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Fair work in der DDR gab es nicht

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  1. Fair work in der DDR gab es nicht

    Autor: Dresther 27.08.09 - 16:31

    denn am Schluss haben die Leute fast alle Früchte ihrer Arbeit verloren.

    Jaja, ich weis, die Linke hat natürlich nichts mit der DDR zu tun.
    Wie hoch ist nochmal das Durchschnittsalter und wo haben sie die meissten Mitglieder?

    Die Kosten für den Zusammenbruch des Sozialismus rechnet man in Billionen. Das ist die derzeitige Bankenkrise geradezu ein Schnäppchen.

    Bitte aus der Geschichte lernen.

  2. Re: Fair work in der DDR gab es nicht

    Autor: Bibabuzzelmann 27.08.09 - 17:12

    Dresther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > denn am Schluss haben die Leute fast alle Früchte ihrer Arbeit verloren.
    >
    > Jaja, ich weis, die Linke hat natürlich nichts mit der DDR zu tun.
    > Wie hoch ist nochmal das Durchschnittsalter und wo haben sie die meissten
    > Mitglieder?
    >
    > Die Kosten für den Zusammenbruch des Sozialismus rechnet man in Billionen.
    > Das ist die derzeitige Bankenkrise geradezu ein Schnäppchen.
    >
    > Bitte aus der Geschichte lernen.

    Die SED hat sich doch aus SPD und KPD zusammengesetzt, hat doch nix mit der Linken zu tun ^^
    So nebenbei gibts Heute für viele kaum noch Früchte für ihre Arbeit....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.09 17:14 durch Bibabuzzelmann.

  3. Geschichtsklitterung

    Autor: Callahan 27.08.09 - 18:00

    Bibabuzzelmann schrieb:
    > Die SED hat sich doch aus SPD und KPD zusammengesetzt, hat doch nix mit der Linken zu tun ^^

    Also, die Gründung der SED erfolgte durch die Zwangsvereinigung auf Druck der Sowjets und der KPD. Aus Sicht der Sozialdemokraten handelte es sich eher um ein "shot gun wedding".
    Der einschlägige Wikipediaartikel ist im besten Fall irreführend.

    Die Linke gründete sich zum kleineren Teil aus
    WASG (von Agenda2010 enttäuschte SPD Anhänger und links aussen Gewerkschaftler) und
    zum Großteil "PDS".
    Nur mal zur Namensentwicklung der Partei:
    Bis 89 SED
    89 SED-PDS
    90 PDS
    05 Die Linkspartei PDS
    07 Die Linke

    Siehst Du jetzt den Zusammenhang?

  4. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: Bibabuzzelmann 27.08.09 - 18:59

    Callahan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bibabuzzelmann schrieb:
    > > Die SED hat sich doch aus SPD und KPD zusammengesetzt, hat doch nix mit
    > der Linken zu tun ^^
    >
    > Also, die Gründung der SED erfolgte durch die Zwangsvereinigung auf Druck
    > der Sowjets und der KPD. Aus Sicht der Sozialdemokraten handelte es sich
    > eher um ein "shot gun wedding".
    > Der einschlägige Wikipediaartikel ist im besten Fall irreführend.
    >
    > Die Linke gründete sich zum kleineren Teil aus
    > WASG (von Agenda2010 enttäuschte SPD Anhänger und links aussen
    > Gewerkschaftler) und
    > zum Großteil "PDS".
    > Nur mal zur Namensentwicklung der Partei:
    > 90 PDS
    > 05 Die Linkspartei PDS
    > 07 Die Linke
    >
    > Siehst Du jetzt den Zusammenhang?

    Wie, in Deutschland haben die Sowjets was zu sagen ? *g
    Ich glaub Heut ist alles anders und man sollte erst bei 1990 beginnen, wenn man schon zurück blickt :)

  5. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: quasi11 27.08.09 - 19:46

    Bibabuzzelmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich glaub Heut ist alles anders und man sollte erst bei 1990 beginnen, wenn
    > man schon zurück blickt :)

    Wenn man diese Forderung nicht im Zusammenhang mit der SED-Diktatur, sondern mit der des 3. Reiches erheben würde, wäre das Geschrei groß und die Mittel im Kampf gegen Rechts würden wieder aufgestockt. Irgendwie seltsam ...

  6. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: Bibabuzzelmann 27.08.09 - 20:18

    quasi11 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bibabuzzelmann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich glaub Heut ist alles anders und man sollte erst bei 1990 beginnen,
    > wenn
    > > man schon zurück blickt :)
    >
    > Wenn man diese Forderung nicht im Zusammenhang mit der SED-Diktatur,
    > sondern mit der des 3. Reiches erheben würde, wäre das Geschrei groß und
    > die Mittel im Kampf gegen Rechts würden wieder aufgestockt. Irgendwie
    > seltsam ...

    Der Hitler war eben an allem Schuld, ganz böser Mann *g

  7. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: quasi11 27.08.09 - 20:30

    Bibabuzzelmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Hitler war eben an allem Schuld, ganz böser Mann *g

    ich möchte darauf mit dem Schlusssatz aus dem Film "Sieben" antworten:

    Dem zweiten Teil stimme ich zu. :-)

  8. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: Sozialistin 27.08.09 - 20:34

    >Wenn man diese Forderung nicht im Zusammenhang mit der SED-Diktatur, sondern mit der
    >des 3. Reiches erheben würde, wäre das Geschrei groß und die Mittel im Kampf gegen
    >Rechts würden wieder aufgestockt. Irgendwie seltsam ...

    Genau das macht die CDU. Soll ich wirklich all die Alt-Nazis aufzählen die in der CDU es bis in höchste Ämter gebracht haben?

    Ebenso so viele machtgeile SEDler die in die machtversprechenste Partei (damals CDU) gegangen sind. Wie die ehemalige SED Agititations und Propaganda Sekretärin Angela M. ...

    Erst der Mensch, dann der Profit.
    Für eine andere, bessere Politik.

  9. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: Christoph Jeschke 27.08.09 - 20:40

    Sozialistin schrieb:

    > Genau das macht die CDU. Soll ich wirklich all die Alt-Nazis aufzählen die
    > in der CDU es bis in höchste Ämter gebracht haben?
    >
    > Ebenso so viele machtgeile SEDler die in die machtversprechenste Partei
    > (damals CDU) gegangen sind. Wie die ehemalige SED Agititations und
    > Propaganda Sekretärin Angela M. ...

    Ergo kann man weder die CDU noch die SED/PDS/Linken wählen. Neuigkeitswert?

    Der einzig nenneswerte Unterschied ist, dass die Protagonisten des 3. Reiches langsam aussterben, während die sozialistischen Kräfte in der SED/PDS/Linken noch jung und frisch sind.

  10. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: quasi11 27.08.09 - 21:07

    Sozialistin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das macht die CDU. Soll ich wirklich all die Alt-Nazis aufzählen die
    > in der CDU es bis in höchste Ämter gebracht haben?

    Ja bitte, und ich zähle Ihnen dann im Gegenzug gerne die Alt-SED-ler auf, die in der Linken in höchsten Ämtern sitzen.

    >
    > Ebenso so viele machtgeile SEDler die in die machtversprechenste Partei
    > (damals CDU) gegangen sind. Wie die ehemalige SED Agititations und
    > Propaganda Sekretärin Angela M. ...

    Ach so, die sind alle in die CDU ... dann hat sich die Linke wohl aus westdeutschen Schützenvereinen und Trachtengruppen rekrutiert.

    >Erst der Mensch, dann der Profit.
    >Für eine andere, bessere Politik.

    Für Freiheit, gegen linke Propaganda.
    20 Jahre nach Fall der Mauer müsste jedem klar sein, was definitiv KEINE bessere Politik ist.

  11. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: Sozialistin 27.08.09 - 21:15

    >während die sozialistischen Kräfte in der SED/PDS/Linken noch jung und frisch sind.

    Und was haben diese jungen Sozialistischen Kräfte mit der SED zu tun???

    Gewöhn dir mal ab die SED mit der Linken gleichzusetzen. Das ist ermüdent, weil es so dermassen falsch ist wie nur irgendwas.

    Erst der Mensch, dann der Profit.
    Für eine andere, bessere Politik.

  12. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: Dresther 27.08.09 - 21:17

    Sozialistin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Genau das macht die CDU. Soll ich wirklich all die Alt-Nazis aufzählen die
    > in der CDU es bis in höchste Ämter gebracht haben?
    Deshalb sollen wir den selben Fehler jetzt nochmal machen?

    Was für eine verquere Argumentation.

    Dass Frau Merkel in Moskau studiert habe ist ist schlicht weg FUD vom Napolen von der Saar. Dessen fehlende Zuverlässigkeit allerdings lässt sich allerdings einfach nachweisen.

  13. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: Sozialistin 27.08.09 - 21:51

    >Ja bitte,

    Na du hast es ja so gewollt.

    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit (die Liste dürfte länger sein, will aber keine Doktorarbeit draus machen)

    Promi-CDUler die in der NSDAP waren und aktiv mitgemacht haben.

    Erwin Albrecht, Walter Bartram, Walter Becher,Kurt Birrenbach, Otto von Bismarck, Herbert Blankenhorn, Karl von Buchka, Ewald Bucher, Karl Carstens, Fritz Dorls, Konrad Adenauer, Hans Globke, Theodor Oberländer, Hans Krüger, Hans Filbinger, Alfred Seidl, Hanns Martin Schleyer, Erwin Schüle, Uwe Barschel, Kurt-Georg Kiesinger, Norbert Geis, Waldemar Kraft, Franz-Josef Strauß, Karl Maria Hettlage, Gerhard Graf von Schwerin, Karl Schiller, Frank Seiboth, Hans Speidel, Ernst Freiherr von Weizsäcker (+ sein Sohn Richard Freiherr von Weizsäcker!), Paul Franken, Hermann Glüsing, Max Güde, Hermann Höcherl, Pascual Jordan, Friedrich Kempferl, Waldemar Kraft, Hans Krüger, Helmut Lemke, Theodor Maunz, Erich Peter Neumann, Gerhard Schröder (nicht der ex-Kanzler Schröder von der SPD, Namensvetter), Siegfried Zoglmann, etc.

    Vom MdB, Minister, Ministerpräsidenten, Kanzler und Präsidenten ist alles dabei.

    Und das sind nur die jenigen die in der West CDU Karriere gemacht haben. Die Ost-CDUler-Altnazis sind noch nicht mal dabei.

    SEDler in der Linken

    Zitat Wikipedia : "Von den ehemals 2,3 Millionen Mitgliedern der SED traten rund 95 Prozent aus und wurden nicht Mitglieder der späteren PDS bzw. Linkspartei "

    Soviel zu dem Mythos das die Linke = SED sei....

    >Ach so, die sind alle in die CDU ... dann hat sich die Linke wohl aus westdeutschen >Schützenvereinen und Trachtengruppen rekrutiert.

    Nö. Das ist eher die CSU. (plus Nazis)

    Die Linke sind Ostler und Westler, Alte und Junge, ex SPDler, Gewerkschafter, Intellektuelle, Arbeiter, etc. Kreuz und quer durch die Gesellschaft.

    >Für Freiheit, gegen linke Propaganda.

    Für Freiheit, für soziale Gerechtigkeit, gegen CDU Propaganda.

    >20 Jahre nach Fall der Mauer müsste jedem klar sein, was definitiv KEINE bessere
    >Politik ist.

    Stimmt. Neoliberal Politik die gegen die Menschen agiert.

    Erst der Mensch, dann der Profit.
    Für eine andere, bessere Politik.

  14. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: Deutschamerikaner 27.08.09 - 22:14

    Die deutschen und der soziwahn…
    ich bin sehr viel in der welt herumgekommen und sehe es immer wieder. desto sozialer ein system (innerhalb der Industriestaaten), desto fauler und aermer die bevoelkerung. Der anreiz zur leistungsbereitschaft fehlt, und die wenigen leistungstraeger koenne die sozialschmarotzer finanzieren. im grunde das unsozialste pack ueberhaut... und das sind die, die als erstes fuer mehr sozialleistungen sind....
    mit einem ausgepraegten sozialsystem unterstuetzt man nur die faulen und unflexiblen. ich bin vor vier jahren in die USA augewandert und bin jedesmal erschrocken ueber die niedrig kaufkraft in dland.

    und wer es noch nicht merkt: Der sozialismus ist laengst in dland angekommen und zwar mit all seinen symptomen wie z.B. verarmung der mittelschicht, mangelnde leistungsbereitschaft, hungerloehnen, alle haben gleich wenig ,etc, etc....

  15. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: Sozialistin 27.08.09 - 22:49

    Deutschamerikaner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > desto sozialer ein system (innerhalb der Industriestaaten), desto fauler
    > und aermer die bevoelkerung.

    Sicher. Deswegen müssen die Amis für einen Mini Lohn auch gleich 3 Jobs auf einmal annehmen weil es ihnen so gut geht. Alles klar....

    > Der anreiz zur leistungsbereitschaft fehlt,

    Klar, man kann auch Leistungsbereitschaft erzeugen in dem man jeglichen Humanimus über Bord wirft und die Peitsche des verhungerns rausholt. Sicher springen dann die Leute und arbeiten sich zu Tode. Nur, ist das erstrebenswert?

    > und die wenigen leistungstraeger koenne die sozialschmarotzer finanzieren.

    Was ist ein Leistungsträger, was ein Sozialschmarotzer?

    > im grunde das unsozialste pack ueberhaut...

    Lerne Definitionen.
    Sozial = Der allgemeinheit dienend und wohltuend. Ist es Sozial die Leute haufenweisse rauszuschmeissen und dies als Druckmitel zu missbrauchen um die Löhne zu senken? Wohl kaum. Ist es sozial den Staat um Milliarden durch Steuerhinterziehung, Bilanztricks, und globaler Gewinn/Verlustverschiebung zu bescheissen, während Angestellte dies nicht können und durch immer höhere Abgaben dies ausgleichen müssen? Wohl kaum.

    > und das sind die, die als
    > erstes fuer mehr sozialleistungen sind....

    Komisch. Die Forderung nach ALG2 als Aufstockung für Geringverdiener kam von Erzkapitalisten die so bequem notwendige Lohnzahlungen an den Staat abdrücken können und beliebig die Löhne senken können.

    > mit einem ausgepraegten sozialsystem unterstuetzt man nur die faulen und
    > unflexiblen.

    Ein Sozialsystem gehört seit 150 Jahren zu seinem aufgeklärten humanistischem Weltbild das nicht nur den Egoismus vor Augen hat.

    > und wer es noch nicht merkt: Der sozialismus ist laengst in dland
    > angekommen und zwar mit all seinen symptomen wie z.B. verarmung der
    > mittelschicht, mangelnde leistungsbereitschaft, hungerloehnen, alle haben
    > gleich wenig ,etc, etc....

    Die Hungerlöhne sind doch von den Kapitalisten gewollt da diese keine Mindestlöhne wollen.

    Du bist doch in den USA. Die haben (sehr niedrige) Mindestlöhne. Hier unmöglich.

    Erst der Mensch, dann der Profit.
    Für eine andere, bessere Politik.

  16. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: Deutschamerikaner 28.08.09 - 00:34

    Sozialistin schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > Sicher. Deswegen müssen die Amis für einen Mini Lohn auch gleich 3 Jobs auf
    > einmal annehmen weil es ihnen so gut geht. Alles klar....

    3 jobs stimmt aber nicht fuer einen minilohn
    eine gute bekannte von mir arbeitet halbtags als friseurin, verdient 23 dollar pro stunde. zusaetzlich arbeitet sie 4 mal pro woche fuer 3 stunden als kellnerin und verdient incl. tips (trinkgeld) 25 bis 30 dollar pro stunde. sie hat circa 2500/monat netto als ungelernte.
    komm mir jetzt nicht mit dem wechselkurs.. fuer einen dollar bekomme ich in den usa etwa soviel wie fuer 1 euro in dland.
    arbeit lohnt sich hier in den usa halt
    uebrigens gilst du in dland per definition mit 2600euro netto als reich...

    >
    > > Der anreiz zur leistungsbereitschaft fehlt,
    >
    > Klar, man kann auch Leistungsbereitschaft erzeugen in dem man jeglichen
    > Humanimus über Bord wirft und die Peitsche des verhungerns rausholt. Sicher
    > springen dann die Leute und arbeiten sich zu Tode. Nur, ist das
    > erstrebenswert?

    das funktioniert leider nicht in den usa. Die leute kuendigen und suchen sich einen neuen job. ist ueberhaupt kein problem hier. da kein kuendigungsschutz existiert stellen die unternehmen auch sehr schnell ein. Hab selbst meinen job aufgrund der finanzkrise verloren. keine zwei wochen spaeter hatte ich einen gutbezahlten neuen job... oder man gruended gleich sein eigenes unternehmen. ist vergleichsweise sehr einfach hier. meinen ehemaligen arbeitskollegen gehts aehnlich.


    > > und die wenigen leistungstraeger koenne die sozialschmarotzer
    > finanzieren.
    >
    > Was ist ein Leistungsträger, was ein Sozialschmarotzer?
    >
    > > im grunde das unsozialste pack ueberhaut...
    >
    > Lerne Definitionen.
    > Sozial = Der allgemeinheit dienend und wohltuend. Ist es Sozial die Leute
    > haufenweisse rauszuschmeissen und dies als Druckmitel zu missbrauchen um
    > die Löhne zu senken?
    wie gesagt, dass funktioniert hier nicht. fuer den kapitalismus gilt, wer geld verdienen will braucht auch eine solvente kunstschaft und muss im endeffekt auch gute loehne bezahlen. uebrigens ist der US-markt der wichtigste markt fuer die meisten unternehmen, auch fuer die meisten deutschen unternehmen. das liegt an der finanzstarken und grossen mittelschicht.

    Wohl kaum. Ist es sozial den Staat um Milliarden durch
    > Steuerhinterziehung, Bilanztricks, und globaler Gewinn/Verlustverschiebung
    > zu bescheissen,
    verbrechen gibt es ueberall. diese leute werden im vergleich zu dland aber sehr hart bestraft
    siehe Madoff -> 150 jahre knast
    in dland bekommst du als dank noch ein abfindung (siehe Zummwinkel)

    > Ein Sozialsystem gehört seit 150 Jahren zu seinem aufgeklärten
    > humanistischem Weltbild das nicht nur den Egoismus vor Augen hat.

    Eine medizinische und soziale grundabsicherung ist erstrebenswert und nicht mehr!!!

    >
    > Die Hungerlöhne sind doch von den Kapitalisten gewollt da diese keine
    > Mindestlöhne wollen.
    habs bereits erklaert, der kapitalist braucht eine finanzstarke mittelschicht!!!
    >
    > Du bist doch in den USA. Die haben (sehr niedrige) Mindestlöhne. Hier
    > unmöglich.
    Der mindestlohn liegt bei 7.25 dollar teils hoeher je nach bundesstaat. ist aber nur interessant fuer leute in strukturschwachen gegenden. also doerfer in the middle of nowhere..die usa ist nunmal im vergleich zu dland riesig. niemand wird gezwungen in solchen gebieten zu leben.

  17. rote Geschichtsklitterung

    Autor: dresther 28.08.09 - 08:29

    Wer heute noch für Kommunismus und die DKP Reklame macht, dokumentiert damit, den Zugang zur Realität verloren zu haben, imho.

    Alleine schon, dass sie für Die Linke und den Kommunismus ist, dabei aber den Zusammenhang zw Sozialismus und der DDR/UdSSR/Stalinismus bestreitet, belegt das schon.

    In D hat man sich jahrzehntelang (aus guten Gründen) auf Rechtsaussen konzentriert, dabei ist einigen offensichtlich der Sinn für den roten Faschismus leider abhanden gekommen.

    Man erklärt den real existierenden Sozialismus/Kommunismus kurzerhand für nicht sozialistisch/kommunistisch und versucht es nochmal.

    Übrigends distanziert sich der schlauere Teil von Rechtsaussen auch von Hitler und dessen Verbrechen. Das wollen sie selbstverständlich auch nicht nochmal.

  18. Re: Fair work in der DDR gab es nicht

    Autor: linux-macht-glücklich 28.08.09 - 10:09

    Dresther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie hoch ist nochmal das Durchschnittsalter und wo haben sie die meissten
    > Mitglieder?

    Du scheinst es ja zu wissen, also bitte mal vorzeigen, wäre wirklich Interessant.

    > Die Kosten für den Zusammenbruch des Sozialismus rechnet man in Billionen.
    > Das ist die derzeitige Bankenkrise geradezu ein Schnäppchen.
    >
    > Bitte aus der Geschichte lernen.

    Genau! Ohne die Nazis und den 2 WK hätte es die DDR nie gegeben wahrscheinlich und die Entwicklung der Sowjetunion hätte sicher auch etwas anders ausgesehen, also wer hat uns das im Grunde wirklich eingebrockt?

  19. Re: Geschichtsklitterung

    Autor: bibabutzemann1922 28.08.09 - 10:24

    Deutschamerikaner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sozialistin schrieb:
    > -----------------------------------------------------------------
    > > Sicher. Deswegen müssen die Amis für einen Mini Lohn auch gleich 3 Jobs
    > auf
    > > einmal annehmen weil es ihnen so gut geht. Alles klar....
    >
    > 3 jobs stimmt aber nicht fuer einen minilohn
    > eine gute bekannte von mir arbeitet halbtags als friseurin, verdient 23
    > dollar pro stunde. zusaetzlich arbeitet sie 4 mal pro woche fuer 3 stunden
    > als kellnerin und verdient incl. tips (trinkgeld) 25 bis 30 dollar pro
    > stunde. sie hat circa 2500/monat netto als ungelernte.
    > komm mir jetzt nicht mit dem wechselkurs.. fuer einen dollar bekomme ich in
    > den usa etwa soviel wie fuer 1 euro in dland.
    > arbeit lohnt sich hier in den usa halt
    > uebrigens gilst du in dland per definition mit 2600euro netto als reich...
    >
    > >
    > > > Der anreiz zur leistungsbereitschaft fehlt,
    > >
    > > Klar, man kann auch Leistungsbereitschaft erzeugen in dem man jeglichen
    > > Humanimus über Bord wirft und die Peitsche des verhungerns rausholt.
    > Sicher
    > > springen dann die Leute und arbeiten sich zu Tode. Nur, ist das
    > > erstrebenswert?
    >
    > das funktioniert leider nicht in den usa. Die leute kuendigen und suchen
    > sich einen neuen job. ist ueberhaupt kein problem hier. da kein
    > kuendigungsschutz existiert stellen die unternehmen auch sehr schnell ein.
    > Hab selbst meinen job aufgrund der finanzkrise verloren. keine zwei wochen
    > spaeter hatte ich einen gutbezahlten neuen job... oder man gruended gleich
    > sein eigenes unternehmen. ist vergleichsweise sehr einfach hier. meinen
    > ehemaligen arbeitskollegen gehts aehnlich.
    >
    > > > und die wenigen leistungstraeger koenne die sozialschmarotzer
    > > finanzieren.
    > >
    > > Was ist ein Leistungsträger, was ein Sozialschmarotzer?
    > >
    > > > im grunde das unsozialste pack ueberhaut...
    > >
    > > Lerne Definitionen.
    > > Sozial = Der allgemeinheit dienend und wohltuend. Ist es Sozial die
    > Leute
    > > haufenweisse rauszuschmeissen und dies als Druckmitel zu missbrauchen um
    > > die Löhne zu senken?
    > wie gesagt, dass funktioniert hier nicht. fuer den kapitalismus gilt, wer
    > geld verdienen will braucht auch eine solvente kunstschaft und muss im
    > endeffekt auch gute loehne bezahlen. uebrigens ist der US-markt der
    > wichtigste markt fuer die meisten unternehmen, auch fuer die meisten
    > deutschen unternehmen. das liegt an der finanzstarken und grossen
    > mittelschicht.
    >
    > Wohl kaum. Ist es sozial den Staat um Milliarden durch
    > > Steuerhinterziehung, Bilanztricks, und globaler
    > Gewinn/Verlustverschiebung
    > > zu bescheissen,
    > verbrechen gibt es ueberall. diese leute werden im vergleich zu dland aber
    > sehr hart bestraft
    > siehe Madoff -> 150 jahre knast
    > in dland bekommst du als dank noch ein abfindung (siehe Zummwinkel)
    >
    > > Ein Sozialsystem gehört seit 150 Jahren zu seinem aufgeklärten
    > > humanistischem Weltbild das nicht nur den Egoismus vor Augen hat.
    >
    > Eine medizinische und soziale grundabsicherung ist erstrebenswert und nicht
    > mehr!!!
    >
    > >
    > > Die Hungerlöhne sind doch von den Kapitalisten gewollt da diese keine
    > > Mindestlöhne wollen.
    > habs bereits erklaert, der kapitalist braucht eine finanzstarke
    > mittelschicht!!!
    > >
    > > Du bist doch in den USA. Die haben (sehr niedrige) Mindestlöhne. Hier
    > > unmöglich.
    > Der mindestlohn liegt bei 7.25 dollar teils hoeher je nach bundesstaat. ist
    > aber nur interessant fuer leute in strukturschwachen gegenden. also doerfer
    > in the middle of nowhere..die usa ist nunmal im vergleich zu dland riesig.
    > niemand wird gezwungen in solchen gebieten zu leben.


    Also ich versteh ja eins nicht!
    Es wird auf die Linken eingepocht! Die regieren doch nicht? Alles was du da aufzählst sind Mängel die wir dank adnerer großer Parteien haben, aber eben nicht der Linkspartei zu verdanken haben.
    Um wieviel schlechter können die es denn noch machen!

    Ich sehe ja ein das ein gesundes Land nur mit gesunder Wirtschaft entsteht. Aber nicht auf Kosten der Menschen....

  20. Re: Fair work in der DDR gab es nicht

    Autor: bibabutzemann1922 28.08.09 - 10:35

    > Die Kosten für den Zusammenbruch des Sozialismus rechnet man in Billionen.
    > Das ist die derzeitige Bankenkrise geradezu ein Schnäppchen.


    wenn ich das immer höre!!!!!
    Auch die DDR war ein Land mit Einwohnern. Da gab es Geld: Und zwar jede Menge. Fast die komplette Wirtschaft war staatlich. Das war alles Vermögen, das eingegangen ist (Durch verkauf an die Wirtschaft aus dem Westen). DAS war nicht wenig.
    Minus hat Deutschland nach der Wiedervereinigung gemacht, weil Kohl einige Fehler und Verschwendungen im sog. Aufbau OST gemacht hat. Aber gerade die CDU war ja schon immer gut im Geldverschwinden lassen.

    Und ohne die Wiedervereinigung ständen die alten Bundesländer nun wahrlich nicht im Gold. Da gabs schon anzeichen einer Flaute.

    Trotz aller Diskussion. Die Wiedervereinigung war nötig und gehörte sich so. Alle die sich eine Teilung ihres Landes zurückwünschen sollte man mal einsperren und jeglicher Demokratie entrauben.

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Von Valerie Lux

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Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

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