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Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

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  1. Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: christiank85 14.06.18 - 15:45

    einen Golf zu tunen damit man in der Formel 1 Rennen gewinnt.

    Absolut die falsche Basis. Bei Kabel (Docsis) kann ich alleine mit dem Ausbau der Nodes die Bandbreite steigern. Bei Kupfer fällt auch diese Möglichkeit voll aus.

    Auch wenn Huawei xPON schlecht redet und sagt das der Kunde dann den Endausbau hat, ist das ja nur die halbe Wahrheit. xPON ist ein shared Medium. Wenn der Bandbreitenbedarf weiter steigt dann kann man durch Nodesplitts (Geschäft von Huawei) wieder ordentlich Geld verdienen. Bis am Ende jeder Haushalt direkt durchgeschalten ist.

    Bis dahin hat die Telekom genau ihren Motor, das Fahrwerk und den Auspuff am Golf für zig Mrd. getuned. Und fährt trotzdem 30 Sek hinterm Rest des Feldes her.

    Dafür darf es kein Geld mehr geben. Schon gar nicht von staatlicher Seite.

  2. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: M.P. 14.06.18 - 15:58

    Das einzige, was sicher ist: Huawei könnte immer verdienen, da sie für alle Technologien (Glasfaser, DSL, DOCSIS) Lösungen anbieten.

    Geile Position.
    Huawei könnte es also sogar Recht sein, wenn es in Deutschland drunter und drüber geht:

    Nach jedem Richtungswechsel muss umgebaut werden, und es winken neue Aufträge ...

    Um beim Autovergleich zu bleiben.

    VW ist es sicher Recht, wenn erst versucht wird, in Deinem Golf-Beispiel noch viele Aufrüstteile für den Golf bei VW zu kaufen, um in dann doch zum Alteisen zu stellen, und bei VW ein neues leistungsfähigeres Auto zu kaufen ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.18 16:01 durch M.P..

  3. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: Prokopfverbrauch 14.06.18 - 16:27

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Geile Position.
    > Huawei könnte es also sogar Recht sein, wenn es in Deutschland drunter und
    > drüber geht:
    >
    > Nach jedem Richtungswechsel muss umgebaut werden, und es winken neue
    > Aufträge ...

    Der Breitbandausbau wird immer mehr (und ist auch schon seit langer Zeit) zum Spielball lobbyistischer Interessen und den Konzepten von Oligopolisten.

  4. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: wonoscho 14.06.18 - 17:14

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
    Aber wenn schon ein Autovergleich, dann vielleicht so:
    Es ist wie wenn sich ein Handwerker der einen Golf hat, einen PKW-Anhänger für sinen Golf kauft, anstatt den Golf zu verkaufen und ihn durch einen Lieferwagen zu ersetzen.

    Ein Lieferwagen wäre Praktischer, aber der Anhänger tus‘s zur Not auch.

  5. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: M.P. 14.06.18 - 17:17

    Ich glaube nicht, dass da Huawei bei den Entscheidungsfindungen großen Einfluss nehmen muss, um für eine nicht abreißende Auftragsflut aus Deutschland zu sorgen ...

  6. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: M.P. 14.06.18 - 17:19

    Und dann kommt der Konkurrent Meister Lampe, und zieht mit seinem neuen Lieferwagen und Tempo 160 an dem Gespann von Golf und Anhänger vorbei, der mit Tempo 100 über die Autobahn schleicht ;-)

  7. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: Bluray 14.06.18 - 17:37

    Ich verstehe nicht so richtig warum das Vectoring so schlecht sein soll.
    Vor allem warum es den Ausbau in irgendeiner Form verhindert.
    Es wird Glasfaser bis an die Vermittlungsstellen gelegt. Und der letzte Abschnitt wird einfach noch nicht weitergebaut.
    Er kann also später ausgebaut werden wann immer man möchte.
    Damit senkt man die aktuellen Kosten massiv da bekanntlich das Verlegen bis an jedes Einzelne Haus das teuerste Stück ist.
    Und ich denke aktuell würden die wenigsten Menschen mehr Geld für 1Gbit ausgeben als für 100MBit(250Mbit) - aus verschiedensten Gründen.

    Klar wäre es Klasse wenn an jedes Haus Glasfaser gelegt werden würde, das kostet aber auch locker das mehrfache und die meisten würden dann keine 100¤ für ihren GBit Anschluss bezahlen.
    Von daher kommt es mir echt wie ne wirtschaftliche Rechnung vor. Und ob das letzte Stück zum Haus jetzt oder in 3-15 Jahren(je nach Bedarf) aufgebuddelt wird ist doch eigentlich egal oder?

  8. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: bombinho 14.06.18 - 17:47

    Bluray schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe nicht so richtig warum das Vectoring so schlecht sein soll.
    > Vor allem warum es den Ausbau in irgendeiner Form verhindert.
    > Es wird Glasfaser bis an die Vermittlungsstellen gelegt. Und der letzte
    > Abschnitt wird einfach noch nicht weitergebaut.
    Genaugenommen lag da schon vorher Glasfaser.

    > Er kann also später ausgebaut werden wann immer man möchte.
    > Damit senkt man die aktuellen Kosten massiv da bekanntlich das Verlegen bis
    > an jedes Einzelne Haus das teuerste Stück ist.
    Aber es ergibt sich zwanglaeufig eine starre Architektur, die sich an den mit DSL gewachsenen Strukturen orientiert und nicht sonderlich flexibel ist, um die Kundenbeduerfnisse zu bedienen.

    > Und ich denke aktuell würden die wenigsten Menschen mehr Geld für 1Gbit
    > ausgeben als für 100MBit(250Mbit) - aus verschiedensten Gründen.
    Das mag sein, aber bezahlen muesen sie trotzdem dafuer, auch wenn sie es dann nicht bekommen koennen, wenn sie es wollen.

    > Klar wäre es Klasse wenn an jedes Haus Glasfaser gelegt werden würde, das
    > kostet aber auch locker das mehrfache und die meisten würden dann keine
    > 100¤ für ihren GBit Anschluss bezahlen.
    Leider aber bezweifelt selbst die Telekom mit ihrer noch nicht ganz ueberwundenen Glasfaserallergie nicht, dass Kupfer eine Sackgasse ist. Warum legt die Telekom wohl an alle Knotenpunkte Glasfaser und nicht Kupfer? Preis? Geschwindigkeit? Beides?

    > Von daher kommt es mir echt wie ne wirtschaftliche Rechnung vor. Und ob das
    > letzte Stück zum Haus jetzt oder in 3-15 Jahren(je nach Bedarf)
    > aufgebuddelt wird ist doch eigentlich egal oder?
    Nur, wenn man nicht jetzt drei Viertel vom Preis bezahlen muss, um das Aufbuddeln ein paar Jahre herauszuzoegern und dann doch bezahlen muss.

  9. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: Nogul 14.06.18 - 18:32

    Nene...

    Ich halte Vectoring für sehr sinnvoll.

    Quasi umsonst Faktor 2 bzw. 4. Ich würde das nicht mit Golf und Formel 1 vergleichen sondern Fahrrad gegen Auto.

    Wie viele Jahre sollen wir denn alles stehen und liegen lassen bis alles auf Glasfaser ist? 10 Jahre? 20? Bis dahin sich herumquälen?

    Was nach Vectoring kommt, da stimme ich dir zu. Aber mit 100/40 lässt sich einfacher auf Glasfaser warten.

  10. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: sneaker 15.06.18 - 01:04

    christiank85 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn Huawei xPON schlecht redet und sagt das der Kunde dann den
    > Endausbau hat, ist das ja nur die halbe Wahrheit. xPON ist ein shared
    > Medium. Wenn der Bandbreitenbedarf weiter steigt dann kann man durch
    > Nodesplitts (Geschäft von Huawei) wieder ordentlich Geld verdienen. Bis am
    > Ende jeder Haushalt direkt durchgeschalten ist.
    Glasfasern haben noch einiges an Reserve. Statt kleinerer Splits kann man auch die Bandbreite hochdrehen. Telekom setzt noch GPON (2,5 Gbit/s) ein, es gibt aber bereits XG(S)-PON (10 Gbit/s) und NG-PON2 (40 Gbit/s). Und auch bei 40 Gbit/s wird die Entwicklung nicht stehen bleiben. Bis 40 Gbit/s für 32 Kunden nicht ausreichen, wird es aber noch sehr lange dauern ...
    Gibt dafür aber noch keinen großen Bedarf. Gibt im Kabelnetz Segmente mit >1.000 Kunden, die sich 1,2 Gbit/s DOCSIS 3.0 teilen. Einfach "Node ausbauen" wird da nicht reichen, wenn der reale Bandbreitenhunger steigt, werden die Kabelanbieter mit dem Splitten kaum hinterherkommen. Im FTTH-Netz braucht man da nur die Endgeräte tauschen.

  11. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: Schrödinger's Katze 15.06.18 - 08:18

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was nach Vectoring kommt, da stimme ich dir zu. Aber mit 100/40 lässt sich
    > einfacher auf Glasfaser warten.

    Ich finde es immer süß, wenn einige (wenige) Leute diese "bis zu" Aussagen wörtlich nehmen. Vectoring heißt oftmals 25/5 oder noch weniger. Dann warte damit mal bis zum Sankt-Nim­mer­leins-Tag, denn Vectoring verzögert den Glasfaserausbau. Teilweise dürfte er ihn komplett blockieren.

  12. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: Nogul 15.06.18 - 08:33

    Es bestreitet keiner, dass Glasfaser besser ist.

    Andererseits sehe ich mehr als 1 GBIT/s im LAN für die nächsten 10 Jahre nicht.

    Wozu da WAN aufdrehen wenn keiner die Bandbreite nutzen kann?

    Die hier genannten Raten für DOCSIS verstehe ich als theoretisch erreichbare maximale Geschwindigkeit. Vielleicht wird sie nicht überall erreicht aber sie wird deutlich schneller sein als 500/50 was momentan buchbar ist.

  13. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: christiank85 15.06.18 - 09:25

    der letzte Satz meines Posts:

    Dafür darf es kein Geld mehr geben. Schon gar nicht von staatlicher Seite.

    Ich verstehe das für den einzelnen Vectoring durchaus Sinn macht und die Bandbreite kurzfristig pusht. Tatsache ist aber das sich die Telekom damit auf Kosten aller ihr Kupfernetz subventionieren lässt und sich selbst vor Mrd teuren Abschreibungen sichert.

    Das Geld würde dringend im Ausbau von anderen Technologien benötigt. Ich spreche hier nichtnur von Glasfaser, auch Kabel hat oftmals wesentlich geringere Distanzen zurückzulegen im Vergleich zum klassischen DSL.

    Subventionen in LTE/5G/Vectoring ist für mich maximal eine kurzfristige Lösung. Mittelfristige Lösungen können nur Docsis und xPON sein.

    Zusätzlich sind Vectoring Gebiete auf jeden Fall mehrere Jahre von einem weiteren Ausbau abgeschnitten und bekommen vermutlich nichtmehr so schnell erneut Förderungen.

  14. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: Dwalinn 15.06.18 - 14:16

    christiank85 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einen Golf zu tunen damit man in der Formel 1 Rennen gewinnt.
    Nein Vectoring ist eher wie der Tausch einer Antriebswelle... das Auto wird dadurch nicht besser aber man kann es wenigstens weiter Nutzen und muss sich kein neues Kaufen.... als was anderes sieht selbst die Telekom nicht ihr Vectoring.

    > Absolut die falsche Basis. Bei Kabel (Docsis) kann ich alleine mit dem
    > Ausbau der Nodes die Bandbreite steigern. Bei Kupfer fällt auch diese
    > Möglichkeit voll aus.
    Und genau daher wird Kupfer Mittelfristig ausgetauscht werden auf Glasfaser... Kabel hingegen kann noch Jahrzehnte mit FTTH konkurieren.

    > Auch wenn Huawei xPON schlecht redet und sagt das der Kunde dann den
    > Endausbau hat, ist das ja nur die halbe Wahrheit. xPON ist ein shared
    > Medium. Wenn der Bandbreitenbedarf weiter steigt dann kann man durch
    > Nodesplitts (Geschäft von Huawei) wieder ordentlich Geld verdienen. Bis am
    > Ende jeder Haushalt direkt durchgeschalten ist.
    >
    > Bis dahin hat die Telekom genau ihren Motor, das Fahrwerk und den Auspuff
    > am Golf für zig Mrd. getuned. Und fährt trotzdem 30 Sek hinterm Rest des
    > Feldes her.
    Ja nur fährt der "getunte Golf" sein Jahren durch wobei der Formel 1 Wagen jetzt erstmal die paar Jahre Vorsprung aufholen muss.
    Das einzige gute an Vectoring war schon immer das es deutlich schneller ist als FTTH ist (beim Ausbauen natürlich). Niemand erwartet das der Golf in 100 Jahren immer noch vor dem Formel 1 Wagen ist.

    Um Bezug auf mein Vergleich zu nehmen, die Antriebswelle soll nur reichen bis man das Geld/Zeit hat sich ein neues Auto zu kaufen. Klar wird es bis zum neuen Auto jetzt länger dauern da man die Reparatur kosten hatte aber lieber noch ein paar Jahre mit dem Golf fahren als mit den Bus.
    Um wieder auf FTTH vs FTTC zurück zu kommen: Lieber habe ich 15Jahre 100Mbit und dann FTTH als 7 Jahre ADSL und dann FTTH.

    > Dafür darf es kein Geld mehr geben. Schon gar nicht von staatlicher Seite.
    Mittlerweile haben schon viele schnelle Leitungen, in ein paar Jahren (2019?) wird man eh auf FTTH gehen da es kaum noch haushalte gibt wo sich neues FTTC lohnt.

  15. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: Dwalinn 15.06.18 - 14:24

    Aber erst in 5 Jahren wenn er sich den Lieferwagen leisten kann in der zwischenzeit darf er immer 3 mal fahren weil er nicht alles in seinen Golf reinbekommt.

  16. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: Dwalinn 15.06.18 - 14:49

    Lächerlich! Es gibt nur eine Möglichkeit wie Vectoring FTTH verhindert und das ist in dem man den Markt sättigt sodass keiner umsteigen will.
    Wenn Jetzt wirklich nur 25/5 ankommen werden die Kunden auf Absehbare Zeit wieder schnellere Leitungen benötigen, das heißt entweder die Telekom baut aus sodass auch wirklich 100/40 ankommen oder sie kann zusehen wie die Konkurrenz kommt.
    Also entweder man bekommt eine schnelle Leitung durch FTTC und schiebt den FTTH Ausbau damit nach hinten oder man eine 25/5 Schrott-Leitung

  17. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: Dwalinn 15.06.18 - 15:17

    christiank85 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der letzte Satz meines Posts:
    >
    > Dafür darf es kein Geld mehr geben. Schon gar nicht von staatlicher
    > Seite.
    >
    > Ich verstehe das für den einzelnen Vectoring durchaus Sinn macht und die
    > Bandbreite kurzfristig pusht. Tatsache ist aber das sich die Telekom damit
    > auf Kosten aller ihr Kupfernetz subventionieren lässt und sich selbst vor
    > Mrd teuren Abschreibungen sichert.
    Verzeihung aber dir ist schon klar das wir gerade das Problem haben das Subventionen kaum abgerufen werden? Die netze der Telekom werden hauptsächlich durch ihre Kunden finanziert und das auch nicht zu knapp wenn man an den Mondpreise von Magenta denkt.

    > Das Geld würde dringend im Ausbau von anderen Technologien benötigt. Ich
    > spreche hier nichtnur von Glasfaser, auch Kabel hat oftmals wesentlich
    > geringere Distanzen zurückzulegen im Vergleich zum klassischen DSL.
    Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, die Glasfaser ist bei Vectoring immerhin schonmal viel näher am Kunden. Wobei Geld wahrscheinlich nicht mal das größte Problem ist, FTTH dauert einfach zu lange und es ist ein Flickenteppich da viele keine Arbeiten am Haus haben wollen... also lieber Quick and Dirty mit VDSL

    > Subventionen in LTE/5G/Vectoring ist für mich maximal eine kurzfristige
    > Lösung. Mittelfristige Lösungen können nur Docsis und xPON sein.
    LTE/5G hat damit nichts zu tun, hier brauchen wir ein gutes Netz unabhängig vom Festnetz.
    Docsis bekommt man leider meistens nur in Städten. Für VDSL ist es eine super alternative ohne Frage aber mMn sollte man nur Technologien fördern die nicht nur von ein Anbieter bedient werden bei einen VDSL Ausbau hat man wenigsten noch die Reseller als alternative.

    > Zusätzlich sind Vectoring Gebiete auf jeden Fall mehrere Jahre von einem
    > weiteren Ausbau abgeschnitten und bekommen vermutlich nichtmehr so schnell
    > erneut Förderungen.
    Sie sind so lange abgeschnitten wie sich kein Ausbau lohnt. Auf Dörfern wird sicher 10 Jahre nichts mehr passieren aber selbst die Telekom würde dort ausbauen wenn sich genug Leute finden die bereit sind mehr im Monat zu zahlen.

  18. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: bombinho 15.06.18 - 15:44

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lächerlich! Es gibt nur eine Möglichkeit wie Vectoring FTTH verhindert und
    > das ist in dem man den Markt sättigt sodass keiner umsteigen will.
    > Wenn Jetzt wirklich nur 25/5 ankommen werden die Kunden auf Absehbare Zeit
    > wieder schnellere Leitungen benötigen, das heißt entweder die Telekom baut
    > aus sodass auch wirklich 100/40 ankommen oder sie kann zusehen wie die
    > Konkurrenz kommt.
    > Also entweder man bekommt eine schnelle Leitung durch FTTC und schiebt den
    > FTTH Ausbau damit nach hinten oder man eine 25/5 Schrott-Leitung

    Fast richtig. Waere da nicht der bequeme Kundentyp, der dann eben mit den Nachteilen lebt, bis es wirklich nicht mehr anders geht. Dann der aengstliche Kundentyp, der mal gelesen hat, dass Glasfasern gesundheitsschaedlich sein koennen, der uninformierte Kundentyp, der glaubt, er habe eine Glasfaserleitung, weil er FTTC hat und das fuer normal haelt, etc.
    All diese haengen dann auf den zu bezahlenden FTTC-Leitungen fest und senken damit die Anzahl der Kunden, die umsteigen wollen und schieben dadurch moeglicherweise die Kundenzahl in einen Bereich, wo sich der Ausbau nicht lohnt.

    All diese sind zur Zeit aktiviert, weil es eben mit den bis zu 16Mbps-Anschluessen nicht mehr wirklich funktioniert. Insofern eine gute Zeit, den Umbruch anzugehen und nicht zu verschieben.

  19. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: bombinho 15.06.18 - 15:55

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verzeihung aber dir ist schon klar das wir gerade das Problem haben das
    > Subventionen kaum abgerufen werden? Die netze der Telekom werden
    > hauptsächlich durch ihre Kunden finanziert und das auch nicht zu knapp wenn
    > man an den Mondpreise von Magenta denkt.

    Kleiner Hinweis, du hast da nicht weit genug hinter die Kulissen geschaut.
    Nicht nur die Kunden tragen den Ausbau direkt, im ueberwiegend verwendeten Wirtschaftlichkeitslueckenmodell subventionieren Kommunen, Laender und Bund ganz erheblich den Ausbau indem fuer keine andere Gegenleistung als Jammern hohe Summen gezahlt werden, welche schlussendlich das Kapital der Telekom bilden.

    > Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, die Glasfaser ist bei Vectoring immerhin
    > schonmal viel näher am Kunden. Wobei Geld wahrscheinlich nicht mal das
    > größte Problem ist, FTTH dauert einfach zu lange und es ist ein
    > Flickenteppich da viele keine Arbeiten am Haus haben wollen... also lieber
    > Quick and Dirty mit VDSL
    Aufgeschoben ist in dem Fall: Ressourcen mittelfristig gebunden und durch deutlich hoehere Betriebskosten geringere Amortisierung.
    Und "Quick" steht fuer schnell. Da muss man sagen, dass die Telekom beim Ausbau auch nicht schneller ist als die DG zum Beispiel. Also bleibt nur noch Dirty.

    > Docsis bekommt man leider meistens nur in Städten. Für VDSL ist es eine
    > super alternative ohne Frage aber mMn sollte man nur Technologien fördern
    > die nicht nur von ein Anbieter bedient werden bei einen VDSL Ausbau hat man
    > wenigsten noch die Reseller als alternative.
    Da in den Staedten ohnehin mehrere Anbieter verfuegbar sind, ist dieses Problem eher theoretisch. Zumal DOCSIS nicht ansatzweise soviel Foerderung erhaelt wie der VDSL-Ausbau.

    > Sie sind so lange abgeschnitten wie sich kein Ausbau lohnt. Auf Dörfern
    > wird sicher 10 Jahre nichts mehr passieren aber selbst die Telekom würde
    > dort ausbauen wenn sich genug Leute finden die bereit sind mehr im Monat zu
    > zahlen.
    Dein Wort in Vorstands Ohr. Bisher ist die Abkehr von der FTTH/B-Allergie noch sehr zoegerlich und warten wir es ab, ob Kommunen tatsaechlich bei Bedarf auch von VDSL problemlos abkehren koennen und ihre Projekte in FTTH/B umarbeiten.

  20. Re: Vectoring ist für den Breitbandausbau wie...

    Autor: Faksimile 15.06.18 - 22:34

    Kann sein. Muss aber nicht.
    Ich wiederhole mal wieder: es gibt Gegenden/Orte, in denen es Vectoring von der Telekom gibt, und trotzdem eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau in der Vorvermarktung erfolgreich war.
    Und das werden immer mehr.

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