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Kommunale Ignoranz

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  1. Kommunale Ignoranz

    Autor: KillerJiller 26.01.22 - 09:31

    Bei uns in Bayern las sich das eigentlich ganz gut. 750¤ für die Hardware und nochmal 250¤ für Software und Administration. Sollte doch eigentlich was zu machen sein - klar, der ein oder andere Kompromiss muss her aber letztlich durchaus brauchbar

    Die Realität sah dann doch etwas anders aus:

    - Der Sachaufwandsträger (hier: Kommune) kam nicht aus dem Quark

    - Es fand kein nennenswerter Abgleich mit den Systemadministratoren der Schulen statt

    - Trotz eindringlicher Hinweise, Anmerkungen und Widersprüche seitens der Schulen wurden völlig ungeeignete und überteuerte Geräte eines wenig bekannten Herstellers aus NRW bestellt. Folge war natürlich, dass binnen Wochen die ersten Defekte aufgrund mangelhafter Verarbeitung entstanden. Aber Hauptsache "Meihd in Dschörmani" (ins Bayerische übersetzt: "Leud, seids Patrioten, kaufts a Glump"). Es lagen sogar günstigere Angebote für bessere Produkte vor...

    - Die Lieferung der Geräte verzögerte sich um 8 Monate, weil die Kommune eklatant gegen Vorgaben bei der Ausschreibung verstieß (ein Schelm, wer Böses denkt).

    Wir sitzen letztendlich auf völlig überteuerten schrottigen Consumer-Notebooks, die die Mehrheit der Kollegen nicht benutzen kann oder will. Die entsprechenden Administratoren hätten sich gerne freiwillig mit dieser Angelegenheit befasst aber nein, es musste natürlich einem komplett weltfremden und beratungsresistenen Boomer in der Stadtverwaltung übertragen werden...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.01.22 09:31 durch KillerJiller.

  2. Re: Kommunale Ignoranz

    Autor: OutOfCoffee 26.01.22 - 10:47

    KillerJiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei uns in Bayern las sich das eigentlich ganz gut. 750¤ für die Hardware
    > und nochmal 250¤ für Software und Administration. Sollte doch eigentlich
    > was zu machen sein - klar, der ein oder andere Kompromiss muss her aber
    > letztlich durchaus brauchbar
    >
    > Die Realität sah dann doch etwas anders aus:
    >
    > - Der Sachaufwandsträger (hier: Kommune) kam nicht aus dem Quark
    >
    > - Es fand kein nennenswerter Abgleich mit den Systemadministratoren der
    > Schulen statt
    >
    > - Trotz eindringlicher Hinweise, Anmerkungen und Widersprüche seitens der
    > Schulen wurden völlig ungeeignete und überteuerte Geräte eines wenig
    > bekannten Herstellers aus NRW bestellt. Folge war natürlich, dass binnen
    > Wochen die ersten Defekte aufgrund mangelhafter Verarbeitung entstanden.
    > Aber Hauptsache "Meihd in Dschörmani" (ins Bayerische übersetzt: "Leud,
    > seids Patrioten, kaufts a Glump"). Es lagen sogar günstigere Angebote für
    > bessere Produkte vor...
    >
    > - Die Lieferung der Geräte verzögerte sich um 8 Monate, weil die Kommune
    > eklatant gegen Vorgaben bei der Ausschreibung verstieß (ein Schelm, wer
    > Böses denkt).
    >
    > Wir sitzen letztendlich auf völlig überteuerten schrottigen
    > Consumer-Notebooks, die die Mehrheit der Kollegen nicht benutzen kann oder
    > will. Die entsprechenden Administratoren hätten sich gerne freiwillig mit
    > dieser Angelegenheit befasst aber nein, es musste natürlich einem komplett
    > weltfremden und beratungsresistenen Boomer in der Stadtverwaltung
    > übertragen werden...

    Das lustige ist, da ist garnichts Made in Germany. Nur China Komponenten in Deutschland zusammengestöpselt und dann was von Made in Germany drauf geschrieben und für einen überteuerten Preis verkauft.

  3. Re: Kommunale Ignoranz

    Autor: snoxx 26.01.22 - 13:40

    Nur mal so als Frage was muss man denn bei 750 Euro für einen Kompromiss machen? Ja was muss man den bei 500 Euro für Kompromisse machen?

    Das die Beschaffung völlig aus dem Ruder gelaufen ist mag ja sein, aber das Geräte defekt ankommen habe ich auch schon bei extrem teuren Markengeräten gehabt.

    Dann stellt sich noch die Frage warum einige Kollegen damit nicht arbeiten können. Kann es sein, dass die Geräte ihnen nur ihren bisher gewohnten Workflow unmöglich machen und sie einen komplett neuen aufbauen müssten?

    Noch putziger sind die Kollegen die schlicht nicht damit arbeiten wollen. Mit welcher Begründung wird das akzeptiert?

    Auch wenn das weh tut, aber der Arbeitgeber muss einem nicht garantieren das man seinen gewohnten Workflow beibehalten kann. Er kann durchaus Entscheidungen treffen die die bisherige Investition in diesen vollkommen entwerten.

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