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Eskalationsstrategie der Telekom seit vielen Jahren ersichtlich

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  1. Eskalationsstrategie der Telekom seit vielen Jahren ersichtlich

    Autor: redmord 10.08.14 - 11:29

    "Der schwierige Netzausbau in ländlichen Regionen werde ohne öffentliche Fördermittel nicht funktionieren, sagte van Damme der Berliner Zeitung. 'Es gibt kein Geschäftsmodell dafür, wie entlegene kleine Dörfer mit 50 Megabit über das Festnetz erschlossen werden können.'"

    Im privaten Gespräch mit Mitarbeitern der Telekom, die für die Planung und Umsetzung von Leitungen verantwortlich sind, höhrt man ziemlich klare Worte und schnell stellt sich heraus, dass die Telekom weit hinter ihren Möglichkeiten bleibt. Es spricht garantiert nichts gegen einer Förderung für die Verosrgung wirklich entlegender winziger Gemeinden. Doch die Telekom kümmert sich seit über 10 Jahren nur noch in selten Fällen um Gemeinden, die nur wenige Kilomenter entfernt liegen und mehrere Tausend Einwohner haben.

    http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewCategoryTheme-Start?CatalogCategoryID=1okFC7IUaDEAAAE92CFEjMnv

    Hinter "bis zu 16 MBit" verstecken sich dann 30-50 % mit 2 MBit oder weniger.

    Auch wenn ich mich mit dieser Aussage wiederhole: Viele Gemeinden haben in den letzten 15 Jahren einen Ausbau x-fach bezahlt und erhalten einfach keinen, weil die Telekom sich hier schlicht nicht bewegen muss und lieber den Staat zur Kasse bittet.

    Vielleicht sollte die Regulierungsbehörde die Kosten für Internetanschlüsse, die hinter dem Standard liegen drastisch nach unten korrigieren, dass gerade eben die Wartung gedeckt ist. Profite macht man dann erst mit dem Ausbau wieder.
    Mit anderen Worten: Wenn Investitionen nicht profitabel erscheinen, muss man dafür sorgen, dass sie es werden.

  2. Re: Eskalationsstrategie der Telekom seit vielen Jahren ersichtlich

    Autor: aPollO2k 10.08.14 - 12:17

    Full Ack.

    Das schlimme ist, das diese Firma staatlich gefördert wird, jedoch mit den schlechtesten Endverbraucher-Support bietet, wenn es darum geht, dass sie ihre versprochenen Bandbreiten nicht einhalten.

    Einfach eine Preisobergrenze, welche sich aus der REALEN bereitgestellten Bandbreite ergibt und ein Gesetz, nach welchem eine beworbene Bandbreite auch min. zu 75% der Zeit eingehalten werden muss, sowie eine unterste Grenze von 60% der beworbenen Bandbreite welche NIEMALS unterschritten werden darf. Das wäre mal was, das wäre immernoch sehr viel Spielraum für dich Telekom, aber ich denke da wären trotzdem sehr viele Leute mit glücklich.

  3. Garantierte Bandbreite? LOL

    Autor: Anonymer Nutzer 10.08.14 - 17:20

    Die Bandbreite kann aus recht vielen Gründen einbrechen, da kann die Telekom und andere Anbieter schlich nichts garantieren. Auch weil es genug Gründe gibt, für die die Telekom/der Anbieter nichts kann (Botnetztrojaner, eigene Fremdgeräte im WLAN, offenes WLAN, defekter Router, defekte Verkabelung uvm.).

    Sollte da irgendein Gesetz kommen, verkauft die Telekom einfach die jetzigen "bis zu 50MBit/s"-Verträge als "mindestens 64kbit/s im Jahresmittel" zum gleichen Preis und niemanden ist geholfen.

  4. Re: Garantierte Bandbreite? LOL

    Autor: aPollO2k 10.08.14 - 17:28

    Genau und das problem der völlig unterdimensionierten Backbones und viel zu klein kalkulierten Netzkapazitäten ist inexistent, es gibt NUR Botnetze, bla bla weswegen es genug Kunden gibt welche für 50Mbit/s zahlen und 2 bekommen.

    Ich hab hier kein Gesetzestext formuliert der 1:1 in ein Gesetzbuch kommt, natürlich muss man für sowas Ausnahmen mit rein bringen ABER es kann nicht sein, dass man ein Vertrag über einen ADSL2+ Anschluß mit 16MBit/s abschließt und stellt dann fest, das man gerade mal DSL Lite Geschwidkigkeit (384kbit/s) bekommt und alles was dann von der Telekom aus passiert ist ein einfaches "Ja ist halt so". Das ist einfach Abzocke gegenüber dem Kunden und sicher nicht im Sinne des Breitabdnausbaus, warum sollte die Telekom da jetzt was tun? Der Kunde hat keine wahl außer garkein Internet und bezahlen tut er ja auch wien großer, ist doch viel billiger einfach garnichts zu tun, denn der Kunde hat ja eh keine Wahl.

  5. Re: Garantierte Bandbreite? LOL

    Autor: redmord 10.08.14 - 17:41

    Japp, IMHO eines der Gründe weshalb der Markt kaputt ist.

    Als 16 MBit-Kunde mit 1 MBit tatsächlicher Geschwindigkeit, könntest du jedoch auf Nachfrage einen Rabatt von 8 ¤ erhalten. Dann zahlste aber immernoch 32 ¤ für kaum Leistung. Der Rabatt sollte eigentlich in solchen Fällen automatisch 50 % ausmachen. Ruckzug wird dafür gesorgt, dass die Leute wenigstens 6 MBit haben, weil der Rabatt ab hier nur noch 25 % beträgt.

  6. Re: Eskalationsstrategie der Telekom seit vielen Jahren ersichtlich

    Autor: Xultra 10.08.14 - 18:07

    Füll Ack!
    LOL diese Autokorrektur :-)

    Sicher sieht das DAUversteher anders -Wieso nur ;-)
    Bin hier im Urlaub ,aber Backbonemäßig gibt es massive Überkapazitäten.
    Peace

  7. Re: Eskalationsstrategie der Telekom seit vielen Jahren ersichtlich

    Autor: aPollO2k 10.08.14 - 19:03

    Ich würde ja garnichts sagen, wäre die telekom ein totaler Discounter und subventioniert sich so, ist sie aber nicht. Die Telekom gehört mit ihren Angeboten ja auch noch mit zum teuersten ISP. Wenn ich überlege das ich vor 3 Jahren noch 18¤ pro Monat für 16k bezahlt habe, dazu kamen 3 Monate frei für Wechsel also runtergerechnet auf den Monat, bei einer Laufzeit von 24 Monaten sogar nur 15,75¤ pro Monat.
    Inzwischen bin ich Umgezogen aus dem schönen ländlichen Brandenburg in eine Großstadt und hier bezahle ich auch nur 23¤ und bekomme sogar 50Mbit/s!

    Und bei beiden ISP's war die versprochene Bandbreite nahezu immer verfügbar. Teilweise überschreite ich hier die 50Mbit/s sogar um bis zu 10MBit/s. Als wäre das nicht Beweis genug, dass es auch anders geht!

  8. Re: Eskalationsstrategie der Telekom seit vielen Jahren ersichtlich

    Autor: hYde 11.08.14 - 07:20

    "Es gibt kein Geschäftsmodell dafür, wie entlegene kleine Dörfer mit 50 Megabit über das Festnetz erschlossen werden können."

    Der grösste Witz an der ganzen Sache meiner Meinung nach, damit kommen die nach 10 Jahren und sagen ganz klipp und klar dass sie auf alle Dörfer einfach scheissen und sich noch nicht mal Gedanken darüber gemacht haben,,!,,
    Die sollten den Ausbau wirklich nicht in den Händen halten.

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