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Schade für die, die "verbunden werden wollten", viel zu spät für den Beifang
Autor: abufrejoval 24.09.20 - 00:36
Für mich war bei Facebook immer das größte Problem, daß sie meine Kontaktdaten mitgekauft haben, obwohl ich z.B. WhatsApp (hatte ich bezahlt) sofort deinstalliert habe, als die gekauft wurden. Und dann all unsäglichen Schnüffebibliotheken in alle Web-Frameworks, Android-Bibliotheken, die gierig alles einsammeln, was irgendwie verwertbar ist, egal, ob man da nun Mitglied ist. Mangels Konto konnte und könnte ich die nie anweisen meine Daten zu löschen, weil es mich da offiziell ja gar nicht gibt. Ditto bei Microsoft mit LinkedIn oder Github.
Und dann noch Oculus: DK1 und DK2 hatte ich gekauft bevor sich das Facebook gegriffen hat, dann noch CV1 Headsets, weil man dafür ja kein Facebook-Konto brauchte. Daß sie dann trotzdem haufenweise Daten abgegriffen haben, solange man den Oculus-Service laufen läßt, war dann eben schon wieder illegale Schweinerei.
Daß sie jetzt für Oculus Facebook-Konten vorschreiben wollen und dann außerdem noch Nutzer aussperren wollen, die in etwa da auf die Idee kämen isolierte Minimalkonten ohne "sharing" konfigurieren, ist unsäglich: Allein die Ankündigung sollte reichen, um den Konzern weltweit zu versenken; Erpressung ist kein legitimes Geschäftsmodell.
Wer seine Privatsphäre prostituieren möchte, soll das schon tun können. Aber wenn so ein Datenzuhälter auch Unwillige abgreift oder erpreßt, gehört er hinter Gitter.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.20 00:37 durch abufrejoval. -
Re: Schade für die, die "verbunden werden wollten", viel zu spät für den Beifang
Autor: jo-1 24.09.20 - 06:55
abufrejoval schrieb:
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> Für mich war bei Facebook immer das größte Problem, daß sie meine
> Kontaktdaten mitgekauft haben, obwohl ich z.B. WhatsApp (hatte ich bezahlt)
> sofort deinstalliert habe, als die gekauft wurden. Und dann all unsäglichen
> Schnüffebibliotheken in alle Web-Frameworks, Android-Bibliotheken, die
> gierig alles einsammeln, was irgendwie verwertbar ist, egal, ob man da nun
> Mitglied ist. Mangels Konto konnte und könnte ich die nie anweisen meine
> Daten zu löschen, weil es mich da offiziell ja gar nicht gibt. Ditto bei
> Microsoft mit LinkedIn oder Github.
>
> Und dann noch Oculus: DK1 und DK2 hatte ich gekauft bevor sich das Facebook
> gegriffen hat, dann noch CV1 Headsets, weil man dafür ja kein
> Facebook-Konto brauchte. Daß sie dann trotzdem haufenweise Daten
> abgegriffen haben, solange man den Oculus-Service laufen läßt, war dann
> eben schon wieder illegale Schweinerei.
>
> Daß sie jetzt für Oculus Facebook-Konten vorschreiben wollen und dann
> außerdem noch Nutzer aussperren wollen, die in etwa da auf die Idee kämen
> isolierte Minimalkonten ohne "sharing" konfigurieren, ist unsäglich: Allein
> die Ankündigung sollte reichen, um den Konzern weltweit zu versenken;
> Erpressung ist kein legitimes Geschäftsmodell.
>
> Wer seine Privatsphäre prostituieren möchte, soll das schon tun können.
> Aber wenn so ein Datenzuhälter auch Unwillige abgreift oder erpreßt, gehört
> er hinter Gitter.
Ich nutze keinen der von Dir beschriebenen Services und achte auf Datensparsamkeit. Google nutze ich schon lange nicht mehr.
Es gibt Wege aus der Datensammelei und Apple ist hier ein leuchtendes Vorbild mit seiner Transparenz.
Man wird bei jeder APP gefragt was die nutzen darf und worauf die zugreifen darf. Selbstverständlich ist es dann immer noch Vertrauensfrage ob das so auch intern umgesetzt wird.
Es gibt Wege aus der Datensammelwut für Privatsphäre orientierte Menschen. -
Re: Schade für die, die "verbunden werden wollten", viel zu spät für den Beifang
Autor: masterx244 24.09.20 - 15:46
abufrejoval schrieb:
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> --SNIP--
> Daß sie jetzt für Oculus Facebook-Konten vorschreiben wollen und dann
> außerdem noch Nutzer aussperren wollen, die in etwa da auf die Idee kämen
> isolierte Minimalkonten ohne "sharing" konfigurieren, ist unsäglich: Allein
> die Ankündigung sollte reichen, um den Konzern weltweit zu versenken;
> Erpressung ist kein legitimes Geschäftsmodell.
> --SNIP--
Finde mit schneller Googelei das mit dem Blocken von Minimalkonten nicht. Gibts da nen paar Pointer?



