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  5. › Daniel Domscheit-Berg: Wikileaks…

sabotage

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  1. sabotage

    Autor: vlad_tepesch 09.02.11 - 12:08

    Spiegel schreibt dazu ein wenig mehr:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,744456,00.html

    Das er Software mitgenommen hat, finde ich in Ordnung - Warum sollten nicht auch andere Enthüllungsplatformen davon profitieren.
    Sass er aber das bestehende System sabotiert hat, ist eine Frechheit.

    Dieser Mensch wird immer unsympatischer.
    Und durch diesen Kleinkrieg schaden sie außerdem dem Ziel.
    Wer soll denn auf die Plattformen vertrauen, wenn intnern genausolche Machtspielchen ablaufen, die sie sonst so anprangnern und entlarven.

  2. Re: sabotage

    Autor: staeff 09.02.11 - 12:12

    Der letzte Satz ist wahrscheinlich ausschlaggebend:
    "Sie hätten die Dokumente eigentlich nicht mitnehmen wollen, aber niemand habe ihnen gesagt, wo sie die Dokumente verwahren sollten, insbesondere nicht Julian Assange, so Domscheidt-Berg." - Natürlich muss man ihn ersteinmal glauben, allerdings wäre die Entscheidung dann nachvollziehbar.

    Vermutlich ist es auch frustrierend, wenn du mit jemandem zusammenarbeitest, der dir vormacht mit vielen anderen zusammenzuarbeiten, die aber eigentlich gar nicht existieren.

  3. Re: sabotage

    Autor: vlad_tepesch 09.02.11 - 12:16

    staeff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der letzte Satz ist wahrscheinlich ausschlaggebend:
    > "Sie hätten die Dokumente eigentlich nicht mitnehmen wollen, aber niemand
    > habe ihnen gesagt, wo sie die Dokumente verwahren sollten, insbesondere
    > nicht Julian Assange, so Domscheidt-Berg." - Natürlich muss man ihn
    > ersteinmal glauben, allerdings wäre die Entscheidung dann nachvollziehbar.
    Zu den geklauten Dokumente hab ich aus dem Grund auch nix gesagt.
    Allerdings klinkt das nicht wirklich glaubwürdig vor dem Hintergrund.

    Er Sabotiert das System, über das normalerweise Dokumente anonym eingereicht werden und weis dann nicht wohin mit Dokumenten - hallo, da stimmt doch was nicht.


    > Vermutlich ist es auch frustrierend, wenn du mit jemandem
    > zusammenarbeitest, der dir vormacht mit vielen anderen zusammenzuarbeiten,
    > die aber eigentlich gar nicht existieren.
    das kann ich nicht beurteilen

  4. Re: sabotage

    Autor: grmpf 09.02.11 - 13:52

    vlad_tepesch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zu den geklauten Dokumente hab ich aus dem Grund auch nix gesagt.
    > Allerdings klinkt das nicht wirklich glaubwürdig vor dem Hintergrund.
    >
    > Er Sabotiert das System, über das normalerweise Dokumente anonym
    > eingereicht werden und weis dann nicht wohin mit Dokumenten - hallo, da
    > stimmt doch was nicht.

    Scheinbar war es ja so, dass er von Assange nicht gesagt bekam, wie dieser gedenkt, die Dokumente aufzubewahren, nachdem die anderen weg sind.
    Denn wie es aussieht, haben die "Abtrünnigen" ja durchaus mit den ihnen anvertrauten dokumenten umgehen können.
    Nur waren die Dokumente offenbar in deren Besitz und nicht bei Assange.

    Mir würde sich auch die Frage stellen, wie die Dokumente in Zukunft sicher aufbewahrt werden, wenn ich gegangen bin.
    Ist ja nicht grad unwichtig für die Sicherheit der Informanten.

  5. Re: sabotage

    Autor: Baron Münchhausen. 09.02.11 - 15:19

    staeff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der letzte Satz ist wahrscheinlich ausschlaggebend:
    > "Sie hätten die Dokumente eigentlich nicht mitnehmen wollen, aber niemand
    > habe ihnen gesagt, wo sie die Dokumente verwahren sollten, insbesondere
    > nicht Julian Assange, so Domscheidt-Berg." - Natürlich muss man ihn
    > ersteinmal glauben, allerdings wäre die Entscheidung dann nachvollziehbar.
    >
    > Vermutlich ist es auch frustrierend, wenn du mit jemandem
    > zusammenarbeitest, der dir vormacht mit vielen anderen zusammenzuarbeiten,
    > die aber eigentlich gar nicht existieren.

    Ich wollte ja das Gold, dass aus dem Transporter gefallen ist nicht mit nach Hause nehmen, aber ich wusste nicht, wohin ich es bringen sollte...

    So ein Scheiß

  6. Re: sabotage

    Autor: Trollversteher 09.02.11 - 15:37

    >Das er Software mitgenommen hat, finde ich in Ordnung - Warum sollten nicht auch andere Enthüllungsplatformen davon profitieren. Sass er aber das bestehende System sabotiert hat, ist eine Frechheit.

    Er hat sie sabotiert, indem er seine eigene, von ihm selbst entwickelte Software, deinstalliert hat - ist sein gutes Recht, wenn er der Meinung ist, dass damit nicht nach seinem Sinne verfahren wird. Bezahlt wurde er eh nie dafür.

    >Dieser Mensch wird immer unsympatischer. Und durch diesen Kleinkrieg schaden sie außerdem dem Ziel. Wer soll denn auf die Plattformen vertrauen, wenn intnern genausolche Machtspielchen ablaufen, die sie sonst so anprangnern und entlarven.

    Naja, wenn an seiner Charakterbeschreibung von Assange und seinen Aussagen über die Arbeit von Wikileaks was dran ist (und darauf weist vieles hin), dann handelt er aus seiner Sicht ja genau aus diesem Grund: Um zu verhindern, dass Leute wie Assange diesem Ziel schaden...

  7. Re: sabotage

    Autor: Nemorem 09.02.11 - 15:58

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn an seiner Charakterbeschreibung von Assange und seinen Aussagen
    > über die Arbeit von Wikileaks was dran ist (und darauf weist vieles hin),
    > dann handelt er aus seiner Sicht ja genau aus diesem Grund: Um zu
    > verhindern, dass Leute wie Assange diesem Ziel schaden...

    Zeigt ein Trottel auf einen anderen Trottel und schreit: "Idiot".

    Über Herrn Assange wissen wir, was Herr Domscheit-Berg uns nur all zu gerne mitzuteilen bereit ist. Über Herrn Domscheit-Berg dagegen kann man sich ganz einfach sein eigenes Bild machen. Man muss ja nur mal lesen was der so tut und sagt.

    Wer von den beiden mehr charakterliche Schwächen aufweißt, kann dann jeder selbst entscheiden.

  8. Re: sabotage

    Autor: vlad_tepesch 09.02.11 - 16:00

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das er Software mitgenommen hat, finde ich in Ordnung - Warum sollten
    > nicht auch andere Enthüllungsplatformen davon profitieren. Sass er aber das
    > bestehende System sabotiert hat, ist eine Frechheit.
    >
    > Er hat sie sabotiert, indem er seine eigene, von ihm selbst entwickelte
    > Software, deinstalliert hat - ist sein gutes Recht, wenn er der Meinung
    > ist, dass damit nicht nach seinem Sinne verfahren wird. Bezahlt wurde er eh
    > nie dafür.

    Wenn ich mich für einen Verein engargiere und eine SW schreibe, mach ich die doch auch nicht unbrauchbar, wenn ich den Verein verlasse.

    >
    > >Dieser Mensch wird immer unsympatischer. Und durch diesen Kleinkrieg
    > schaden sie außerdem dem Ziel. Wer soll denn auf die Plattformen vertrauen,
    > wenn intnern genausolche Machtspielchen ablaufen, die sie sonst so
    > anprangnern und entlarven.
    >
    > Naja, wenn an seiner Charakterbeschreibung von Assange und seinen Aussagen
    > über die Arbeit von Wikileaks was dran ist (und darauf weist vieles hin),
    > dann handelt er aus seiner Sicht ja genau aus diesem Grund: Um zu
    > verhindern, dass Leute wie Assange diesem Ziel schaden...

    Das sollte Kritik an beiden (Assange und DDB) sein.

  9. Re: sabotage

    Autor: Nemorem 09.02.11 - 16:12

    vlad_tepesch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mich für einen Verein engargiere und eine SW schreibe, mach ich
    > die doch auch nicht unbrauchbar, wenn ich den Verein verlasse.
    >

    Rechtlich vielleicht gedeckt, aber moralisch? da sind wir wieder beim Charakter von Herrn Domscheit-Berg...

  10. Re: sabotage

    Autor: vlad_tepesch 10.02.11 - 11:08

    Der Spiegel hat das schön formuliert:


    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,744677,00.html:

    > "Der Architekt ist der geistige Eigentümer", schreibt Domscheit-Berg.
    > Damit hat er sich in der Hacker-Szene, die Copyrights ablehnt
    > und für freie Verwendung von Wissen streitet, selbst exkommuniziert.

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