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Ende des Urheberrechts

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  1. Re: Ende des Urheberrechts

    Autor: Yeeeeeeeeha 19.01.13 - 19:50

    couchpotato schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diseser Dienst bietet doch nichs anderes als andere Sharhoster auch, nur
    > eben in noch größerem Umfang.

    Das ist absolut korrekt. Die einzige Unterscheidung, die ich bisher gesehen habe, ist die Verschlüsselung auf Clientseite, die man bei anderen Cloud-Diensten aber auch erreichen kann.

    Der Unterschied liegt im geschickten Marketing, in dem sich Kimble als Heilsbringer und Freiheitskämpfer hinstellt, was ihm _leider_ von erschreckend vielen Leuten abgenommen wird. Eigenvermarktung war aber schon immer seine große Stärke, nachdem er als Techniker nie wirklich etwas drauf hatte (die halbe deutsche Presselandschaft hat ihm einst die Mär vom großen Hacker abgenommen - dahinter stand allerdings nur Schall und Rauch).

    Dabei fällt auch niemandem auf, dass er sich schon in arge Widersprüche verstrickt hat. So wurde Mega z.B. auch schon als revolutionäre Musikdistributionsplattform angewiesen, die fantastische Mengen Geld an der bösen Industrie vorbei direkt an die Künstler leiten soll. Mittlerweile sind wir bei einem Dropbox-Klon ohne jegliche Bekanntheit der hochgeladenen Daten angelangt. Nanu? Wie soll das denn funktionieren? Tja, aber er hatte seine Schlagzeilen und ist damit zufrieden - liefern muss man ja nicht unbedingt - wie früher bei angeblichen Hacks, dem Letsbuyit-Reinfall oder der Kimvestor-Betrugsmaschine.

    > Ein Urheberrecht das nicht existieren kann wenn Nutzer unkontrolliert Daten
    > übers Internet austauschen können, darf nicht existiern und MUSS scheitern.
    > Und das ist verdammt gut so!

    Nein, ein Urheberrecht muss existieren und auch durchgesetzt werden - die Frage ist eher, wem gegenüber es durchgesetzt werden soll. Wenn privat und unentgeltlich z.B. via P2P Daten getauscht werden, entsteht IMO kein direkter Schaden. Wenn sich aber Einzelpersonen oder Firmen daran bereichern, indem sie z.B. Premiumaccounts verkaufen, besteht bei den "Kunden" schon mal eine Zahlungsbereitschaft und ein Geldfluss, der aber in die falsche Richtung geht. Dabei sollten IMO dann aber auch nicht die Nutzer verfolgt werden (und schon gar nicht in dem Umfang mit lächerlichen Schadenssummen wie das jetzt passiert).
    Außerdem darf man nicht vergessen, dass sich das Urheberrecht vor allem auch auf den geschäftlichen Bereich bezieht. Da ist es sogar sehr gut, dass keine beliebige Werbeagentur irgendeinen Song unerlaubt in eine Werbung klatschen darf und schon gar nicht, ohne dafür zu blechen.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  2. Re: Ende des Urheberrechts

    Autor: kn3rd 19.01.13 - 19:56

    Urheberrecht bedeutet auch, dass eine Zeitung nicht euren Blogbeitrag kopieren kann und als Artikel verkaufen darf, dass Sony nicht eure Song eurer Hobbyband kopieren und als ihren verkaufen darf, dass eure Fotos und Bilder nicht für Werbekampagnen von Konzernen wie Microsoft und Facebook genutzt werden dürfen. Ja echt scheiße so ein Urheberrecht :Facepalm:

  3. Re: Ende des Urheberrechts

    Autor: Yeeeeeeeeha 19.01.13 - 19:59

    kn3rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Urheberrecht bedeutet auch, dass eine Zeitung nicht euren Blogbeitrag
    > kopieren kann und als Artikel verkaufen darf, dass Sony nicht eure Song
    > eurer Hobbyband kopieren und als ihren verkaufen darf, dass eure Fotos und
    > Bilder nicht für Werbekampagnen von Konzernen wie Microsoft und Facebook
    > genutzt werden dürfen. Ja echt scheiße so ein Urheberrecht :Facepalm:

    Genau das, nur noch besser ausgedrückt, danke! :)

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  4. Re: Ende des Urheberrechts

    Autor: azeu 19.01.13 - 20:02

    und da sich die Großen immer daran halten (lol) kann man dem nicht widersprechen :)

    Wie oft hast Du schon im Fernsehen vernommen "Quelle: Internet" oder "Quelle: YouTube" :)

    Jaja, die Großen halten sich natürlich brav alle dran :D

    ... OVER ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.13 20:03 durch azeu.

  5. Re: Ende des Urheberrechts

    Autor: aktenwaelzer 20.01.13 - 11:46

    couchpotato schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aktenwaelzer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > couchpotato schrieb:
    > >
    > > > Trotzdem ist selbst bei Mord jedem Klar das die Verhinderung nicht
    > alle
    > > > Mittel rechtfertigt.
    > >
    > > Nicht alle, aber z.B. auch die Tötung von Menschen ist gerechtgertigt,
    > wenn
    > > Leben anderer geschützt werden sollen. Hast Du schon mal erlebt, dass
    > > jemand wegen des Urheberrechts umgebracht wurde?
    > >
    >
    > Die Tötung von Unbeteiligten ist dagegen verboten, egal ob dadurch ein Mord
    > verhindert wird oder nicht. Und darum geht es hier. Die Forderungen der
    > Contentmafia nach Überwachung beziehen sich auf alle Menschen.

    Das stimmt, ändert aber nichts an der Tatsache, dass von Überwachung nichts im UrhG steht. Schon alleine deshalb gehen Deine Ausführungen völlig an der Sache vorbei.

    > Nicht das ich den generellen Sinn des Urheberrechts völlig in Frage stelle,
    > aber ein "gutes Gesetz (in Deutschland)" ?

    Das stimmt. Die Begründung stand auch da: Das UrhG ist ein gutes Gesetz, weil es die Interessen aller Parteien berücksichtigt.

    > Ganz ehrlich du willst mir nicht erzählen das dir nicht spontan massenhaft
    > dinge einfallen die daran geändert werden sollten.

    Das ist nicht das, was Du gesagt hast. Du hast gesagt, dass das Urheberrecht nicht existieren darf. Die abstruse Begründung hierzu, die Dir jetzt schon mehrmals um die Ohren gehauen wurde, spare ich mir mal.

  6. Privatkopie

    Autor: aktenwaelzer 20.01.13 - 11:52

    Yeeeeeeeeha schrieb:

    > Wenn privat und
    > unentgeltlich z.B. via P2P Daten getauscht werden, entsteht IMO kein
    > direkter Schaden.

    Privatkopien sind vom Urheberrecht abgedeckt, d.h. wird Dir als Privatperson ausdrücklich vom Urheberrecht ERLAUBT. D.h. dort stehen nicht nur Verbote drin, sondern das UrhG gewährt es Dir, Freunden Kopien anzufertigen, so dass diese nicht mehr die CD für 15 ¤ kaufen müssen, sich den ganzen Betrag sparen und sich das Werk einfach auf ihren CD-Rohling oder die Festplatte kopieren können.

    Eine Privatkopie ist aber NICHT mehr der Austausch zweier "Privatleute", die sich gar nicht bekannt sind. Dass so etwas nicht legal ist, dürfte nur mehr logisch und nachvollziehbar sein.

  7. Re: Ende des Urheberrechts

    Autor: aktenwaelzer 20.01.13 - 12:02

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und da sich die Großen immer daran halten (lol) kann man dem nicht
    > widersprechen :)
    >
    > Wie oft hast Du schon im Fernsehen vernommen "Quelle: Internet" oder
    > "Quelle: YouTube" :)
    >
    > Jaja, die Großen halten sich natürlich brav alle dran :D

    Du gehst einfach davon aus, dass die Fernsehsender die Rechte nicht besitzen. Hast Du das verifiziert oder behauptest Du es einfach nur?

  8. Re: Ende des Urheberrechts

    Autor: couchpotato 20.01.13 - 12:44

    aktenwaelzer schrieb:

    > Das ist nicht das, was Du gesagt hast. Du hast gesagt, dass das
    > Urheberrecht nicht existieren darf.

    Wie auch dir schon mehrfach erklärt wurde, ist das nicht der Fall. Es geht um "DAS" Urheberrecht, welches einseitige Interessen vertritt. Also das heute z.B. in Deutschland gültige.

    Das es kein Urheberrecht geben darf hat hier niemand gefordert.

    > Das stimmt, ändert aber nichts an der Tatsache, dass von Überwachung nichts
    > im UrhG steht. Schon alleine deshalb gehen Deine Ausführungen völlig an der
    > Sache vorbei.

    http://www.sueddeutsche.de/digital/urteil-zu-rapidshare-warum-filehoster-jetzt-reagieren-muessen-1.1412076

    Das heutige Urheberecht produziert regelmäßig Urteile, die Provider und Contetnanbieter zu Überwachung verpflichten.

    Richtig im Urheberrecht steht davon direkt erstmal nicht, aber weil es gerade veraltet ist sorgt es indirekt für Überwachungsmaßnahmen.
    Wer das nicht sehen kann ist blind.

  9. Re: Ende des Urheberrechts

    Autor: HansWurschtReloaded 20.01.13 - 13:08

    couchpotato schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diseser Dienst bietet doch nichs anderes als andere Sharhoster auch, nur
    > eben in noch größerem Umfang.
    >
    > Ein Urheberrecht das nicht existieren kann wenn Nutzer unkontrolliert Daten
    > übers Internet austauschen können, darf nicht existiern und MUSS scheitern.
    > Und das ist verdammt gut so!


    FAIL

  10. Re: Ende des Urheberrechts

    Autor: LoopBack 20.01.13 - 17:03

    couchpotato schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.compiware-forum.de
    >
    > Ok sind nur 15 Jahre Haft, aber eben auch nur 6 Werke ;)
    > Und das ist nur das erste was Google ausspuckt

    Hast du das ueberhaupt gelesen?
    1. Es geht um Verkauf von "Raubkopien", also gewerblicher illegaler Vertrieb von urheberrechtlich geschuetzten Material
    2. 6 Werke wurden an einen Mitarbeiter IPTTF verkauft. Insgesamt wurden ueber 10000 illegale Kopien bei ihm gefunden (mal ganz abgesehen von denen die er verkaufen konnte ehe er erwischt wurde)

    Sorry aber der Vergleich hinkt vorne und hinten. Ich kann jetzt auch sagen, dass sie equivalent zu mindestens 10000 geklauten DVDs - also ein Schaden von etwa 100000 Euro. Das entspricht etwa dem Jahresgewinn eines Einzelhandelgeschaefts. [ Ja ich weiss das illegale Kopien nicht mit Ladendiebstahl zu vergleichen ist. Aber du vergleichst ja auch 6 mit 10000 und Moerder mit "Raubkopierern" also was solls ]

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