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Einzig pragmatische Lösung

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  1. Einzig pragmatische Lösung

    Autor: BlackSuit 17.10.19 - 05:43

    Versuchen wir doch mal ernsthaft in einem großen Unternehmen mit gesellschaftlich gewünschter Diversitiy einen einheitlichen Moralkodex zu entwickeln.
    - Veganer möchten nichts mit der Fleischproduktion zu tun haben
    - Der Homöopathie Anhänger nichts mit Pharma Unternehmen zu tun haben
    - Der Wissenschaftler nichts mit Homöopathie
    - Der Pazifist möchte keine Rüstung unterstützen
    - Der Patriot möchte das die eigenen 'Jungs' die bestmögliche Kriegsausrüstung haben, damit sie gesund nach Hause zurück kommen.
    - So mancher Muslim auf keinen Fall Geschäfte mit Israel machen
    - Im Gegenzug mancher Jude nicht mit islamischen Ländern
    - Und der Linke findet Kapitalismus sowieso doof und findet Open Source sollte komplett frei davon sein.
    - usw.

    100 Angestellte,100 Meinungen. Der kleinste gemeinsame Nenner wird kaum über gesetzlich verordnete Maß hinaus gehen. Entsprechend sollte letzteres auch die Leitlinie des Unternehmens darstellen.

    Meiner Meinung nach ist die Zusammenarbeit immer dann am besten wenn man sich an die klassischen Smalltalk Regeln hält: Nicht über Sex, Religion und Politik reden.

  2. Re: Einzig pragmatische Lösung

    Autor: dschu 17.10.19 - 10:49

    Username checks out.

    Alle sollen bloß die Klappe halten und den Rubel rollen lassen. Bravo!
    Genau deshalb ist die Welt so, wie sie ist.

  3. Re: Einzig pragmatische Lösung

    Autor: Insomnia88 17.10.19 - 12:17

    dschu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Username checks out.
    >
    > Alle sollen bloß die Klappe halten und den Rubel rollen lassen. Bravo!
    > Genau deshalb ist die Welt so, wie sie ist.

    Willst du damit andeuten, dass die Welt schlecht ist? Statistisch gesehen gehts uns nämlich so gut wie nie zuvor... Aber klar, früher mit Kriegen, schwerer körperlicher Arbeit und einer Lebenserwartung von 40-60 Jahren war die Welt natürlich vieeeel besser :)

    Außerdem kann jeder frei seine Moral und Politk ausleben aber halt NICHT im Unternehmen oder außerhalb. Du kannst also in der Rüstungsindustrie arbeiten und in deiner Freizeit bei Friday for future mitlaufen, hindert dich keiner dran. Funktioniert ziemlich gut so finde ich.
    Und bevor du mir irgendwelche Worte in den Mund legst: die Welt ist nicht perfekt (wird sie auch nie sein).

  4. Re: Einzig pragmatische Lösung

    Autor: BlackSuit 17.10.19 - 13:03

    dschu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Username checks out.
    >
    > Alle sollen bloß die Klappe halten und den Rubel rollen lassen. Bravo!
    > Genau deshalb ist die Welt so, wie sie ist.

    Welche von den 100 Meinungen pro 100 Angestellten ist den die Richtige? Die der Mehrheit? Des Chefs? Aber was frage ich - natürlich deine eigene...

  5. Re: Einzig pragmatische Lösung

    Autor: frnz 17.10.19 - 13:29

    > Welche von den 100 Meinungen pro 100 Angestellten ist den die Richtige?

    Das ist einfach: Meinungen sind egal. Es gilt mitunter, Entscheidungen zu treffen und Spielregeln zu gestalten. Die besten sind diejenigen, die die geringsten Probleme verursachen, die (Über)Lebensbedingungen aller nicht gefährden sondern erhalten, die Gesellschaften nicht gegeneinander aufhetzen, und auch sonst alles unterstützen, was das Leben lebenswert macht.

  6. Re: Einzig pragmatische Lösung

    Autor: Omnibrain 17.10.19 - 14:03

    > Alle sollen bloß die Klappe halten und den Rubel rollen lassen. Bravo!
    > Genau deshalb ist die Welt so, wie sie ist.

    Ja wir sollten das so machen wie sie vorschlagen: Einfach über alles Reden und wenn das nicht geht die Gegenseite einfach tot hauen.

  7. Re: Einzig pragmatische Lösung

    Autor: BlackSuit 17.10.19 - 16:37

    frnz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Welche von den 100 Meinungen pro 100 Angestellten ist den die Richtige?
    >
    > Das ist einfach: Meinungen sind egal. Es gilt mitunter, Entscheidungen zu
    > treffen und Spielregeln zu gestalten. Die besten sind diejenigen, die die
    > geringsten Probleme verursachen, die (Über)Lebensbedingungen aller nicht
    > gefährden sondern erhalten, die Gesellschaften nicht gegeneinander
    > aufhetzen, und auch sonst alles unterstützen, was das Leben lebenswert
    > macht.
    Auch wenn du einfach nicht verstehen willst: Es gibt Gesetze an die müssen sich alle halten, darüber hinaus gibt es einfach keinerlei Konsens über die angesprochenen Themen.

  8. Re: Einzig pragmatische Lösung

    Autor: frnz 18.10.19 - 14:16

    BlackSuit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn du einfach nicht verstehen willst: Es gibt Gesetze an die müssen
    > sich alle halten, darüber hinaus gibt es einfach keinerlei Konsens über die
    > angesprochenen Themen.

    nanana, nicht aufregen.

    Ersteres: Gesetze sind ja doch mitunter künstlich komplexe, wenn nicht massiv überkomplexe Konstruktionen, die gerade anfangen, ihre teilweise Wirkungslosigkeit zu zeigen, z.B. auf der globalen Konzernebene oder bei den Superreichen. Ist zunehmend schwierig, jemanden Mächtigen Steuern abzunehmen, noch dazu, wenn man nur ein unterbudgetiertes Gemeinwesen darstellt. Kostenloser Service-Tip: erzähl das mal jemanden in Sizilien/Ukraine/Rio.

    Zweiteres: Es gibt eine ziemliche Menge an Konsens - schon mal was von Wissenschaft gehört? Da zählt nicht die Meinung, die heißt da erstmal nur "These", und wenn es mit gutem Aufwand niemand schafft, diese zu falsifizieren, sollte man durchaus davon ausgehen, dass etwas dran ist.

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