist das erste Mittel des Staates

    Autor: SchreibenderLeser 11.11.18 - 11:33

    eidolon schrieb:
    > Und welches Gesetz besagt, dass Firmen irgendwelche Produkte oder
    > Dienstleistungen von anderen Firmen kaufen müssen, bloß weil diese das so
    > wollen?

    Ja, hier mal der Link:
    > https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrahierungszwang

    Was hat das mit Marktwirtschaft zu tun? Nichts, aber wer sagt denn, dass wir in Europa eine Marktwirtschaft wollen?
    Ich glaube, eine Umfrage würde da erhellendes zu Tage fördern. ;-)

  9. Re: Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

    Autor: Trockenobst 11.11.18 - 14:20

    SchreibenderLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist Gesetz und es ist die Aufgabe von Gerichten, Gesetze anzuwenden.

    Du kannst von niemanden gezwungen werden etwas zu tun, dass sich gegen dich richtet.
    Du bist nicht per Gesetz der Sklave von irgendwem.

    Es gibt dazu das Grundrecht in fast allen westlichen Gesellschaften zur freien Vertragsgestaltung. Du entscheidest mit wem Du deals eingehst. Alles andere macht dich zum Sklaven, und das verhindern die Menschenrechte.

    Das wäre, als wenn dich der Staat als Restaurantbesitzer dazu verpflichet, 20% deines Essens ans Sozialhilfeempfänger kostenlos abzugeben. Das kann der Staat nicht. Er kann höhere Steuern einfordern und diese dann etwa in Essen, an arme Leute abgeben. Er kann aber nicht dich dazu zwingen für andere zu kochen.

    Zeige mir ein Beispiel wo man dich zu irgendwas zwingen kann. Es gibt das nichts. Am Ende bleibt nur Strafgeld oder sogar Ersatzhaft. Zwangsverträge sind Vermögensschädigend, weil der Staat zeigen muss dass er alle Optionen versucht hat. Dies hat er hier nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.18 14:28 durch Trockenobst.

  10. Re: Zwang ist das erste Mittel des Staates

    Autor: Trockenobst 11.11.18 - 14:27

    SchreibenderLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrahierungszwang

    Dies bezieht sich auf sehr spezifische Fälle. Die Bahn muss auch einen verurteilten Massenmörder der seine Tat abgesessen hat und sich sonst nichts zu schulden kommt, auch weiterhin transportieren.

    Dies ist was anderes. Google verhindert keinen Zugang zu seinen Diensten. Ganz im Gegenteil.
    Der Kontrahierungszwang sagt, du musst den praktisch mitnehmen UND ihn dafür bezahlen das du ihn mitnimmst. Und das wird vor dem EGH nicht haltbar sein, am Ende aus Vertragsfreiheit und wenn man es genau nimmt, wegen Vermögensschädigung. Es wird einfach bestimmt, dass Google sein Vermögen zu Gunsten eines Dritten senken muss, mit dem es keine Verträge haben möchte. Wie hoch und warum, dass spielt lt. dem Gesetz keine Rolle, also unlimitiert. Das kann nicht funktionieren.

    Der Staat hat andere Optionen, z.B. grundsätzlich kostenlose Suchmaschinen verbieten.
    Oder grundsätzlich das kostenlose Indizieren verbieten. Ja, dann gibt es so keine Suchmaschinen mehr, ohne das man Verträge eingehen muss.

    Google wird die freie News schließen und nur noch kostenpflichtig Verlage indexieren. Springer wird dagegen klagen und verlieren, weil Google den anderen Verlagen 1¤ im Monat verlangt (ist ja nicht kostenlos, 1¤) und damit ist das ganze Gesetz eh makulatur.

  11. Re: Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

    Autor: SchreibenderLeser 11.11.18 - 22:12

    Trockenobst schrieb:
    > Du kannst von niemanden gezwungen werden etwas zu tun, dass sich gegen dich
    > richtet.
    > Du bist nicht per Gesetz der Sklave von irgendwem.

    "Eigentum verpflichtet". ;-)

    > Es gibt dazu das Grundrecht in fast allen westlichen Gesellschaften zur
    > freien Vertragsgestaltung.

    Es gibt Verträge gegen die guten Sitten, es gibt das Verbot von Wucher, es gibt gewisse andere Beschränkungen (Mietpreisbremse) usw.

    > Das wäre, als wenn dich der Staat als Restaurantbesitzer dazu verpflichet,
    > 20% deines Essens ans Sozialhilfeempfänger kostenlos abzugeben. Das kann
    > der Staat nicht.

    Es gibt vergleichbare Fälle. Du irrst dich.

  12. Re: Zwang ist das erste Mittel des Staates

    Autor: SchreibenderLeser 11.11.18 - 22:14

    Trockenobst schrieb:
    > Der Staat hat andere Optionen, z.B. grundsätzlich kostenlose Suchmaschinen
    > verbieten.

    Der Staat kann das Verbieten und er kann selbstredend auch dazu zwingen, dass man bestimmten Verlagen ein "angemessenes" Angebot macht. Und das wird er auch tun, denn Verlage sind gute Lobbies. Alles andere ist die Gute Nachtgeschichte.

  13. Re: Must carry + Lizenzgebühren= Garantierter Profit

    Autor: User_x 12.11.18 - 04:07

    SchreibenderLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > User_x schrieb:
    > > Ach ja, die Meinungsfreiheit... also wirklich, das würde nur Chaos
    > geben.
    > > Lieber nicht.
    >
    > Bei dem Vorschlag wären einfach Suchmaschinen weg vom Fenster. Glaubst du
    > ernsthaft, jemand legt für sein Forum Ausweis usw. vor?

    Wenn es zur Pflicht per Gesetz wird, schon. Genauso kann man sehr wohl argumentieren, was die Verlage ja bereits getan haben, inwieweit man etwas indexieren darf, was einem nicht gehört.

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