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3 Monate ohne FB und Insta.
Autor: Fenriz 22.09.20 - 14:52
Und ich bin so erstaunt das ich immer ruhiger werde. Mir ist der Puls hoch als ich mich in FB eingelogged hab. Hab mich selbst dabei beobachtet wie mich manche Meldung richtig in Wallung gebracht hat. Oder das Person xyz sich und sein Traumleben wieder zeigt. Dabei hat er eigentlich gar nix und ist eigentlich ein Looser aber auf FB scheint er super zu sein.
Jesus Christ! Was geb ich mir da eigentlich, dachte ich mir. Seitdem ich raus bin gehts mir wirklich besser. Macht den Peter Lustig und einfach - Abschalten! :) -
Re: 3 Monate ohne FB und Insta.
Autor: violator 22.09.20 - 14:58
Das hört sich eher so an als wenn du die falschen Kontakte hast. Dafür kann FB ja nichts.
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Re: 3 Monate ohne FB und Insta.
Autor: Salzbretzel 22.09.20 - 15:31
Jain
Facebook lebt davon dich zu motivieren die Plattform zu nutzen. Also zeigt es dir gerne kontroverse Inhalte. Oder Katzen. Oder in meinem Fall Enten.
Den Einwand von OP kann ich also verstehen. Wobei ich mittlerweile ehr auf reddit unterwegs bin. Eine Forenartige Struktur spricht mich eindeutig mehr an. -
Re: 3 Monate ohne FB und Insta.
Autor: mxcd 22.09.20 - 16:41
Same here.
Mir geht es viel besser ohne Facebook.
Aber um die Rentenkasse nicht zu sehr zu belasten, hole ich mir meine Schlagaderschwellung jetzt auf Twitter. -
Re: 3 Monate ohne FB und Insta.
Autor: Trockenobst 22.09.20 - 17:13
mxcd schrieb:
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> Aber um die Rentenkasse nicht zu sehr zu belasten, hole ich mir meine
> Schlagaderschwellung jetzt auf Twitter.
Da ich nicht in den USA lebe, gehen mir 90% der psychologischen bot-getriggerten Elitenfinanzierung am Werksgelände vorbei. Die wenigen Sachen die in DE angeblich lokale "Shitstorms" sind, ist meist irgendein Politiker/Youtube/Z-Level Sternchen irgendeinen Unsinn machen, der keinerlei Relevanz hat.
Nach heutigem Maßstab wird es wieder CDU+SPD nach er nächsten Wahl, also kann man sich super beunruhigt zurück lehnen und andere Prioritäten setzen. Trotz der gequirlten Unsinn da draußen geht es uns zu Gut für sinnlose, fremdgesteuerte Wut.
5G macht Lizardkinder der putinesken Brainlimiter ist dann mal ein Nachmittag mit Erheiterung, aber irgendwie ist das wie dreckig lachen über geistig Benachteiligte. -
Re: 3 Monate ohne FB und Insta.
Autor: unbuntu 22.09.20 - 17:15
Also mein FB zeigt mir die Inhalte, die ich abonniert habe. O_o
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
- Albert Einstein -
Re: 3 Monate ohne FB und Insta.
Autor: iBarf 23.09.20 - 12:22
Ich finde es immer wieder putzig wie viele meinen, dass FB und Co. ihre Nutzer nicht im Griff hätten.
Ich empfehle The Social Dilemma auf Netflix. Ist wie immer einiges überdreht, aber die Kernaussage trifft voll ins Schwarz...... aaaääähh sagen wir wegen politically correctness lieber mal ins Graue
Ich bin froh, dass ich mich den den sozialen Medien zu 90% entziehen kann. Ich will das nicht verteufeln, soziale Medien können was wirklich tolles und schönes sein, aber nicht in unserer Gesellschaft und der daraus resultierten, schon fast menschenverachtenden Ausbeutung -
Also ich halte schon länger durch...
Autor: ptepic 23.09.20 - 12:45
und zwar seit die Vereine existieren.
Ich habe dort nicht mal ein Profil...hoffe ich :-D
Einzig WhatsApp kann man mir vorwerfen. Aber als das von FB übernommen wurde war es schon zu spät, eine Alternative bei 99% meiner Kontakte durchzusetzen. -
Re: 3 Monate ohne FB und Insta.
Autor: Gryphon 23.09.20 - 12:51
iBarf schrieb:
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> Ich empfehle The Social Dilemma auf Netflix.
Danke für den Tip! Der Trailer sieht spannend aus, werd ich mir die Tage mal ansehen. -
Re: 3 Monate ohne FB und Insta.
Autor: DirkK 23.09.20 - 12:52
Salzbretzel schrieb:
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> Wobei ich mittlerweile ehr auf
> reddit unterwegs bin. Eine Forenartige Struktur spricht mich eindeutig mehr
> an.
IMHO ist Reddit in mancher Hinsicht noch viel toxischer als Facebooks Produkte. Einerseits kann man sich in dessen Tiefen quasi unendlich lange beschäftigen, was bei Facebook zwar theoretisch auch geht, aber durch gewisse Beschränkungen nicht so leicht fällt. Und zum anderen ist es für mich kein soziales Medium, eine soziale Interaktion ist zwar möglich aber eher die Ausnahme. Mit kaum jemandem interagiert man mehr als einmal.
Als Forum funktioniert es allerdings oft erstaunlich gut. Zumindest in englischer Sprache kann es teilweise die Lücke füllen, welche Facebook in die Forenkultur der Nullerjahre gerissen hat. -
Re: 3 Monate ohne FB und Insta.
Autor: leed 23.09.20 - 20:11
Ich mochte „the social media dilemma“. Nur ganz so weit ist es nach meiner Meinung doch nicht.
Bei mir ist FB immer noch ein unterentwickeltes AI das eher um‘s überleben kämpft, als ein herrschendes Monstrum.
Ich gebe es offen zu, facebook ist für mich ein Bedürfnis. Schon lange bevor es FB gab. Einen Online Ort um Updates von bekannten zu sehen wollte ich schon immer
Personalisierte Werbung? Ich sehe nur china Betriebe die wiederholt den gleichen Müll absetzen wollen.
Politische Filterblasen... ich schaue selten nachrichten/videos auf FB, da mich dort eher die Updates meiner Freunde interessieren.
Mechanismen wie den Video Feed und Stories interessieren mich nicht. Das kann von mir aus bei Snapchat, Insta, tiktok oder anderen Platformen die ich nicht mag bleiben.
Notifications? Abgeschaltet, da FB Freunde eh nur über den Messenger schreiben
Vielleicht liegts auch an meinem Werbeblocker, aber so schlimm wie dargestellt ist FB bei mir nicht. Da finde ich Nachrichten Portale gewaltig schlimmer



