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Urteil lesen

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  1. Urteil lesen

    Autor: adipin 21.03.14 - 02:34

    Das Urteil zu lesen ist wirklich hilfreich, denn offenbar kam es - entgegen des Artikels - nicht bloß auf die Intention des Fotografen an. Wie das Gericht ausführt, sei ein Vertragswerk im Wortlaut zu verstehen - im Zweifelsfall so, wie es "ein verständiger Dritter" täte - und NICHT wie ein etwaiger "innerer Wille" o.ä. zu deuten. Da die CC in diesem Fall eine kommerzielle Nutzung ausschließe, aber gleichzeitig offenlasse, was Kommerzialität eigentlich sei, wird auf den Rundfunkstaatsvertrag zurückgegriffen, der eine solche Definition beinhaltet - IMHO sehr naheliegend, wenn es um ein (Web-)Angebot eines Radiosenders geht. Dieser Definition folgend, ist es zudem auch ziemlich eindeutig, dass der DLF ein kommerzielles Angebot ist - eine Gewinnerzielungsabsicht ist, nach Urteil, nicht Teil dieser Definition und kann deshalb auch keine Rolle spielen.

    Auch wenn ich es selbst ein bisschen lächerlich finde: Das Gericht hat weder zuviel hineininterpretiert, noch hat es etwas absichtlich missverstanden, Gesetze gedehnt oder sonstwas. Es hat schlicht die Definitionslücke der CC mit der zugehörigen gesetzlichen Definition ausgefüllt. Vielleicht ist die Organisation hinter der CC für die nächste Version klüger und nimmt eine eigene Definition von Kommerzialität vor.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.14 02:35 durch adipin.

  2. Re: Urteil lesen

    Autor: AntiMac 21.03.14 - 07:43

    adipin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Urteil zu lesen ist wirklich hilfreich, denn offenbar kam es - entgegen
    > des Artikels - nicht bloß auf die Intention des Fotografen an. Wie das
    > Gericht ausführt, sei ein Vertragswerk im Wortlaut zu verstehen - im
    > Zweifelsfall so, wie es "ein verständiger Dritter" täte - und NICHT wie ein
    > etwaiger "innerer Wille" o.ä. zu deuten. Da die CC in diesem Fall eine
    > kommerzielle Nutzung ausschließe, aber gleichzeitig offenlasse, was
    > Kommerzialität eigentlich sei, wird auf den Rundfunkstaatsvertrag
    > zurückgegriffen, der eine solche Definition beinhaltet - IMHO sehr
    > naheliegend, wenn es um ein (Web-)Angebot eines Radiosenders geht. Dieser
    > Definition folgend, ist es zudem auch ziemlich eindeutig, dass der DLF ein
    > kommerzielles Angebot ist - eine Gewinnerzielungsabsicht ist, nach Urteil,
    > nicht Teil dieser Definition und kann deshalb auch keine Rolle spielen.
    >
    > Auch wenn ich es selbst ein bisschen lächerlich finde: Das Gericht hat
    > weder zuviel hineininterpretiert, noch hat es etwas absichtlich
    > missverstanden, Gesetze gedehnt oder sonstwas. Es hat schlicht die
    > Definitionslücke der CC mit der zugehörigen gesetzlichen Definition
    > ausgefüllt. Vielleicht ist die Organisation hinter der CC für die nächste
    > Version klüger und nimmt eine eigene Definition von Kommerzialität vor.


    +1
    Golem sollte es so in den Beitrag übernehmen. Danke

  3. +1

    Autor: AllDayPiano 21.03.14 - 08:19

    Sehr gut, vielen Dank.

  4. Re: Urteil lesen

    Autor: onkel hotte 21.03.14 - 08:31

    +1 auch von mir.

    Man stelle sich vor, RTL II hätte so ein Bild bei sich gepostet, da wäre der Aufschrei aber in deren Richtung gegangen.
    Nur weil DRadio (nebenbei, den Sender mag ich, wenig Schrottmusik und gute Beiträge, versüßen das Autofahren) von der Haushaltsabgabe lebt, heisst ja nicht das es kein kommerzieller Sender ist (was das Gericht auch bestätigt).

  5. +1

    Autor: Cassiel 21.03.14 - 09:36

    Danke!

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