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  5. › De-Mail: Gesetzentwurf für…

Loggt sich ein Nutzer nicht ein

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  1. Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Geltsack 12.07.10 - 12:26

    > Loggt sich ein Nutzer nicht ein, soll ein Schreiben
    > dennoch am dritten Tag nach der Absendung als
    > zugestellt gelten...

    Ja, ja. Es gilt immer das was genehm ist. Die Wahrheit ist kompliziert, unangenehm und teuer.

  2. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: trude 12.07.10 - 12:31

    Dies ist nichts ungewöhnliches und für das DeMail-System ebenfalls notwendig. Sobald die Post in deinem Zuständigkeitsbereich fällt, gilt sie als zugestellt. Ob Du nun zu faul bist zum Briefkasten zu gehn oder nicht. Abweichendes gilt bei urlaubs- und krankheitsbedingter Abwesenheit. Diese Zeitspanne umfasst ca. 4 Wochen. Bei Überschreitung dieser Zeit ist man verpflichtet einen zu bestimmen, der die Geschäfte/Post übernimmt.

  3. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: bämm 12.07.10 - 12:41

    dann kann man sich die annahmebestätigung aber bei de-mail auch gleich sparen.
    was bleibt am ende an "sinnvollen" funktionen übrig? vermutlich nichts, was nicht schon jetzt per email geht.

  4. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: bugmenot 12.07.10 - 12:47

    Doch. De-Mail soll ja ganz einfach dafür sorgen, dass e-Mails GENAUSO wie Briefe behandelt werden können. Dass es Fristen bei der Abholung gibt ist ja wohl klar, oder bezahlst du die Rechnung in deinem Briefkasten nicht weil du sie nicht liest? Viel Spaß mit dem Schuldenberater ;)

  5. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: flasherle 12.07.10 - 12:49

    Nein, wenn sie nicht per einschreiben geschickt werden, ignoriere ich sie und auch die mahngebühren zahle ich später nicht. und es klappt so...

  6. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Neutronium 12.07.10 - 12:50

    trude schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dies ist nichts ungewöhnliches und für das DeMail-System ebenfalls
    > notwendig. Sobald die Post in deinem Zuständigkeitsbereich fällt, gilt sie
    > als zugestellt. Ob Du nun zu faul bist zum Briefkasten zu gehn oder nicht.
    > Abweichendes gilt bei urlaubs- und krankheitsbedingter Abwesenheit. Diese
    > Zeitspanne umfasst ca. 4 Wochen. Bei Überschreitung dieser Zeit ist man
    > verpflichtet einen zu bestimmen, der die Geschäfte/Post übernimmt.
    Bitte beachte, dass für das Lesen einer DeMail ein Internetzugang nötig ist, der in Deutschland weder flächendeckend verfügbar noch gesetzlich garantiert ist.
    Demzufolge gibt es einen erheblichen Unterschied zu einem normalen Briefkasten.

  7. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: dfshgh 12.07.10 - 12:54

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, wenn sie nicht per einschreiben geschickt werden, ignoriere ich sie
    > und auch die mahngebühren zahle ich später nicht. und es klappt so...

    Du bezahlst Rechnungen nur, wenn du sie per Einschreiben bekommst?
    Ja nee, is klar!

  8. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: flasherle 12.07.10 - 12:54

    klar, wie wollen sie sonst beweisen das sie bei mir angekommen ist?

  9. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Vorausschauer 12.07.10 - 12:55

    trude schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abweichendes gilt bei urlaubs- und krankheitsbedingter Abwesenheit. Diese
    > Zeitspanne umfasst ca. 4 Wochen. Bei Überschreitung dieser Zeit ist man
    > verpflichtet einen zu bestimmen, der die Geschäfte/Post übernimmt.

    Ist doch nicht erlaubt:
    > Dabei soll jeder Bürger ab 16 Jahren ein De-Mail-Konto einrichten
    > können, das "nur ihm zugeordnet ist und nur von ihm genutzt
    > werden kann (De-Mail-Konto)".

  10. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Postabholer 12.07.10 - 12:56

    trude schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dies ist nichts ungewöhnliches und für das DeMail-System ebenfalls notwendig. Sobald die Post in deinem Zuständigkeitsbereich fällt, gilt sie als zugestellt. Ob Du nun zu faul bist zum Briefkasten zu gehn oder nicht.


    Man ist nicht zu faul zum Briefkasten zu gehen, nur unterbezahlt.

  11. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: bugmenot 12.07.10 - 12:59

    > Bitte beachte, dass für das Lesen einer DeMail ein Internetzugang nötig
    > ist, der in Deutschland weder flächendeckend verfügbar noch gesetzlich
    > garantiert ist.
    > Demzufolge gibt es einen erheblichen Unterschied zu einem normalen
    > Briefkasten.

    Deshalb ist *trommelwirbel* das ganze auch FREIWILLIG *tata*.
    Wenn das ganze dann mal vielleicht in 30 Jahren pflicht wird, dann wird jeder einen Internetanschluss haben und jeder wird auch damit umgehen können.

    Was habt ihr eigentlich für ein Problem damit? Das ganze ist freiwillig, man kann Firmen ohne Briefe kündigen (die auch mal Verlorengehen...) und es ist nichts, was es bei der normalen Post nicht auch gäbe.

    und @flasherle:
    Mach dich nicht lächerlich. Das ganze wirkt irgendwann nicht mehr wie schon oft gesehen. Mal davon abgesehen, dass es wohl das assozialste ist was es gibt, Rechnungen nicht zu bezahlen...

  12. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: flasherle 12.07.10 - 13:04

    Wieso sollen sie doch per einschreiben schicken so wie sich das gehört, ich könnt ja auch 8 wochen im urlaub sein oder sonst was, oder sollen sie es halt so machen wie andere auch, die rechnung gleich beim bestellen per kreditkarte zahlen zukönnen und die rechnung mit ins packet packen. wenn sie das alles nicht machen selber schuld...

  13. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Alien in the middle 12.07.10 - 13:09

    bugmenot schrieb:
    -------------------------

    > Was habt ihr eigentlich für ein Problem damit? Das ganze ist freiwillig, man kann Firmen ohne Briefe kündigen (die auch mal Verlorengehen...) und es ist nichts, was es bei der normalen Post nicht auch gäbe.

    Ein Problem hab ich grundsätzlich nicht damit, daß man einfacher kündigen kann, sondern der umgekehrte Fall macht mich mißtrauisch.

  14. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: kaiservonösterreich 12.07.10 - 13:11

    Was ist, wenn ich per 3-strike-gesetz gar keinen Internetzugang mehr habe?

  15. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Neutronium 12.07.10 - 13:13

    bugmenot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Bitte beachte, dass für das Lesen einer DeMail ein Internetzugang nötig
    > > ist, der in Deutschland weder flächendeckend verfügbar noch gesetzlich
    > > garantiert ist.
    > > Demzufolge gibt es einen erheblichen Unterschied zu einem normalen
    > > Briefkasten.
    >
    > Deshalb ist *trommelwirbel* das ganze auch FREIWILLIG *tata*.
    So einfach ist das nicht. Die Freiwilligkeit endet mit der Erstanmeldung. Danach bist du verpflichtet spätestens alle 3 Tage nachzusehen, da die Fiktion der Zustellung wie im Briefverkehr angewandt werden soll. Mit dieser Verpflichtung ist man also gezwungen, spätestens 3 Tage nach der freiwilligen DeMail-Anmeldung einen (ganz nebenbei kostenpflichtigen) Internetzugang vorzuhalten, ohne dass dessen Verfügbarkeit überhaupt gesetzlich garantiert wird.

  16. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Tantalus 12.07.10 - 13:18

    kaiservonösterreich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist, wenn ich per 3-strike-gesetz gar keinen Internetzugang mehr habe?

    Oder aufgrund eines Providerwechsels, Umzugs etc? Auch dass ein Internetanschluss mal mehrere Tage lang nicht funktioniert hat es schon gegeben (2006 oder so sind während schweren Unwettern in Rheinland Pfalz mal reihenweise Telefonverteilerkästen abgesoffen, das hat über zwei Wochen gedauert, bis alle wieder Telefon und Internet hatten).

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  17. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Üößä 12.07.10 - 13:26

    Neutronium schrieb:
    ---------------------
    > So einfach ist das nicht. Die Freiwilligkeit endet mit der Erstanmeldung.

    Solange man freiwillig wieder aussteigen kann, geht das in Ordnung. Allerdings begibt man sich auch in eine gewisse Abhängigkeit, da Kunden davon ausgehen, daß man unter einer stets gleichen Emailadresse erreichbar ist. Deshalb ist für mich als Kunde in erster Linie auch die Webseite einer Firma relevant, von der man sich ja in der Regel Email- und Telefondaten holen kann.

  18. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Hagar de Bloodcrow 12.07.10 - 13:30

    bugmenot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was habt ihr eigentlich für ein Problem damit? Das ganze ist freiwillig,
    > man kann Firmen ohne Briefe kündigen (die auch mal Verlorengehen...) und es
    > ist nichts, was es bei der normalen Post nicht auch gäbe.

    Ich könnte einen Vertrag auch jetzt schon per normaler e-mail kündigen,genauso rechts sicher wie mit nem normalen brief.
    Zum teil hab ich das auch schon gemacht.


    Nur leider ist da die Public privat partnership am werk,die die Bürger lieber abzocken will,indem man mich zwingt für eine Kündigung Geld bezahlen zu müssen.

  19. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Spacy 12.07.10 - 13:32

    Das lässt sich ja sicher beweisen, dass man keine Internetverbindung hatte. Genauso gut kann dir der Blitz in den Briefkasten einschlagen oder ein paar Assis werfen dir nen Böller rein oder durch einen defekt regnet es rein.

    Es macht durchaus Sinn, eine Frist von 3 Tagen zu stellen. Wenn man Briefe verschickt, möchte man ja auch davon ausgehen, dass sie bald ankommen. Außerdem gibt es auch noch Internetcafés für Notfälle, oder Bekannte mit Internet. Oder Internet über Handy.

    Ich habe mich schon lange gefragt, wieso ich nen haufen Geld für ein Einschreiben bezahlen soll, um irgendwo was zu kündigen, was ich vorher ohne Einschreiben bestellt habe.

  20. Re: Loggt sich ein Nutzer nicht ein

    Autor: Tantalus 12.07.10 - 13:44

    Spacy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genauso gut kann dir der Blitz in den Briefkasten einschlagen oder ein paar
    > Assis werfen dir nen Böller rein oder durch einen defekt regnet es rein.

    Dann kann im Ernstfall der Postbote den Brief aber gar nicht erst einwerfen und gibt ihn als nicht zustellbar zurück. Gerade bei Einschreiben ist das ein wichtiger Unterschied.

    > Es macht durchaus Sinn, eine Frist von 3 Tagen zu stellen. Wenn man Briefe
    > verschickt, möchte man ja auch davon ausgehen, dass sie bald ankommen.

    Das ist aber nicht direkt mit einem Briefkasten vergleichbar, sondern eher mit einem Postfach irgendwo in der Postfiliale.

    > Außerdem gibt es auch noch Internetcafés für Notfälle, oder Bekannte mit
    > Internet. Oder Internet über Handy.

    Also, in einem Internetcafe möchte ich nur ungern etwas so potentiell sensibles wie De-Mail-Abrufe machen. Ansonsten hast Du natürlich recht, wenn es nicht ein Ereignis wie von mir angesprochen ost, wo es flächendeckend zu Ausfällen kam.

    > Ich habe mich schon lange gefragt, wieso ich nen haufen Geld für ein
    > Einschreiben bezahlen soll, um irgendwo was zu kündigen, was ich vorher
    > ohne Einschreiben bestellt habe.

    Aus dem selben Grund, warum es früher kein Fernabsatzgesetz gab, keine RegTP, bei der man sich über 0900-Rufnummernmissbrauch beschweren konnte und keine Impressumspflicht bei kommerziellen Internetseiten: Es gab einfach zu viel Betrug.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

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