1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Datenrate: Kunden wollen…

Fakten und Relationen: Schnell, aber nicht den schnellsten Anschluss.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Fakten und Relationen: Schnell, aber nicht den schnellsten Anschluss.

    Autor: DerDy 19.10.17 - 00:32

    > Der Anteil der nachgefragten Festnetzanschlüsse mit mindestens 50 MBit/s
    > Downstream wird 2017 auf 28,2 Prozent zulegen.
    Die Frage ist doch erstmal von welchem Ausgangswert gibt es die Steierung auf 28,2%?
    Die Antwort ist von 23,8% (2016). Die Anzahl der Haushalte mit 50 und mehr MBit/s steigt von 7,6 Mio auf 9,3 Mio an.

    Von den 77% aller Haushalte, die 50 und mehr MBit/s buchen können, haben gerade mal 28,2% diese Geschwindigkeit gebucht. Also 2/3 der Kunden können, aber wollen keine 50+ MBit/s bekommen.

    Glasfaser ist die Zukunft? Ja, das wird sie sicher sein. Und buchen die Leute den direkten Glasfaseranschluss? Nicht so wirklich.
    Zurzeit sind über 71% der Glasfaseranschlüsse dunkel. 2012 waren es nur 67%, seitdem ist die Quote der dunklen Glasfaser aber stetig gestiegen.
    Betrachtet man nur die alternativen Anbieter ohne die Telekom, dann verschiebt sich die Quote nur marginal auf 62% (2012) und 67% (2017).
    Schaut man sich die Anschlussquote bei der DG an, sieht es ziemlich ähnlich aus, knapp 40% (eher weniger) der Anschlüsse sind aktiv.

    Ja, die Aussage, dass Kunden schnelle Internetanschlüsse haben wollen trifft sicher zu. Aber die meisten wollen momentan nicht den schnellsten Anschluss buchen.

  2. Re: Fakten und Relationen: Schnell, aber nicht den schnellsten Anschluss.

    Autor: senf.dazu 21.10.17 - 22:21

    > > Downstream wird 2017 auf 28,2 Prozent zulegen.
    >..
    > Ja, die Aussage, dass Kunden schnelle Internetanschlüsse haben wollen
    > trifft sicher zu. Aber die meisten wollen momentan nicht den schnellsten
    > Anschluss buchen.

    Das ist dann wohl auch ziemlich exakt die Takeup-Rate die für Glasfaser (wohl auch typ. > 50 Mbit/s) gilt - knappe 30% der Leute die's haben könnten haben es gebucht.

    Ist wohl auch so das die Verbraucher insgesamt auch nicht blöd sind - und die Anbieter bei zu hohen Preisen für die Kommunikationsgesamtkosten erstmal am ausgestreckten Arm verhungern lassen - wenn denn der eigene Bedarf eh noch nicht so weit ist.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. afb Application Services AG, Dresden
  2. OEDIV KG, Bielefeld
  3. STRABAG Innovation & Digitalisation, Wien (Österreich)
  4. ista International GmbH, Essen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (PS4, Xbox One, Nintendo Switch)
  2. (u. a. Persona 4 - Golden Deluxe Edition für 14,99€, Bayonetta für 4,99€, Catherine Classic...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


    CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
    CalyxOS im Test
    Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

    Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
    Ein Test von Moritz Tremmel

    1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen