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"Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

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  1. "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: TarikVaineTree 14.12.17 - 12:18

    Gab es nicht Raumschiffe für 100.000 Dollar, die man kaufen konnte? Falls ja, bedarf es ja nur eines "Wales", um das Geld raus zu holen. :P

  2. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: Herr Unterfahren 14.12.17 - 13:05

    Es wäre sicher nicht im Interesse der Funder, unangebrachte Geldanspürche Dritter zu befriedigen.

    Aber ich hätte eine alternative Idee:
    Die Yerli- Brüder bekommen digitale Items im Gegenwert von 75 Kilodollar auf ihr Crowdfunding- Konto gechrieben, und gut ist.

  3. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: |=H 14.12.17 - 13:51

    SueToWin. Unfassbar!

  4. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: nachgefragt 14.12.17 - 14:48

    Wenn ich die englische Berichterstattung richtig verstanden habe sind die 75000 Dollar nur die Spitze des Eisberges und sind in den USA für solche Klageschriften üblich.

    Im eigentlichen Prozess kann es dann um zich Millionen Dollar gehen.

  5. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: Prypjat 14.12.17 - 15:08

    Wenn ich an der Stelle von CIG wäre, würde ich es lieber mit Crytek aufnehmen, als das ich Amazon verprelle.
    Wer hat wohl mehr Kohle um einen langen Ausdauernden Prozess zu führen und wäre deswegen der härtere Gegner?
    Crytek geht es schon seit Jahren schlecht und ob die einen langen Prozess durchstehen würden ist fraglich.

  6. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: Muhaha 14.12.17 - 15:28

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich an der Stelle von CIG wäre, würde ich es lieber mit Crytek
    > aufnehmen, als das ich Amazon verprelle.

    Wieso sollte CIG Amazon verprellen?

    > Wer hat wohl mehr Kohle um einen langen Ausdauernden Prozess zu führen und
    > wäre deswegen der härtere Gegner?

    Crytek kann sich gegen CIG keinen ausufernden Prozess leisten. Dort will man JETZT Geld durch eine möglichst schnelle, aussergerichtliche Einigung. Und genau das wird passieren, falls (!) Cryteks Vorwürfe stichhaltig genug sind. Denn dann kommt CIG die aussergerichtliche Einigung um Größenordungen günstiger als ein teuerer Prozess.

    Falls CIG sich jedoch sicher ist, dass Crytek nur blufft und nichts in der Hand hat, wird man den Richter bitten die Klage vorzeitig abzuweisen, um sich unnötige Gerichtskosten zu sparen, weil man eh gewinnen wird.

    Schauen wir mal ...

  7. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: n0x30n 14.12.17 - 15:35

    Ach, hier wird mal wieder Kacke geschrieben. Als eine Art Basissumme? Was soll das bitte bedeuten?

    [quote]...awarding Plaintiff all direct damages (estimated to be in excess of $75,000), indirect damages, consequential damages (including lost profits), special damages, costs, fees, and expenses incurred by reason of Defendants' breach of contract and copyright infringement;[/quote]

    $75.000 beziehen sich also nur auf die direkten Schäden. Das ist der kleinste Anteil von dem was Crytek hier fordert. Die 75.000 hätten hier gar nicht erwöhnt werden sollen, aber anscheinend war man froh in der ganzen Klageschrift eine Zahl wiederzufinden, dass die unbedingt in den Artikel musste.

  8. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: nachgefragt 14.12.17 - 16:09

    Das kommt drauf an wie hoch Crytek (und Ihre Anwälte) ihre Erfolgschancen einschätzen.
    Wenn Sie siegesicher sind und es hier wirklich um eher um zich Millionen gehen sollte, sind die Prozesskosten wohl kein Problem. Die Anwälte können ja noch hinterher ihre Rechnung schreiben.

  9. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: Trollversteher 14.12.17 - 16:14

    >Wenn ich an der Stelle von CIG wäre, würde ich es lieber mit Crytek aufnehmen, als das ich Amazon verprelle.
    >Wer hat wohl mehr Kohle um einen langen Ausdauernden Prozess zu führen und wäre deswegen der härtere Gegner?
    >Crytek geht es schon seit Jahren schlecht und ob die einen langen Prozess durchstehen würden ist fraglich.

    Wieso sollten sie amazon verprellen? Die Nutzung der Lumberyard engine ist doch frei, amazon würde ja dadurch kein materieller Verlust entstehen...

  10. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: Muhaha 14.12.17 - 16:29

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kommt drauf an wie hoch Crytek (und Ihre Anwälte) ihre Erfolgschancen
    > einschätzen.
    > Wenn Sie siegesicher sind und es hier wirklich um eher um zich Millionen
    > gehen sollte, sind die Prozesskosten wohl kein Problem. Die Anwälte können
    > ja noch hinterher ihre Rechnung schreiben.

    Das machst Du nicht, wenn Du auf Geld aus bist, aber keines hast. Prozesse dauern, und Anwaltskosten müssen ZUERST vorgestreckt werden. Prozesse führst Du nur, wenn Du Dir langwierige Rechtsstreitigkeiten leisten kannst. Was Crytek mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht kann.

  11. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: |=H 15.12.17 - 08:32

    Läuft das in den USA nicht oft mit "Gewinnbeteiligung"?

  12. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: Muhaha 15.12.17 - 09:34

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Läuft das in den USA nicht oft mit "Gewinnbeteiligung"?

    Ja, DANACH! Zuerst musst Du aber den Anwalt für die Dauer des Prozesses finanzieren. Dessen potentielle Gewinnbeteiligung kommt nochmal oben drauf.

    Deswegen heisst es ja auch so oft in den USA, dass gleichgültig um was es eigentlich geht, die Anwälte immer gewinnen.

  13. Re: "Als eine Art Basissumme werden 75.000 US-Dollar genannt"

    Autor: |=H 15.12.17 - 14:42

    Also ich meine schon öfter gelesen zu haben, dass die bei erfolgversprechenden Fällen erstmal "kostenlos" arbeiten.

    Hab jetzt nur 30 Sekunden googeln wollen....

    "In den U.S.A. sind erfolgsbasierte Vergütungsmodelle üblich. Dort vereinbaren Rechtsanwälte häufig ‘gross/net fee agreements‘, nach denen der Rechtsanwalt zunächst ohne Vorkasse tätig wird und alle Kosten der Rechtsverfolgung selbst trägt. Erst bei erfolgreichem Abschluss der Tätigkeit erhält der Rechtsanwalt aus dem erstrittenen Betrag sein Honorar und ggf. seine Auslagen und Spesen. Bleibt die Tätigkeit des Rechtsanwaltes erfolglos, erhält der Rechtsanwalt kein Honorar und trägt im schlechtesten Fall sogar noch sämtliche Aufwendungen und Kosten selbst (u.a. Gerichtskosten, Recherchekosten, Übersetzungskosten, Sachverständigenkosten, etc.). Erfolgsorientierte Anwaltsvergütungen haben für Mandanten den Vorteil, dass der Rechtsanwalt sich auf Grund des geldwerten Vorteils im Erfolgsfall entsprechend für einen erfolgreichen Abschluss der Angelegenheit bemühen und engagieren wird. Das ist genau das Gegenteil der deutschen gesetzlichen RVG-Gebühren, die jeder Anwalt ohne Erfolg allein durch ‘das Betreiben des Geschäftes’ erhält. "
    https://ra-janbartholl.de/leistungen/kosten/uebersicht-kosten/erfolgshonorar/

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