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Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: MarcusK 25.01.22 - 09:10

    Urbautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne Touchscreen ist 2022 (und war schon 2020) ein Notebook nicht mehr
    > zeitgemäß. Das ist ein dermaßen hoher Produktivätsgewinn.

    keine Ahnung was du für eine Zielgruppe kennst, ich kenne niemand der Touch auf einen Notebook verwendet.

  2. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: Insomnia88 25.01.22 - 09:14

    elknipso schrieb:
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    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > dann begründe doch mal warum man es vergessen kann? Braucht ein Lehrer
    > 10
    > > Stunden Akku-Laufzeit? Oder ist es zwingend notwendig das die SSD
    > > 5.000Mbyte/s schafft?
    > >
    > > Welcher Punkt ist also wichtig, das es ein 500¤ gerät für den Zweck
    > nicht
    > > ausreicht?
    >
    > Es geht um robuste, langlebige Geräte mit garantierter langfristiger
    > Ersatzteilverfügbarkeit und schon ist der ganze Consumer Schrott draußen
    > und Du bist eben bei den jeweiligen Business Reihen der Hersteller.
    >
    > Wirklich jede öffentliche Stelle schreibt bei ihren Ausschreibungen in
    > 99,9% der Fälle ausdrücklich rein, dass keine Consumer Geräte geleifert
    > werden dürfen sondern nur die Business Modelle, aus primär genau diesen
    > Gründen.

    Es geht doch wie immer nur um Service-Verträge, oder? Welche Teile genau willst du an einem Notebook denn austauschen? Normaler Weise sind die meisten fest verbaut, auch bei Business Geräten. Ich behaupte das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    Geh mal auf HP, dort findest du Business und Consumer Produkte. z.B. der HP Elite Dragonfly. Ich lese da nirgends was von besonderer Austauschbarkeit noch von speziellen Service-Verträgen. Du kannst die über Notebooksbilliger oder Cybrport kaufen ...
    Ich wette jetzt kommt sowas wie "DaS sInD aBeR kEiNe BuSiNeSs GeRäTe!!1"
    In dem Fall verlinke mir mal bitte Business Geräte.

    Selbst wenn man nach Business Geräten googelt und auf Definitionen stößt, findet man ganz anderes als das was du beschrieben hast. Bei Business Geräten geht's um Leistung bei intensiver täglicher Nutzung. Das heißt starker Akku etc. Kein Wort von 10 Jahre Gewährleistung oder Austauschbarkeit aller Teile.

  3. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: Ulfgar 25.01.22 - 09:16

    Guck doch bitte bei keiner Consumer Bude, sondern gucke nach akademischen Rabatt. Ein besserer Anfang wäre campuspoint. Im übrigen hat Windows 10 Pro auf keinem Rechner der EU im öffentlichen Dienst etwas zu suchen.

  4. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: elknipso 25.01.22 - 09:16

    MarcusK schrieb:
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    > Urbautz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ohne Touchscreen ist 2022 (und war schon 2020) ein Notebook nicht mehr
    > > zeitgemäß. Das ist ein dermaßen hoher Produktivätsgewinn.
    >
    > keine Ahnung was du für eine Zielgruppe kennst, ich kenne niemand der Touch
    > auf einen Notebook verwendet.


    Ich ebenfalls nicht, zumal ich davon dringend abraten würde.

  5. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: elknipso 25.01.22 - 09:18

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elknipso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > thecrew schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Mich würde erstmal interessieren wofür ein Lehrer ein "Business" Gerät
    > > > benötigt?
    > >
    > > Es geht um robuste, langlebige Geräte mit garantierter langfristiger
    > > Ersatzteilverfügbarkeit
    > wozu? Es gibt 2 Jahre Garantie. Wenn er dann wirklich defekt ist kommt ein
    > neue Gerät hin. Ist immer noch billiger als ein Gerät zu kaufen wo man 10
    > Jahre Ersatzteilverfügbarkeit bekommt.

    Man merkt deutlich, dass Du da nicht im Thema bist.
    Nur kurz dazu: Die Garantie nützt Dir überhaupt nichts wenn die Notebooks mechanisch kaputt gehen weil das Gehäuse eben nicht robust ist. Und 2 Jahre Garantie sind lächerlich, üblich sind als absolutes Minimum 3 Jahre, sehr oft 5 Jahre Garantieerweiterungen.

  6. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: elknipso 25.01.22 - 09:21

    Insomnia88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elknipso schrieb:
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    > > MarcusK schrieb:
    > >
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    >
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    > > > dann begründe doch mal warum man es vergessen kann? Braucht ein Lehrer
    > > 10
    > > > Stunden Akku-Laufzeit? Oder ist es zwingend notwendig das die SSD
    > > > 5.000Mbyte/s schafft?
    > > >
    > > > Welcher Punkt ist also wichtig, das es ein 500¤ gerät für den Zweck
    > > nicht
    > > > ausreicht?
    > >
    > > Es geht um robuste, langlebige Geräte mit garantierter langfristiger
    > > Ersatzteilverfügbarkeit und schon ist der ganze Consumer Schrott draußen
    > > und Du bist eben bei den jeweiligen Business Reihen der Hersteller.
    > >
    > > Wirklich jede öffentliche Stelle schreibt bei ihren Ausschreibungen in
    > > 99,9% der Fälle ausdrücklich rein, dass keine Consumer Geräte geleifert
    > > werden dürfen sondern nur die Business Modelle, aus primär genau diesen
    > > Gründen.
    >
    > Es geht doch wie immer nur um Service-Verträge, oder? Welche Teile genau
    > willst du an einem Notebook denn austauschen? Normaler Weise sind die
    > meisten fest verbaut, auch bei Business Geräten. Ich behaupte das eine hat
    > mit dem anderen nichts zu tun.
    > Geh mal auf HP, dort findest du Business und Consumer Produkte. z.B. der HP
    > Elite Dragonfly. Ich lese da nirgends was von besonderer Austauschbarkeit
    > noch von speziellen Service-Verträgen. Du kannst die über Notebooksbilliger
    > oder Cybrport kaufen ...
    > Ich wette jetzt kommt sowas wie "DaS sInD aBeR kEiNe BuSiNeSs GeRäTe!!1"
    > In dem Fall verlinke mir mal bitte Business Geräte.
    >
    > Selbst wenn man nach Business Geräten googelt und auf Definitionen stößt,
    > findet man ganz anderes als das was du beschrieben hast. Bei Business
    > Geräten geht's um Leistung bei intensiver täglicher Nutzung. Das heißt
    > starker Akku etc. Kein Wort von 10 Jahre Gewährleistung oder
    > Austauschbarkeit aller Teile.

    Ich habe Dir die Gründe genannt, auch wenn Du diese offensichtlich nicht wahrhaben willst.

    Aber hey was wissen schon alle Experten die das seit vielen Jahren alle so handhaben, sind sicher alle blöd und könnten eine Menge Geld sparen wenn sie Consumer Schrott Modelle beschaffen....

  7. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: MarcusK 25.01.22 - 09:22

    elknipso schrieb:
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    > MarcusK schrieb:
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    > > elknipso schrieb:
    > >
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    > > > thecrew schrieb:
    > > >
    > >
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    > > > > Mich würde erstmal interessieren wofür ein Lehrer ein "Business"
    > Gerät
    > > > > benötigt?
    > > >
    > > > Es geht um robuste, langlebige Geräte mit garantierter langfristiger
    > > > Ersatzteilverfügbarkeit
    > > wozu? Es gibt 2 Jahre Garantie. Wenn er dann wirklich defekt ist kommt
    > ein
    > > neue Gerät hin. Ist immer noch billiger als ein Gerät zu kaufen wo man
    > 10
    > > Jahre Ersatzteilverfügbarkeit bekommt.
    >
    > Man merkt deutlich, dass Du da nicht im Thema bist.
    > Nur kurz dazu: Die Garantie nützt Dir überhaupt nichts wenn die Notebooks
    > mechanisch kaputt gehen weil das Gehäuse eben nicht robust ist. Und 2 Jahre
    > Garantie sind lächerlich, üblich sind als absolutes Minimum 3 Jahre, sehr
    > oft 5 Jahre Garantieerweiterungen.

    schon erstaunich, andere behaupten das jede Firma nach 3 Jahren eh ihre Geräte austauscht - wozu dann 5 Jahre Garantie?

    Lehrer sind meist im "Büro" nicht auf der Baustelle. Ich sehe da keine besondere Anforderung an die Robustheit.

  8. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: .02 Cents 25.01.22 - 09:23

    Es ist nicht so, dass hier - laut Artikel - 500 Euro ausgegeben wurden an Lehrer mit dem Auftrag, dass sie im Media Markte einen Laptop beschaffen sollen, der auf keinen Fall einen Cent mehr Kosten darf.

    Ich bin auch nicht sicher, was genau ein "Business" Notebook ausmachen soll. Wenn jemand diese Dinge für X Schulen / Lehrer beschafft, dann wird das sicher über eine Ausschreibung passieren. Bei so standardisierten Dingen wie einem Laptop wird man auch unterstellen können, dass Wartungs- und Garantie-Leistungen für die Geräte mit spezifiziert werden.

    Ich arbeite als Freelancer und bekomme von den diversen Kunden (idR Grosskunden aus dem Bereich Banken / Versicherungen - also Unternehmen, die Arbeitsplatzrechner garantiert nicht einzeln kaufen) unterschiedliche Laptops, die sich was die Gehäuse Konstruktion angeht nicht erkennbar von entsprechenden Consumer Modellen unterscheiden. Wenn sich das Innenleben unterscheidet, dann vielleicht dahingehend, dass die Teile höher standardisiert - da aber heutzutage niemand Laptops "repariert" sondern nur Baugruppen austauscht, zweifele ich auch da dran.

    Und wenn ich auf Dell.ch schaue unter "Geschäftskunden" und Laptops dort nach Preis aufsteigend sortiere, dann gibt es auch da im 500 Euro Bereich (Einzelbestellung von der Web Seite, also ohne irgendeinen Rabatt für Massenbestellung) ein Gerät.

  9. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: mrblank 25.01.22 - 09:30

    Also ich war eine lange Zeit im IT Vertrieb tätig und weiß, dass es für Ausschreibungen von Behörden ziemlich heftige Rabatte seitens Hersteller und Distributoren gibt.
    Dann werden Projekte angelegt und die Preise für Behörden purzeln mal nahezu um 40 - 50 % runter.
    Ein 15,6 Zoll Notebook mit einem i5, 8GB RAM, 256GB SSD, mattem FullHD Display und erweitertem Support ist alles machbar - sogar für 300 - 350 ¤ im Einkauf, wenn man gut verhandelt und alles geschickt einfädelt.
    Dell (Vostro, Latitude), HP (250 Gx, Pro Serie,...), Lenovo (ThinkPad), ASUS (Pro), Toshiba, Acer (Travelmate), ... da gibt es genügend Auswahl und Konkurrenzsystemen, die natürlich liebend gerne im öffentlichen Dienst eingesetzt werden möchten.

  10. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: lal12 25.01.22 - 09:36

    Ich weiß wirklich nicht was ein Buisness-Notebook für Vorteile bringen soll. Klar Leasing oder Supportvertrag ist eine Sache, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen dass zumindest der Buisness-Support von HP absoluter Schrott ist.

    Auch bei Robustheit oder Qualität sehe ich bei den Buisness-Geräten die ich bisher hatte keinen Vorteil.

    Und was die Robustheit angeht ist mein Lenovo V155-15API mit Ryzen 5 3500U und 8GB RAM eines der robustesten Geräte die ich jemals hatte. Ich habe dafür neu weniger als 400¤ bezahlt. Für die 200¤ (brutto) mehr kriegt man vermutlich auch noch ein besseres Display und 16GB RAM. Evtl bekommt man ja sogar noch Mengenrabatt.

    Und wenn man sich ein paar Ersatz-Notebooks in den Schrank legt braucht man auch keinen Vor-Ort Service.

    Die beste Lösung waren meiner Meinung nach ohnehin Chromebooks. Da sind 500¤ ja nun wirklich vollkommen ausreichend.

  11. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: radde 25.01.22 - 10:27

    Warum, was ist das Problem bei einem Touchscreen?
    Ich benutze meinen beim Arbeitslaptop (HP Elitebook 850 G7) regelmäßig. Es ist ein matter Touchscreen, auf dem man auch Fettfinger kaum sieht. Gerade das Zoomen/Verschieben von großen PDF (Din A1, Din A0) ist mit Touch einfach sehr viel schneller und intuitiver als per Maus/Touchpad.

    Ich würde sogar behaupten, dass es ziemlich unsinnig ist eine Eingabemethode aus Prinzip zu ignorieren, weil sie "nicht professionell genug" ist.

    Edit:
    Ich bin mir sicher, dass Lehrer den Touchscreen sehr gern benutzen um in der Powerpoint Punkte zu markieren oder einfach nur zur nächsten Seite zu springen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.22 10:30 durch radde.

  12. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: Tuxraxer007 25.01.22 - 10:40

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > keine Ahnung was du für eine Zielgruppe kennst, ich kenne niemand der Touch
    > auf einen Notebook verwendet.
    Ich kenne auch niemanden, der das nutzt.
    Unsere Firmennotebooks haben auch Touch, aber ich hab das in 2 Jahre bisher kein einziges Mal benutzt, finde ich für ein Business-Notebook vollkommen überflüssig.

    Für 500,- Euro bekommt man für den normalen Office-Einsatz ausreichend dimensionierte Notebooks, gerade als Grosseinkäufer in Unternehmen.
    Leider werden Notebooks in vielen Firmen aber kaputt konfiguriert und mit zu viel überflüssiger Software beladen - gerne auch mehrere Sicherheitsprogrammen parallel, die dann schon 50% Leistung benötigen - spreche aus leidiger Erfahrungen.

  13. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: patka 25.01.22 - 10:43

    Warum herrscht hier eigentlich so viel Missgunst? Warum müssen sich hier im Forum alle den Mund darüber zerreissen, was Lehrer für Notebooks brauchen? Die wenigsten hier sind Lehrer und kennen die Anforderungen aber alle reden mit, weil alle mal in der Schule waren. Was würdet ihr sagen, wenn Lehrer euch mal fragen warum ihr für eure Adminaufgabe ein 1500 Euro Notebook braucht, nur um eine ssh Verbindung auf irgendeinen anderen Rechner zu machen?

    Meine Frau ist auch Lehrerin und ich sehe, dass das Notebook von der Leistung natürlich reicht aber alles was drum rum ist, muss man wieder selber kaufen. Die Docking-Station, um das Ding zuhause an den externen Bildschirm anzuschließen, damit der Rücken nicht kaputt geht, wenn man den ganzen Tag auf ein Notebook guckt. Die Docking-Station in der Schule, wo momentan das Whiteboard an einem anderen Computer steckt und der Datenaustausch kaum möglich ist. Es wäre auch schön, wenn der Akku länger als drei Stunden hält weil die meisten Lehrerpulte eben nicht an einer Wand stehen und die meisten Schulen keine Bodentanks haben mit einer Steckdose. Die Liste lässt sich fortsetzen.

    Dazu kommt, dass man früher eine Windows Professional brauchte, um einer Windows Domäne beitreten zu können. Keine Ahnung ob das heute noch so ist aber die meisten Consumer Notebooks kommen halt mit Windows Home, weil halt Enduser Produkte.

  14. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: MarcusK 25.01.22 - 10:53

    patka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum herrscht hier eigentlich so viel Missgunst? Warum müssen sich hier im
    > Forum alle den Mund darüber zerreissen, was Lehrer für Notebooks brauchen?
    > Die wenigsten hier sind Lehrer und kennen die Anforderungen aber alle reden
    > mit, weil alle mal in der Schule waren. Was würdet ihr sagen, wenn Lehrer
    > euch mal fragen warum ihr für eure Adminaufgabe ein 1500 Euro Notebook
    > braucht, nur um eine ssh Verbindung auf irgendeinen anderen Rechner zu
    > machen?
    die Frage ist auch berechtig - die meisten wollen immer das Beste haben, brauchen tuen sie es nicht wirklich. Wenn der Arbeitgeber es bezahlt ist es ja gut.
    Hier geht es aber um öffentliches Geld - das sollte es schon begründet sein, warum es so viel kostet. Wenn es notwendig ist, dann sollen sie es auch bekommen.

    > Meine Frau ist auch Lehrerin und ich sehe, dass das Notebook von der
    > Leistung natürlich reicht aber alles was drum rum ist, muss man wieder
    > selber kaufen. Die Docking-Station, um das Ding zuhause an den externen
    > Bildschirm anzuschließen, damit der Rücken nicht kaputt geht, wenn man den
    > ganzen Tag auf ein Notebook guckt.
    Was auch überhaupt nicht zulässig ist. Man darf nicht dauerhaft direkt am Notebook arbeiten. Deswegen muss man sogar frage ob ein Notebook überhaupt notwendig ist.

    > Die Docking-Station in der Schule, wo
    > momentan das Whiteboard an einem anderen Computer steckt und der
    > Datenaustausch kaum möglich ist. Es wäre auch schön, wenn der Akku länger
    > als drei Stunden hält weil die meisten Lehrerpulte eben nicht an einer Wand
    > stehen und die meisten Schulen keine Bodentanks haben mit einer Steckdose.
    > Die Liste lässt sich fortsetzen.

    welches Notebook hält keine 3 Stunden?

    > Dazu kommt, dass man früher eine Windows Professional brauchte, um einer
    > Windows Domäne beitreten zu können. Keine Ahnung ob das heute noch so ist
    > aber die meisten Consumer Notebooks kommen halt mit Windows Home, weil halt
    > Enduser Produkte.
    es gibt auch Geräte mit PRO. wiederum haben die schulen kaum eine Domaine. Auch wurde erwähnt das es für öffentliche Einrichtungen abgeschlossenen Lizenz Vereinbarungen gibt. Damit braucht man gar keine BS zu kaufen.

  15. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: patka 25.01.22 - 11:05

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > patka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum herrscht hier eigentlich so viel Missgunst? Warum müssen sich hier
    > im
    > > Forum alle den Mund darüber zerreissen, was Lehrer für Notebooks
    > brauchen?
    > > Die wenigsten hier sind Lehrer und kennen die Anforderungen aber alle
    > reden
    > > mit, weil alle mal in der Schule waren. Was würdet ihr sagen, wenn
    > Lehrer
    > > euch mal fragen warum ihr für eure Adminaufgabe ein 1500 Euro Notebook
    > > braucht, nur um eine ssh Verbindung auf irgendeinen anderen Rechner zu
    > > machen?
    > die Frage ist auch berechtig - die meisten wollen immer das Beste haben,
    > brauchen tuen sie es nicht wirklich. Wenn der Arbeitgeber es bezahlt ist es
    > ja gut.
    > Hier geht es aber um öffentliches Geld - das sollte es schon begründet
    > sein, warum es so viel kostet. Wenn es notwendig ist, dann sollen sie es
    > auch bekommen.

    Also ganz ehrlich, wir haben öffentliches Geld für soviel Mist ausgegeben und tun es immer noch während für Schulen nie Geld da ist. Und wenn die Lehrer jetzt ein Notbeook für 1000 Euro bekämen, ich würde es Ihnen gönnen weil sie einen Job machen, den immer weniger Leute aus gutem Grund nicht mehr machen wollen. Dazu kommt ja noch, das wird ja hier nicht laufen wie in der freien Wirtschaft wo man nach 4-5 Jahren ein neues Gerät bekommt. Man kann hier davon ausgehen, dass das Laptops für die Ewigkeit sein werden, die man bei der Verrentung wieder abgeben kann. Und die Lehrer hatten auch kein Mitspracherecht was sie bekommen. Meine Frau bekam eine Mail, dass sie sich zwischen Notebook und iPad entscheiden kann.

    >
    > > Meine Frau ist auch Lehrerin und ich sehe, dass das Notebook von der
    > > Leistung natürlich reicht aber alles was drum rum ist, muss man wieder
    > > selber kaufen. Die Docking-Station, um das Ding zuhause an den externen
    > > Bildschirm anzuschließen, damit der Rücken nicht kaputt geht, wenn man
    > den
    > > ganzen Tag auf ein Notebook guckt.
    > Was auch überhaupt nicht zulässig ist. Man darf nicht dauerhaft direkt am
    > Notebook arbeiten. Deswegen muss man sogar frage ob ein Notebook überhaupt
    > notwendig ist.

    Das Notebook ist deswegen notwendig, weil man ein mobiles Gerät braucht. Vorbereitung daheim und Arbeit in der Schule, weil es in Schulen für Lehrer schlicht keine Arbeitsplätze gibt. Daher wäre halt eine Docking-Station mit dem Drumherum wichtiger als ein HighEnd-Notebook. Das Drumherum gibt es aber nicht. Muss man wieder selber kaufen.

    >

    > > Die Docking-Station in der Schule, wo
    > > momentan das Whiteboard an einem anderen Computer steckt und der
    > > Datenaustausch kaum möglich ist. Es wäre auch schön, wenn der Akku
    > länger
    > > als drei Stunden hält weil die meisten Lehrerpulte eben nicht an einer
    > Wand
    > > stehen und die meisten Schulen keine Bodentanks haben mit einer
    > Steckdose.
    > > Die Liste lässt sich fortsetzen.
    >
    > welches Notebook hält keine 3 Stunden?
    >
    > > Dazu kommt, dass man früher eine Windows Professional brauchte, um einer
    > > Windows Domäne beitreten zu können. Keine Ahnung ob das heute noch so
    > ist
    > > aber die meisten Consumer Notebooks kommen halt mit Windows Home, weil
    > halt
    > > Enduser Produkte.
    > es gibt auch Geräte mit PRO. wiederum haben die schulen kaum eine Domaine.
    > Auch wurde erwähnt das es für öffentliche Einrichtungen abgeschlossenen
    > Lizenz Vereinbarungen gibt. Damit braucht man gar keine BS zu kaufen.

    Dabei wäre eine Windows Domäne eine tolle Sache um einfach mal schulintern Daten abzulegen und nicht immer auf die Cloud zurück zu greifen.

  16. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: patka 25.01.22 - 11:07

    > welches Notebook hält keine 3 Stunden?

    Ich weiß nicht wie das bei euch ist aber hier ist Schule mal minimum 5-6 Stunden.

  17. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: MarcusK 25.01.22 - 11:16

    patka schrieb:
    > > Hier geht es aber um öffentliches Geld - das sollte es schon begründet
    > > sein, warum es so viel kostet. Wenn es notwendig ist, dann sollen sie es
    > > auch bekommen.
    >
    > Also ganz ehrlich, wir haben öffentliches Geld für soviel Mist ausgegeben
    > und tun es immer noch während für Schulen nie Geld da ist. Und wenn die
    > Lehrer jetzt ein Notbeook für 1000 Euro bekämen, ich würde es Ihnen gönnen
    > weil sie einen Job machen, den immer weniger Leute aus gutem Grund nicht
    > mehr machen wollen. Dazu kommt ja noch, das wird ja hier nicht laufen wie
    > in der freien Wirtschaft wo man nach 4-5 Jahren ein neues Gerät bekommt.
    > Man kann hier davon ausgehen, dass das Laptops für die Ewigkeit sein
    > werden, die man bei der Verrentung wieder abgeben kann. Und die Lehrer
    > hatten auch kein Mitspracherecht was sie bekommen. Meine Frau bekam eine
    > Mail, dass sie sich zwischen Notebook und iPad entscheiden kann.

    ich kenne Lehrer da gab es vorher eine Umfrage welche Geräte gekauft werden sollen.

    Man muss aber auch nicht mehr Geld ausgeben als notwendig, nur weil an anderen stellen Geld verschwendet wird. Es hilft auch niemand weiter wenn wenn sie Geräte haben die für 30 Jahre ausgelegt sind, aber in 5 Jahren MS kein aktuellen Betriebssystem mehr dafür mehr anbietet.

    Das sehe ich Geld besser in der Infrastruktur aufgehoben ( Vernetzung Schulgebäude, Internet Anschluss ) oder sogar Software/Dienstleistung wie betreute Server(Cloud) für jeden Schule usw.

  18. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: patka 25.01.22 - 11:27

    > ich kenne Lehrer da gab es vorher eine Umfrage welche Geräte gekauft werden
    > sollen.
    >
    > Man muss aber auch nicht mehr Geld ausgeben als notwendig, nur weil an
    > anderen stellen Geld verschwendet wird. Es hilft auch niemand weiter wenn
    > wenn sie Geräte haben die für 30 Jahre ausgelegt sind, aber in 5 Jahren MS
    > kein aktuellen Betriebssystem mehr dafür mehr anbietet.
    >
    > Das sehe ich Geld besser in der Infrastruktur aufgehoben ( Vernetzung
    > Schulgebäude, Internet Anschluss ) oder sogar Software/Dienstleistung wie
    > betreute Server(Cloud) für jeden Schule usw.

    Da stimme ich auch grundsätzlich zu. Ich denke einfach nur, dass es die Diskussion nicht wert ist. Ob das Ding jetzt 500 oder 700 Euro kostet, ist gemessen an dem was man für Gehälter bezahlt halt "Kleinkram" und nichts ist schlimmer als wenn Menschen am Notebook warten und damit ja auch Geld kosten, nur weil der Arbeitgeber 50 Euro am Gerät gespart hat.

    Und ja, in den Schulen müsste viel mehr passieren in Form von Infrakstruktur. Mich nervt einfach diese ganze Diskussion, weil es meines Erachtens nur eine Neiddebatte ist. Lehrer haben in der Gesellschaft einen extrem schlechten Stand und kursieren irgendwo über Arbeitslosen hab ich manchmal den Eindruck. Vor 1 oder 2 Wochen gab es eine ähnliche Diskussion, wo sich in den Foren drüber aufgeregt wurde, dass die Schulen iPads bekommen und das wäre ja mit Linux/Android Tablets alles viel billiger und besser.

    Wenn wir aber mal eben 30 Milliarden an die Lufthansa bezahlen weil wir Coronha haben und damit die Lufthansa jetzt 18.000 Leerflüge machen kann, um irgendwelche Rechte an den Terminals zu behalten, dann wird das halt schulterzuckend hingenommen weil man das Spiel schon kennt und weil es ja "für die Wirtschaft ist". Das finde ich einfach total verrückt. Ich verstehe einfach nicht warum man so ein Fass aufmachen muss, wenn die Menschen, die sich um unsere Kinder kümmern in 2022(!) zum ersten Mal einen Dienstlaptop erhalten.

  19. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: BlackyRay 25.01.22 - 11:58

    Meine Güte dann sind es halt 4 Kerne und 8 Threads.
    https://www.campuspoint.de/20yhs00900-lenovocampus-thinkpad-e15-g3.html

    Lenovo thinkpad dürfte ja wohl den Ansprüchen genügen. Also sorry ja die Geräte gibt es.

    Es braucht auch definitiv kein Touch. Die meisten Lehrkräfte und auch Räumlichkeiten werden ein entspiegeltes Display bevorzugen und die meisten Sinnvollen Anwendungen findet man sowieso bei Android und iOS wofür solch ein Laptop überhaupt nicht gedacht ist.

    Leute holen sich teilweise für 399¤ Laptop (unsubventionierte Konsumergeräte) und da bin ich der erste der sagt. "Wer zu billig kauft kauft zwei mal)
    Aber für Netto 500¤ gibt es halt wirklich schon gute Geräte. Das vergisst man oft sehr schnell wenn man bedenkt dass gut und gerne 500¤ Laptop als besonders fancy Geräte auch für 2000¤ und mehr vertrieben werden. Wer jetzt aber nicht die allerbesten Displays benötigt und andere Sonderkriterien schmeißt in solch einem Fall aber auch eindeutig Geld zum Fenster raus.

    An Insomniak oder wie er hieß (finde deine Nachricht nicht mehr) sorry aber genau so sieht 2022 mein Alltag aus. Zocken am Handy und Laptop erfordert bei mir keine hohe Rechenleistung mehr und mein WLAN packt das auch. (Dennoch off topic)

  20. Re: Die Grenze von 500 Euro brutto sind schlicht zu niedrig

    Autor: radde 25.01.22 - 12:00

    Im ersten Lockdown hatte ich noch die Hoffnung, dass die Eltern lernen, wie schwierig es ist Kindern etwas beizubringen. Leider ist dieser Lerneffekt entweder nicht eingetroffen, oder der Transfer auf die tägliche Leistung von Lehrkräften hat nicht stattgefunden.

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