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  5. › Daniel Domscheit-Berg: Wikileaks…

wer glaubt immer noch...

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  1. wer glaubt immer noch...

    Autor: azeu 09.02.11 - 11:50

    dass herr ...-berg nicht unter dem einfluss seiner lobby-frau steht?

    hand hoch!

    der berg-y: ein überzeugter vegeratierer, der mit 'ner metzgerin verheiratet ist... dem glaub ich auch alles ;-)

    DU bist ...

  2. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Keridalspidialose 09.02.11 - 12:00

    Mus sman denn immer anderen seinen Willen aufzwingen? Man kann doch für sich selbst enzscheiden dass man kein Fleisch isst ohne dass man imer gleich dem Rest der Welt damit auf die Eier geht, in dem man ihn missioniert, oder?

    Haha, missioniert. Haha. Kalauer.

  3. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: staeff 09.02.11 - 12:08

    Yeah, wer für Microsoft arbeitet ist automatisch ein Verbrecher. Hauptsache das Weltbild ist kompakt und besteht aus gut und böse.

    Ich würde Anke Domscheit-Berg als relativ Links (zumindest sehr Grün) einschätzen. Es gab mal einen interessanten Zeit-Artikel über sie.
    Ich vermute, dass sie als Ehepaar sehr gut damit klar kommen. Praktisch für Daniel ist vor allem, dass er durch ihren Beruf finanziell unabhängig ist.

  4. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: azeu 09.02.11 - 12:18

    > Yeah, wer für Microsoft arbeitet ist automatisch ein Verbrecher.

    ich hab nix von MS geschrieben! mir ging eher um die kombination "whistleblower" und "lobbyistin".

    ps: wäre Assange mit 'ner Lobbyistin verheiratet...

    DU bist ...

  5. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Anonymer Nutzer 09.02.11 - 13:13

    Passt doch... solange kein Veganer ;D

  6. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Nemorem 09.02.11 - 13:19

    Eigentlich braucht es den Hinweis auf seine Frau auch überhaupt nicht um Herrn Domscheit-Berg der Unehrlichkeit zu überführen. Das Zitat muss man sich eigentlich nur auf der Zunge zergehen lassen:

    "Die bisher unveröffentlichten Dokumente mitzunehmen sei notwendig gewesen, um die Quellen zu schützen. Wikileaks konnte ihre Sicherheit nicht mehr garantieren."

    Wikileaks zeichnet doch in voller Absicht nichts auf, was seine Quellen angeht. Hat doch auch kein Interesse daran.

    Verlogen sowas...

  7. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Anon 09.02.11 - 13:23

    Ja komische Kombination, aber wie es aussieht passen Sie ja zueinander.

    Die Frau macht Lobby Arbeit für die Wirtschaft und der Mann -

    1) versucht aus der Zeit vor seinem Rausschmiss bei Wikileaks Kapital zu machen,
    2) stiehlt von seinen ehemaligen Mitstreitern,
    3) und will das gestohlene Material auch nicht veröffentlichen oder zurückgeben

  8. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Trollversteher 09.02.11 - 13:24

    >ich hab nix von MS geschrieben! mir ging eher um die kombination "whistleblower" und "lobbyistin".
    >ps: wäre Assange mit 'ner Lobbyistin verheiratet...

    Du scheinst da eine ziemlich kindliche Feindbild-Vorstellung von dem Begriff "Lobbyistin" zu haben...
    Oder, klär mich doch jetzt einfach mal auf, falls ich etwas falsch verstanden habe: Welche der Lobbies, die sie vertritt sind denn nun so unvereinbar mit dem Thema "Whistleblowing": Das Thema "Open Government" oder "Chancengleichheit für Frauen in Führungspositionen"?

  9. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Trollversteher 09.02.11 - 13:26

    >Wikileaks zeichnet doch in voller Absicht nichts auf, was seine Quellen angeht. Hat doch auch kein Interesse daran.

    Wie sie das garantieren wollen, möchte ich gerne mal wissen - wo liegen denn die hundertausende von Dokumenten, bevor sie sorgfältig auf mögliche Verweise auf die Quelle durchsucht werden (wobei das alleine ja schon ein Ding der Unmöglichkeit ist).

  10. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: azeu 09.02.11 - 13:30

    > Du scheinst da eine ziemlich kindliche Feindbild-Vorstellung von dem Begriff "Lobbyistin" zu haben...

    zurecht, finde ich... ich traue einfach keinem der für GELD eine bestimmte meinung vertritt.

    DU bist ...

  11. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Anonymer Nutzer 09.02.11 - 13:33

    stimmt.

    Der Spruch sagt aber schon aus in welche Richtung es bei "Closedleaks" gehen soll.

    Für mich ist der Typ ein ... nee.. habe ich heute schon so oft geschrieben

  12. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Anon 09.02.11 - 13:34

    Im Gegenteil. Deine Einstellung zum Lobbyismus ist ziemlich Naiv.

    Lobby-Arbeiter sind rückgradlose und aalglatte Parasiten die sich endlos winden und lügen um vom Staat irgenwelche Vorteile zu erbetteln, - auf Kosten von Anderen und auf Kosten der allgemeinen Fairness.

  13. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Trollversteher 09.02.11 - 13:36

    >zurecht, finde ich... ich traue einfach keinem der für GELD eine bestimmte meinung vertritt.

    Eben - ein ziemlich plattes Vorurteil. Solche Lobbyisten mag es geben, besonders dort, wo es darum geht bestimmte Branchen oder Konzerne zu vertreten.
    Aber wenn es um Themengebiete wie "Open Government" oder Frauenrechte geht, kann man diesen Job wohl kaum machen, ohne ein gewisses persönliches Engagement in dem Bereich. In diesem Sinne ist jeder, der mit seiner Passion/seinem Hobby/seinem Interessengebiet Geld verdient, also auch der Pfarrer, Sozialarbeiter oder Arzt per Definition jemand, dem man nicht trauen darf...

  14. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Lars_Kleter 09.02.11 - 13:44

    Diesen Kalauer versteh ich nicht :(

  15. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Trollversteher 09.02.11 - 13:46

    >Im Gegenteil. Deine Einstellung zum Lobbyismus ist ziemlich Naiv.
    >Lobby-Arbeiter sind rückgradlose und aalglatte Parasiten die sich endlos winden und lügen um vom Staat irgenwelche Vorteile zu erbetteln, - auf Kosten von Anderen und auf Kosten der allgemeinen Fairness.

    *LOL* Ein dickes "selfpwned" an den Kandidaten. Eine kindischere und unqualifiziertere Antwort hätte man wohl kaum geben können, ohne in Grunzlaute zu verfallen.
    Lobyismus an sich ist nichts schlimmes und gehört fest zu einem demokratischen System - so lange er sich in legalen Bahnen bewegt und nicht die Grenzen zur Korruption überschreitet.
    Ein Lobbyist ist zunächst mal nur jemand, der gewisse Interessengruppen gegenüber der Regierung vertritt - unabhängig davon, ob diese Interessen rein egoistisch materieller Natur oder moralisch/sozialer Natur sind. Es gibt ebenso Lobyyisten, die sich gegen Netzsperren, für Informationsfreiheit im Internet oder die Rechte der Ego-Shooter-Spieler einsetzen (um mal ein paar typische Themen hier aus dem Forum aufzugreifen), wie Tierschutz-Lobbyisten, Frauenrechtler-Lobbyisten etc. etc. Oder eben die Lobbyisten, die Dir vermutlich so vorschweben: die Atomlobby, die Automobillobby, die Lobby der Musikindustrie usw. - Aber Lobbyisten sind sie alle.

  16. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: azeu 09.02.11 - 13:49

    das hatte ich geahnt, dass du mich da falsch verstehst.

    lobbyisten bekommen für das vertreten einer meinung GELD. ein pfarrer z.b. bekommt GELD für seine ARBEIT.

    DU bist ...

  17. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Nemorem 09.02.11 - 13:56

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wikileaks zeichnet doch in voller Absicht nichts auf, was seine Quellen
    > angeht. Hat doch auch kein Interesse daran.
    >
    > Wie sie das garantieren wollen, möchte ich gerne mal wissen - wo liegen
    > denn die hundertausende von Dokumenten, bevor sie sorgfältig auf mögliche
    > Verweise auf die Quelle durchsucht werden (wobei das alleine ja schon ein
    > Ding der Unmöglichkeit ist).

    Ich habe diesen Gedanken auch kurz verfolgt, bis mir auffiel, wie sinnlos er ist. Es gibt genau eine einzige Person, die wirklich beurteilen kann, ob die zur Verfügung gestellten Dokumente, sie enttarnen könnten. Der Leaker selbst. Und der hat das in bestem Eigeninteresse auch von vorhinein selbst auszuschließen.

    Dass diese Arbeit Wikileaks im Nachhinein macht, ist kaum vorstellbar. Wie will man Dokumente nach Hinweisen auf eine Person deren Namen und Arbeitsumfeld man nicht einmal kennt durchsuchen ohne das Hintergrundwissen, wie die Dokumente hinterlegt und mit Freigaben versehen waren? Einzig der oder diejenige die sich zu diesem Schritt entscheidet, kann nachvollziehen ob er oder sie sich dadurch in Gefahr bringt. Wikileaks kann sicherlich mit Tipps helfen, aber das wars. Und wer sie nicht befolgt und dann auch noch bei zweifelhaften Gestalten damit prahlt, den kann man eben nicht schützen.

    Wie sicher jetzt Wikileaks seine Dokumente speichert ist sicher eine Frage die man sich stellen kann, nur es sind Dokumente, die auf einen Leak warten.

    Quellenschutz? Sorry den Müll kaufe ich Herrn Domscheit-Berg einfach nicht ab...

  18. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Anon 09.02.11 - 13:59

    Achje. War ja nur meine Meinung die ich geäussert habe. Das Lobbyismus nichts schlimmes sei, das ist nunmal dein Standpunkt glaubs halt. Im Gegensatz zu dir hab ich nich das Bedürftniss andere zu bekehren. lol. - Deine Antwort zeugt ja direkt von Reife. Du magst Recht haben unter Umständen ist nichts verwerflich an Lobbyismus, ist aber wohl eher die Ausnahme.
    Du lenkst nur ab und verweist auch sofort auf diese Ausnahmen. Aus welchen Gründen du dich auch berufen fühlst hier das Wort zu reden weis ich nicht, interessiert mich auch nicht.

    (Mag ja sein das die Cubanischen Zigarren wirklich gut schmecken aber die gängigen die man hier bekommen kann sind einfach nur Mist.)

  19. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: staeff 09.02.11 - 14:01

    Vielleicht geht es nicht um Quellenschutz, sondern auch um den Schutz von in den Dokumenten genannten Personen.. (Also diese, die für die Relevanz des Dokuments nicht von Bedeutung sind)

  20. Re: wer glaubt immer noch...

    Autor: Trollversteher 09.02.11 - 14:03

    >das hatte ich geahnt, dass du mich da falsch verstehst.
    >lobbyisten bekommen für das vertreten einer meinung GELD. ein pfarrer z.b. bekommt GELD für seine ARBEIT.

    Immer schön, wie sich Leute, die von einer Tätigkeit so *überhaupt* keine Ahnung haben meinen, sie könnten darüber urteilen, wie Arbeitsaufwendig oder nicht diese Tätigkeit ist.
    Stell Dir einen Lobbyisten wie einen Vertriebler vor, nur dass dieser eben nicht Business-to-Bussiness sondern eben im Business-to-Government arbeitet. Und da steckt ne Menge an harter Arbeit hinter; verstehe mich nicht falsch, ich möchte auch kein Lobbyist sein und stehe diesem Berufszweig eher skeptisch gegenüber, aber die Welt ist nun mal nicht so einfach, dass alle, die nicht unserem eigenen Weltbild entsprechen automatisch nutzlose, überbezahlte Schwerverbrecher ohne Gewissen sind...

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