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Na, wo sind die Maulenden?

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  1. Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: Sharra 20.01.20 - 14:15

    "Die Telekom baut doch danach nie weiter aus, wenn sie mit FTTC fertig ist".
    "Die ruht sich dann auf dem Kupferkabel aus"

    Wo sind all die, die immer gemault haben, dass FTTC nicht als Vorstufe zu sehen sei, weil die Telekom dann fertig wäre, und keine andere Aussage haben gelten lassen?

  2. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: crinos 20.01.20 - 15:28

    Auch wenn ich das schon fast zu provokativ finde und nicht sicher bin ob man da wirklich sinnvoll drauf antworten kann:

    Wir sind hier seit 2013 diesem Desaster ausgesetzt, da wurde (1km vom DSLAM weg) für den Projektausbau festgelegt, dass 93% der Haushalte mindestens 30Mbit bekommen sollten.
    Unser Haus hier war bei den 7%. Allerdings hat die Telekom für den Anschluß hier doch 30Mbit als Verfügbar gemeldet.

    2018 war der zweite Ausbau in Arbeit (da ging es tatsächlich um Vectoring, Supervectoring im Ort). Daraufhin haben wir mit dem Landratsamt und der Telekom im PingPong Modus kommuniziert und beide Seiten drauf hingewiesen, dass hier ein Fehler vorliegt und wir weiterhin nur 12Mbit haben.

    Ein halbes Jahr später hieß es dann: Tut uns Leid, das Projekt wurde gegengezeichnet und die gemeldete Adresse hat es nicht mehr in das Projekt geschafft. Die Telekom sagt es ist einfach nicht wirtschaftlich.

    Und genau das ist der Punkt, klar baut die Telekom aus, aber das ist kein Geschenk von denen an die Menschheit auch wenn das in den Medien fast so rüberkommt. Die bauen da aus wo sie Geld dafür bekommen und vermutlich auch nur dann wenn unterm Strich sogar noch ein Gewinn hängen bleibt. Ist natürlich verständlich, denn das Unternehmen will ja auch am Ende des Jahres Gewinne erwirtschaftet haben.

    Und die würden hier natürlich auch Glasfaser ausbauen, man muss es nur beauftragen (und aus eigener Tasche zahlen).

    Also ja, auch wenn "maulen" etwas aggressiv klingt, gibt es sicher noch genug Leute die mit der aktuellen Situation unzufrieden sind (zurecht).

    Laut Landratsamt gibt es hier 2021 eine weitere Ausbauphase bei der "man über eine Vielzahl von Anschlüssen reden muss". Da will man sich also weiterhin nicht genau darauf festlegen, ob unser Anschluß nun gelistet wird oder nicht.

    Wir haben mittlerweile 2 DSL Anschlüsse in der Wohnung, so kann ich wenigstens die HomeOffice Leitung für die Arbeit für mich alleine verwenden, während der Rest der Familie einen eigenen Anschluß hat. Sind halt doppelte Kosten, aber was will man machen....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.20 15:31 durch crinos.

  3. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: Sharra 20.01.20 - 15:38

    Mir ging es nicht um solche Einzelfälle. Mir ging es um die Masse, und da wurde immer gemotzt, die bauen jetzt Vectoring aus, und dann gibts 20 Jahre nichts mehr.

    Und was eure Situation angeht, beschwert euch bei der Stadt. Klar ist es vielleicht nicht wirtschaftlich, aber genau deswegen wurde ja vom Staat gefördert. Wenn eure lokale Regierung es nicht hinbekommt, der Telekom ordentliche Auflagen und die dazugehörigen Förderungen zu machen, dann ist das erst mal nicht das Problem der Telekom. Die ist primär ihren Aktionären verpflichtet. Investiert sie ohne Aussicht auf Gewinne, wird sie erfolgreich verklagt.

    Man muss ja auch sehen, dass bei solchen Ausschreibungen meist nur die Telekom überhaupt Interesse zeigt. Die anderen, die immer groß tönen, ziehen sich meistens schon in der Anfangsphase wieder zurück, und geben gar kein Angebot mehr ab. Dass da viel falsch läuft ist leider Fakt.

  4. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: crinos 20.01.20 - 16:02

    Das Thema ist leider so ewig komplex, dass sich beide Seiten da permanent den Schwarzen Peter zuschieben können. Es gibt da keinen "Verantwortlichen" am Ende.

    Unter anderem hat uns ein Regio Manager der Telekom das hier dazu geschrieben:

    -----------------------------------------
    Nach meinem Kenntnisstand wurde in Ihrem Bereich schon mit Fördermitteln nach einer „älteren“ Förderrichtline geförderter Breitbandausbau umgesetzt.

    Bezuschlagter Bieter war in diesem Fall die Deutsche Telekom. Die Versorgung ist Vertragskonform nach der damals gültigen Förderrichtlichtlinie zustande gekommen. Diese Förderverträge sind mit gewiesen Auflagen für den Bieter aber auch für den Ausschreibende Stelle bindend. Soweit ich das einsehen kann, läuft dieser Vertrag noch. Somit ist nach meiner Einschätzung eine weitere „doppelte“ Förderung nicht möglich. Dieses sollte auch dem BKT bekannt sein. Somit kann nach meiner Einschätzung weder der Landkreis noch die Telekom an dieser Situation etwas ändern. Da sich beide Seiten Förderrichtlinien und Vertragskonform verhalten.

    Die Rechtlichen Grundlagen stellt das BMVI, weder der Bieter noch die Ausschreibende Stelle.
    -----------------------------------------

    BKT ist in dem Fall das Breitband Kompetenz Zentrum und die wiederum sagen, dass der Landkreis die Anträge stellen muss.

    Sprich: Am Ende des Tages dreht sich hier alles im Kreis. Und ja, natürlich springt gefühlt fast nur die Telekom auf die öffentlichen Ausschreibungen an, aber (und das wollte ich hervorheben) machen die das nicht aus Freundlichkeit, sondern weil sie dafür Fördergelder bekommen und die Vertragsgestaltung am Ende zu so etwas führt (auch von einem Regio Manager):
    ------
    Mindestanforderung an das Angebot von 2013 waren 97% der versorgbaren Haushalte und Gewerbe Bandbreiten 2048 KBit/s – 16.700 KBit/s.
    ------

    Da zählte übrigens sogar der Mobilfunk mit rein, das ist heutzutage anders, da geht es tatsächlich um das was an der Dose anliegt.

    Das Landratsamt sagt:
    ------
    Hiermit teile ich Ihnen mit, dass Ihre Adressanschrift nicht im Breitbandprojekt des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises im geförderten Breitbandausbau beinhaltet ist.
    Nach den Angaben des Breitbandatlas gilt **** als erschlossen (Mit 30Mbit), so dass keine Aufnahme in das geförderte Projektgebiet durch den Landkreis möglich war.
    ------

    Die Telekom sagt (der Regio Manager):
    ------
    Noch ein Hinweis zum Breitbandatlas des Bundes, dieser wird natürlich durch eine Selbstverpflichtung der Telekom durch die Telekom befüllt.
    Ich habe Ihnen bereits telefonisch erläutert, dass bei der Feststellung des Projektgebiets der Ort **** als mit 30 Mbit/s als versorgt galt. Das diese Bandbreite bei Ihnen nicht ankommt, war zum Zeitpunkt der Festlegung des Projektgebietes nicht bekannt. Aus diesem Grund wurden die Haushalte im Bereich des ******** nicht als förderfähig angesehen und auch nicht in die Ausschreibung mit aufgenommen. Eine nachträgliche Anpassung des Projektgebietes mit Aufnahme weiterer Haushalte ist leider nicht umsetzbar.
    ------

    Mich ärgert hier einfach nur die Art und Weise wie sich die Telekom für jeden Ausbau feiern lässt, der letztendlich von den Steuerzahler mit finanziert wird. Und einem ansonsten sagt (wieder der Regio Manager):


    ------
    Ich kann Ihnen weiterhin die Individuelle Erschließung empfehlen und Sie wiederholt ermutigen ein entsprechendes Angebot bei der bekannten Kontaktstelle anzufragen.
    Gern unterstütze ich Sie in diesem speziellen Fall.
    ------

    Das Verfahren ist einfach viel zu umständlich, das ist der Hauptgrund warum das so schlecht läuft. Das sollte eigentlich mal in der Presse vernünftig ausgearbeitet werden, damit man bei den verantwortlichen Stellen mal Änderungen in die Wege leitet. Aber da hat sich bisher nur eine kleine Allgemeine Zeitung für interessiert, weder Golem noch Heise wollen das in einem größeren Umfang näher beleuchten und melden immer nur die kleinen Erfolge.

  5. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: Sharra 20.01.20 - 17:46

    Das stimmt nicht so ganz. Wie das Einzelverfahren bei der Telekom abläuft haben heise oder golem (ich weiss nicht mehr wer) durchaus eingehend beleuchtet. Das war glaube ich 2018. Das Fazit war natürlich, dass es Schwachsinn ist, als Privatperson überhaupt erst anzufragen. Bei Kosten von 10k aufwärts ist das absolut illusorisch.

  6. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: LinuxMcBook 20.01.20 - 18:02

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Fazit war natürlich, dass es
    > Schwachsinn ist, als Privatperson überhaupt erst anzufragen. Bei Kosten von
    > 10k aufwärts ist das absolut illusorisch.

    Du redest von "Mehr Bandbreite für mich" oder? Das Verfahren war doch immer schon darauf ausgelegt, dass die Kosten deutlich sinken, wenn sich mehrere Leute daran beteiligen.

    Aus dem o.g. Text lese ich heraus, dass es auch die Nachbarn des TE betrifft.

    Selbst wenn die Kosten also bei 30.000 oder 40.000¤ liegen sollten, wenn nur 8-10 Haushalte aus seiner Nachbarschaft mitmachen, dann ist das ganze schon wieder recht bezahlbar.
    Immerhin gäbe es dann zeitnah 1GBit und eine Wertsteigerung der Immobile inklusive.

    Wenn die Nachbarn kein Interesse haben, dann zeigt das doch wiederum, dass den meisten Leuten eben 16 MBit auch reicht...

  7. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: Faksimile 20.01.20 - 19:05

    Oder einfach den Weg über: ich-brauche-glasfaser.de probieren.

  8. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: LinuxMcBook 20.01.20 - 19:08

    Du hast aber schon gelesen, dass der Ort schon Super Vectoring hat, und nur noch ein paar Haushalte unterversorgt sind?

    Dafür interessiert sich die DG doch dann nicht mehr, im Zweifel hätten die aus Wirtschaftlichkeitsgründen doch genau die gleichen Haushalte auch ausgelassen...

  9. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: Faksimile 20.01.20 - 19:25

    Und manchmal funktioneiert es auch, das die DG dort ausbaut, wo die Telekom schon Vectoring hat. Und dann freut/ärgert sich die Telekom.

  10. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: spezi 20.01.20 - 19:46

    Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es bei Dir zwei Probleme:

    Zum einen wurde bei Dir in der Gegend schon mal gefördert ausgebaut (ca. 2013), und kann jetzt angeblich nicht (oder noch nicht) erneut gefördert ausgebaut werden. Zum anderen galt Deine Adresse zum Zeitpunkt des neuen Ausbaus fälschlicherweise als mit mindestens 30 Mbit/s versorgt, und kann jetzt nicht nachträglich aufgenommen werden.

    Zum zweiten Punkt: vertraglich vereinbarte Ausbaugebiete nachträglich zu ändern geht vermutlich nicht. Aber der Kreis kann natürlich weitere Ausbaugebiete ausschreiben, wenn man feststellt, dass es mehr förderfähige Adressen gibt. Das macht z.B. der Landkreis Bautzen, nachdem er festgestellt hat, das einige Adressen zunächst als nicht förderfähig galten, weil sie im Breitbandatlas fälschlicherweise als mit 30 Mbit/s versorgt galten.

    Zum ersten Punkt: Zuerst schreibst Du >30 Mbit/s für 93% der HH, danach >2 Mbit/s für 97% der Haushalte. Waren das zwei Anforderungsstufen, die beide erfüllt werden mussten, und deine Adresse fällt leider nur in die zweite Kategorie? Denn wenn es nur um die 30 Mbit/s gehen würde, dann hätte Deine Adresse vom ersten Ausbau eben nicht profitiert - und das ganze Argument wäre hinfällig.

    Ansonsten gelten Beschränkungen aufgrund von geförderten Ausbau üblicherweise für 7 Jahre. Zum Beispiel war Vectoring früher in Verbindung mit gefördertem Ausbau nicht erlaubt, und durfte deswegen erst nach 7 Jahren eingesetzt werden. Von daher würde es ja ganz gut passen, wenn der Kreis nach Deiner Aussage für 2021 eine weitere Ausbauphase plant.

    Mich wundert bloß, dass in den zitierten Emails das zweite Problem so unabhängig vom ersten diskutiert wird. Einerseits wurde Deine Adresse nicht berücksichtigt, weil sie fälschlicherweise als versorgt galt. Aber andererseits ist das egal, weil man sie aufgrund des ersten Ausbaus sowieso nicht hätte berücksichtigen können.

  11. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: spezi 20.01.20 - 19:51

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast aber schon gelesen, dass der Ort schon Super Vectoring hat, und nur
    > noch ein paar Haushalte unterversorgt sind?
    >
    > Dafür interessiert sich die DG doch dann nicht mehr,

    Wenn die DG weiter wachsen will (und das will sie sicher), dann muss sie sich dafür interessieren. Denn so viele Gebiete ohne FTTC und/oder DOCSIS 3.x gibt es nicht mehr die noch halbwegs interessant sind.

  12. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: Faksimile 20.01.20 - 21:32

    Nicht förderungswürdig, da Amtsirrtum. Das ist mal eine Aussage ...

  13. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: spezi 20.01.20 - 21:43

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht förderungswürdig, da Amtsirrtum. Das ist mal eine Aussage ...

    Ja, aber eben falsch.

  14. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: bombinho 21.01.20 - 04:58

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Die Telekom baut doch danach nie weiter aus, wenn sie mit FTTC fertig
    > ist".
    > "Die ruht sich dann auf dem Kupferkabel aus"

    Bis jetzt sieht es ganz danach aus. Wo VDSL verlegt wurde, wird in den derzeitigen Glasfaserausbaugebieten genau gar nix verlegt. Bogen rundrum und gut. Die armen Schweine tun mir leid, die in solchen Gebieten wohnen und vorher noch mit Inselloesungen mit VDSL abgespeist wurden.

  15. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: bombinho 21.01.20 - 05:00

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ging es nicht um solche Einzelfälle. Mir ging es um die Masse, und da
    > wurde immer gemotzt, die bauen jetzt Vectoring aus, und dann gibts 20 Jahre
    > nichts mehr.
    Und was bringt dich zu dem Schluss, dass es nicht so waere, obwohl es mindestens derzeit uebliche Praxis ist?

  16. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: LinuxMcBook 21.01.20 - 05:04

    Wo VDSL vorhanden ist, ist auch oft Kabelinternet vorhanden.
    DOCSIS 3.1 (nur echt mit maximal 50MBit/s Upload) sorgt dafür, dass sich FTTH nicht rentiert, an VDSL liegt es nicht....

  17. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: bombinho 21.01.20 - 05:06

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo VDSL vorhanden ist, ist auch oft Kabelinternet vorhanden.
    > DOCSIS 3.1 (nur echt mit maximal 50MBit/s Upload) sorgt dafür, dass sich
    > FTTH nicht rentiert, an VDSL liegt es nicht....

    Das hilft nur den ca.25% der Bevoelkerung nichts, die weder das Eine, noch das Andere haben.

    (Frohes Neues noch nachtraeglich)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.20 05:07 durch bombinho.

  18. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: LinuxMcBook 21.01.20 - 05:10

    bombinho schrieb:
    > Das hilft nur den ca.25% der Bevoelkerung nichts, die weder das Eine, noch
    > das Andere haben.
    Naja irgendwo müssen die 2 Mio. Glasfaseranschlüsse der Telekom ja jetzt entstehen. Wenn es nicht dort ist, wo es VDSL oder DOCSIS gibt, dann ja wohl dort, wo es weder das eine noch das andere gibt...
    Außerdem ist der Anteil der Haushalte mit weniger als 50 MBit/s mittlerweile deutlich unter 25% (ich meine, dass es ca. 13% sind)...

    > (Frohes Neues noch nachtraeglich)
    Danke, ebenso! :)

  19. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: bombinho 21.01.20 - 05:16

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > > Das hilft nur den ca.25% der Bevoelkerung nichts, die weder das Eine,
    > > noch das Andere haben.
    > Naja irgendwo müssen die 2 Mio. Glasfaseranschlüsse der Telekom ja jetzt
    > entstehen. Wenn es nicht dort ist, wo es VDSL oder DOCSIS gibt, dann ja
    > wohl dort, wo es weder das eine noch das andere gibt..

    Das ist meine grosse Hoffnung. Aber ob das wirklich so passiert? Freiwillig wird kein Anbieter dort ausbauen, wo man schon bisher nicht ausgebaut hat, weil die (Gewinn)Margen nicht den Erwartungen entsprachen.

    > Außerdem ist der Anteil der Haushalte mit weniger als 50 MBit/s
    > mittlerweile deutlich unter 25% (ich meine, dass es ca. 13% sind)...

    Noe, das ist nur der Anteil der Homes passed-Equivalente bei DSL, Tatsaechlich stagniert es aber bei ca 1/4, bei denen trotz angeblicher Versorgung noch ADSL liegt. Die koennten mit zusaetzlichem Ausbau tatsaechlich versorgt werden. Eventuell.

  20. Re: Na, wo sind die Maulenden?

    Autor: LinuxMcBook 21.01.20 - 05:21

    bombinho schrieb:
    > Noe, das ist nur der Anteil der Homes passed-Equivalente bei DSL,
    > Tatsaechlich stagniert es aber bei ca 1/4, bei denen trotz angeblicher
    > Versorgung noch ADSL liegt. Die koennten mit zusaetzlichem Ausbau
    > tatsaechlich versorgt werden. Eventuell.


    Die Zahlen sind das, was die BNetzA als "versorgt" zählt. Also ja, vermutlich Homes passed. Aber das ist doch in Ordnung, wenn die Haushalte bei Bedarf VDSL buchen können.

    Du meinst also vermutlich die Quote der Verträge? Daraus kann man doch aber nur den Bedarf ableiten und nicht den Ausbaustand um den es doch eigentlich geht?

    Es gibt z.B. viele Leute, die sind schon seit über einem Jahrzehnt bei ihrem regionalen Anbieter, der nur ADSLkann/Hardware hat, obwohl schon lange im Outdoor-Ausbau von der Telekom VDSL verfügbar ist...

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