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Zweischneidiges Schwert.
Autor: Extrawurst 28.04.22 - 12:03
Einerseits hinkt Webkit seit einigen Jahren schon massiv hinterher und es ist positiv, als Endanwender Wahlmöglichkeiten zu haben.
Andererseits wird das effektiv zu einer noch stärkeren Chrome-Dominanz führen, denn nach dem Abstieg des Firefox ist Webkit das letzte Bollwerk gegen die Chromium-Dominanz.
Ist schon paradox Apple zu regulieren, weil sie allen ihre Browser-Engine aufzwingen, dann aber effektiv das Google-Monopol zu fördern und dafür zu sorgen, dass ein Konzern quasi über alle Webstandards bestimmen kann - und das nicht nur auf einem Betriebssystem.
Die einzige Hoffnung die man haben kann ist, dass Apple jetzt durch den Konkurrenzdruck mal Webkit auf Vordermann bringt, damit es ein echter Wettbewerber zu Chromium wird. -
Re: Zweischneidiges Schwert.
Autor: thedemonhunter 30.04.22 - 06:30
Die Vorgehensweise von Google und Microsoft unterscheidet sich doch gravierend. MS hat damals im IE einfach irgendwas implementiert und keine Standards daraus gemacht.
Google schreibt erst den Standard und implementiert dann. Dabei kann jeder mitwirken. (Sie haben das auf der Fosdem 2019 vorgetragen.)
Wenn Mozilla keine Manpower mehr hat das zu tun muss ich halt auf Edge oder Chrome ausweichen wenn ich meinen Puck.js über den Browser programmieren will.
Gerade für Schulen und Maker wird es eine Erleichterung sein die diversen Microcontroller direkt vom iPad Browser aus steuern zu können.



