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Beitrag wirklich zu niedrig

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  1. Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: piratentölpel 08.01.18 - 18:42

    Also ich spreche hier für viele Bürger, ich wäre bereit 50 Euro im Monat Fernsehsteuer zu zahlen, denn Qualität kostet nun mal Geld und für ein sauberes objektives Staatsfernsehen zahle ich erst Recht sehr gerne.
    Zudem kann der Staat einen Teil des Steuergebühr für andere Projekte verwenden, wie Investitionen in die Infrastrukturprojekte, in die Förderung besserer Politiker durch Diätenerhöhungen (denn auch hier gilt, Qualität hat seinen Preis), in die Landesverteidigung. Auch dürfen die Sicherheits- und Überwachungsinstanzen nicht vernachlässigt werden, hier wird deutlich zu wenig investiert und die Tilgung der Bundesschulden.
    Bei einem Betrag in Höhe von 50 Euro monatlich sind das jährliche Gesamteinnahmen in Höhe von 22 Milliarden Euro. Mit dieser Summe kann der Staat sich neu ausrichten und damit eine entscheidene Basis für eine glänzende und sichere Zukunft schaffen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.18 18:43 durch piratentölpel.

  2. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: FrankGallagher 08.01.18 - 18:49

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich spreche hier für viele Bürger, ich wäre bereit 50 Euro im Monat
    > Fernsehsteuer zu zahlen, denn Qualität kostet nun mal Geld und für ein
    > sauberes objektives Staatsfernsehen zahle ich erst Recht sehr gerne.
    > Zudem kann der Staat einen Teil des Steuergebühr für andere Projekte
    > verwenden, wie Investitionen in die Infrastrukturprojekte, in die Förderung
    > besserer Politiker durch Diätenerhöhungen (denn auch hier gilt, Qualität
    > hat seinen Preis), in die Landesverteidigung. Auch dürfen die Sicherheits-
    > und Überwachungsinstanzen nicht vernachlässigt werden, hier wird deutlich
    > zu wenig investiert und die Tilgung der Bundesschulden.
    > Bei einem Betrag in Höhe von 50 Euro monatlich sind das jährliche
    > Gesamteinnahmen in Höhe von 22 Milliarden Euro. Mit dieser Summe kann der
    > Staat sich neu ausrichten und damit eine entscheidene Basis für eine
    > glänzende und sichere Zukunft schaffen.

    Ich glaub kaum dass du für viele Bürger sprichst.
    Diese 50¤ die du da ansprichst würde vielen Studenten und Rentnern das Genick brechen. Ich zahle meiner Oma jetzt schon 100¤ monatlich, damit sie nicht beim Essen sparen muss (Grundsicherung bekommt sie nicht).

  3. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: piratentölpel 08.01.18 - 18:57

    FrankGallagher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > piratentölpel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich spreche hier für viele Bürger, ich wäre bereit 50 Euro im Monat
    > > Fernsehsteuer zu zahlen, denn Qualität kostet nun mal Geld und für ein
    > > sauberes objektives Staatsfernsehen zahle ich erst Recht sehr gerne.
    > > Zudem kann der Staat einen Teil des Steuergebühr für andere Projekte
    > > verwenden, wie Investitionen in die Infrastrukturprojekte, in die
    > Förderung
    > > besserer Politiker durch Diätenerhöhungen (denn auch hier gilt, Qualität
    > > hat seinen Preis), in die Landesverteidigung. Auch dürfen die
    > Sicherheits-
    > > und Überwachungsinstanzen nicht vernachlässigt werden, hier wird
    > deutlich
    > > zu wenig investiert und die Tilgung der Bundesschulden.
    > > Bei einem Betrag in Höhe von 50 Euro monatlich sind das jährliche
    > > Gesamteinnahmen in Höhe von 22 Milliarden Euro. Mit dieser Summe kann
    > der
    > > Staat sich neu ausrichten und damit eine entscheidene Basis für eine
    > > glänzende und sichere Zukunft schaffen.
    >
    > Ich glaub kaum dass du für viele Bürger sprichst.
    > Diese 50¤ die du da ansprichst würde vielen Studenten und Rentnern das
    > Genick brechen. Ich zahle meiner Oma jetzt schon 100¤ monatlich, damit sie
    > nicht beim Essen sparen muss (Grundsicherung bekommt sie nicht).


    Ich spreche für die zukünftige Ausrichtung unserer politischen Landschaft. Denn durch solche tragischen persönlichen Erfahrungen die du beispielsweise nennst, werden die Bürger gefordert mehr zu leisten, sich anzustrengen notfalls mehr zu arbeiten, mehrere Arbeitsstellen anzunehmen. Denn wenn ein Anwalt oder Wissenschaftler bereit ist wöchentlich seine 70 Stunden zu arbeiten, dann kann man von einem normalen Bürger doch auch verlangen das er bereitwillig 70 Stunden in der Woche arbeitet.
    Die zukünftigen Steuererhöhungen und Neueinführungen dienen dem Zweck, dem Bürger den inneren Impuls zu geben mehr zu leisten. In den USA funktioniert das doch schon seit Jahrzehnten sehr gut, wer dort nicht bereit ist zu arbeiten oder zu wenig arbeitet, wird gnadenlos auf die Straße gesetzt und obdachlos. Diese US-Leitlinien werden nun auch hier in Europa langsam immer mehr umgesetzt, damit der europäische Staatshaushalt sich erholt und politische Entscheidungen leichter realisierbar werden.

  4. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: FrankGallagher 08.01.18 - 19:02

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich spreche für die zukünftige Ausrichtung unserer politischen Landschaft.
    > Denn durch solche tragischen persönlichen Erfahrungen die du beispielsweise
    > nennst, werden die Bürger gefordert mehr zu leisten, sich anzustrengen
    > notfalls mehr zu arbeiten, mehrere Arbeitsstellen anzunehmen. Denn wenn ein
    > Anwalt oder Wissenschaftler bereit ist wöchentlich seine 70 Stunden zu
    > arbeiten, dann kann man von einem normalen Bürger doch auch verlangen das
    > er bereitwillig 70 Stunden in der Woche arbeitet.
    > Die zukünftigen Steuererhöhungen und Neueinführungen dienen dem Zweck, dem
    > Bürger den inneren Impuls zu geben mehr zu leisten. In den USA funktioniert
    > das doch schon seit Jahrzehnten sehr gut, wer dort nicht bereit ist zu
    > arbeiten oder zu wenig arbeitet, wird gnadenlos auf die Straße gesetzt und
    > obdachlos. Diese US-Leitlinien werden nun auch hier in Europa langsam immer
    > mehr umgesetzt, damit der europäische Staatshaushalt sich erholt und
    > politische Entscheidungen leichter realisierbar werden.


    Ich steck dich mal in die Troll-Ecke, denn wenn du das ernst meinst irgendwas in deinem Kopf gehörig falsch läuft.
    Daher beende ich hier die Diskussion von meiner Seite aus.

  5. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: piratentölpel 08.01.18 - 19:08

    FrankGallagher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > piratentölpel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich spreche für die zukünftige Ausrichtung unserer politischen
    > Landschaft.
    > > Denn durch solche tragischen persönlichen Erfahrungen die du
    > beispielsweise
    > > nennst, werden die Bürger gefordert mehr zu leisten, sich anzustrengen
    > > notfalls mehr zu arbeiten, mehrere Arbeitsstellen anzunehmen. Denn wenn
    > ein
    > > Anwalt oder Wissenschaftler bereit ist wöchentlich seine 70 Stunden zu
    > > arbeiten, dann kann man von einem normalen Bürger doch auch verlangen
    > das
    > > er bereitwillig 70 Stunden in der Woche arbeitet.
    > > Die zukünftigen Steuererhöhungen und Neueinführungen dienen dem Zweck,
    > dem
    > > Bürger den inneren Impuls zu geben mehr zu leisten. In den USA
    > funktioniert
    > > das doch schon seit Jahrzehnten sehr gut, wer dort nicht bereit ist zu
    > > arbeiten oder zu wenig arbeitet, wird gnadenlos auf die Straße gesetzt
    > und
    > > obdachlos. Diese US-Leitlinien werden nun auch hier in Europa langsam
    > immer
    > > mehr umgesetzt, damit der europäische Staatshaushalt sich erholt und
    > > politische Entscheidungen leichter realisierbar werden.
    >
    > Ich steck dich mal in die Troll-Ecke, denn wenn du das ernst meinst
    > irgendwas in deinem Kopf gehörig falsch läuft.
    > Daher beende ich hier die Diskussion von meiner Seite aus.


    Ich gebe zu es ist etwas überspitzt dargestellt, aber ich kenne genug Leute und Studenten die mehrere Jobs haben. Was bleibt denn uns übrig? Unser Staat ist auf uns und unser Geld angewiesen. Durch Steuern erzieht er uns fleißig und freigiebig zu sein. Wir haben die gesetzliche Pflicht zu zahlen und dieser Pflicht können wir uns nicht entziehen, weil wir uns für sie demokratisch entschieden haben.

  6. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: MoonShade 08.01.18 - 20:19

    Ich bin Student und kann mir den Quatsch nicht leisten! Ich schaue kein Fernsehn und weiß auch nicht, wieso ich die gleichen 50¤ zahlen sollte wie jemand der Millionen verdient. Dann bezahl ich qualitativ hochwertige Sendungen bei Netflix für 4 Leute, kostet pro Kopf 3¤, Sendungen die ich will, wann ich will, auf Knopfdruck, wie steht das bitte in Relation? Ich denke viele Geringverdiener werden ähnlich darüber denken.

    Und ja ich weiß das was von dir vermutlich Sarkasmus, aber ich sags trotzdem :D

  7. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: budweiser 08.01.18 - 21:08

    Herr Wilhelm, sind Sie es ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.18 21:08 durch budweiser.

  8. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: SanderK 08.01.18 - 23:23

    FrankGallagher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > piratentölpel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich spreche für die zukünftige Ausrichtung unserer politischen
    > Landschaft.
    > > Denn durch solche tragischen persönlichen Erfahrungen die du
    > beispielsweise
    > > nennst, werden die Bürger gefordert mehr zu leisten, sich anzustrengen
    > > notfalls mehr zu arbeiten, mehrere Arbeitsstellen anzunehmen. Denn wenn
    > ein
    > > Anwalt oder Wissenschaftler bereit ist wöchentlich seine 70 Stunden zu
    > > arbeiten, dann kann man von einem normalen Bürger doch auch verlangen
    > das
    > > er bereitwillig 70 Stunden in der Woche arbeitet.
    > > Die zukünftigen Steuererhöhungen und Neueinführungen dienen dem Zweck,
    > dem
    > > Bürger den inneren Impuls zu geben mehr zu leisten. In den USA
    > funktioniert
    > > das doch schon seit Jahrzehnten sehr gut, wer dort nicht bereit ist zu
    > > arbeiten oder zu wenig arbeitet, wird gnadenlos auf die Straße gesetzt
    > und
    > > obdachlos. Diese US-Leitlinien werden nun auch hier in Europa langsam
    > immer
    > > mehr umgesetzt, damit der europäische Staatshaushalt sich erholt und
    > > politische Entscheidungen leichter realisierbar werden.
    >
    > Ich steck dich mal in die Troll-Ecke, denn wenn du das ernst meinst
    > irgendwas in deinem Kopf gehörig falsch läuft.
    > Daher beende ich hier die Diskussion von meiner Seite aus.

    Ich hoffe auch, nur sollten wir ihn nicht füttern. Wer solche Vergleiche zieht.

  9. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: TarikVaineTree 08.01.18 - 23:36

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich spreche hier für viele Bürger, ich wäre bereit 50 Euro im Monat
    > Fernsehsteuer zu zahlen, denn Qualität kostet nun mal Geld und für ein
    > sauberes objektives Staatsfernsehen zahle ich erst Recht sehr gerne.
    > Zudem kann der Staat einen Teil des Steuergebühr für andere Projekte
    > verwenden, wie Investitionen in die Infrastrukturprojekte, in die Förderung
    > besserer Politiker durch Diätenerhöhungen (denn auch hier gilt, Qualität
    > hat seinen Preis), in die Landesverteidigung. Auch dürfen die Sicherheits-
    > und Überwachungsinstanzen nicht vernachlässigt werden, hier wird deutlich
    > zu wenig investiert und die Tilgung der Bundesschulden.
    > Bei einem Betrag in Höhe von 50 Euro monatlich sind das jährliche
    > Gesamteinnahmen in Höhe von 22 Milliarden Euro. Mit dieser Summe kann der
    > Staat sich neu ausrichten und damit eine entscheidene Basis für eine
    > glänzende und sichere Zukunft schaffen.


    Gut getrollt.

  10. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: Baron Münchhausen. 08.01.18 - 23:56

    Echt gut! Aber das versteht der Durchschnittsdeutscher nicht. Zum Heulen.

    So versessen vom Ernst, dass die nix merken selbst wenn man es noch mal steigert xD *facepalm*



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.18 23:58 durch Baron Münchhausen..

  11. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: Yash 09.01.18 - 01:59

    Und ich hab mir die Zeit genommen, den Scheiß auch noch durchzulesen :D

  12. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: plutoniumsulfat 09.01.18 - 02:34

    FrankGallagher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > piratentölpel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich spreche hier für viele Bürger, ich wäre bereit 50 Euro im Monat
    > > Fernsehsteuer zu zahlen, denn Qualität kostet nun mal Geld und für ein
    > > sauberes objektives Staatsfernsehen zahle ich erst Recht sehr gerne.
    > > Zudem kann der Staat einen Teil des Steuergebühr für andere Projekte
    > > verwenden, wie Investitionen in die Infrastrukturprojekte, in die
    > Förderung
    > > besserer Politiker durch Diätenerhöhungen (denn auch hier gilt, Qualität
    > > hat seinen Preis), in die Landesverteidigung. Auch dürfen die
    > Sicherheits-
    > > und Überwachungsinstanzen nicht vernachlässigt werden, hier wird
    > deutlich
    > > zu wenig investiert und die Tilgung der Bundesschulden.
    > > Bei einem Betrag in Höhe von 50 Euro monatlich sind das jährliche
    > > Gesamteinnahmen in Höhe von 22 Milliarden Euro. Mit dieser Summe kann
    > der
    > > Staat sich neu ausrichten und damit eine entscheidene Basis für eine
    > > glänzende und sichere Zukunft schaffen.
    >
    > Ich glaub kaum dass du für viele Bürger sprichst.
    > Diese 50¤ die du da ansprichst würde vielen Studenten und Rentnern das
    > Genick brechen. Ich zahle meiner Oma jetzt schon 100¤ monatlich, damit sie
    > nicht beim Essen sparen muss (Grundsicherung bekommt sie nicht).

    Ja, wenn Studenten oder Rentner nicht auf Zahlungen zurückgreifen, die ihnen zustehen, brechen die sich auch ganz schnell das Genick...

  13. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: Aki-San 09.01.18 - 06:33

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich spreche hier für viele Bürger, ich wäre bereit 50 Euro im Monat
    > Fernsehsteuer zu zahlen, denn Qualität kostet nun mal Geld und für ein
    > sauberes objektives Staatsfernsehen zahle ich erst Recht sehr gerne.
    > Zudem kann der Staat einen Teil des Steuergebühr für andere Projekte
    > verwenden, wie Investitionen in die Infrastrukturprojekte, in die Förderung
    > besserer Politiker durch Diätenerhöhungen (denn auch hier gilt, Qualität
    > hat seinen Preis), in die Landesverteidigung. Auch dürfen die Sicherheits-
    > und Überwachungsinstanzen nicht vernachlässigt werden, hier wird deutlich
    > zu wenig investiert und die Tilgung der Bundesschulden.
    > Bei einem Betrag in Höhe von 50 Euro monatlich sind das jährliche
    > Gesamteinnahmen in Höhe von 22 Milliarden Euro. Mit dieser Summe kann der
    > Staat sich neu ausrichten und damit eine entscheidene Basis für eine
    > glänzende und sichere Zukunft schaffen.

    +1

  14. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: ryght 09.01.18 - 07:56

    +1

    Also wer hier im Eingangsbeitrag das Stilmittel Sarkasmus nicht entdeckt und dieses durch den Autor offensichtlich gewollt überspitzte Pamphlet nicht als solches erkennt, der sollte vielleicht mal die Dinge weniger bierernst betrachten.
    In der Folge gibt es weniger Aufreger und dann klappt 's vielleicht auch mit dem Amusement.

  15. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: DY 09.01.18 - 08:00

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich spreche hier für viele Bürger, ich wäre bereit 50 Euro im Monat
    > Fernsehsteuer zu zahlen, denn Qualität kostet nun mal Geld und für ein
    > sauberes objektives Staatsfernsehen zahle ich erst Recht sehr gerne.
    > Zudem kann der Staat einen Teil des Steuergebühr für andere Projekte
    > verwenden, wie Investitionen in die Infrastrukturprojekte, in die Förderung
    > besserer Politiker durch Diätenerhöhungen (denn auch hier gilt, Qualität
    > hat seinen Preis), in die Landesverteidigung. Auch dürfen die Sicherheits-
    > und Überwachungsinstanzen nicht vernachlässigt werden, hier wird deutlich
    > zu wenig investiert und die Tilgung der Bundesschulden.
    > Bei einem Betrag in Höhe von 50 Euro monatlich sind das jährliche
    > Gesamteinnahmen in Höhe von 22 Milliarden Euro. Mit dieser Summe kann der
    > Staat sich neu ausrichten und damit eine entscheidene Basis für eine
    > glänzende und sichere Zukunft schaffen.

    Für wen willst Du sprechen?
    Mit dem kindlichen Gedanken, dass man nur viel Geld in einen Laden reinstecken muss, dann wird es was
    - kann ich mir kaum vorstellen, dass sich da noch mehr finden werden.

  16. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: Anonymer Nutzer 09.01.18 - 08:02

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich spreche hier für viele Bürger, ich wäre bereit 50 Euro im Monat
    > Fernsehsteuer zu zahlen, denn Qualität kostet nun mal Geld und für ein
    > sauberes objektives Staatsfernsehen zahle ich erst Recht sehr gerne

    Das interessiert aber gar niemanden. Das Problem ist nicht die Höhe, sondern der schiere Zwang.

    Ich habe im Haushalt schon lange gar kein Radio mehr, der TV hat kein Antennenkabel mehr. Ich kann und will weder ARD noch RTL und Co. empfangen. Ich muss deine Medienpräferenzen, über die ich hier gar nicht im Einzelnen diskutieren will, trotzdem zwangsweise mitfinanzieren. Das Prinzip kennen wir zwar auch von Steuern - die Rundfunkgebühr ist aber keine Steuer, zumal die Länder solch eine Steuer auch gar nicht einführen dürften, das dürfte nur der Bund. Der Bund darf sich aber am Rundfunk gar nicht beteiligen, wie vor vielen Jahrzehnten bereits das Bundesverfassungsgerichts urteilte, als Adenauer ursprünglich ein zweites Fernsehprogramm, einen bundeseigenen "Adenauer-Funk", einführen wollte, weil ihm die ARD zu kritisch wurde. Dabei hat das BVerfG ganz grundsätzlich jeglichem Beteiligung des Bundes bei einem Inlandsrundfunk, inkl. dessen Finanzierung die Absage erteilt.

    Daher taten die Sender auch über Jahrzehnte gut daran die Gebührenpflicht an die tatsächliche "Empfangsbereitschaft" zu knüpfen. Die wussten aber intern sicherlich, entgegen der offiziellen Durchhalteparolen, wie massiv die Nutzung klassischen Rundfunks bei jüngeren Leuten absacken wird, dass ihnen langfristig die Zuhörer und Zuschauer schlicht, ganz technisch ausgedrückt, "wegsterben". Also mussten die Gebühren auf eine neue Grundlage geststellt werden. Und eine Gebühr, die unabhängig jeglicher Nutzung oder auch Nutzbarkeit ist, das ist nun einmal eine klassische Steuer, keine bloße öffentlich-rechtliche Gebühr, wo wir wieder bei obigem Aspekt sind. Dass die Gerichte das bis heute trotzdem letztlich immer wieder abnicken hängt natürlich auch damit zusammen, was das für ein dickes Ding wäre, wenn die Rundfunkgebühr gekippt werden würde, dann hätten die ÖR über Nacht keine Existenzgrundlage mehr. Das zu entscheiden ist letztlich Sache der Politik, nicht der Gerichte - das kann ich sogar nachvollziehen, wir leben ja in keiner "Richterherrschaft", sondern in einer Demokratie.

    Nur, ein Instrument, wie jenes in der Schweiz, gibt es leider nicht.

  17. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: DY 09.01.18 - 09:09

    Das Problem ist natürlich der Zwang ,auch die genannten 50 EUR für den bereitwilligen Zahler wären kein problem, wenn man das Zwangssystem auflöst und zum Beispiel mittels Empfangskarten/Mediathekzugängen entsprechend das Programm denen zukommen lassen würde, die
    1. es wollen
    2. es bezahlen

    und genau dann wäre es so, dass diese Diskussion beendet wäre.
    Derzeit als Zwangssystem wird es immer welche geben, die es nicht nutzen und dennoch 220 EUR pro Jahr in etwas stecken, wovon sie nichtmal im Ansatz etwas haben.

  18. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 09.01.18 - 09:15

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einem Betrag in Höhe von 50 Euro monatlich sind
    > das jährliche Gesamteinnahmen in Höhe von 22
    > Milliarden Euro. Mit dieser Summe kann der Staat
    > sich neu ausrichten und damit eine entscheidene
    > Basis für eine glänzende und sichere Zukunft schaffen.

    Mit dem Entsetzen Scherze treiben. Sehr gut. ;-)

    EDIT:
    Bei deinem ersten Beitrag dieser Art ist mir die Stoßrichtung noch entgangen, weil man (nicht nur) im Golem-Forum davon ausgehen muss, dass es tatsächlich Menschen mit dieser Kombination aus naivem Ernst und grenzenloser Debilität gibt.
    Du verpasst jedoch hoffentlich nicht den Punkt, an dem du das, was du losgetreten hast, in eine fruchtbare Diskussion verwandeln kannst. Das unterscheidet nämlich den Satiriker vom generischen Troll, der heftige Reaktionen um ihrer selbst Willen provoziert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.18 09:21 durch Der Held vom Erdbeerfeld.

  19. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: tomate.salat.inc 09.01.18 - 14:18

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich spreche hier für viele Bürger, ich wäre bereit 50 Euro im Monat
    > Fernsehsteuer zu zahlen...

    Für mich sprichst du schonmal nicht. Und für wohl auch keinen einzigen den ich kenne.

  20. Re: Beitrag wirklich zu niedrig

    Autor: a user 09.01.18 - 18:38

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich spreche hier für viele Bürger, ich wäre bereit 50 Euro im Monat
    > Fernsehsteuer zu zahlen, denn Qualität kostet nun mal Geld
    Ich glaube du wärst schockiert, wenn du dir mal die Mühe macht danchzuschauen wohin über 70% der Gebühren hingehen. Nur ein Tip, NICHT in dein "qualitatives" Programm.
    > und für ein
    > sauberes objektives Staatsfernsehen
    Das DAS ein Widerspruch in sich ist, erkennt man nur in Deutschland nicht.
    > zahle ich erst Recht sehr gerne.
    > Zudem kann der Staat einen Teil des Steuergebühr für andere Projekte
    > verwenden, wie Investitionen in die Infrastrukturprojekte, in die Förderung ...
    Das ist KEINE Steuer und kann deswegen auch NICHT für irgendetwas anderes Verwendet werden, als für die überzogenen Gehälter überflüssiger Intendanten und Redakteure und deren traumhaften Pensionsansprüchen.

    ...
    > besserer Politiker durch Diätenerhöhungen (denn auch hier gilt, Qualität
    > hat seinen Preis), in die Landesverteidigung. Auch dürfen die Sicherheits-
    > und Überwachungsinstanzen nicht vernachlässigt werden, hier wird deutlich
    > zu wenig investiert und die Tilgung der Bundesschulden.
    > Bei einem Betrag in Höhe von 50 Euro monatlich sind das jährliche
    > Gesamteinnahmen in Höhe von 22 Milliarden Euro. Mit dieser Summe kann der
    > Staat sich neu ausrichten und damit eine entscheidene Basis für eine
    > glänzende und sichere Zukunft schaffen.
    Wenn ich diesen Rest so lese kann ich nur vermuten dein Post war sarkastisch gemeint. Das kann unmöglich dein ernst sein.

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