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LOL: Unternehmer, die nach dem Staat rufen

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  1. LOL: Unternehmer, die nach dem Staat rufen

    Autor: Dungeon Master 18.11.17 - 18:53

    Typisch Deutsch: Resignieren, denn wir liegen "uneinholbar" zurück. Und nach Vater Staat rufen, der es richten soll. Wie wär's mal mit Eigenverantwortung? Da sind die Amis nämlich besser als wir. Lasst euch endlich Eier wachsen, und hört auf zu jammern.

  2. Re: LOL: Unternehmer, die nach dem Staat rufen

    Autor: GangnamStyle 18.11.17 - 19:55

    Mit Eigenverantwortung kann United Internet nur im gewissen Maße, wenn der Staat Dt. Telekom besonders protegiert. Wenn in Deutschland mehr Wettbewerb geben würde, dann würde das Land auch in Sachen Digitalisierung weiter vorne sein.
    In Südkorea ist nicht nur wegen massiver Unterstützung und Initiative im Bereich ICT so weit vorne, sondern, weil dort harter Wettbewerb im Bereich ICT gibt. Im Bereich Mobilfunk und Festnetz konkurieren drei große Mitbewerber.

  3. Re: LOL: Unternehmer, die nach dem Staat rufen

    Autor: HowlingMadMurdock 18.11.17 - 21:43

    "Im Bereich Mobilfunk und Festnetz konkurieren drei große Mitbewerber."


    Ist doch hier auch nicht anders.

    Telekom, Vodkafone, Telefonica O2 Germany

  4. Re: LOL: Unternehmer, die nach dem Staat rufen

    Autor: mrgenie 18.11.17 - 22:01

    HowlingMadMurdock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Im Bereich Mobilfunk und Festnetz konkurieren drei große Mitbewerber."
    >
    > Ist doch hier auch nicht anders.
    >
    > Telekom, Vodkafone, Telefonica O2 Germany

    Die Person oben nutzt die logische und nicht arithmetische Addierung von Mobilfunk UND Festnetz.

    Im Mobilfunk läuft einiges der Konkurrenz dank protektionistisch und bürokratischen Hürden über das Telekomnetz. Und nun kommt das UND, im Festnetz läuft ohne die Telekom zumindest im Telefonkabelnetzwerk nichts ohne die Telekom dank bürokratischen Hürden für die Konkurrenz. Die Mieten einfach die Leitungen der Telekom da dank bürokratischen Hürden welche die Telekom zwischen 1945 und 2017 nicht hätte hat die Telekom immer die Mieteinnahmen selber oder über reseller wie Vodafone.

    Die erste Konkurrenz bekam die Telekom mit den Stadtwerken die in Zusammenarbeit mit den Niederländern Glasfaser ausbauen.

    Und sehe, auf einmal betont die Telekom: wir haben euch seit Jahren angelogen, klar lohnt sich der Ausbau, deswegen bauen wir nun auch dort aus wo Konkurrenz kommt, aber auch nur dort!

  5. Re: LOL: Unternehmer, die nach dem Staat rufen

    Autor: HowlingMadMurdock 19.11.17 - 08:54

    LWL Com, Brekom, Nordcom, Ewetel und Arcor/Mannesmann hatten schon immer auch eigene Netze.

  6. Re: LOL: Unternehmer, die nach dem Staat rufen

    Autor: Dungeon Master 19.11.17 - 11:12

    Wer sich durch die Telekom benachteiligt fühlt, der kann sich an die Bundesnetzagentur wenden. Dafür braucht es kein neues Ministerium. Wo uns Google und Amazon davon laufen, sind aber nicht die Netze selbst, sondern die Dienste.

    Deutschland muss vor allem als Server-Standort gestärkt werden. Da spielen dann niedrige Strompreise und möglichst wenig Bürokratie eine Rolle. Hier kann der Staat was machen. Für innovative Dienste auf diesen Servern tun dt. Unternehmen allerdings zu wenig.

  7. Re: LOL: Unternehmer, die nach dem Staat rufen

    Autor: LinuxMcBook 19.11.17 - 19:31

    Dungeon Master schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deutschland muss vor allem als Server-Standort gestärkt werden. Da spielen
    > dann niedrige Strompreise und möglichst wenig Bürokratie eine Rolle. Hier
    > kann der Staat was machen. Für innovative Dienste auf diesen Servern tun
    > dt. Unternehmen allerdings zu wenig.

    Wieso? Gerade Server sind doch DER Teil des Internets, der im Endeffekt überall stehen kann.
    Und im Keller der eigenen Firma ist meist eh nicht sinnvoll, weil die Anbindung an die Backbones dann über eine nicht ausfallsichere 1 Gigabit Verbindung laufen würde...

  8. Re: LOL: Unternehmer, die nach dem Staat rufen

    Autor: Dungeon Master 20.11.17 - 00:23

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso? Gerade Server sind doch DER Teil des Internets, der im Endeffekt
    > überall stehen kann.
    > Und im Keller der eigenen Firma ist meist eh nicht sinnvoll, weil die
    > Anbindung an die Backbones dann über eine nicht ausfallsichere 1 Gigabit
    > Verbindung laufen würde...

    Weil Server-Kapazitäten flexibel genutzt werden können. Ein neuer Dienst kann leichter mit bestehenden vernetzt werden. Und die Netzgeschwindigkeit profitiert indirekt von der Servernähe, weil man Schwachstellen im Ausland vermeiden kann.

  9. Re: LOL: Unternehmer, die nach dem Staat rufen

    Autor: SkalliN 20.11.17 - 09:44

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dungeon Master schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deutschland muss vor allem als Server-Standort gestärkt werden. Da
    > spielen
    > > dann niedrige Strompreise und möglichst wenig Bürokratie eine Rolle.
    > Hier
    > > kann der Staat was machen. Für innovative Dienste auf diesen Servern tun
    > > dt. Unternehmen allerdings zu wenig.
    >
    > Wieso? Gerade Server sind doch DER Teil des Internets, der im Endeffekt
    > überall stehen kann.
    > Und im Keller der eigenen Firma ist meist eh nicht sinnvoll, weil die
    > Anbindung an die Backbones dann über eine nicht ausfallsichere 1 Gigabit
    > Verbindung laufen würde...

    Das BDSG ist dir doch ein Begriff oder? Eine deutsche Firma, die bestimmte Compliance-/-Regulatorik-Vorgaben hat (BaFin, EZB, ...), kann eben nicht "mal eben" ihre Server sonst wo hosten (lassen). Gott sei Dank. Wer weiß, welche Hosting-Services den dortigen Behörden/Providern Zugriff auf ihre Server geben müssen.

    Da ist es doch praktisch, dass man bei Hetzner oder OVH einfach seinen Server-Standort auswählen kann, das kommt kleinere Unternehmen sogar oft günstiger als die oben beschriebene single-point-of-failure Infrastruktur im eigenen Kellergeschoss (wobei eine redudante Anbindung über zwei Provider und zwei Stromleitungen jetzt auch nicht sooo teuer ist, aber das zieht halt wieder einen Rattenschwanz nach sich).

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