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Wie viele bekommen wirklich Supervectoring?

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  1. Wie viele bekommen wirklich Supervectoring?

    Autor: Nogul 11.06.19 - 16:26

    Zwei Standorte haben eine Aufrüstung jenseits VDSL bekommen. Die angeschlossenen Fritzboxen melden maximale Datenraten von 120/30 und 80/30 für die vorhandene Verkabelung.

    Heisst das selbst mit Supervectoring wären keine höhere Raten möglich?

    Wie viele bekommen eigentlich 250/40 wenn diese Kästen aufgerüstet werden? Alle? Ein paar in der Nähe? Hälfte?

    Mittlerweile würde ich es doch lieber sehen wenn die 4/2 bzw. 12/2 Standorte auf VDSL hochgezogen würden als VDSL Leitungen auf auf Vectoring die kaum Beschleunigung bringen.

  2. Re: Wie viele bekommen wirklich Supervectoring?

    Autor: spezi 11.06.19 - 16:37

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zwei Standorte haben eine Aufrüstung jenseits VDSL bekommen. Die
    > angeschlossenen Fritzboxen melden maximale Datenraten von 120/30 und 80/30
    > für die vorhandene Verkabelung.
    >
    > Heisst das selbst mit Supervectoring wären keine höhere Raten möglich?

    In der Regel sind Bestandsanschlüsse an einem Vectoringport geschaltet. Der nutzt den Frequenzbereich bis 17 MHz.

    Bei Supervectoring kommt der Frequenzbereich von 17 MHz bis 35 MHz hinzu. Dafür braucht man einen entsprechenden Router, und der Anschluss muss auf eine Supervectoring-Karte umgeschaltet werden. Letzteres geschieht meines Wissens üblicherweise dann, wenn man den entsprechenden Tarif bucht.

  3. Re: Wie viele bekommen wirklich Supervectoring?

    Autor: Plexington 11.06.19 - 18:16

    Korrekt. Wenn man nicht auf einer SV Karte hängte werden den beiden auch keine SV Geschwindigkeiten angezeigt.
    Ich schätze mal wenn 80 mit normalen Vectoring möglich sind sollten mit SV 175 Mbit drin sein.

  4. Re: Wie viele bekommen wirklich Supervectoring?

    Autor: alabiana 11.06.19 - 18:57

    Bei uns wurde die 250/40 Leitung erst in der Fritzbox angezeigt, als der Anschluss dann auch Vertraglich geschaltet wurde.

    Die Telekom baut nunmal jetzt die VDSL Standort auf Supervectoring aus, weil es einfacher ist. Die wenigsten Buchen tatsächlich so viel, ich denke auch dass die Anbindung der großen Kästen nicht ausgeschöpft wird.
    In Gebieten in den 4/2 Leitungen vorherschen muss erstmal ein solcher Kasten gebaut werden Glasfaser hingezogen werden und und und. Für Vectoring zu Supervectoring hingegen nur im DSLAM ein Modul getauscht werden und schon gehts quasi los.

    So kann man sich mit Fortschritt schmücken. Ich meine denkt mal darüber nach, wir sind hier in Bürokratieschland, wenn hier was baulich gemacht werden muss, wie etwas Leerrohre und Leitungen ziehen, dann gehen alleine für Planfeststellung und genehmigung Monate ins Land. Für die Karten muss die Telekom nur die eigene Finanzabteilung fragen.

  5. Re: Wie viele bekommen wirklich Supervectoring?

    Autor: LinuxMcBook 11.06.19 - 19:03

    Ich würde dem TE auch mal empfehlen einen anderen Router an dem Anschluss zu testen.

    120/30 klingt relativ merkwürdig für mich, da die Dämpfung eher die höheren Frequenzen betrifft und auf diesen der Downstream läuft.
    Dieser ist aber unauffällig, ganz im Gegensatz zu den nur 30 MBit Upload.

    So ein verhalten lässt sich z.B. bei älteren FritzBoxen beobachten, die entwickelt wurden lange bevor Vectoring wirklich Verbreitung erlangt hat. Das trifft z.B. auf die 7390 oder 7360 zu, aber auch auf die 7490.
    Empfehlenswert sind die 7590 oder 7530, wenn man wirklich das Maximum aus Vectoring raus holen will.

    Allerdings schaltet die Telekom ohnehin kein Super Vectoring wenn laut Datenbank die Leitung zu lang ist, unabhängig davon ob der Router das noch packen würde.

  6. Re: Wie viele bekommen wirklich Supervectoring?

    Autor: bombinho 12.06.19 - 00:42

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings schaltet die Telekom ohnehin kein Super Vectoring wenn laut
    > Datenbank die Leitung zu lang ist, unabhängig davon ob der Router das noch
    > packen würde.

    Macht ja technisch auch keinen Sinn, mit mehr als den doppelten Energiekosten, zusaetzlichen Hardwarekosten etc. das nahezu gleiche Ergebnis erzielen zu wollen. Wenn die Daempfung zu hoch ist, dann bringt weder das hoehere Power Target viel, noch kann man die hohen Frequenzen sinnvoll nutzen. Und der Upload profitiert ohnehin nicht.

  7. Re: Wie viele bekommen wirklich Supervectoring?

    Autor: sneaker 12.06.19 - 10:07

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zwei Standorte haben eine Aufrüstung jenseits VDSL bekommen. Die
    > angeschlossenen Fritzboxen melden maximale Datenraten von 120/30 und 80/30
    > für die vorhandene Verkabelung.
    >
    > Heisst das selbst mit Supervectoring wären keine höhere Raten möglich?
    Fritz!Boxen schätzen die "Leitungskapazität" anhand des derzeit geschalteten Profils, daher kann man da nicht direkt ablesen, was mit SuperVectoring drin wäre. Häufig sind die Schätzungen auch relativ niedrig, weil noch Fehler in der Hausverkabelung vorhanden sind (z.B. Parallelschaltungen), die sich relativ einfach beheben lassen.

    > Wie viele bekommen eigentlich 250/40 wenn diese Kästen aufgerüstet werden?
    > Alle? Ein paar in der Nähe? Hälfte?
    Die Mehrheit, aber nicht alle. Das ist hauptsächlich abhängig von Leitungslänge und -querschnitt. In städtischen Bereichen sollten das >90% sein, in ländlichen deutlich weniger, weil die durchschnittlichen Leitungslängen dort länger sind. Ist also sehr ortsabhängig.
    l

    BK3-15-004_Gutachten_VATM_und_BREKO.pdf (Seite 12)

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