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  5. › Cybercrime: BKA fordert Gesetze…

Wo ist das Problem ?

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  1. Wo ist das Problem ?

    Autor: dabbes 27.08.14 - 15:32

    Phishing hin oder her, reales Geld muss bei den Betrugsmaschen transferiert werden und das ist kinderleicht zu verfolgen.

    Ich verstehe also nicht was das alles mit Tor usw. zu tun haben sollte? Der BKA Chef wahrscheinlich auch nicht.

  2. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: Mingfu 27.08.14 - 15:37

    Geldflüsse dürften zwar der mit Abstand erfolgversprechendste Ermittlungsansatz sein, aber so kinderleicht ist es trotzdem nicht. Kriminelle verwenden üblicherweise Zahlungsmethoden, die über das Ausland laufen und deshalb nur erschwert rückverfolgbar sind - beispielsweise Paysafecard-Codes (die bei Drittseiten frei konvertierbar in andere virtuelle Zahlungssysteme sind) oder halt inzwischen Bitcoin.

    Unmöglich ist es nicht, das aufzudecken, aber es braucht internationale Zusammenarbeit. Daran hakt es aber.

  3. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: /mecki78 27.08.14 - 15:59

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kriminelle verwenden üblicherweise Zahlungsmethoden, die über das Ausland
    > laufen und deshalb nur erschwert rückverfolgbar sind - beispielsweise
    > Paysafecard-Codes (die bei Drittseiten frei konvertierbar in andere
    > virtuelle Zahlungssysteme sind) oder halt inzwischen Bitcoin.

    Und das Problem besteht genauso, wenn sie derartiges ohne TOR oder offline machen, also was hat TOR mit diesem Problem zu tun? Derartige Zahlungsmethoden werden nicht schwerer zu verfolgen weil es TOR gibt. Wenn es ein Problem ist das Geld zu verfolgen, dann sollen sie an dieser Stelle ansetzen und für den Geldfluss neue Gesetze, Regeln und internationale Abkommen schaffen. Warum greift man A an, wenn man mit B ein Problem hat?

    /Mecki

  4. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: chromosch 27.08.14 - 16:06

    Aber wenn es einfacher werden sollte die über TOR zu verfolgen, so unrealistisch das auch sein mag, dann ist es weniger problematisch das man das Geld nur schwer finden kann...

  5. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: Mingfu 27.08.14 - 16:08

    Man hat natürlich schon auch mit Tor ein Problem. Botnetz-Server, die sich hinter einem Tor-Hidden-Service verbergen u. ä., wären grundsätzlich auch über Tor rückverfolgbar. Es wäre ein weiterer Ermittlungsansatz, wenn man da eine Möglichkeit der Rückverfolgung neben der Spur des Geldes hätte. Aber auch das ist letztlich nur international möglich.

    Eventuell setzt Ziercke darauf, dass dort international eine Zusammenarbeit leichter ist, weil es eben nicht um Geld geht. Die Verschleierung von Geldströmen ist eventuell zu eng mit dem "Geschäftsmodell" einiger Staaten verbunden, so dass man da international auf Granit beißt.

  6. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: /mecki78 27.08.14 - 16:14

    chromosch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn es einfacher werden sollte die über TOR zu verfolgen, so
    > unrealistisch das auch sein mag, dann ist es weniger problematisch das man
    > das Geld nur schwer finden kann...

    Das Geld ist aber ein Beiweißmittel, so wie eine blutige Tatwaffe... was kann man über TOR groß an Beiweißmitteln sammeln? Die meisten Leute denken immer, wenn die Polizei weiß, wer es war, dann ist alles gut. Nein, ist es nicht. Weißt du bei wie vielen Fällen die Polizei so was ganz genau weiß, aber die Staatsanwaltschaft aus Mangel an Beweisen nicht einmal vor Gericht zieht, weil sie keine Chance sehen, dass es zu einer Verurteilung kommt? Es reicht nicht etwas zu wissen, man muss es auch beweisen und der Inhalt eines Datenpaketes im Internet, TOR oder nicht, ist bestenfalls noch ein Indiz, mehr aber nicht. Geldtransfers hingegen sind beweisbar, harte Fakten und sehr belastend.

    /Mecki



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.14 16:14 durch /mecki78.

  7. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: chromosch 27.08.14 - 16:22

    Wenn man aber erstmal verdächtige hat dann kann man bei diesen nach weiteren beweisen suchen und so unter Umständen das Geld / die Tatwaffe finden. Es geht ja auch nicht immer nur um Geld. Ein Beweis ist immer noch besser als garkein Beweis. Sollte man wirklich auf Möglichkeiten verzichten Verbrechen aufzuklären?

  8. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: dabbes 27.08.14 - 16:52

    Es ist nicht einfacher, es ist nur der bequemere weg und eigentlich ein Placebo.

  9. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: Jasmin26 27.08.14 - 18:25

    was ist daran bitte schön ein Placebo ????

  10. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: Fenix.de 27.08.14 - 21:27

    Mein Gott seid ihr Naiv.
    Ausländisches Konto auf gefälschte Daten eröffnen, fertig.

    Irgendwann melden sich die ersten Opfer, die Polizei ermittelt eventuell wegen der Kontonummer, je nachdem wie hoch der Schaden und der Aufwand ist. Dann merken sie, dass das Konto im Ausland ist, man stellt ein Beihilfegesuch an das entsprechende Land, dass muss bearbeitet werden. Anschließend müssen die ausländischen Behörden anfangen zu ermitteln, die finden die gefälschten Daten des Kontobesitzers, können damit nix anfangen und das wars.

    Das Geld holt man per Bitcoin oder Paysafecard von dem Konto.
    So einfach ist das.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.14 21:28 durch Fenix.de.

  11. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: Moe479 27.08.14 - 23:14

    nur wenn man ein beweis hat kann man auch wissen, nicht umsonst besteht ein ordentliches gericht darauf, denn alles andere ist reiner glaube bzw. nur ein behauptung ... und deswegen heissen gläubige auch gläubige, denn um wissende zu sein bräuchten sie - na ratet mal - einen beweis ... haben sie nicht, sonst würden sie nicht glauben sondern wissen, und ein weltliches gericht will es ebend genau wissen und nicht nur irgendwie glauben.

    wenn beweise nicht mehr brauchen will, eröffnet das tor und türen für denunziation und schauprozesse ... 11elf - hexenverbrennungen sind dann auch nicht mehr weit.

    ein verdacht allein darf niemals die rechte einschränken, sonst greift man dem beweis/gericht/urteil vorraus!

    damit ist GG Art. 10 Abs. 2, und alle darauf basierende gesetzgebung abzuschaffen, da sie nicht einer ordentlichen beweisführung dienen, sondern einer vorverurteilung gleich kommen, die schuldigkeit einräumen bevor ein beweis dieser gefunden wurde, damit dem grundsatz im zweifel für den angeklagten (lat. in dubio pro reo) bzw. unschuldig bis zum beweis des gegenteils vorgreifen.

    ich hoffe diese bescheidene wahrheit verletzt keine wie auch immer gearteten gefühle, das liegt niemals in der absicht der wahrheit selbst.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.14 23:29 durch Moe479.

  12. Re: Wo ist das Problem ?

    Autor: max.henscheid 31.08.14 - 16:47

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nur wenn man ein beweis hat kann man auch wissen, nicht umsonst besteht ein
    > ordentliches gericht darauf, denn alles andere ist reiner glaube bzw. nur
    > ein behauptung ... und deswegen heissen gläubige auch gläubige, denn um
    > wissende zu sein bräuchten sie - na ratet mal - einen beweis ... haben sie
    > nicht, sonst würden sie nicht glauben sondern wissen, und ein weltliches
    > gericht will es ebend genau wissen und nicht nur irgendwie glauben.
    >
    Aha, interessant!! Und all das WEISST du, oder GLAUBST du das nur??
    Wenn du mal vom Glauben abfallen möchtest, lies doch den BLOG:

    https://torexitabuse.wordpress.com/tag/operation-mende/

    BEWEISE sind ein Relikt vergangener Zeiten. Die braucht heute niemand mehr.

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