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Warum wird so getan als ob die App was bringt?

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  1. Re: Warum wird so getan als ob die App was bringt?

    Autor: BlindSeer 26.05.20 - 14:15

    Infektionsketten werden damit halt leider nicht unterbrochen. Das wollte ich halt darlegen, eben weil du "blind" bist für eine gewisse Zeit und dennoch infektiös. Wenn überhaupt können sie verkürzt werden.
    Vor allem muss die Testfreudigkeit erhöht werden bis in die 3. Reihe! Hier war es so, dass die 2. Reihe nach Hause geschickt wurde, aber nicht getestet solange sie keine Symptome zeigte. Die 3. Reihe hatte Null folgen und sollte weitermachen wie bisher. Wenn also wer von 2. Reihe real zwei in der 3. Reihe angesteckt hat, dann laufen diese beiden normal infektiös weiter bis Reihe 2 Symptome zeigt. :-(

  2. Re: Warum wird so getan als ob die App was bringt?

    Autor: bombinho 27.05.20 - 12:36

    Peter V. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte es viele "falsche Positive" geben?

    Weil das die Hauptaufgabe der App ist. Die App kann naturgemaess keine Infizierten identifizieren, dswegen identifiziert sie so viele potentiell Infizierte wie zweckentsprechend fuer noch tragbar erachtet wird. Anosnten waere die App nutzlos, da zuviele Infizierte durchschluepfen wuerden.

    Im Prinzip laeuft alles auf einen simplen Algorithmus zurueck: Versuche alle Menschen mit einem Risiko ueber X% zu finden.

    Wenn wir die Grenze bei unter 50% setzen wuerden, wuerden >50% der tatsaechlich Infizierten durchschluepfen. Also muessen wir die Grenze eher bei 10% ansetzen, ansonsten koennten wir auch wuerfeln und bekaemen praezisere Resultate. Wenn wir aber 10% ansetzen, dann sind 90% logischerweise nicht infiziert.

    Die App ist sinnlos in meinen Augen und bis irgendwo ein Sinn der App tatsaeclich mit echten Zahlen belegt werden kann, werde ich auch auf diesem Standpunkt bleiben. Dafuer aber ist die App hoch gefaehrlich. Ich habe nicht geschaut, ob das Konzept bereits verbessert wurde, aber bisher ist es so, dass die Daten von jedem Nutzer bei Google regelmaessig auf den Backupservern landen. Ein Witzbold, der annimmt, dass sich Google nicht des Wertes dieser Daten bewusst ist, die da quasi in einer verteilten Datenbank auf ihren Servern liegen.
    Das ist, wie einem Hund die Steaks fuer das Abendbrot auf den Fressteller zu legen, damit er sie bewacht und vor fremdem Zugriff schuetzt.

  3. Re:+1

    Autor: bombinho 27.05.20 - 12:46

    Ich stimme dir absolut zu, egal aus welchem Winkel ich diie App betrachte, es ist weder witzig noch sinnvoll. Mag sein, dass ich den richtigen Winkel nicht finde, aber bisher konnte mir auch noch niemand aufzeigen, wie die App sinnvoll werden koennte.

    Bisher werden ja eher ganz schraege Konstrukte wie Appsolutionshandel [1}, Abkehr auf Knien von der Freiheit [2], etc.vorgeschlagen.
    Ich haette nicht so viele Flacherder unter unseren Politikern vermutet, die solcherlei fruehgeschichtlichen Konstrukte aufwaermen wollen.

    1 - wenn du schoen religioes deine Bewegungs- und Kontaktdaten beichtest, kommst du doch noch in den Himmel (oder auf Arbeit, in den Supermarkt, etc.)

    2 - wenn du niederkniest und vom Frevel des Nichtglaubens an die App abschwoerst, dann kann deine Seele auffahren (oder alternativ dein Koerper ins Ausland etc.)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.20 12:48 durch bombinho.

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