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Genau so soll das auch sein in einem professionellen Unternehmen

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  1. Re: Genau so soll das auch sein in einem professionellen Unternehmen

    Autor: motzerator 17.10.19 - 15:20

    Schattenwerk schrieb:
    -----------------------------------

    > Aber darf eine Firma keine Position bzgl. Vorgänge in der Welt
    > beziehen? Verstehe immer dieses "Es sind Firmen, keine
    > Politiker/Parteien" Argumentation nicht.

    Natürlich darf sie das, wenn die Geschäftsleitung das will.

    > Firmen sollen nicht dazu gezwungen sich so zu positionieren,

    Genau das ist aber das Problem, das die Firmen unter Druck gesetzt
    werden, das sieht man ja schon an der Überschrift dieses Artikels.

  2. Re: Genau so soll das auch sein in einem professionellen Unternehmen

    Autor: motzerator 17.10.19 - 15:25

    ratzeputz113 schrieb:
    ----------------------------------
    > Rechtspositivst?
    > Die schlimmsten Verbrechen der Menschen wurden im Einklang mit
    > irgendwelchen Gesetzen gemacht!

    Gesetze sind natürlich auch nicht perfekt, aber sie geben zumindest in
    der Idealvorstellung einen klaren Rahmen dafür, was man tun darf
    und was eben nicht.

    > Gesetze sind niemals das abschließend richtige,

    Das habe ich auch nicht behauptet. Gesetze sind aber klare Regeln,
    um deren Ausgestaltung sich nun mal die Politik zu kümmern hat.

    Der Vorteil ist einfach, das man klare Regeln hat. Wie soll so etwas
    sonst funktionieren?

  3. Re: Das Sternchen auf deiner Tastatur klemmt.

    Autor: motzerator 17.10.19 - 15:56

    mxcd schrieb:
    ------------------------
    > Natürlich hat ein Unternehmen und auch seine Mitarbeiter*innen eine
    > Verantwortung dafür, was es herstellt oder tut und auch mit wem es
    > zusammenarbeitet.

    Diese Verantwortung hat jeder und zwar gegenüber dem Gesetz, denn das
    ist die geltende Norm für das Zusammenleben in einem Staat.

    > Und ich bin froh, dass golem.de sich auch Themen widmet und Meinungen
    > veröffentlicht, die eine politsche Dimension haben.

    Natürlich findest Du das gut, da sich Golem ziemlich einseitig auf die Seite
    der "Sternchen in Worten Benutzer" gestellt hat.

    Die Frage ist halt, ob das für ein IT Magazin dauerhaft eine gute Entscheidung
    ist, damit einen größeren Teil ihrer Leserschaft so sehr zu nerven, das man
    teilweise keine Kommentare mehr erlaubt, weil der Widerstand überhand
    genommen hat.

    > Denn auch Journalist*innen gestalten die Gesellschaft mit und dazu
    > gehört ganz eindeutig, seinen Leser*innen auch Sichtweien anzubieten,
    > die diese nicht bereits innehaben.

    Glaubst Du denn, das diese Leute diese "Sichtweisen" annehmen, wenn
    man sie ihnen damit nur lange genug auf die Nerven geht? Bist Du wirklich
    so naiv?

    Genau die ist doch das Problem der heutigen Zeit. Man belästigt andere
    Menschen auf allen möglichen Kanälen mit diesen "Sternchen in Worten
    Themen" und hofft tatsächlich darauf, das die Leute sich ändern.

    Tatsächlich passiert vermutlich eher das Gegenteil, die Leute sind genervt
    und reagieren mit steigender Ablehnung. Weshalb bei manchen Texten
    zu "Sternchen in Worten Themen" inzwischen die Kommentare präventiv
    gesperrt werden.

    Oder ein anderes Beispiel: Typische Rollenmodelle der "Sternchen in
    Worten Fraktion" in einigen Hollywood Produktionen haben nicht nur
    dazu geführt, das ich mich von diesen Franchises abgewendet habe,
    ich achte inzwischen vor allem in Film und Spiel auch sehr genau
    darauf, das ich dort nicht mit Rollenmodellen belästigt werde.

  4. Re: Genau so soll das auch sein in einem professionellen Unternehmen

    Autor: motzerator 17.10.19 - 16:02

    Glossolalia schrieb:
    -------------------------------
    > Da verwechselst Du professionell und ignorant...

    Ein professionelles Unternehmen kümmert sich während der Arbeitszeit um seine Produkte/Dienstleistungen und nicht um Politik, Religion und sonstige Dinge.

    In der Freizeit ist es den Mitarbeiten genauso wie der Geschäftsleitung frei gestellt, sich in der Politik zu engagieren, das hat aber auf Arbeit nichts zu suchen, genauso wenig wie andere private Dinge.

    > es ist ein ethisch-moralischer Offenbarungseid wenn in einer
    > Wirtschaftsordnung unter Professionalität die Abwesenheit
    > ethisch-moralischer Grundwerte und Grenzen verstanden wird.

    Das habe ich nicht gesagt, das hast Du nur in meinen Text hinein interpretiert.

    Für die Grundwerte und Grenzen ist eben nicht die Wirtschaft
    sondern die Politik zuständig und meiner Meinung nach mischt
    sich die Wirtschaft dort schon viel zu viel ein - Stichwort Lobbyismus.

  5. Re: Genau so soll das auch sein in einem professionellen Unternehmen

    Autor: Schnarchnase 17.10.19 - 16:22

    con2art schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist jetzt die Lüge?

    Hä? Sie sagen sinngemäß: Wir akzeptieren jeden und schließen niemanden aus politischer Motivation aus. Wenn die USA eine politische Entscheidung vorgeben, schließen wir doch jemanden aus.

    Für mich ist das ein glasklarer Wiederspruch. Wenn man letzteres tut, kann man nicht ersteres behaupten. Ganz egal ob das aufgrund eines Gesetzes ist oder eben nicht.

  6. Re: Genau so soll das auch sein in einem professionellen Unternehmen

    Autor: ratzeputz113 17.10.19 - 18:04

    > Ein professionelles Unternehmen kümmert sich während der Arbeitszeit um seine Produkte/Dienstleistungen und nicht um Politik, Religion und sonstige Dinge.

    Das ist eben in den seltensten Fällen trennbar. Wir sind immer politisch,weil ein Produkt für einen Menschen ist. Und dieser ist in eine Gesellschaft eingebettet. Das trennen zu wollen ist in etwa, wie zu sagen, dass man mit Trinkwasser nichts zu tun habe, weil man an etwas anderes arbeite.

  7. Re: Genau so soll das auch sein in einem professionellen Unternehmen

    Autor: motzerator 18.10.19 - 16:48

    ratzeputz113 schrieb:
    ----------------------------------
    > Das trennen zu wollen ist in etwa, wie zu sagen, dass man mit
    > Trinkwasser nichts zu tun habe, weil man an etwas anderes
    > arbeite.

    Nun ja, wenn man ein Service zum Abspeichern von Programmcodes
    betreibt und in irgend einer Stadt das Trinkwasser durch Keime
    verdreckt wird, dann hat man als Unternehmen auch keine Schuld
    daran und das nicht mal dann, wenn man den Code der dort im
    Wasserwerk verwendeten Steuersoftware hostet.

    Indirekt ist man dann natürlich trotzdem betroffen, wenn Mitarbeiter
    dadurch krank werden. Darum geht es aber nicht.

    Niemand wird dem Unternehmen vorwerfen, das andere bei der
    Hygiene in der Wasseraufbereitung gepfuscht haben, auch wenn
    man mit diesem Unternehmen zusammengearbeitet hat.

    Genau das passiert hier in diesem Artikel aber gerade, Gitlab soll
    doch bitteschön über Politik und Moral diskutieren, auch wenn
    sie selber nix falsch machen.

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