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Macht die Sache unnötig kompliziert.

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  1. Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: tritratrulala 13.03.20 - 10:54

    Ich kann die Bahn hier schon verstehen. Ein Widerruf macht bei der Bahncard nicht so viel Sinn, und im Falle eines Widerrufs wird es kompliziert, wenn schon Fahrten mit der Bahncard gekauft wurden.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das in der Praxis jemals ein Problem war. Die Verbraucherzentrale hat hier sicher nur "aus Prinzip" geklagt. Was für eine Geldverschwendung.

  2. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: \pub\bash0r 13.03.20 - 11:07

    Die BahnCard gilt aber halt ein Jahr. Das ist schon doof wenn man nach ner Woche (ggf. ohne Benutzung) merkt, dass das Quatsch war.

    Andere Anbieter müssen damit auch klar kommen. Ein Kleid kaufen, einmal tragen und zurückgeben? Wird gemacht. Und es gibt auch Leute, die das Ausnutzen. Der Händler muss halt aufpassen, mit wem er Geschäfte macht.

    Wenn jemand bereits die vierte BahnCard bestellt und wieder storniert, muss ich ihm/ihr dann wirklich noch eine fünfte, sechste, etc. ausstellen?

    Leute, die Bescheißen wollen, werden Bescheißen. Darum gibt's ja Schwarzfahrer. Einfach damit abfinden und nicht die ehrlichen Kunden bestrafen indem man sie unrechtmäßig an ein per Fernabsatz abgeschlossenes Abo bindet ohne die Möglichkeit, zu widerrufen.

  3. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: tritratrulala 13.03.20 - 11:14

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die BahnCard gilt aber halt ein Jahr. Das ist schon doof wenn man nach ner
    > Woche (ggf. ohne Benutzung) merkt, dass das Quatsch war.
    >

    Ja, und wenn das wie in Österreich mit der Maut läuft, wird die Bahn jetzt eine "rechtssichere Lösung" angehen, damit es mit Rückforderungen für Fahrtkostendifferenzen usw. nicht kompliziert wird: die Bahncard wird dann eben erst nach 14 Tagen gültig. Wer profitiert davon? Niemand.

    Das Widerrufsrecht existiert ansonsten nicht um "ausversehen" gekaufte Dinge zurückgeben zu können, sondern zum Verbraucherschutz.

    > Andere Anbieter müssen damit auch klar kommen. Ein Kleid kaufen, einmal
    > tragen und zurückgeben? Wird gemacht. Und es gibt auch Leute, die das
    > Ausnutzen. Der Händler muss halt aufpassen, mit wem er Geschäfte macht.
    >

    Die Bahncard ist aber eben kein solches Produkt wie ein Kleid!

  4. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: NuTSkuL 13.03.20 - 11:23

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die BahnCard gilt aber halt ein Jahr. Das ist schon doof wenn man nach ner
    > Woche (ggf. ohne Benutzung) merkt, dass das Quatsch war.
    Ja, das altbekannte Problem. Wer kennt es nicht. Eben noch ne BahnCard gekauft, und ne Woche später gemerkt, dass man überhaupt nicht Bahn fährt. Weil die Werbung ja so schön gemacht war...
    Wer ausversehen ne BahnCard kauft, der hats nicht anders verdient.

  5. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: Tantalus 13.03.20 - 11:24

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann die Bahn hier schon verstehen. Ein Widerruf macht bei der Bahncard
    > nicht so viel Sinn, und im Falle eines Widerrufs wird es kompliziert, wenn
    > schon Fahrten mit der Bahncard gekauft wurden.

    Warum soll das kompliziert sein? Der Ticketpreis ohn BC ist bekannt, die Differenz wird eben bei der Rückerstattung verrechnet. Einfache Mathematik.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  6. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: tritratrulala 13.03.20 - 11:29

    Tantalus schrieb:
    > Warum soll das kompliziert sein? Der Ticketpreis ohn BC ist bekannt, die
    > Differenz wird eben bei der Rückerstattung verrechnet. Einfache Mathematik.
    >

    Bürokratischer Aufwand, Geld muss eingetrieben werden, etc., das ist doch völlig offensichtlich. Das kann man vielleicht teilweise automatisieren, aber kostenfrei ist das trotzdem nicht.

  7. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: Ayparalido 13.03.20 - 11:32

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Warum soll das kompliziert sein? Der Ticketpreis ohn BC ist bekannt, die
    > Differenz wird eben bei der Rückerstattung verrechnet. Einfache Mathematik.

    Und wie stellst Du fest, welche Tickets mit der BC gekauft wurden?

  8. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: BlindSeer 13.03.20 - 11:34

    Wie wärs mit "Diese Woche Bahncard gekauft, nach drei Tagen macht die Fernbeziehung schluss und die Bahncard unnötig"? Oder "...wurde man gekündigt und sie lohnt sich nicht mehr". Nur als Beispiele.

  9. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: tritratrulala 13.03.20 - 11:35

    Ayparalido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tantalus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Warum soll das kompliziert sein? Der Ticketpreis ohn BC ist bekannt, die
    > > Differenz wird eben bei der Rückerstattung verrechnet. Einfache
    > Mathematik.
    >
    > Und wie stellst Du fest, welche Tickets mit der BC gekauft wurden?

    Guter Punkt, da habe ich gar nicht dran gedacht. Wenn man mit der Bahn-App oder mit Account direkt bucht, ist das natürlich klar, aber wenn man am Schalter oder am Automaten kauft, dann nicht.

  10. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: \pub\bash0r 13.03.20 - 11:38

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Widerrufsrecht existiert ansonsten nicht um "ausversehen" gekaufte
    > Dinge zurückgeben zu können, sondern zum Verbraucherschutz.

    Äh, vor was wird denn der Verbraucher sonst geschützt? Genau darum geht es beim Verbraucherschutz im Fernabsatzrecht doch. Du hast dir etwas aufschwatzen lassen oder bist in irgendeine Vertragsbeziehung gerutscht ohne es zu richtig zu realisieren. Zwei Klicks, paar Infos und ups, schon hast du 1 Jahr lang was an der Backe.

  11. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: tritratrulala 13.03.20 - 11:40

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie wärs mit "Diese Woche Bahncard gekauft, nach drei Tagen macht die
    > Fernbeziehung schluss und die Bahncard unnötig"? Oder "...wurde man
    > gekündigt und sie lohnt sich nicht mehr". Nur als Beispiele.

    Persönliches Pech. Das Widerrufsrecht existiert nicht, um solche Fälle abzufedern.

  12. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: Tantalus 13.03.20 - 11:49

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bürokratischer Aufwand, Geld muss eingetrieben werden, etc., das ist doch
    > völlig offensichtlich. Das kann man vielleicht teilweise automatisieren,
    > aber kostenfrei ist das trotzdem nicht.

    Wieso Geld eingetrieben, das wird bei der Rückerstattung des Kaufpreises für die BC einfach abgezogen und gut is.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  13. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: Tantalus 13.03.20 - 11:50

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Guter Punkt, da habe ich gar nicht dran gedacht. Wenn man mit der Bahn-App
    > oder mit Account direkt bucht, ist das natürlich klar, aber wenn man am
    > Schalter oder am Automaten kauft, dann nicht.

    Muss man beim Kauf am Automaten nich auch die BC-Nummer eingeben? Hatte da sowas in Erinnerung.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  14. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: tritratrulala 13.03.20 - 11:53

    Tantalus schrieb:
    > Muss man beim Kauf am Automaten nich auch die BC-Nummer eingeben? Hatte da
    > sowas in Erinnerung.
    >

    Nein. Vielleicht ist das aber bei lokalen Verkehrsbetrieben oder -verbünden anders, das ist in Deutschland leider ein großes Chaos.

  15. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: nicoledos 13.03.20 - 12:11

    Gibt es doch bereits bei vielen Online-Dienstleistungen. Haken setzen. "Möchte die Leistung sofort und verzichte auf Widerrufsrecht". Bei anderen Verträgen werden pauschalen für den Nutzungszeitraum angerechnet.



    Gerade für einen Konzern wie die DB sollte den Mehraufwand ohne weiteres zu stemmen sein.

  16. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: Marco22 13.03.20 - 12:14

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tritratrulala schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Guter Punkt, da habe ich gar nicht dran gedacht. Wenn man mit der
    > Bahn-App
    > > oder mit Account direkt bucht, ist das natürlich klar, aber wenn man am
    > > Schalter oder am Automaten kauft, dann nicht.
    >
    > Muss man beim Kauf am Automaten nich auch die BC-Nummer eingeben? Hatte da
    > sowas in Erinnerung.
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    Nicht zwingend, nein. Nur wenn man Punkte sammeln möchte. Aber wenn man am Schalter eben kauft oder online braucht man die nie. Deshalb muss man die ja auch trotzdem immer mit sich führen.

  17. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: Jakelandiar 13.03.20 - 12:23

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tritratrulala schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bürokratischer Aufwand, Geld muss eingetrieben werden, etc., das ist
    > doch
    > > völlig offensichtlich. Das kann man vielleicht teilweise automatisieren,
    > > aber kostenfrei ist das trotzdem nicht.
    >
    > Wieso Geld eingetrieben, das wird bei der Rückerstattung des Kaufpreises
    > für die BC einfach abgezogen und gut is.
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    Ich glaub nicht dass das so geht. Widerruf ist Widerruf. Das muss getrennt gehandelt werden. Bahncard zurück und dann Geld dafür zurück. Der Rest ist ein anderer Vertrag der dann nachträglich neu abgerechnet wird.

    Könnte mir das hier mehr als gut vorstellen. Zumal die Bahncard 25 nicht so Teuer ist und es genug Fahrten gibt wo die Differenz mehr ist als der Preis der Bahncard 25 selbst.

  18. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: Oktavian 13.03.20 - 12:29

    > Guter Punkt, da habe ich gar nicht dran gedacht. Wenn man mit der Bahn-App
    > oder mit Account direkt bucht, ist das natürlich klar, aber wenn man am
    > Schalter oder am Automaten kauft, dann nicht.

    Wenn die Bahn nicht nachweisen kann, welchen Vorteil sie dem Kunden ob der Bahncard gewährt hat, dann ist das erst mal ihr Problem. Das alleine kann aber kein Grund sein, die Bahncard nicht zurückzuerstatten.

    Wenn man einfach nur behaupten müsste, "ist mir zu kompliziert", dann würde verdammt viele Dienstleister auf die Rückgabemöglichkeit dankend verzichten.

  19. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: Oktavian 13.03.20 - 12:32

    > Persönliches Pech. Das Widerrufsrecht existiert nicht, um solche Fälle
    > abzufedern.

    Was Widerrufsrecht existiert. Punkt. Der Kunde muss nicht angeben, warum er das Recht ausüben will, es existiert einfach, weil es ein Online-Kauf war.

    Wenn das der Bahn nicht passt, steht es ihr frei, die Bahncard nur noch am Bahnhof, über Reisebüros und ähnliches zu verkaufen.

  20. Re: Macht die Sache unnötig kompliziert.

    Autor: tomatentee 13.03.20 - 12:51

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann die Bahn hier schon verstehen. Ein Widerruf macht bei der Bahncard
    > nicht so viel Sinn, und im Falle eines Widerrufs wird es kompliziert, wenn
    > schon Fahrten mit der Bahncard gekauft wurden.
    >
    Wieso ist das kompliziert? Der Kunde muss sich ja irgendwie beim Kauf einer Fahrkarte identifizieren (um zu belegen, dass er im Besitz einer BahnCard ist). Auf der Basis kann man doch einfach zurückrechnen, wie viel Preisnachlass gewährt wurde und den in Rechnung stellen, ggf. zzgl. einer Bearbeitungsgebühr für die Nachforschung...

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