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Nach wie vor nicht korrekt: illegal

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  1. Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: TodesBrote 12.02.18 - 13:28

    Es stimmt nach wie vor nicht, dass diese Seiten illegal sind, auch das Gerichtsurteil des EuGH letztes Jahr hat nichts daran geändert, da ging es nur um live TV streaming über eine kleine Box. Aber bisher verbreitet sich weiter die Falschinformation dass streaming nun illegal sei. Da helfen Seiten wie Golem.und heiße nicht gerade, wenn sie diese Falschinformationen noch weiter verbreiten.

  2. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: Sector7 12.02.18 - 13:36

    Streaming ist natürlich nicht illegal. Youtube wäre ja sofort dicht. Es ist allerdings illegal sich einen Stream aus einer offensichtlich nicht legitimen Quelle anzuschauen. Der Fehler im Artikel ist, dass gesagt wird kinox.to wäre illegal, das stimmt so aber nicht. Es sind lediglich nahezu alle Inhalte illegal, aber eben nur fast alle. Für den Privatanwender ist ein Großteil davon aber anzuschauen ohne sich strafbar zu machen. Wer allerdings einen aktuellen Kinofilm streamt ist absolut im Bereich der Strafbarkeit.

  3. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: TodesBrote 12.02.18 - 13:41

    Sector7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Streaming ist natürlich nicht illegal. Youtube wäre ja sofort dicht. Es ist
    > allerdings illegal sich einen Stream aus einer offensichtlich nicht
    > legitimen Quelle anzuschauen. Der Fehler im Artikel ist, dass gesagt wird
    > kinox.to wäre illegal, das stimmt so aber nicht. Es sind lediglich nahezu
    > alle Inhalte illegal, aber eben nur fast alle. Für den Privatanwender ist
    > ein Großteil davon aber anzuschauen ohne sich strafbar zu machen. Wer
    > allerdings einen aktuellen Kinofilm streamt ist absolut im Bereich der
    > Strafbarkeit.

    Eben, also würde da im Artikel wieder falsch dargestellt. Typisch

  4. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: Markus08 12.02.18 - 13:44

    Sector7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Streaming ist natürlich nicht illegal. Youtube wäre ja sofort dicht. Es ist
    > allerdings illegal sich einen Stream aus einer offensichtlich nicht
    > legitimen Quelle anzuschauen. Der Fehler im Artikel ist, dass gesagt wird
    > kinox.to wäre illegal, das stimmt so aber nicht. Es sind lediglich nahezu
    > alle Inhalte illegal, aber eben nur fast alle. Für den Privatanwender ist
    > ein Großteil davon aber anzuschauen ohne sich strafbar zu machen. Wer
    > allerdings einen aktuellen Kinofilm streamt ist absolut im Bereich der
    > Strafbarkeit.

    Ich glaube es ist im Prinzip egal ob es auf dieser Seite Dinge gibt die legal sind. Es ist doch so dass diese Seite illegale Dinge verbreiten will und die Nutzer wollen sich diese Illegalen Dinge ansehen.

  5. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: tomatentee 12.02.18 - 13:53

    Sector7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer
    > allerdings einen aktuellen Kinofilm streamt ist absolut im Bereich der
    > Strafbarkeit.
    >
    Nein.
    Das wäre nur strafbar, wenn das Angebot "offensichtlich Rechtswidrig" wäre. "offensichtlich Rechtswidrig" ist jedoch ein unbestimmter Rechtsbegriff. Somit wäre erstmal festzulegen, was das eigentlich bedeutet.

    Die Seite sieht auf den ersten Blick nicht unseriös aus und es könnte ja sein, dass die Filme durch Werbung finanziert sind, das Youtube-Modell halt. Eine entsprechende Prüfung ist vom Endanwender eigentlich nicht durchführbar und damit eine strafbarkeit alles andere als eindeutig.

    Das Gesetz ist einfach mal wieder handwerklich schlecht, der Gesetzgeber war zu faul, die Deginitionen auszuarbeiten. Eigentlich müsste sowas vom Bundespräsidenten abgeleht oder zumindest von den Verfassungsgerichten zurückgewiesen werden.

    Naja, so bleibts dabei, dass solche Gesetze in der Praxis keinerlei Relevanz haben, die Politik aber über sinnlosen Aktionismus handlungsfähigkeit simuliert hat.

    In der Realität ists eh egal, die Leute nutzen n Proxy via Russland o.ä. und damit ist die Jurisdiktion nicht mehr feststellbar^^

  6. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: TrollNo1 12.02.18 - 13:53

    Aha, wenn besorgte Eltern die Seite aufrufen, um zu sehen, was die Kinderchen da machen (die reden ja ständig davon), dann machen sie sich strafbar? Interessant.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  7. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: lear 12.02.18 - 13:55

    Wenn es "illegale Dinge" wären, solltest Du jetzt Anzeige gegen zB. Constantin Film erstatten ... m(

  8. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: der_wahre_hannes 12.02.18 - 14:00

    tomatentee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sector7 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer
    > > allerdings einen aktuellen Kinofilm streamt ist absolut im Bereich der
    > > Strafbarkeit.
    > >
    > Nein.
    > Das wäre nur strafbar, wenn das Angebot "offensichtlich Rechtswidrig" wäre.
    > "offensichtlich Rechtswidrig" ist jedoch ein unbestimmter Rechtsbegriff.
    > Somit wäre erstmal festzulegen, was das eigentlich bedeutet.

    Siehe EuGH-Urteil vom April 2017. Zumal kinox.to in den letzten Jahren so häufig in den Schlagzeilen war, dass man hier eine "offensichtliche Rechtswidrigkeit" durchaus annehmen kann.

    > Das Gesetz ist einfach mal wieder handwerklich schlecht, der Gesetzgeber
    > war zu faul, die Deginitionen auszuarbeiten.

    Das ist auch gar nicht Aufgabe des Gesetzgebers. Der Gesetzgeber muss ein Gesetz möglichst so formulieren, dass keine Schlupflöcher entstehen. Die Interpretation des Gesetzes ist Sache der Rechtssprechung. So funktioniert nunmal Gewaltenteilung.

  9. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: LiPo 12.02.18 - 14:06

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist auch gar nicht Aufgabe des Gesetzgebers. Der Gesetzgeber muss ein
    > Gesetz möglichst so formulieren, dass keine Schlupflöcher entstehen. Die
    > Interpretation des Gesetzes ist Sache der Rechtssprechung. So funktioniert
    > nunmal Gewaltenteilung.

    deiner meinung nach ist es also aufgabe des gesetzgebers gummiparagraphen zu formulieren, die ein richter je nach tageslaune ziehen kann wie er e lust hat.
    rechtssicherheit sieht anders aus, und die ist wichtig wenn ein staat sich "rechtsstaat" nennen will.

  10. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: lear 12.02.18 - 14:09

    Genau. Mein Schlupflöchersicheres StGB wäre auch:
    Gesetz #1: alles was offensichtlich rechtswidrig ist, ist strafbar.
    Gesetz #2: s. Gesetz #1

    aber der Beck-Verlag hat dagegen lobbyiert!!!!
    ...

    Schlampiger Umgang mit unbestimmten Rechtsbegriffen und Generalklauseln führt zur Erosion des Rechtsstaates bzw. in ein angelsächsisches Präzedenzrecht - maW vors BVerfG.
    Der Gesetzgeber ist schon gehalten brauchbare Gesetze zu schreiben und gesellschaftliche Restriktionen eng zu definieren.
    Daß er das zunehmend nicht kann oder will ist leider nicht mehr zu bestreiten. Und dann werden dem kleinen Heiko seine Hass-Tweets gesperrt.

  11. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: rossreiter 12.02.18 - 14:15

    der_wahre_hannes schrieb:
    > Das ist auch gar nicht Aufgabe des Gesetzgebers. Der Gesetzgeber muss ein
    > Gesetz möglichst so formulieren, dass keine Schlupflöcher entstehen. Die
    > Interpretation des Gesetzes ist Sache der Rechtssprechung. So funktioniert
    > nunmal Gewaltenteilung.

    Gerade ein grosser Interpretationsspielraum fördert doch die Entstehung von Schlupflöchern. Genau so soll es doch eigentlich nicht sein. Wenn die konkrete Auslegung eines Gesetzes zu viel Spielraum bietet, dann bestimmt doch die Judikative was ein Gesetz bewirkt. Damit hätte man dann eine Zusammenführung von Judikative und Legislative, also das komplette Gegenteil der Gewaltenteilung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.18 14:26 durch rossreiter.

  12. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: der_wahre_hannes 12.02.18 - 14:23

    LiPo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deiner meinung nach ist es also aufgabe des gesetzgebers gummiparagraphen
    > zu formulieren, die ein richter je nach tageslaune ziehen kann wie er e
    > lust hat.

    Ein Beispiel: Der Gesetzgeber erlässt ein Gesetz:
    "Jemanden zu schlagen wird mit XYZ bestraft".

    Nun wirst du mir sicher zustimmen, dass jemanden zu treten etwas anderes ist, als jemanden zu schlagen. Ok, also müssen wir unser Gesetz erweitern:
    "Jemanden zu schlagen oder zu treten wird mit XYZ bestraft".

    Nun komme ich aber daher, und fahre dich mit meinem Auto über den Haufen. Im Gesetz steht aber nichts von Autos, oder? Nehmen wir nun auch noch Autos, Motorräder, Fahrräder in den Gesetzestext auf? Was, wenn ich dich mit einem Messer angreife? Das ist ja wohl kaum "schlagen", "treten" erst recht nicht und unter "Auto, Fahrrad, Motorrad" fällt ein Messer wohl auch kaum... also müssen wir ein Gesetz formulieren, welches all diese Bereiche umfasst, ohne dabei 20.000 Seiten zu umfassen. In der Realität sieht das dann so aus:

    > § 223 Körperverletzung
    > (1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, > wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    > (2) Der Versuch ist strafbar.

    sowie

    > § 240 Nötigung
    > (1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem
    > empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit
    > Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    > (2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung
    > des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
    > (3) Der Versuch ist strafbar.
    > (4) (1)In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten
    > bis zu fünf Jahren. (2)Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
    > 1. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder
    > 2. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht.

    Was jetzt "körperliche Misshandlung" ist, was "Gewalt" ist, was ein "empfindliches Übel" ist, das müssen die Gerichte entscheiden. Und falls es dir noch nicht aufgefallen ist, kommen Richter an unterschiedlichen Gerichten tatsächlich auch mal zu unterschiedlichen Urteilen. Deshalb gibt es die Möglichkeit der Revision oder der Berufung.

    > rechtssicherheit sieht anders aus, und die ist wichtig wenn ein staat sich
    > "rechtsstaat" nennen will.

    Dann bin ich mal gespannt, wie du die oben zitierten Paragraphen so formulieren willst, dass a) sie all das abdecken, was sie heute schon abdecken und b) die Gewaltenteilung dabei nicht untergraben wird. Viel Spaß dabei.

  13. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: der_wahre_hannes 12.02.18 - 14:24

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Gesetzgeber ist schon gehalten brauchbare Gesetze zu schreiben

    Das stimmt, ich habe aber auch nichts anderes behauptet.

  14. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 12.02.18 - 18:26

    ziemlich sicher, dass kinox.to anschauen -nicht- illegal ist. Selbst die Seite zu hosten ist fraglich, die Verlinken ja nur. Einzige was illigal ist, ist der upload der Videos, der verlinkten Seiten. Diese stellen aber als Service den Upload jeglicher (video)dateien dar. Unmöglich, alle uploads zu prüfen. Falls du einen illegalen entdeckst, bieten sie dir die Möglichkeit diesen zu melden, damit er entfernt wird. Nur derjenige, der das upgeloadet hat, macht sich auf strafbar.
    Und die Betreiber hat man verhaftet oder verfolgt man, das die Annahme besteht, dass sie neben der kino.to seite, auch die ganzen Streamingdienst mit videos versorgt haben, sie also hochgeladen haben.

    korrigiert mich mit quellen, wenn ich falsch liege. Es war auf jeden Fall mal so, kann sein, das sich inzwischen was verändert hat in der Rechtssprechung.

  15. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: lucky_luke81 12.02.18 - 18:34

    DreiChinesenMitDemKontrabass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ziemlich sicher, dass kinox.to anschauen -nicht- illegal ist. Selbst die
    > Seite zu hosten ist fraglich, die Verlinken ja nur. Einzige was illigal
    > ist, ist der upload der Videos, der verlinkten Seiten. ...Es war auf jeden Fall
    > mal so, kann sein, das sich inzwischen was verändert hat in der
    > Rechtssprechung.


    das hat sich vor vor längerer zeit geändert

  16. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: Anonymer Nutzer 12.02.18 - 19:55

    Da sind die Hobbyjuristen wieder los....

    im Übrigen folgt auch das Recht gewissen Logiken. When it looks like a duck and quacks like a duck, it's a duck. Was für ein Kindergarten überhaupt die Frage zu stellen, ob eine Website - zumal sie auch weithin als illegale Streamingplattform durch die Presse bekannt gemacht worden ist - auf der man kostenlos aktuelle Kinofilme streamen kann, offensichtlich rechtswidrig sei oder nicht. Nein Herr Richter, ich bin nur mit der geladenen Schusswaffe in die Tankstelle gegangen um dort nach Revolveröl zu fragen, alles ein riesengroßes Missverständnis. Was für ein Kindergarten!

    Jeder weiss, was das für eine Seite ist, dass das illegal ist und das - zumindest in der Welt der Erwachsenen - auch gut so ist. Leute, die Filme machen, wollen damit auch Geld verdienen. Wer die bösen Studios für zu gierig hält soll halt auf die ach so tollen Indiefilme oder Arte ausweichen. Aber "Kommerz" konsumieren und dann nicht bezahlen wollen, das ist kein politischer Kampf gegen Zensur - welch Unverschämtheit und Beleidigung gegenüber allen politischen Dissidenten die jemals unter Zensur und Verfolgung zu leiden hatten! - das ist einfach (umgangssprachlich) Diebstahl.

    Ich bin kein law&order Mensch der meint, dass die Strafverfolgung flächendeckend zu sein hat. Diejenigen, die bisher diese Seite genutzt haben, sollen einfach froh sein, dass es bisher und so lange ging, sie damit viel Geld gespart und ihren Spaß hatten und jetzt nicht solche schlechten Verlierer sein und irgendwas über Zensur herumjammern oder sich zum Hobbyjuristen aufschwingen, nur weil man ihnen nach JAHREN dieses Spielzeug nach und nach aus den Händen nimmt. Einfach nur zum Fremdschämen! Das ist mein letzter Kommentar zu dem Thema, versprochen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.18 19:56 durch Hackfleisch.

  17. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: Benutzer0000 12.02.18 - 20:40

    nicht illegal. passt nur irgendeiner firma (constantin?) nicht in den kram.
    interessiert uns aber nicht...

  18. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: Niaxa 12.02.18 - 20:54

    Jup. Hast vollkommen recht. Mich stört nicht mal, wenn die LeUte sich jeden Schrott runter laden. Mich stört nur wenn man sich mit scheinheiligen Kommentaren wie... „Aber wenn die Eltern...“ versucht rauszureden. Ich bringe meinen Kindern bei, das sie scheise bauen vermeiden sollen, aber es natürlich auch machen dürfen (gehört zum groß werden irgendwie dazu), aber wenn sie schon meinen es tun zu müssen, dann sollen sie gefälligst auch dazu sehen und die Strafe schlucken. Denn genau das formt einen guten Charakter. Jeder baut mal Mist, aber nur der letzte Wurm versucht sich raus zu winden.

  19. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 12.02.18 - 21:31

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [..] Leute, die Filme
    > machen, wollen damit auch Geld verdienen. Wer die bösen Studios für zu
    > gierig hält soll halt auf die ach so tollen Indiefilme oder Arte
    > ausweichen. Aber "Kommerz" konsumieren und dann nicht bezahlen wollen, das
    > ist kein politischer Kampf gegen Zensur - welch Unverschämtheit und
    > Beleidigung gegenüber allen politischen Dissidenten die jemals unter Zensur
    > und Verfolgung zu leiden hatten! - das ist einfach (umgangssprachlich)
    > Diebstahl.
    > [..]. Diejenigen, die bisher diese Seite genutzt
    > haben, sollen einfach froh sein, dass es bisher und so lange ging, sie
    > damit viel Geld gespart und ihren Spaß hatten und jetzt nicht solche
    > schlechten Verlierer sein und irgendwas über Zensur herumjammern oder sich
    > zum Hobbyjuristen aufschwingen, nur weil man ihnen nach JAHREN dieses
    > Spielzeug nach und nach aus den Händen nimmt. Einfach nur zum Fremdschämen!
    > Das ist mein letzter Kommentar zu dem Thema, versprochen.


    > viel Geld gespart
    Weit weniger als 1% des unrechtmäßigen Konsums würde bezahlt werden, wenn es das illegale Angebot nicht gäbe. Aufgrund der Werbung wäre es vielleicht sogar weniger Einnahmen. Man geht heut meist nicht mehr ins Kino, um den Film zu sehen, sondern um was mit Freunden zu unternehmen. Vor 40+ Jahren waren Filme noch etwas besonders. Heute gibt es Unmengen mehr davon (die Anzahl der sehenswerten scheint sich jedoch nicht so sehr vergrößert zu haben.)
    2.) Gibt es keine Vertriebsplattform, die auch nur ansatzweise das gleiche Angebot hat. Gibt nur viele kleine, die jeweils nur einen kleinen Bruchteil der Filme hat. Zudem muss man zur Nutzung Browser-Addons installieren (zB Silverlight bei Amazon)
    3.) Der Preis sollte auch egal sein. Wenn er kleiner ist, kaufen es mehr. Valve (steam, für PC-Spiele) hat mal Statistik drüber gemacht. Preis und Verkäufe stehen in einem linearen Zusammenhang (neg. korr). Fast egal was es kostet ,der Umsatz bleibt der Gleiche.

    So lange, es keine Platform mit (nahzu) allen Filmen gibt, auf der man Filme zu humanen Preisen und ohne Plugins anschauen, herunterladen (auch ohne Male/Spy/DRM-ware) und auch zu seiner Bibliothek hinzufügen kann (d.h. einmal zahlen, beliebig oft schauen), wird sich das nicht ändern.

  20. Re: Nach wie vor nicht korrekt: illegal

    Autor: Niaxa 12.02.18 - 22:01

    Bullshot. Ich behaupte mehr als 40% hätten bezahlt. Allein schon um mitschwänge zu können, wenn sich andere über den neuen Blockbuster unterhalten. Die Aussage ist genauso viel wert wie der Bullshit von weit weniger als 1%. Als ob die Aussage von jemanden der gern Kostenlos Filme schaut, irgendwie Gewicht hätte.

    Sry jeder Satz von dir Zeigt wie Realitätsfern du bist. Klar einmal bezahlen und so oft schauen wie man will, am besten noch kostenlos Popcorn dazu. Das kann dann einer der Itler machen, die sich um die Infrastruktur kümmern, oder einer der Leute, die den Kontent pflegen, oder ein Vertriebler, der sich um Lizenzbelange kümmert oder einfach sonst wer, der gerne kostenlos arbeitet für dich und nur für DICH. Auf den Rest gehe ich nicht ein, da ich keine Drogen mehr hab, die mir ein Verständnis für deine egoistische Weltanschauung verschaffen.

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