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Auf dem Land ist man verloren

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  1. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: Snoozel 07.05.19 - 18:27

    Der Breitbandbeauftragte vom Landkreis hat mir auch mit geteilt dass trotzdem noch über alternative Techniken wie Funk oder auch Eigenanteile der Hausbesitzer nachgedacht wird.
    Gerade das Thema Eigenanteil finde ich dabei dreist - denn es ist äußerst unfair dass Leute die bereits das Glück eines Ausbaus hatten nichts zahlen mussten, und der unglückliche Rest nun plötzlich zahlen soll. Und das nur weil der Kreis bei den Förderungen geschlafen hat.

    Ehrlich gesagt würde es mir momentan schon helfen wenn die Provider endlich anständige LTE Tarife für Leute ohne Breitbandmöglichkeit anbieten würden. Hybrid der Telekom ohne DSL Teil z.B. ... 🙄

  2. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: randya99 07.05.19 - 18:28

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snoozel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Das glaube ich Dir nicht. Welcher Landkreis soll das sein?
    > >
    > > Ebenfalls Niedersachsen, Wesermarsch.
    > Die sagen, sie hätten das noch auf dem Schirm:
    > >AUSBLICK
    > >
    > >Auch nach dem jetzigen geförderten Ausbau werden noch etliche Adressen in
    > der Wesermarsch über >keine schnelle Internetverbindung verfügen.
    >
    > >Geplant ist daher ein weiterer Ausbau mit Förder- und Eigenmitteln. Bund
    > und Land stellen dafür bis >2025 umfangreiche Fördermittel zur Verfügung.
    > Für den Landkreis und die Kommunen in der >Wesermarsch wird jedoch immer
    > ein erheblicher Eigenanteil in mehrfacher Millionenhöhe zu stemmen >sein
    > bis zur Erreichung des Ziels, dass nahezu jede Adresse in der Wesermarsch
    > über einen schnellen >Internetanschluss verfügt.
    >
    > >Alle Haushalte, die vom geförderten Ausbau zukünftig profitieren, dürfen
    > sich darauf freuen, einen >Glasfaserdirektanschluss zu bekommen.
    > www.landkreis-wesermarsch.de
    >
    > Aber ok, das ist ärgerlich. Gibt es in anderen Landkreisen auch. Z.B.
    > Landkreis Diepholz. Der Bund zahlt Förderung solange min. 95% der Haushalte
    > erreicht werden. In Diepholz werden dann etwa 15.000 ausgebaut (FTTH), aber
    > 800 sind zunächst draußen. Die letzten 800 würden dort geschätzt 40
    > Millionen Euro zusätzlich kosten (also 50.000 Euro pro Gebäude) und werden
    > wie in Wesermarsch auf spätere Förderverfahren vertröstet.

    Na gut das ist aber auch ein absurd teurer Betrag, der niemals durch die Bewohner durch Internetnutzung erwirtschaftet werden kann. Manche müssen sich damit abfinden, dass ihre Erschließung nicht sinnvoll möglich ist. Aber das kommt vllt. noch mit 5G.

  3. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: randya99 07.05.19 - 18:42

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Breitbandbeauftragte vom Landkreis hat mir auch mit geteilt dass
    > trotzdem noch über alternative Techniken wie Funk oder auch Eigenanteile
    > der Hausbesitzer nachgedacht wird.
    > Gerade das Thema Eigenanteil finde ich dabei dreist - denn es ist äußerst
    > unfair dass Leute die bereits das Glück eines Ausbaus hatten nichts zahlen
    > mussten, und der unglückliche Rest nun plötzlich zahlen soll. Und das nur
    > weil der Kreis bei den Förderungen geschlafen hat.
    >
    > Ehrlich gesagt würde es mir momentan schon helfen wenn die Provider endlich
    > anständige LTE Tarife für Leute ohne Breitbandmöglichkeit anbieten würden.
    > Hybrid der Telekom ohne DSL Teil z.B. ... 🙄

    Also bitte. Würdest du etwa jemandem den Glasfaseranschluss bezahlen? Das Geld kommt schließlich von Steuerzahlern. Mag sein, dass du Pech hattest, aber selbstverständlich ist das nicht.

    LTE Flats gibt es genügend. Freenet Funk im O2 Netz für 30¤/Monat. D1 und D2 für unter 70, wenn du gut verhandelst, oder das Handy verkaufst.

  4. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: Snoozel 07.05.19 - 18:55

    > Also bitte. Würdest du etwa jemandem den Glasfaseranschluss bezahlen?

    Das tue ich bereits seit vielen vielen Jahren...

    > Geld kommt schließlich von Steuerzahlern.

    Richtig, und davon bin ich einer seit über 25 Jahren. Warum erhalten andere davon etwas in Form eines geförderten Breitbandanschlusses zurück und ich nicht?

    > aber selbstverständlich ist das nicht.

    In anderen Länder ist es das. Aber da wird auch nicht ständig über auf dem Land lebende gelästert und diese vom modernen Leben abgeschnitten.

    > LTE Flats gibt es genügend.

    Zeige mir eine bezahlbare Flat ohne Trafficlimit/Drossel bei erlaubter stationärer Nutzung. Viele Tarife verbieten genau das.
    Meinetwegen auch mit 10MBit Limit.

  5. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: Trockenobst 07.05.19 - 19:18

    randya99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn bis jetzt keiner ausgebaut hat, passiert das nicht mehr. Entweder es
    > rentiert sich, oder eben nicht. Abwarten ändert an der Investitionsrechnung
    > nichts, außer dass immer mehr verzweifelte Kunden jeden Preis zahlen
    > würden.

    Wir hatten mitten in der Stadt vor ein paar Jahren ein 100mbit VSDL Angebot für 50¤. Das wäre aber nur bei 50 Einheiten in der Siedlung gekommen.
    Jeder hat sich gewehrt. Dann haben die 20 Leute zusammen das bestellt und die neuen Kabel wurden mit 120¤ Selbstbeteiligung über den Aufzugsschacht nach oben verteilt. Klappte gut

    6 Monate später gab es eine zweite Runde. Kaum einer hat angebissen. Aber dann kam raus dass wir ja schon durch den Aufzug die 100mbit hatten. Panik! Wie kann das sein? Ist das überhaupt e-r-l-a-u-b-t!? Sechs Wochen später waren es 50% der Siedlung. Wenn es möglich ist, will es jeder. Die dumme Psychologie ist hier bekannt

    Seit dem wir Vectoringoptionen haben, weil die Glasfaserfreunde seit 3 Jahren in der Gegend nicht 300 Leute für den Piloten zusammenkriegen, haben angeblich so viele Vectoring angefragt das die Telebim jetzt einen zweiten Kasten hingestellt hat. Wenn es jeder haben kann, Achtung, billiger Neid und Misgunst am Werkt, dann will jeder.

    Die sollen fucking die Leitungen legen und der Risikofonds wird mit 1¤ Fondssteuer auf jeden Internetanschluss (Mobile+Fest) umgelegt. Dann liegen da jeden Monat 50 Millionen drin, dass sollte das "Risiko" auf den 150.000¤ für ein paar gebuddelte Leerrohre "sitzen" zu bleiben massiv absenken.

  6. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: randya99 07.05.19 - 19:19

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Also bitte. Würdest du etwa jemandem den Glasfaseranschluss bezahlen?
    >
    > Das tue ich bereits seit vielen vielen Jahren...
    >
    > > Geld kommt schließlich von Steuerzahlern.
    >
    > Richtig, und davon bin ich einer seit über 25 Jahren. Warum erhalten andere
    > davon etwas in Form eines geförderten Breitbandanschlusses zurück und ich
    > nicht?
    >
    > > aber selbstverständlich ist das nicht.
    >
    > In anderen Länder ist es das. Aber da wird auch nicht ständig über auf dem
    > Land lebende gelästert und diese vom modernen Leben abgeschnitten.
    >
    > > LTE Flats gibt es genügend.
    >
    > Zeige mir eine bezahlbare Flat ohne Trafficlimit/Drossel bei erlaubter
    > stationärer Nutzung. Viele Tarife verbieten genau das.
    > Meinetwegen auch mit 10MBit Limit.

    Ok dann bezahlst du deinem Nachbarn den Anschluss und er dir deinen. Passt doch alles.

    Alle LTE Tarife lassen sich stationär verwenden. Die köbnten dir zwar kündigen, aber dann bekommen sie keine 80¤/Monat von dir. (4x so viel wie der Durchschnitt bezahlt) Passiert also nicht.

    Ich habe schon durch O2 free 250GB/Monat gesaugt. Keiner hat sich beschwert. Bloß einen Rabatt für die Vertragsverlängerung konnte ich natürlich vergessen.

  7. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: Faksimile 07.05.19 - 19:44

    Dann solltest Du den Verantwortlichen dort den Gesetzgebungsakt
    "RICHTLINIE 2014/61/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 15. Mai 2014"
    die auch verbindlich in allen Textstellen ist, unter die Nase halten.
    Hier insbesondere Ziffer 2 der Begründung!
    Auch diese Angaben sind nämlich verbindlich für die öffentliche Verwaltung und im Zweifelsfall ziehen auch Gerichte die Begründungen der Rechtsakte zu Beurteilung heran.
    Siehe auch EU Dokument 2013/C 25/01

    Im Klartext: Das sind verbindliche Anforderungen um die sie sich zu kümmern haben.

    Ggf. auch mal darauf hinweisen, dass so Dinge wie Einhaltung von landwirtschaftlicher oder anderer Wirtschaftsörderung auch mal auf Gesetzestreue geprüft werden könnte ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.19 19:47 durch Faksimile.

  8. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: Faksimile 07.05.19 - 20:33

    randya99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snoozel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Also bitte. Würdest du etwa jemandem den Glasfaseranschluss bezahlen?
    > >
    > > Das tue ich bereits seit vielen vielen Jahren...
    > >
    > > > Geld kommt schließlich von Steuerzahlern.
    > >
    > > Richtig, und davon bin ich einer seit über 25 Jahren. Warum erhalten
    > andere
    > > davon etwas in Form eines geförderten Breitbandanschlusses zurück und
    > ich
    > > nicht?
    > >
    > > > aber selbstverständlich ist das nicht.
    > >
    > > In anderen Länder ist es das. Aber da wird auch nicht ständig über auf
    > dem
    > > Land lebende gelästert und diese vom modernen Leben abgeschnitten.
    > >
    > > > LTE Flats gibt es genügend.
    > >
    > > Zeige mir eine bezahlbare Flat ohne Trafficlimit/Drossel bei erlaubter
    > > stationärer Nutzung. Viele Tarife verbieten genau das.
    > > Meinetwegen auch mit 10MBit Limit.
    >
    > Ok dann bezahlst du deinem Nachbarn den Anschluss und er dir deinen. Passt
    > doch alles.
    >
    Der Vorstandsvorsitzende der Telekom mit einem Jahressalär 5.377.321 EUR (lt. Statista) sollte genügend EKSt abdrücken um einen Teil davon zu löhnen.

    > Alle LTE Tarife lassen sich stationär verwenden. Die köbnten dir zwar
    > kündigen, aber dann bekommen sie keine 80¤/Monat von dir. (4x so viel wie
    > der Durchschnitt bezahlt) Passiert also nicht.
    >
    Für 80 EUR bekommt man z.B. bei den vereinigten Stadtwerke Media 600 MBit/s symetrisch mit Telefon und Fernsehen oder bei der Deutschen Glasfaser 600/300 MBit/s mit Telefon und +5 EUR für Fernsehen.
    Vertragsgemäß!

    > Ich habe schon durch O2 free 250GB/Monat gesaugt. Keiner hat sich
    > beschwert. Bloß einen Rabatt für die Vertragsverlängerung konnte ich
    > natürlich vergessen.

  9. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: Faksimile 07.05.19 - 20:34

    Aber rechtlich (lt EU-Recht) notwendig.

  10. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: Faksimile 07.05.19 - 20:36

    Glückwunsch. Darf ich mir das mal anschauen, wenn ich das nächste mal, von EDVK kommend, durchfahre => Richtung Dr. Eisenbarth ... und Eier von freilaufenden Hühnern kaufen gehe?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.19 20:38 durch Faksimile.

  11. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: randya99 07.05.19 - 22:57

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > randya99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Snoozel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > Also bitte. Würdest du etwa jemandem den Glasfaseranschluss
    > bezahlen?
    > > >
    > > > Das tue ich bereits seit vielen vielen Jahren...
    > > >
    > > > > Geld kommt schließlich von Steuerzahlern.
    > > >
    > > > Richtig, und davon bin ich einer seit über 25 Jahren. Warum erhalten
    > > andere
    > > > davon etwas in Form eines geförderten Breitbandanschlusses zurück und
    > > ich
    > > > nicht?
    > > >
    > > > > aber selbstverständlich ist das nicht.
    > > >
    > > > In anderen Länder ist es das. Aber da wird auch nicht ständig über auf
    > > dem
    > > > Land lebende gelästert und diese vom modernen Leben abgeschnitten.
    > > >
    > > > > LTE Flats gibt es genügend.
    > > >
    > > > Zeige mir eine bezahlbare Flat ohne Trafficlimit/Drossel bei erlaubter
    > > > stationärer Nutzung. Viele Tarife verbieten genau das.
    > > > Meinetwegen auch mit 10MBit Limit.
    > >
    > > Ok dann bezahlst du deinem Nachbarn den Anschluss und er dir deinen.
    > Passt
    > > doch alles.
    > >
    > Der Vorstandsvorsitzende der Telekom mit einem Jahressalär 5.377.321 EUR
    > (lt. Statista) sollte genügend EKSt abdrücken um einen Teil davon zu
    > löhnen.
    >
    > > Alle LTE Tarife lassen sich stationär verwenden. Die köbnten dir zwar
    > > kündigen, aber dann bekommen sie keine 80¤/Monat von dir. (4x so viel
    > wie
    > > der Durchschnitt bezahlt) Passiert also nicht.
    > >
    > Für 80 EUR bekommt man z.B. bei den vereinigten Stadtwerke Media 600 MBit/s
    > symetrisch mit Telefon und Fernsehen oder bei der Deutschen Glasfaser
    > 600/300 MBit/s mit Telefon und +5 EUR für Fernsehen.
    > Vertragsgemäß!
    >
    > > Ich habe schon durch O2 free 250GB/Monat gesaugt. Keiner hat sich
    > > beschwert. Bloß einen Rabatt für die Vertragsverlängerung konnte ich
    > > natürlich vergessen.

    ok aber die Stadtwerke sind halt in der Stadt, nicht in der Pampa. Zu mir wurde kostenlos Glasfaser gelegt, obwohl ich mich gar nicht anschließen lassen will. Ohne Subventionen.

    Auf dem Land 30, 70, oder 80¤ für normale VDSL Geschwindigkeit über LTE (je nachdem welcher Anbieter Empfang bietet) ist ziemlich gut, wenn man nicht 10-50k für einen Anschluss zahlen will.

  12. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: mmarcel 07.05.19 - 23:43

    Ich benutze auch seit einem Jahr die Telekom LTE Flat für 80¤/Monat (zähneknirschend), da hier seit 2001 nix schnelleres als DSL 1500 anliegt. Luftlinie 5Km zum LTE-Turm, der mit 75MBit/s angebunden ist. Raus bekomme ich ca. 44MBit/s down und 20MBit/s up. Ping ist halt mit 40-50ms nicht so der Brüller und billig ist es auch nicht, aber es ist eine Option. Übrigens bekommt man auch ne öffentliche IPv4 wenn man den passenden APN einträgt.

  13. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: randya99 08.05.19 - 01:24

    mmarcel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich benutze auch seit einem Jahr die Telekom LTE Flat für 80¤/Monat
    > (zähneknirschend), da hier seit 2001 nix schnelleres als DSL 1500 anliegt.
    > Luftlinie 5Km zum LTE-Turm, der mit 75MBit/s angebunden ist. Raus bekomme
    > ich ca. 44MBit/s down und 20MBit/s up. Ping ist halt mit 40-50ms nicht so
    > der Brüller und billig ist es auch nicht, aber es ist eine Option. Übrigens
    > bekommt man auch ne öffentliche IPv4 wenn man den passenden APN einträgt.


    Machst du dann zuhause Tethering, oder hast du einen separaten Tarif fürs Smartphone? Ein Tarif für beides relativiert den Preis zumindest teilweise.

  14. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: chartmix 08.05.19 - 12:32

    mmarcel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich benutze auch seit einem Jahr die Telekom LTE Flat für 80¤/Monat
    > (zähneknirschend), da hier seit 2001 nix schnelleres als DSL 1500 anliegt.
    > Luftlinie 5Km zum LTE-Turm, der mit 75MBit/s angebunden ist. Raus bekomme
    > ich ca. 44MBit/s down und 20MBit/s up. Ping ist halt mit 40-50ms nicht so
    > der Brüller und billig ist es auch nicht, aber es ist eine Option. Übrigens
    > bekommt man auch ne öffentliche IPv4 wenn man den passenden APN einträgt.


    Von Mobilcom/Freenet gibt es neuerdings eine neue unlimitierte Flat namens Freenet Funk. Ca. 30¤/Monat. Lässt sich sogar begrenzt pausieren.
    Könnte man ohne große Kosten mal testen.

  15. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: nightmar17 08.05.19 - 14:40

    chartmix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mmarcel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich benutze auch seit einem Jahr die Telekom LTE Flat für 80¤/Monat
    > > (zähneknirschend), da hier seit 2001 nix schnelleres als DSL 1500
    > anliegt.
    > > Luftlinie 5Km zum LTE-Turm, der mit 75MBit/s angebunden ist. Raus
    > bekomme
    > > ich ca. 44MBit/s down und 20MBit/s up. Ping ist halt mit 40-50ms nicht
    > so
    > > der Brüller und billig ist es auch nicht, aber es ist eine Option.
    > Übrigens
    > > bekommt man auch ne öffentliche IPv4 wenn man den passenden APN
    > einträgt.
    >
    > Von Mobilcom/Freenet gibt es neuerdings eine neue unlimitierte Flat namens
    > Freenet Funk. Ca. 30¤/Monat. Lässt sich sogar begrenzt pausieren.
    > Könnte man ohne große Kosten mal testen.

    Genau das möchte ich nun auch machen. Habe am Montag die Simkarte schon bestellt.
    Jetzt warte ich bis die da ist und dann mache ich mal über das Handy einen ersten Speedtest.
    Sollte der in Ordnung ausfallen, wäre das eine Alternative für mich.
    Der Sendeturm steht knapp 2,5km entfernt (Luftlinie).
    Wenn das Handy heute abend einen guten Speedtest hinlegt, bestelle ich mir einen LTE Router und teste es nochmal mit einem Router.
    Es ist zwar nur das O2 Netz, aber besser als 5Mbit sollten die das schon hinbekommen.

  16. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: senf.dazu 08.05.19 - 17:49

    NeoCronos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird schon kommen.
    > Bei uns ist es schon fertig, aber lohnen kann sich das eigentlich nicht:
    >
    > de.wikipedia.org
    > Glasfaser (DG) bis ins Haus

    Warum soll sich das nicht lohnen ? Fast 2000 EW die recht dicht an dicht sitzen ? Und bei DG läuft nix unter im Endefffekt 45¤. Man kriegt aber dafür auch was.

    Bei uns (LK Peine und Hildesheim) werden selbst Dörfer mit 600..800 EW von DG ausgebaut.

    Und die Investoren hinter DG würden dem Nickl wohl den Marsch blasen wenn der nicht die Kosten im Zaum hält.

    z.B.
    https://www.hohenhameln.de/staticsite/staticsite.php?menuid=61&
    (nur Rötzum, Bründeln und Bierbergen, letzteres aus welchem Grund auch immer bleiben außen vor)
    ist schon ziemlich durch mit dem Ausbau .. wenn's wohl auch noch an der Backbone Anbindung hapert - da hat wohl teilweise der Feldhamster Einspruch eingelegt. ;)

    Allerdings war wohl nicht nur DG sondern auch der Bürgermeister interessiert.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.19 17:53 durch senf.dazu.

  17. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: senf.dazu 08.05.19 - 18:25

    randya99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn bis jetzt keiner ausgebaut hat, passiert das nicht mehr. Entweder es
    > rentiert sich, oder eben nicht. Abwarten ändert an der Investitionsrechnung
    > nichts, außer dass immer mehr verzweifelte Kunden jeden Preis zahlen
    > würden.
    >
    > Oder z.B. wenn die Stadt selber ausbauen will. Dann ändert sich die
    > Investitionsrechnung durch den Wechsel von Kunden, den man verhindern will.

    Würd ich nicht so sehen. Denn für die Großen in der Branche (insbesonder die bundesweiten) macht es mehr Sinn erst mal die Gebiete zu forcieren, wo die Traube tiefer hängen. Sprich solche die nicht sonderlich zersiedelt sind. Sprich relativ kompakt gestrickte Orte mit einer Mindestgröße von mehreren 100 besser mehr als vielleicht 500 Haushalten, bei denen auch die Bürgermeister bei modernen mindertiefen Verlegeverfahren mitspielen. Die kann man einerseits zu rentierlichen Kosten (auch mal ohne Förderung) ausbauen - und man kann mit einer gegebenen Menge an Tiefbauern mehr (ROI) und schneller erreichen. Und man stellt sich mit seinem Kundenmix besser gegenüber den Wettbewerbern auf.

    Aber keine Frage - wenn die tief hängenden Trauben erst einmal alle gepflückt sind - dann kommen auch mit Macht die nur mit Förderung ausbaubaren Gebiete - weil die Anbieter nach mehr noch mehr wollen. In Gebieten bei denen sich lokale Anbieter krumm und quer gelegt haben irgendwie auszubauen kann aber im Vergleich mit den großen Anbietern im Nachhinein schlecht ausgehen - die großen Anbieter die immer mit Blick auf die Rendite ausgebaut haben haben deutlich mehr Spielraum zu Preissenkungen und Bandbreitenerhöhungen als manche kleine "Klitsche" die auf Kante genäht ist. Da wird's garantiert noch einige Marktbereinigungen geben.

    Also vielleicht lieber ein paar Jahre abwarten als auf das erstbeste (aber im Bundesvergleich nicht konkurrenzfähige) Angebot einzugehen wenn man in einem zersiedelten Landstrich oder einem sehr kleinen Ort wohnt .. auch wenn's schwer fällt. Und die eigenen Bürgermeister treten. Alle anderen nur den Bürgermeister treten.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.19 18:35 durch senf.dazu.

  18. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: Faksimile 08.05.19 - 18:44

    Dumm nur, wenn sonst niemand ausbauen will.

  19. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: mmarcel 08.05.19 - 22:18

    randya99 schrieb:
    > Machst du dann zuhause Tethering, oder hast du einen separaten Tarif fürs
    > Smartphone? Ein Tarif für beides relativiert den Preis zumindest teilweise.

    Keins von beiden. Ich hab mir ne zweite Sim Karte dazu geklickt, bin also bei monatlich 99 ¤ ohne Smartphone. Eine Sim Karte hab ich im LTE-Router (TL-WR6400 mit OpenWRT an externer Richtfunkantenne) und eine im iPhone. Man muss halt auf 2 Jahre abschließen, sollte man sich überlegen. Hab aber allein über den Router schon mehrere TB durchgeballert, bisher keine Probleme. Ping ist halt nich so der Brenner, wie oben schon erwähnt. Wenn ich in der Stadt bin bekomme ich per Tethering über USB-Kabel sogar an die 30 MByte/sec, denke mehr gibt dann USB nicht her.

    In meiner Konstellation verwende ich auf dem Router den APN internet.t-d1.de und bekomme da nur eine öffentliche IPv4 (37.*.*.*) und keine IPv6. Auf dem iPhone verwende ich internet.telekom als APN und bekomme eine private IPv4 (10.*.*.*) sowie einen öffentlichen IPv6 Block (wovon das iPhone beim WLAN Tethering sogar den Laptop eine IPv6 durchreicht). Zwei Merkwürdigkeiten sind mir dabei aufgefallen:
    1.) wenn ich auf beiden Geräten internet.t-d1.de als APN verwende, kann ich mit dem iPhone die Portfreigaben nicht mehr erreichen
    2.) in der jetzigen Konfigruation muss ich VoLTE abschalten und eingehende Anrufe auf dem iPhone sind beim ersten Versuch oft besetzt und kommen erst beim zweiten Versuch durch.

  20. Re: Auf dem Land ist man verloren

    Autor: Snoozel 02.06.19 - 14:44

    > Von Mobilcom/Freenet gibt es neuerdings eine neue unlimitierte Flat namens
    > Freenet Funk. Ca. 30¤/Monat. Lässt sich sogar begrenzt pausieren.
    > Könnte man ohne große Kosten mal testen.

    Habe ich getestet, das Telefonica Netz ist völlig unbrauchbar. Mehr als 2MBit waren da nie drin, für LTE zum weinen. Selbst in der nächsten Stadt max. 5MBit.

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    Das neue Asus-Convertible nutzt eine AMD-Ryzen-CPU

    Auch Asus bietet mittlerweile einige AMD-Notebooks an. Ein Beispiel ist das Zenbook Flip 14, welches einen Ryzen 5 oder Ryzen 7 verwendet. Dazu kommen ein um 360 Grad drehbares Touchpanel und ein Nummernblock im Touchpad. Der Startpreis: 750 Euro.

  2. Raumfahrt: SNC stellt Aufblas-Habitat für künftige Raumstationen vor
    Raumfahrt
    SNC stellt Aufblas-Habitat für künftige Raumstationen vor

    An einer Raumstation soll das Modul möglichst groß sein, aber beim Transport ins All nur wenig Platz wegnehmen. Das US-Raumfahrtunternehmen Sierra Nevada Corporation hat ein Habitat entwickelt, das ein Drittel des Volumens der ISS hat, aber trotzdem in eine Rakete passt.

  3. Ascend 910: Huaweis KI-Chip kann gekauft werden
    Ascend 910
    Huaweis KI-Chip kann gekauft werden

    Huawei macht seine Ankündigung zur Realität und hat den KI-Chip Ascend 910 fertiggestellt. Kunden können den ARM-Prozessor als vorgefertigten Server kaufen. Dort arbeiten 1.024 der Chips parallel an neuronalen Netzwerken. Passend dazu gibt es mit Mindspore ein Framework.


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