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Wenigstens richtet die App keinen Schaden an

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  1. Wenigstens richtet die App keinen Schaden an

    Autor: Martin W 02.09.20 - 18:26

    Danke für den Beitrag, auch wenn ich einiges darin ganz anders bewerte als Golem. Aber er scheint mir ein Hinweis darauf zu sein, dass nun auf breiter Ebene das anfängt, was seit langem überfällig ist - nämlich eine kritische Bewertung der ergriffenen Corona-Maßnahmen sowie (im Vorfeld dazu) eine Abschätzung ihrer Verhältnismäßigkeit.

    Bei der Corona-App hierzulande hätte man sich z. B. von Anfang an fragen können, ob bei Maskenpflicht, Mindestabstand und Verbot von Massenveranstaltungen (sowie ständig sinkenden Hospitalisierungsfällen schon vor Beginn von AHA) nun auch noch eine App nötig war. Dazu waren wenigsten ein Teil der technische Probleme von Anfang an bekannt. Von einem "verständlichen" Aktionismus zur Einführung dieser Technik, wie im Beitrag zu lesen ist, kann daher, wenigstens bei uns, keine Rede sein.

    Ich teile auch nicht die Ansicht, dass die App hierzulande - wenn sie auch nichts Konkretes gebracht - wenigstens nicht geschadet habe. Das Ding hat den Steuerzahler 20 Mio Euro gekostet, jeden Monat kommen mehrere Millionen an Betriebskosten dazu. SAP und die Telekom freuen sich, während wo anders (Schulen, Pflege - um mal bei Corona zu bleiben) kein Geld da ist. Von der Verunsicherung der Menschen ganz zu schweigen.

    Auch erschließt sich mir nicht, warum eine App ohne messbare Wirkung nicht wieder deinstalliert werden sollte (von der sofortigen Einstellung einer teuren aber unnötigen Dienstleistung ganz zu schweigen) . Dazu schreibt Golem : Das wäre übertrieben, weil "nicht alle contact tracing Apps sinnlos sind". Mal abgesehen davon, dass diese Pauschalbehauptung einfach so in den Raum gestellt wird, gibt sie keine Auskunft darüber, warum die deutsche Corona App sinnvoll ist, insbesondere wenn man die Frage nach der Verhältnismäßigkeit stellt (denn sonst könnte ja jede xbeliebige Maßnahme "sinnvoll" sein). Beispiel gefällig? "Demonstrationsverbote haben sich bisher als wenig sinnvoll erwiesen. Sie sofort abzustellen wäre aber auch übertrieben, weil ja nicht alle freiheitsbeschränkenden Maßnahmen sinnlos sind". Kommt mir irgendwie "alternativlos" vor...

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