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  5. › Corona-Pandemie: Telefonieverbot…

Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

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  1. Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: demon driver 24.01.21 - 13:01

    ... von wegen "erfolgreich werden [Maßnahmen] nur sein, wenn die Menschen sie einsehen und akzeptieren". Das ist falsch. Sie werden dann und genau dann "erfolgreich" sein, wenn sie als Maßnahme dazu geeignet sind und die Menschen sich danach verhalten. Das ist dann das einzige Kriterium. "Einsehen", "akzeptieren" ist optional.

    Diesen entsetzlichen Quatsch hört man jetzt seit Monaten aus allen Ecken, natürlich vor allem aus der Politik, wo sie den Verlust von Wählerstimmen fürchten, und aus der Wirtschaft, wo sie um ihre Profite fürchten, und aber auch aus Zivilbevölkerungskreisen, in denen man offensichtlich immer noch nicht begriffen hat, was eine Pandemie ist, und wo man allen Ernstes immer noch paar vorübergehende Einschränkungen in der Bewegungs- und Handlungsfreiheit als gravierender betrachtet als die Chance, dass dadurch weniger Menschen elend auf Intensivstationen verrecken.

    All das jetzt mal unabhängig davon, dass ein Telefonierverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln generell eine gute Idee wäre.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.21 13:05 durch demon driver.

  2. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: Keridalspidialose 24.01.21 - 13:04

    Absolut richtig.

    ___________________________________________________________

  3. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: spyro2000 24.01.21 - 13:08

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > All das jetzt mal unabhängig davon, dass ein Telefonierverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln generell eine gute Idee wäre.

    Sehe jetzt eigentlich nicht ein, warum ich nicht z.B. Zuhause anrufen dürfen sollte während du dich lautstark mit deinem Sitznachbarn unterhältst. Die Unterscheidung in Anwesend/Nicht-Anwesend erscheint mehr sehr willkürlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.21 13:08 durch spyro2000.

  4. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: unbekannt. 24.01.21 - 13:16

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... von wegen "erfolgreich werden nur sein, wenn die Menschen sie einsehen
    > und akzeptieren". Das ist falsch. Sie werden dann und genau dann
    > "erfolgreich" sein, wenn sie als Maßnahme dazu geeignet sind und die
    > Menschen sich danach verhalten. Das ist dann das einzige Kriterium.
    > "Einsehen", "akzeptieren" ist optional.

    Und der Autor dieses Zitats kann es nicht dahingehend gemeint haben, dass Leute sich nur an weitere Maßnahmen halten, wenn sie diese für sinnvoll erachten?

    Ein externer Zwang mag in China noch sehr gut funktionieren, hier haben die meisten Leute zumindest noch etwas Rest-Freien Willen. Wie möchtest du denn Leuten so ein Verbot vermitteln? Kannst du denn vom Reden in Öffis sinnvoll auf Corona Tote schließen? Nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll.

  5. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: McWiesel 24.01.21 - 13:18

    spyro2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keridalspidialose schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Sehe jetzt eigentlich nicht ein, warum ich nicht z.B. Zuhause anrufen
    > dürfen sollte während du dich lautstark mit deinem Sitznachbarn
    > unterhältst. Die Unterscheidung in Anwesend/Nicht-Anwesend erscheint mehr
    > sehr willkürlich.

    Das Problem ist immer das WIE. Es sind halt immer die paar wenigen, die sich nicht benehmen können. Und das ist ein guter Gradmesser für die Rücksichtslosigkeit der Gesellschaft.

    Man kann paar Sätze telefonieren, kein Thema. Aber zu viele Leute halten ihr Telefon heutzutage zunächst wie ein Keks und nutzen die Freisprechfunktion, sodass man natürlich den Gesprächspartner auch noch versteht. Und dann muss man erstmal sein halbes Leben erzählen, statt sich auf die Dinge zu beschränken, die gerade im Moment wichtig sind. Ein sozial eingestellter Mensch erkennt, dass er mit Dauergequatsche andere Leute, die z.B. lesen oder entspannen wollen, belästigt und fasst sich daher bei Telefongesprächen kurz. Einem weniger sozialen Menschen ist das halt egal.

    Und die Königsdisziplin ist dann noch auf eine ausländische Sprache zu wechseln, aufgrund deren dann jegliche Hemmungen bezügliche Lautstärke und Gesprächsthemen verloren werden, weil derjenige dann nicht mal mehr groß die Sorge haben muss, dass der halbe Waggon noch was vom Gespräch versteht, sondern die Mitreisenden noch dadurch belästigt werden (was demjenigen ja total egal ist).

    Der nächste schaut dann Youtube-Clips mit vollem Lautsprecher-Ton ... manchmal ist es in der S-Bahn wie in einer Irrenanstalt, also genau das, was man vor oder nach einem harten Arbeitstag braucht.
    Dass das nun durch vermehrtes Homeoffice deutlich besser geworden ist, ist einer der positiven Glücksfälle, die die Pandemie hervorgebracht hat.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.21 13:24 durch McWiesel.

  6. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: tralalala 24.01.21 - 13:44

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das Problem ist immer das WIE. Es sind halt immer die paar wenigen, die
    > sich nicht benehmen können. Und das ist ein guter Gradmesser für die
    > Rücksichtslosigkeit der Gesellschaft.
    >
    > Man kann paar Sätze telefonieren, kein Thema. Aber zu viele Leute halten
    > ihr Telefon heutzutage zunächst wie ein Keks und nutzen die
    > Freisprechfunktion, sodass man natürlich den Gesprächspartner auch noch
    > versteht. Und dann muss man erstmal sein halbes Leben erzählen, statt sich
    > auf die Dinge zu beschränken, die gerade im Moment wichtig sind. Ein sozial
    > eingestellter Mensch erkennt, dass er mit Dauergequatsche andere Leute, die
    > z.B. lesen oder entspannen wollen, belästigt und fasst sich daher bei
    > Telefongesprächen kurz. Einem weniger sozialen Menschen ist das halt egal.

    Das ist natürlich kompletter Unfug, allein weil Sie Ihre weiße Kultur für den Nabel der Welt halten. Zum einen gibt es Kulturen, in denen Lautstärke und Gespräche anders empfunden werden, zum Anderen verhindern - in der umgekehrten Perspektive - Leute wie Sie die Kommunikation Anderer, denen sonst vielleicht die Zeit dazu fehlt. Und Totzeiten im ÖPNV auf Kurzstrecke eignen sich gut, um zu telefonieren. Auf der Langstrecke in der Bahn sieht das natürlich anders aus.

  7. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: jpk1337 24.01.21 - 13:59

    Es kann nicht sein das eine Pandemie an der nur ein kleiner Prozentsatz der infizierte überhaupt erkrankt, und von denen wiederum nur ein sehr kleiner Prozentsatz überhaupt intensiv behandelt werden muss das öffentliche leben derart lange und intensiv einschränkt und dabei mehr Existenzen vernichtet und Menschen der zukünftigen Altersarmut preisgibt. Der absolut überwiegende Großteil der Lebensbedrohlich infizierten hatte entweder eine Reihe von Vorerkrankungen oder war dem Tod sowieso näher als dem Leben.

    Ich hab es ehrlich gesagt auch satt die Tage zuhause zu verbringen um die Leute zu schützen die es nötig haben, nur damit die dann zuerst geimpft werden und sich vermutlich als erstes wieder frei bewegen dürfen, während ich dann IMMERNOCH zuhause sitze, nur weil ich als kern gesunder Mensch Mitte 20 am hintersten ende der Impfkette stehe. Und dann haben einige Leute auch noch die Frechheit sich nicht Impfen lassen zu wollen, selbst die, die eventuelle Spätfolgen sowieso nicht mehr erleben würde. Obwohl genau für diese Leute der ganze Zirkus veranstaltet wird.

  8. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: demon driver 24.01.21 - 14:02

    unbekannt. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > ... von wegen "erfolgreich werden nur sein, wenn die Menschen sie einsehen
    > > und akzeptieren". Das ist falsch. Sie werden dann und genau dann
    > > "erfolgreich" sein, wenn sie als Maßnahme dazu geeignet sind und die
    > > Menschen sich danach verhalten. Das ist dann das einzige Kriterium.
    > > "Einsehen", "akzeptieren" ist optional.
    >
    > Und der Autor dieses Zitats kann es nicht dahingehend gemeint haben, dass
    > Leute sich nur an weitere Maßnahmen halten, wenn sie diese für sinnvoll
    > erachten?

    Die Möglichkeit ist in meiner Aussage bereits berücksichtigt.

    > Ein externer Zwang mag in China noch sehr gut funktionieren, hier haben die
    > meisten Leute zumindest noch etwas Rest-Freien Willen. Wie möchtest du denn
    > Leuten so ein Verbot vermitteln? Kannst du denn vom Reden in Öffis sinnvoll
    > auf Corona Tote schließen? Nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll.

    Wer mit dem Reden in öffentlichen Verkehrsmitteln tendenziell mehr Viren verteilt als ohne, erhöht die Chance, dass Menschen daran sterben. Ob er damit tendenziell (und hinreichend signifikant) mehr Viren verteilt als nicht, dazu würde *ich* Virologen befragen, nicht die Kasper, die sich laut Artikeltext die Autorität anmaßen, dazu Stellung zu beziehen.

    Und in öffentlichen Verkehrsmitteln war schon vor Corona mehr verboten als erlaubt, und auch von den bisherigen Verboten ist nicht jedem alles unbedingt plausibel. Die allermeisten Leute halten sich trotzdem dran. Vermitteln lässt sich sowas durch gut sichtbare Hinweise, und falls nötig durch – möglichst glaubhafte und wiederum gut sichtbare – Androhung von Sanktionen. Anders hat Gesellschaft bisher – leider – sowieso nie funktioniert. Gesetze und Vorschriften sowie Einrichtungen zur Sicherstellung der Einhaltung einschießlich der Möglichkeit zur Sanktionierung gibt es überall, nicht nur in China.

  9. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: Oktavian 24.01.21 - 14:06

    > Es kann nicht sein

    Witzig, das zu sagen genau in dem Moment, in dem es passiert. Doch, es kann sein.

    > das eine Pandemie an der nur ein kleiner Prozentsatz der
    > infizierte überhaupt erkrankt, und von denen wiederum nur ein sehr kleiner
    > Prozentsatz überhaupt intensiv behandelt werden

    Die Frage ist, wie groß sind diese Anteile. Wenn nur 10% überhaupt erkranken und von denen 10% intensiv behandelt werden müssen, und von denen 50% trotzdem sterben, dann sind das 850.000 Intensivbehandelte und 425.000 Tote. Ich finde, das ist schon ein Argument.

    > muss das öffentliche leben
    > derart lange und intensiv einschränkt und dabei mehr Existenzen vernichtet
    > und Menschen der zukünftigen Altersarmut preisgibt. Der absolut
    > überwiegende Großteil der Lebensbedrohlich infizierten hatte entweder eine
    > Reihe von Vorerkrankungen oder war dem Tod sowieso näher als dem Leben.

    Und? Ist das ein Argument, die über die Klinge springen zu lassen?

    Und auch bei Jüngeren ist die Erkrankung nicht risikolos. Ein Kollege von mir ist letzten Monat an Corona gestorben. Er war 28. Und bis auf ein gesellschaftlich durchaus noch akzeptables Übergewicht hatte er auch keine Vorerkrankungen.

    > Ich hab es ehrlich gesagt auch satt die Tage zuhause zu verbringen um die
    > Leute zu schützen die es nötig haben, nur damit die dann zuerst geimpft
    > werden und sich vermutlich als erstes wieder frei bewegen dürfen, während
    > ich dann IMMERNOCH zuhause sitze, nur weil ich als kern gesunder Mensch
    > Mitte 20 am hintersten ende der Impfkette stehe.

    Ja ich weiß, mitte 20 und 4 Monate keine Party. Das Leben kann schon echt hart sein. Da sollen doch lieber die Älteren ins Gras beißen.

    > Und dann haben einige
    > Leute auch noch die Frechheit sich nicht Impfen lassen zu wollen, selbst
    > die, die eventuelle Spätfolgen sowieso nicht mehr erleben würde. Obwohl
    > genau für diese Leute der ganze Zirkus veranstaltet wird.

    Das ist ihr gutes Recht. Die werden sich dann wohl auch kaum beschweren, wenn sie ins Gras beißen, und Du kommst mit dem Impfen etwas früher dran.

  10. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: unbekannt. 24.01.21 - 14:21

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer mit dem Reden in öffentlichen Verkehrsmitteln tendenziell mehr Viren
    > verteilt als ohne, erhöht die Chance, dass Menschen daran sterben. Ob er
    > damit tendenziell (und hinreichend signifikant) mehr Viren verteilt als
    > nicht, dazu würde *ich* Virologen befragen, nicht die Kasper, die sich laut
    > Artikeltext die Autorität anmaßen, dazu Stellung zu beziehen.
    >
    > Und in öffentlichen Verkehrsmitteln war schon vor Corona mehr verboten als
    > erlaubt, und auch von den bisherigen Verboten ist nicht jedem alles
    > unbedingt plausibel. Die allermeisten Leute halten sich trotzdem dran.

    Das halte ich für völligen Unfug. Denn mit so einer Begründung könntest du wirklich sämtliches öffentliches Leben verbieten. Spaziergänge? Verboten, man könnte ja durch seine Aerosole draußen jemanden anstecken. Supermarkt? In der Stadt verboten, man kann sich die Nahrung ja bringen lassen. Warum dürfen wir überhaupt noch eine Person treffen? Sicher wäre ohne diese nette Erlaubnis die Ansteckungsgefahr noch geringer. Man könnte auch sein ganzes Leben nur im Haus / in der Wohnung verbringen, denn auch ohne Corona ist hier die Viruslast sicher geringer als "dort draußen".

  11. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: jpk1337 24.01.21 - 14:25

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Es kann nicht sein
    >
    > Witzig, das zu sagen genau in dem Moment, in dem es passiert. Doch, es kann
    > sein.
    >
    > > das eine Pandemie an der nur ein kleiner Prozentsatz der
    > > infizierte überhaupt erkrankt, und von denen wiederum nur ein sehr
    > kleiner
    > > Prozentsatz überhaupt intensiv behandelt werden
    >
    > Die Frage ist, wie groß sind diese Anteile. Wenn nur 10% überhaupt
    > erkranken und von denen 10% intensiv behandelt werden müssen, und von denen
    > 50% trotzdem sterben, dann sind das 850.000 Intensivbehandelte und 425.000
    > Tote. Ich finde, das ist schon ein Argument.
    >
    > > muss das öffentliche leben
    > > derart lange und intensiv einschränkt und dabei mehr Existenzen
    > vernichtet
    > > und Menschen der zukünftigen Altersarmut preisgibt. Der absolut
    > > überwiegende Großteil der Lebensbedrohlich infizierten hatte entweder
    > eine
    > > Reihe von Vorerkrankungen oder war dem Tod sowieso näher als dem Leben.
    >
    > Und? Ist das ein Argument, die über die Klinge springen zu lassen?
    >
    > Und auch bei Jüngeren ist die Erkrankung nicht risikolos. Ein Kollege von
    > mir ist letzten Monat an Corona gestorben. Er war 28. Und bis auf ein
    > gesellschaftlich durchaus noch akzeptables Übergewicht hatte er auch keine
    > Vorerkrankungen.
    >
    > > Ich hab es ehrlich gesagt auch satt die Tage zuhause zu verbringen um
    > die
    > > Leute zu schützen die es nötig haben, nur damit die dann zuerst geimpft
    > > werden und sich vermutlich als erstes wieder frei bewegen dürfen,
    > während
    > > ich dann IMMERNOCH zuhause sitze, nur weil ich als kern gesunder Mensch
    > > Mitte 20 am hintersten ende der Impfkette stehe.
    >
    > Ja ich weiß, mitte 20 und 4 Monate keine Party. Das Leben kann schon echt
    > hart sein. Da sollen doch lieber die Älteren ins Gras beißen.
    >
    > > Und dann haben einige
    > > Leute auch noch die Frechheit sich nicht Impfen lassen zu wollen, selbst
    > > die, die eventuelle Spätfolgen sowieso nicht mehr erleben würde. Obwohl
    > > genau für diese Leute der ganze Zirkus veranstaltet wird.
    >
    > Das ist ihr gutes Recht. Die werden sich dann wohl auch kaum beschweren,
    > wenn sie ins Gras beißen, und Du kommst mit dem Impfen etwas früher dran.

    Es geht doch überhaupt nicht um Party. Abgesehen davon das Discotheken seit bald 12 Monaten geschlossen haben und so ziemlich alle danach Pleite sein werden, kann ich nicht mal in die Stadt fahren mir n paar neue Socken kaufen.

    Wie groß die Anteile sind kann ich dir sagen. die Todesrate hat sich bei etwa 2,5% aller bestätigten Infizierten eingependelt. Wer eine lebensrettende Impfung bei einem für ihn/sie tödlichen Virus ausschlägt der hat es eigentlich nicht mehr verdient das andere Menschen für ihn noch weiter Monatelang irgendwelche Maßnahmen ertragen müssen.

    Und ja, es gibt auch die paar jungen und augenscheinlich topfitten Menschen die plötzlich an Corona sterben und das wird immer medienwirksam erzählt damit die Leute ja zuhause bleiben. Aber die kann man an zwei Händen abzählen.

    Auf der anderen Seite gibt es dann die Menschen die immernoch zu zehnt vorm Kiosk rumstehen nur weils keiner sieht, und wegen denen dieser Unfug noch länger andauert. Komischerweise sehen die meisten von denen aus, als könnten sie den Maßnahmenkatalog aufgrund fehlender Schulbildung eh nicht lesen...

  12. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: demon driver 24.01.21 - 14:36

    jpk1337 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kann nicht sein das eine Pandemie an der nur ein kleiner Prozentsatz der
    > infizierte überhaupt erkrankt, und von denen wiederum nur ein sehr kleiner
    > Prozentsatz überhaupt intensiv behandelt werden muss das öffentliche leben
    > derart lange und intensiv einschränkt

    Nun, es kann und es wird, das entscheidest zum Glück nicht du, der du offensichtlich auch zu denen gehörst, die immer noch nicht auch nur im Ansatz begriffen haben oder begreifen wollen, was eine Pandemie überhaupt ist.

    Ich erklär's aber nochmal gerne in Grundzügen. Und die Knackpunkte hier sind die zwei Wörtchen "lange" und "intensiv" im Kontext einschränkender Maßnahmen.

    Denn die "kleinen Prozentsätze" bei Infizierten wie auch Intensivpatienten sind deswegen und nur deswegen so "klein", weil die Maßnahmen so "lange" und so "intensiv" waren und sind, wie sie sind. Ohne "lange" wären sie deutlich höher, und ohne "intensiv" wären sie deutlich höher. Und selbst so sterben momentan weiter bis zu rund 1000 Menschen pro Tag an dem Virus! (Und es sind auch längst nicht mehr nur Alte und Kranke, sondern immer öfter auch mal gesunde, sportliche Jüngere, die an die Sauerstoffmaschine müssen, dann, wenn, nur mit Glück überleben und dann Jahre brauchen, um wieder fit zu werden, und wahrscheinlich nie mehr ihre frühere Leistungsfähigkeit erreichen.)

    Und dann ist eben das Problem, wie die Kriterien "lange" und "intensiv" zusammenhängen. Je weniger "intensiv" die Einschränkungen sind, desto "länger" dauert das Ganze halt. Und die Infektionszahlen sind nur deswegen immer noch so hoch, wie sie jetzt sind, viel höher als im Frühjahr (unterschiedliche Testquoten mit berücksichtigt), weil man sich mit den Maßnahmen gegen die zweite Welle so lange zurückgehalten hat und dass sie, als sie dann kamen, viel zu wenig intensiv waren. Hätte man Ende Oktober, Anfang November einen echten Lockdown/Shutdown in Kraft gesetzt, mit komplettem Stillstand des öffentlichen Lebens und Ausgangsverboten, Verbot von jeglicher Büroarbeit mit Ausnahme vom Homeoffice, vielleicht sogar Schließung aller Arbeitsstätten bis auf die absolut notwendigen, wie's in Italien nach der dortigen, so katastrophalen ersten Welle gemacht wurde, hätte man womöglich nach wenigen Wochen längst wieder ein viel normaleres Leben führen, als es derzeit der Fall ist.

    Und wenn jetzt schon wieder alle nach Lockerungen rufen, und denen nachgegeben wird, dann wird ein Großteil von 2021 mindestens so ätzend aussehen wie Dezember 2020 und Januar 2021. Das ist jetzt schon abzusehen. Wenn es nicht sogar dazu kommt, was der Drosten zuletzt gesagt hat, dass wir plötzlich 100.000 Neuinfizierte pro Tag kriegen – den Fachleuten sollte man zuhören, nicht den ganzen Schreihälsen aus Politik oder gar irgendwelchen Internetspezialisten. Und dann aber herzlichen Glückwunsch, dann kommt der Total-Lockdown nach monatelangen Halb-Lockdowns, die Teile der Wirtschaft schon in die Knie gezwungen haben, und *dann* liegt nachher garantiert auch die Wirtschaft richtig am Boden. Weil man zu lange zu wenig gemacht hat, nicht zuviel.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.21 14:56 durch demon driver.

  13. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: demon driver 24.01.21 - 14:53

    unbekannt. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer mit dem Reden in öffentlichen Verkehrsmitteln tendenziell mehr Viren
    > > verteilt als ohne, erhöht die Chance, dass Menschen daran sterben. Ob er
    > > damit tendenziell (und hinreichend signifikant) mehr Viren verteilt als
    > > nicht, dazu würde *ich* Virologen befragen, nicht die Kasper, die sich laut
    > > Artikeltext die Autorität anmaßen, dazu Stellung zu beziehen.
    > >
    > > Und in öffentlichen Verkehrsmitteln war schon vor Corona mehr verboten als
    > > erlaubt, und auch von den bisherigen Verboten ist nicht jedem alles
    > > unbedingt plausibel. Die allermeisten Leute halten sich trotzdem dran.
    >
    > Das halte ich für völligen Unfug. Denn mit so einer Begründung könntest du
    > wirklich sämtliches öffentliches Leben verbieten. Spaziergänge? Verboten,
    > man könnte ja durch seine Aerosole draußen jemanden anstecken. Supermarkt?
    > In der Stadt verboten, man kann sich die Nahrung ja bringen lassen. Warum
    > dürfen wir überhaupt noch eine Person treffen? Sicher wäre ohne diese nette
    > Erlaubnis die Ansteckungsgefahr noch geringer. Man könnte auch sein ganzes
    > Leben nur im Haus / in der Wohnung verbringen, denn auch ohne Corona ist
    > hier die Viruslast sicher geringer als "dort draußen".

    Wenn keiner mehr rausgeht, dann ist sie das in der Tat.

    Und genau das sind tatsächlich die Maßnahmen, die bei einer Pandemie in Kraft gesetzt und deren Einhaltung notfalls per Staatsgewalt durchgesetzt werden müsste. Dafür hätte es auch eigentlich Pandemiepläne geben sollen, und es hätte sie geben können, wenn die, die vor Jahren infolge SARS und Schweinegrippe bei der Epidemiologie beauftragt wurden, nicht in irgendwelchen Schubladen liegengeblieben wären. Und dann hätten wir das Virus zum jetzigen Zeitpunkt längst im Griff und könnten wieder halbwegs normal leben, anstatt uns Wochen um Wochen, Monate um Monate durch Halb-Lockdowns zu quälen.

    Es ist ein Skandal und ein Versagen des staatlichen Gesundheits- und Epidemieschutzes, dass über den Maßnahmenverlauf gegen eine Pandemie überhaupt diskutiert werden muss und wird, bevor sie in Kraft treten. Das hätte eigentlich in wesentlichen Zügen in feststehenden Vorschriften geregelt sein müssen.

  14. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: Oktavian 24.01.21 - 16:10

    > Es geht doch überhaupt nicht um Party. Abgesehen davon das Discotheken seit
    > bald 12 Monaten geschlossen haben und so ziemlich alle danach Pleite sein
    > werden,

    Durch die Corona-Hilfen dürften die meiten Läden länger durchgehalten haben, als es für so einen Laden üblich ist.

    > kann ich nicht mal in die Stadt fahren mir n paar neue Socken
    > kaufen.

    Und? Musst Du jetzt barfuß rumlaufen? Ich vermute mal nein, Du wirst Dir anderweitig geholfen haben.

    > Wie groß die Anteile sind kann ich dir sagen. die Todesrate hat sich bei
    > etwa 2,5% aller bestätigten Infizierten eingependelt.

    Richtig, und das trotz ziemlich umfangreicher Maßnahmen. Lässt man die Zahl der Infizierten deutlich steigen, steigt der Anteil der Toten überproportional. Durch Überlastung des Gesundheitssystems behandelt man immer weniger Patienten adäquat, so dass immer mehr Menschen, die eigentlich zu retten gewesen wären, sterben. Hauptsächlich durch diesen Effekt lässt sich die unterschiedliche Sterberate in ansonsten vergleichbaren Ländern erklären. Sobald die Kliniken sich füllen, kippt es, die Sterberate geht deutlich nach oben.

    Aber ich verstehe das schon, was interessiert so ein Opa schon, wenn man keine Party machen kann?

    > Auf der anderen Seite gibt es dann die Menschen die immernoch zu zehnt vorm
    > Kiosk rumstehen nur weils keiner sieht,

    Und? Was folgerst Du jetzt daraus? Willst Du daraus ableiten, dass man die Maßnahmen lockern/beenden sollte? Oder willst Du folgern, dass man hier mehr auf Einhaltung der Maßnahmen drängen sollte? Du musst Dich da schon entscheiden, in welche Richtung es gehen soll.

  15. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: gpkvt42 24.01.21 - 16:33

    Danke!

  16. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: robinx999 24.01.21 - 17:45

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... von wegen "erfolgreich werden nur sein, wenn die Menschen sie einsehen
    > und akzeptieren". Das ist falsch. Sie werden dann und genau dann
    > "erfolgreich" sein, wenn sie als Maßnahme dazu geeignet sind und die
    > Menschen sich danach verhalten. Das ist dann das einzige Kriterium.
    > "Einsehen", "akzeptieren" ist optional.
    >
    Ob sie dazu geeignet sind ist eine Sache, gerade bei den Masken gibt es viele Leute die halten sie für nicht Sinnvoll oder unnütz, aber sie tragen sie halt weil es vorgeschrieben ist, Strafen drohen und man möglicherweise von anderen angesporchen wird bzw. nicht in die Geschäfte / Bahnen kommt.
    Die jetzige Verschärfung auf medizinische Masken verstehe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht aber man setzt sich halt so eine FFP2 Maske auf auf wenn die Brille damit noch stärker beschlägt., ich muss mir die Vorschrift noch mal genau durchlesen evtl. kann ich meinen Schlauchschaal noch über die FFP2 Maske ziehen (erschwert zwar die Kontrollen und evtl. wird man häufig angesprochen aber man verstößt damit dann vermutlich gegen kein Gesetz)

  17. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: jpk1337 24.01.21 - 17:52

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jpk1337 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es kann nicht sein das eine Pandemie an der nur ein kleiner Prozentsatz
    > der
    > > infizierte überhaupt erkrankt, und von denen wiederum nur ein sehr
    > kleiner
    > > Prozentsatz überhaupt intensiv behandelt werden muss das öffentliche
    > leben
    > > derart lange und intensiv einschränkt
    >
    > Nun, es kann und es wird, das entscheidest zum Glück nicht du, der du
    > offensichtlich auch zu denen gehörst, die immer noch nicht auch nur im
    > Ansatz begriffen haben oder begreifen wollen, was eine Pandemie überhaupt
    > ist.
    >
    > Ich erklär's aber nochmal gerne in Grundzügen. Und die Knackpunkte hier
    > sind die zwei Wörtchen "lange" und "intensiv" im Kontext einschränkender
    > Maßnahmen.
    >
    > Denn die "kleinen Prozentsätze" bei Infizierten wie auch Intensivpatienten
    > sind deswegen und nur deswegen so "klein", weil die Maßnahmen so "lange"
    > und so "intensiv" waren und sind, wie sie sind. Ohne "lange" wären sie
    > deutlich höher, und ohne "intensiv" wären sie deutlich höher. Und selbst so
    > sterben momentan weiter bis zu rund 1000 Menschen pro Tag an dem Virus!
    > (Und es sind auch längst nicht mehr nur Alte und Kranke, sondern immer
    > öfter auch mal gesunde, sportliche Jüngere, die an die Sauerstoffmaschine
    > müssen, dann, wenn, nur mit Glück überleben und dann Jahre brauchen, um
    > wieder fit zu werden, und wahrscheinlich nie mehr ihre frühere
    > Leistungsfähigkeit erreichen.)
    >
    > Und dann ist eben das Problem, wie die Kriterien "lange" und "intensiv"
    > zusammenhängen. Je weniger "intensiv" die Einschränkungen sind, desto
    > "länger" dauert das Ganze halt. Und die Infektionszahlen sind nur deswegen
    > immer noch so hoch, wie sie jetzt sind, viel höher als im Frühjahr
    > (unterschiedliche Testquoten mit berücksichtigt), weil man sich mit den
    > Maßnahmen gegen die zweite Welle so lange zurückgehalten hat und dass sie,
    > als sie dann kamen, viel zu wenig intensiv waren. Hätte man Ende Oktober,
    > Anfang November einen echten Lockdown/Shutdown in Kraft gesetzt, mit
    > komplettem Stillstand des öffentlichen Lebens und Ausgangsverboten, Verbot
    > von jeglicher Büroarbeit mit Ausnahme vom Homeoffice, vielleicht sogar
    > Schließung aller Arbeitsstätten bis auf die absolut notwendigen, wie's in
    > Italien nach der dortigen, so katastrophalen ersten Welle gemacht wurde,
    > hätte man womöglich nach wenigen Wochen längst wieder ein viel normaleres
    > Leben führen, als es derzeit der Fall ist.
    >
    > Und wenn jetzt schon wieder alle nach Lockerungen rufen, und denen
    > nachgegeben wird, dann wird ein Großteil von 2021 mindestens so ätzend
    > aussehen wie Dezember 2020 und Januar 2021. Das ist jetzt schon abzusehen.
    > Wenn es nicht sogar dazu kommt, was der Drosten zuletzt gesagt hat, dass
    > wir plötzlich 100.000 Neuinfizierte pro Tag kriegen – den Fachleuten
    > sollte man zuhören, nicht den ganzen Schreihälsen aus Politik oder gar
    > irgendwelchen Internetspezialisten. Und dann aber herzlichen Glückwunsch,
    > dann kommt der Total-Lockdown nach monatelangen Halb-Lockdowns, die Teile
    > der Wirtschaft schon in die Knie gezwungen haben, und *dann* liegt nachher
    > garantiert auch die Wirtschaft richtig am Boden. Weil man zu lange zu wenig
    > gemacht hat, nicht zuviel.

    Das hat nichts mit den Maßnahmen zu tun.. Der Rückgang der Zahlen im Sommer lag an den Außentemperaturen und nicht am Lockdown im letzten Frühling.
    Mittlerweile ist nahezu alles verboten, trotzdem steigen die Zahlen so schnell wie noch nie.

    Oder ums für ganz doofe zu sagen: Wenn der erste Lockdown funktionierte hätte bräuchten wir keine Zweiten. Und wenn der erste nicht funktioniert hat ist n zweiter auch nutzlos.

    Die Wahrheit ist niemand weiß genau was eigentlich was bringt, aber trotzdem wird blindlings mit Maßnahmen umsich geworfen.. Dabei brauchen wir keine Maßnahmen mit der Vorschlaghammer, sondern eher mit einem Skalpell. Das einzige was funktioniert hätte wäre, tatsächlich 2 Wochen lang absolut jeden zuhause einzusperren und danach alle zu testen und die Infizierten bis zu Genesung unter Quarantäne zu stellen. Dazu braucht man kein Virologe zu sein, da reicht gesunder Menschenverstand Vollkommen aus.

  18. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: Oktavian 24.01.21 - 18:09

    > Mittlerweile ist nahezu alles verboten, trotzdem steigen die Zahlen so
    > schnell wie noch nie.

    Ich weiß ja nicht, welche Zahlen du so ließt. Hier sind meine:

    https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/

    Die Neuinfektionen hatte Mitte Dezember ihre Höhepunkt und sind seitdem stark rückläufig. Die Zahl der aktiven Infektionen hatte etwa eine Woche später ihr Maximum und ist seitdem stark rückläufig. Auch die Zahl der Toten pro Tag ist allmählich rückläufig.

    Diese Struktur ist zu erwarten. Zuerst geht die Zahl der Neuinfektionen runter, ihr folgt die Zahl der aktiven Infektionen, der dann die Zahl der Toten folgt.

    > Oder ums für ganz doofe zu sagen: Wenn der erste Lockdown funktionierte
    > hätte bräuchten wir keine Zweiten. Und wenn der erste nicht funktioniert
    > hat ist n zweiter auch nutzlos.

    Ich weiß jetzt nicht, woraus Du das schließt.

    > Die Wahrheit ist niemand weiß genau was eigentlich was bringt,

    Natürlich kann man das nicht genau wissen, da man Menschen schwerlich in doppelblind-Experimenten verheizen möchte. Also wird man immer etwas übers Ziel hinausschießen.

    > Das einzige was funktioniert hätte wäre, tatsächlich 2 Wochen lang absolut
    > jeden zuhause einzusperren und danach alle zu testen und die Infizierten
    > bis zu Genesung unter Quarantäne zu stellen. Dazu braucht man kein Virologe
    > zu sein, da reicht gesunder Menschenverstand Vollkommen aus.

    Tja, da sieht man wieder die Grenzen des gesunden Menschenverstandes. Eine Maßnahme vorzuschlagen, die sowohl in der Theorie als auch in der Praxis Quatsch ist, hilft halt nicht wirklich.

  19. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: robinx999 24.01.21 - 18:13

    >
    > Das hat nichts mit den Maßnahmen zu tun.. Der Rückgang der Zahlen im Sommer
    > lag an den Außentemperaturen und nicht am Lockdown im letzten Frühling.
    > Mittlerweile ist nahezu alles verboten, trotzdem steigen die Zahlen so
    > schnell wie noch nie.
    >
    Kommt wohl drauf an wenn ich die Zahlen hier richtig deute, dann gab es am 24.12 die meisten Neuinfektionen (25260) aktuell sind wir bei 14130, das sind schon deutlich weniger
    Hier in Recklinghausen bleibt die Zahl der aktuell infizierten schon länger einigermaßen kostant https://www.kreis-re.de/Inhalte/Buergerservice/Gesundheit_und_Ernaehrung/Infektionsschutz/Corona-Zahlen.asp und die 7 Tages inzidenz sinkt, Heiligabend am höchsten, dann runter dann noch mal hoch am 11.1 aber nicht so hoch wie am 24.12 und seitdem sinkt sie wieder
    https://www.kreis-re.de/dok/geoatlas/FME/CoStat/DiagInf7Tage.html, ob dies jetzt die maßnahmen sind ist aber natürlich eine sache die man nicht an dem Diagram ablesen kann, aber das sinken korreliert schon mit dem schärferen Lockdown

  20. Re: Immer dieser lebensgefährliche Unfug...

    Autor: Oktavian 24.01.21 - 18:21

    > Die jetzige Verschärfung auf medizinische Masken verstehe ich ehrlich
    > gesagt überhaupt nicht aber man setzt sich halt so eine FFP2 Maske auf auf
    > wenn die Brille damit noch stärker beschlägt.,

    Die Grundidee der Masken ist, die Aerosolbildung zu reduzieren. Viele der Alltagsmasken sind einfach zu durchlässig, die feuchte ausgeatmete Luft mit den Partikeln geht recht ungehindert durch. Da sind schon die OP-Masken deutlich besser, und auch nur die sind vorgeschrieben, nicht die FFP2.

    FFP2 ist natürlich nochmal eine Steigerung, da sie einen gewissen Schutz für den Träger selbst bieten und nicht nur für die anderen. Und nach meiner Erfahrung ist das Beschlage-Problem da auch deutlich geringer, weil sie einfach besser sitzen.

    > ich muss mir die Vorschrift
    > noch mal genau durchlesen evtl. kann ich meinen Schlauchschaal noch über
    > die FFP2 Maske ziehen (erschwert zwar die Kontrollen und evtl. wird man
    > häufig angesprochen aber man verstößt damit dann vermutlich gegen kein
    > Gesetz)

    Illegal sollte das nicht sein. Der Schlauchschal alleine hingegen bietet eben oft keinen Schutz. Diese Schals sind häufig aus Kunstfasern und nicht aus Baumwolle. Diese Fasern können Aerosole oft ungehindert passieren. Da hab es sehr schöne Aufnahmen zu, die das zeigten.

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