1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Copter: Dobrindts neue…

Teils verständlich, teils penibel...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Teils verständlich, teils penibel...

    Autor: Niaxa 10.04.17 - 13:48

    Irgendwie versuche ich mir immer vorzustellen, das für jede Regelung ja irgendwo ein Auslöser da zu sein hat. Ich bin oft in Naturschutzgebieten unterwegs und muss sagen, ich habe noch nicht ein einziges Mal eine Drohne dort gesehen. Nicht ein einziges Mal!!!! Ich verstehe nicht wozu das dann gleich in ein Gesetz vorsorglich rein muss... Damit die Leute keine schönen Aufnahmen machen dürfen? Ist doch Quark.

    Ich wäre sogar dafür, das man in solchen Gebieten einfach Drohnenspots eröffnet um schöne Bilder zu ermöglichen und gleichzeitig den Lärm und das Gefliege auf einen Bereich zu begrenzen und somit die restlichen Besucher nicht zu stören.

    Ist eh traurig wie mit Naturschutzverboten umgegangen wird. Es gibt viel schönes auf der Welt, was man sich nicht mal ansehen darf, weil es jemand angesehen hat, der meinte es wäre zu wichtig um es andere (abgesehen von Fotos) sehen zu lassen. Das kann ich teilweise bei Höhlen etc. verstehen, aber ansonsten recht selten. Die Welt gehört allen und nicht nur den Regulierern.

    Ansonsten verstehe ich natürlich die Sicherheitsmaßnahmen, die hier leider wegen zu vielen Idioten da draußen getroffen werden müssen.

  2. Re: Teils verständlich, teils penibel...

    Autor: Subotai 10.04.17 - 14:42

    Selbst, wenn du den Lärm auf nur einen Ort begrenzen willst, er stört in der Tat die wilden Tiere. Aus demselben Grund gibt es auch keine Motorradwege durch den Wald, obwohl man nur auf den Wegen bleiben würde.

    Zu Fuß darfst du doch die meisten Gebiete betreten. Nur nicht mit Fahrzeugen. Ich war schon in vielen Naturschutzgebieten unterwegs. Bei Vogelschutzgebieten musst du allerdings darauf achten, dass du nur in bestimmten Monaten unterwegs bist, um die Brutzeit nicht zu stören. Ich kann das Drohnenverbot schon nachvollziehen.

    Ich frage mich ja, wie die Drohnenregelung in den Alpen aussieht, wo ich manchmal unterwegs bin. Wobei es da eher unwahrscheinlich ist, dass jemand eine Drohne mit auf einen Berg schleppt, wo man eh schon sehr gute Fotos machen kann, wenn man auf dem Gipfel steht.

  3. Re: Teils verständlich, teils penibel...

    Autor: ffrhh 10.04.17 - 15:02

    > Ich bin oft in Naturschutzgebieten
    > unterwegs und muss sagen, ich habe noch nicht ein einziges Mal eine Drohne
    > dort gesehen.

    Ich auch nicht, aber über meine Terrasse fliegen die mitunter mal. Mitten im Wohngebiet. Und das find ich gar nicht witzig. Das dürfen (wenn's wen interessiert...) die nun nicht mehr. Zumal das in Hamburg ist - große Teile des Stadtgebietes sind ja zusätzlich auch Flughafenkontrollzone.

    > Ansonsten verstehe ich natürlich die Sicherheitsmaßnahmen, die hier leider
    > wegen zu vielen Idioten da draußen getroffen werden müssen.

    Nicht nur Sicherheit, aber grundsätzlich stimme ich Dir da zu.

  4. Re: Teils verständlich, teils penibel...

    Autor: Shoopi 10.04.17 - 15:55

    Nur ein Grund mehr auf 3D-Drucker zu warten, dann kann die kleine 150-Gramm Drohne nahezu unsichtbare Teile bekommen, Kameras werden eh klein genug für den Bau in die Geräte - nur der Akku benötigt noch ein paar Ideen, abseits von der Lautstärke. Aber jedes mal massiv verbieten, ist das selbe wie mit Google Glass - Menschen, die ohne darüber nachzudenken auf Facebook ungesichert tausende Fotos hochladen prügeln Menschen das Ding von der Nase weil sie denken gefilmt zu werden - oder klagen halt gegen deine Drohne weil sie meinen ich Spähe durchs Fenster.

    Bin lediglich offen für Regulierungen ergo Verbote auf Flughäfen und Menschenmassen. Verletzen will ich niemanden, aber ich lasse mir auch keine "Plakete" für eine Drohne aufzwingen.

  5. Re: Teils verständlich, teils penibel...

    Autor: nycalx 10.04.17 - 20:13

    ffrhh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Mitten im Wohngebiet. Und das find ich gar nicht witzig. Das dürfen (wenn's wen
    > interessiert...) die nun nicht mehr. Zumal das in Hamburg ist - große Teile
    > des Stadtgebietes sind ja zusätzlich auch Flughafenkontrollzone.

    Stimmt nur halb. Wohngebiete sind generell weiterhin in Ordnung. Wohngrundstuecke nicht. Heisst: Ueber oeffentlichen Strassen und Plaetzen darf erstmal geflogen werden, sofern keine anderen Einschraenkungen gelten.

    Hamburg war & ist auch weiterhin sowieso nur bis 30m legal, wegen des Flughafens.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.04.17 20:15 durch nycalx.

  6. Re: Teils verständlich, teils penibel...

    Autor: MSandmann 10.04.17 - 22:27

    die Verordnung bzw. die Regelungen betreffen überwiegend gewerbliche Flieger (Masse und Aufstiegsort) Hobbyflieger habe nach meiner Erfahrung überwiegend kleine Copter, die sind auch billiger. Klar ein paar ambitionierte Hobbyflieger haben auch die teuren.

    Insgesamt betrifft das Aufsteigen in Wohngebieten insbesondere Immobilienmakler, Ingenieure, Vermesser, Bausachverständige, Filmteams, etc.

    Freizeitpiloten fahren raus aufs Feld, das passt schon.

    Auch die Kennzeichnungspflicht betrifft eher die Profis. Schade ist, dass viele Möglichkeiten wie Wärmebildaufnahmen, Inspektionen, Film- und Videoaufnahmen fürs TV, jetzt torpediert werden. Die Gemeinden sehen auch keine Veranlassungen hier Genehmigungen zu erteilen.

    Der Naturschutz ist aus meiner Sicht nur ein Randthema, und ganz ehrlich - wie oft kommt es vor, dass Jemand im Naturschutzgebiet fliegt. Ein regional angelegter Sachkundenachweis wäre hier gut gewesen, stattdessen ein Online-Kurs und Zack, da machen sie wieder ein paar Euro für... -Naja in meinen Augen halt nicht viel, da betreiben viele Blogs, Foren und Youtuber eine deutlich bessere, hochwertigere Aufklärung.

  7. Re: Teils verständlich, teils penibel...

    Autor: nycalx 14.04.17 - 18:05

    MSandmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die Verordnung bzw. die Regelungen betreffen überwiegend gewerbliche
    > Flieger (Masse und Aufstiegsort) Hobbyflieger habe nach meiner Erfahrung
    > überwiegend kleine Copter, die sind auch billiger. Klar ein paar
    > ambitionierte Hobbyflieger haben auch die teuren.
    >
    > Insgesamt betrifft das Aufsteigen in Wohngebieten insbesondere
    > Immobilienmakler, Ingenieure, Vermesser, Bausachverständige, Filmteams,
    > etc-
    >
    > Freizeitpiloten fahren raus aufs Feld, das passt schon.
    >
    > Auch die Kennzeichnungspflicht betrifft eher die Profis. Schade ist, dass
    > viele Möglichkeiten wie Wärmebildaufnahmen, Inspektionen, Film- und
    > Videoaufnahmen fürs TV, jetzt torpediert werden. Die Gemeinden sehen auch
    > keine Veranlassungen hier Genehmigungen zu erteilen.

    Das alles wurde jetzt viel einfacher. Außerdem ist der Aufstieg in Wohngebieten weiterhin erlaubt wenn man A: Über öffentlichem Grund, wie etwa einer Straße bleibt, oder B: die Erlaubnis des Grundstückseigentümers für den Überflug hat.
    Das ganze innerhalb von 100m. Aufstiegserlaubnis benötigt man nun auch keine mehr, wenn der Zweck des Aufstiegs nicht mehr der Sport und Freizeitgestaltung dient.

  8. Re: Teils verständlich, teils penibel...

    Autor: MSandmann 15.04.17 - 13:59

    Hi,
    vielen Dank für Deine Antwort, und Du hast Recht, insofern der Copter weniger als 5 kg wiegt, inkl. Kamera bzw. Ausrüstung. Wenn es über das Fliegen und reine Fotofrafieren hinaus geht, hier eine Quelle dazu, die das sehr ansprechend visualisiert: https://www.drohne-online-kaufen.de/drohnen-recht-neuerungen-2017-unter-der-lupe-mit-videos/

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ADMIRAL ENTERTAINMENT GmbH, Bingen
  2. HDP Gesellschaft für ganzheitliche Datenverarbeitung mbH, Alzey
  3. RSG Group GmbH, Berlin
  4. Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 26,99€
  2. (-83%) 9,99€
  3. 24,99€ (PS4 und Xbox One)
  4. 17,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


DSGVO: Nicht weniger als Staatsversagen
DSGVO
Nicht weniger als Staatsversagen

Unterfinanziert und wirkungslos - so zeigen sich die europäischen Datenschutzbehörden nach zwei Jahren DSGVO gegenüber Konzernen wie Google und Facebook.
Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. DSGVO Proton vergisst Git-Zugang auf Datenschutzwebseite
  2. DSGVO Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben
  3. Datenschutz Rechtsanwaltskanzlei zählt 160.000 DSGVO-Verstöße

Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Ikea Trådfri im Test: Das preisgünstige Smart-Home-System
Ikea Trådfri im Test
Das preisgünstige Smart-Home-System

Ikea beweist, dass ein gutes Smart-Home-System nicht sündhaft teuer sein muss - und das Grundprinzip gefällt uns besser als bei Philips Hue.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Ikea Trådfri Fehlerhafte Firmware ändert Schaltverhalten der Lampen
  2. Fyrtur und Kadrilj Ikeas smarte Rollos lernen Homekit
  3. Trådfri Ikeas dimmbares Filament-Leuchtmittel kostet 10 Euro