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Stochern im Trüben

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  1. Stochern im Trüben

    Autor: Emulex 25.01.21 - 06:56

    Als anfänglicher "Fan" der harten Corona-Maßnahmen bin ich mittlerweile ernüchtert.
    Kaum etwas scheint ernsthaft wissenschaftlich untermauert - nach einem Jahr.

    Die Politik gefällt sich in immer mehr Maßnahmen, Warnungen, Drohungen - und doch scheint ihr Handeln wenig Einfluss zu haben.
    Dort wo sie handeln hätten können, bei Alten- und Pflegeheimen, haben sie es nicht getan.
    Und dort wo Handeln sogar laut RKI-Ansteckungsstatistik wenig bringt ("Speisestätten"), fahren sie seit Monaten einen zweifelhaften Lockdown und werfen mit Geld um sich.
    Siehe Seite 11: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Jan_2021/2021-01-05-de.pdf?__blob=publicationFile
    "Verkehrsmittel" sind hier pink... sieht jemand pink? Denkt jemand es bringt dann was, den Leuten das Telefonieren zu verbieten?

    Über die Standford-Studie von Ioannidis kann man diskutieren, das Ergebnis ist nicht wirklich schlüssig.
    Dennoch bestätigt es den Anschein, dass die falschen Hebel betätigt werden.

    Die gefürchtete "Weihnachtsausnahme" hatte offenbar überhaupt keinen Effekt - auch das lässt zweifeln.

    Den Zahlen nach scheint vor allem das Schließen der Schulen den größten Effekt gehabt zu haben - mit der entsprechenden Inkubations-Verzögerung gingen seitdem die Zahlen deutlich zurück.

    Alles in allem hat die Politik den ruhigen Sommer über einfach geschlafen.
    Auch in Punkto Gen-Sequenzierung um Mutationen zu erkennen - hier hinken wir anderen Ländern wieder meilenweit hinterher.

    Nun hat der Spahn für 400mio Medikamente bestellt (2000¤ pro Dosis !), die nichtmal zugelassen sind und deren Nutzen zweifelhaft ist (die Trump-Medikation).
    Aber um von mehr Quellen Impfstoffe für 2-14¤ zu bestellen hat es intellektuell wohl nicht gereicht.

    Söder erlässt hier in Bayern eine FFP2-Pflicht - wenns nicht so traurig wäre, wäre es amüsant zu sehen wie die Leute damit rumlaufen.
    Bestimmt drei Vierteln passen die Masken einfach nicht und sie atmen komplett dran vorbei - damit ungefilterter als mit Stoff-Fetzen.
    Mir passt sie ganz gut, sie saugt sich an beim Einatmen und bläht sich auf beim Ausatmen - Richtung Augen geht nix.
    Besonders Frauen haben aber große Probleme mit den Masken.

    Von gesundheitlichen Bedenken - auch beim RKI zu lesen - ganz zu schweigen.

    Es ist einfach nur traurig, sich dieses Schauspiel anzusehen - vor allem wenn man bislang zu 100% hinter den Maßnahmen stand.

  2. Re: Stochern im Trüben

    Autor: BlindSeer 25.01.21 - 09:06

    Bisher war jede Maske schlechter abgedichtet als meine Alltagsmaske. Diese OP Masken haben zwar diesen Metalstab, um sie um die Nase anzupassen, allerdings will der nicht in Position bleiben. Dicht bekomme ich das nicht. Daher wird bei mir das Einkaufen schlechter gesichert sein, weil meine Alltagsmaske bekomme ich dahingehend angepasst, dass sie nix Richtung Augen geht, dank Draht den ich jedes mal um meine Nase biege.

  3. Re: Stochern im Trüben

    Autor: deg 25.01.21 - 09:26

    Hübsche Grafik das mit den bekannten Infektionsorten...
    Aber du hast offenbar der Text übersehen, dass die Grafik nur 1/6tel aller Ansteckungen umfasst.... Für 5/6tel weiß man also gar nicht, wo derjenige sich angesteckt hat.

  4. Re: Stochern im Trüben

    Autor: Emulex 25.01.21 - 10:52

    deg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hübsche Grafik das mit den bekannten Infektionsorten...
    > Aber du hast offenbar der Text übersehen, dass die Grafik nur 1/6tel aller
    > Ansteckungen umfasst.... Für 5/6tel weiß man also gar nicht, wo derjenige
    > sich angesteckt hat.

    Und weil man es nicht weiß macht man einfach alles dicht, auch wenn man dann Gefahr läuft, dass die Leute sich in nicht hygienegesicherten Umgebungen treffen (Wohnung), weil sie nichtmehr ins Restaurant mit Hygienekonzept dürfen?

    Fakt ist: Es gab keine belastbaren Zahlen für das Vorgehen.
    Und auch keine Hinweise auf eine Wirkung.

  5. Re: Stochern im Trüben

    Autor: Emulex 25.01.21 - 10:53

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bisher war jede Maske schlechter abgedichtet als meine Alltagsmaske. Diese
    > OP Masken haben zwar diesen Metalstab, um sie um die Nase anzupassen,
    > allerdings will der nicht in Position bleiben. Dicht bekomme ich das nicht.
    > Daher wird bei mir das Einkaufen schlechter gesichert sein, weil meine
    > Alltagsmaske bekomme ich dahingehend angepasst, dass sie nix Richtung Augen
    > geht, dank Draht den ich jedes mal um meine Nase biege.

    Ich hab auch eine 10¤-Maske mit 94% Filterwirkung, Silberschicht und verstellbaren Bändern - sitzt wie angegossen.
    Darf ich nichtmehr verwenden, weil der Söder hohl dreht...

  6. Re: Stochern im Trüben

    Autor: lestard 25.01.21 - 12:17

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Und weil man es nicht weiß macht man einfach alles dicht, auch wenn man
    > dann Gefahr läuft, dass die Leute sich in nicht hygienegesicherten
    > Umgebungen treffen (Wohnung), weil sie nichtmehr ins Restaurant mit
    > Hygienekonzept dürfen?

    Im Prinzip fast. Fakt ist, man weiß nicht so genau, wo ein Großteil der Infektionen stattfindet, also was macht man: Option 1) Wir machen nix weil wir ja nicht wissen, was wirkt. Option 2) Wir machen "alles" weil hoffentlich ein paar Maßnahmen davon wirken.
    Und wenn man keine Empirie hat, dann bleibt ja immer noch die Deduktion. Wir wissen, dass das Virus über Aerosole verbreitet wird und dass die Wahrscheinlichkeit steigt, je mehr Menschen sich Nahe kommen. Also setzt man halt hier an und versucht die Aerosolverbreitung zu verringern (mehr und bessere Masken, Lüften) sowie Menschenansammlungen zu vermeiden (Home-Office, Gaststätten usw.).
    Wie gut das im einzelnen hilft ist nicht so ganz klar aber bei den meisten Maßnahmen ist die Wirkung ja zumindest plausibel. Natürlich wären gesicherte Fakten besser aber wenn es diese nicht gibt, muss ja trotzdem gehandelt werden.

    Natürlich bleibt aber immernoch viel Raum für Kritik weil natürlich auch viel Blödsinn gemacht wird seitens der Politik.

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