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Wo ist jetzt das Problem?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Wo ist jetzt das Problem?

    Autor: gan 24.01.22 - 22:41

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, mehr als 2 Jahre sind es dann schon, Modell ist von Anfang 2017.
    > IDEs, CAD-Software, FEM-Simulationen, VMs und co. laufen da auch
    > problemlos, aber manche Webanwendungen oder eben Videokonferenztools machen
    > halt schon Probleme.

    Ich wollte schon mutmaßen, dass es am Anwender liegt, aber 2017 erklärt einiges in Verbindung damit, dass Du offenbar wenig über Hardware weißt, was du hier demonstrierst:

    > Ryzen 3 ist ein pain-in-the-arse-Chip. Das pendant zum i3. Systeme mit i3
    > würde ich nur jemandem empfehlen den ich nicht mag. Ryzen 5 sollte es schon
    > sein. Oder ein i5. Auch Office-Programme profitieren davon.

    Dein "pain-in-the-arse-Chip" zeigt das deutlich. Du scheinst da in 2017 hängen geblieben zu sein.
    Damals waren bei Notebooks noch Dualcores der Standard. i3 war besonders lahm und ohne Turbo, i5 mit Turbo und größerem Cache, i7 mit schnellerem Turbo und noch größerem Cache, aber in der 15 Watt Klasse waren das allesamt Dualcores. Durch den fehlenden Turbo waren die i3 tatsächlich echt lahm. Aber selbst die i7 waren gemessen an heutigen Notebook CPUs lahm. Dazu kommt, dass die 2 Kerne auch relativ schnell ausgelastet sind.
    Das von dir monierte Notebook mit Ryzen 3 CPU hat jedoch doppelt so viele Kerne und eine höhere Leistung pro Kern als ein 15 Watt i7 aus 2017. Laut Benchmarks ist die reine CPU-Leistung knapp 3 x so hoch wie von einem 15 Watt i7 aus 2017. Klar ist ein Ryzen 5 mit nochmal 2 zusätzlichen Kernen noch schneller, aber beim normalen Arbeiten merkt man nicht, dass man nur 4 statt 6 Kerne hat. Allenfalls könnte man überlegen, ob man nicht ein Notebook mit Zen 3 Architektur nimmt, die gibt es mit Ryzen 3 5400U auch schon um den Preis.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.22 22:43 durch gan.

  2. Re: Wo ist jetzt das Problem?

    Autor: Flexy 24.01.22 - 23:33

    Bluto schrieb:

    >
    > Im übrigen bauen Hersteller von 500 Euro Trashgeräten oftmals eine SSD ein
    > und keine moderne M.2. Es macht schon einen Unterschied, ob man mit 580Mb/s
    > liest und schreibt, oder mit 3.000-7.000 Mb/s.

    *hust*
    srsly?

    (Und nebenbei: Auch das M.2 ist eine SSD. Du meinst vermutlich den Unterschied zwischen SATA SSD und schnellen Socket 3 (NVME) M.2 SSD...weil es auch M.2 SSD mit nur 600MB/s gibt (Bzw. viele Boards die dann intern nur über 2 Lanes und SATA laufen))

    Festplatte vs. SSD macht einen gewaltigen Unterschied, SATA vs. M.2 macht in der Praxis bei einem Bürorechner für einen Lehrer absolut keinen Unterschied.
    Der Unterschied zwischen HDD (die es immer noch gibt.. ) und SATA SSD ist schon gravierend. Das sind auch mal 5min Hochfahren vs. 15s hochfahren mit der SSD. Rechner aufklappen (damit er automatisch hoch fährt), Hinsetzen, Stuhl zurecht rücken, Licht am Arbeitsplatz einschalten und du kannst dich am Rechner mit einer SATA SSD schon anmelden.
    Ob der Rechner mit Windows jetzt in 10s (M.2) oder in 16s (SATA SSD) hochgefahren ist, das ist erst mal völlig egal. Das macht man nur ein oder zwei mal am Tag. Und auch beim Starten von Programmen usw. ist es in der Praxis völlig egal ob der Browser in 2s oder in 1s offen ist. In Office dito - da wirst du keinen relevanten Unterschied sehen zwischen M.2 und SSD. Und auch beim Arbeiten mit Xcel Sheets und ähnlichem - kein Unterschied. Auch nicht beim Speicher, das passiert ja sowieso im Hintergrund. Und geht auch mit 600MB/s schnell genug.

    Einen echten Unterschied zwischen einer schnellen Socket 3 M.2 SSD und einer SATA SSD wirst du nur dann merken, wenn du z.B. Videoschnitt mit mindestens 4K Material und vielen Spuren machst. Oder wenn du immer wieder wahnsinnig viele kleine Dateien entpacken und verschieben musst. Also etwa beim Installieren von Spielen und ähnlichem. Oder wenn du Software entwickelst. Hast du im "normalen" Office-Betrieb eines Lehrers aber eigentlich auch alles nicht.
    Dafür kostet eine NVME M.2 SSD eben mal doppelt so viel wie eine SATA SSD. Bei z.B. 1TB mal eben rund 200¤ vs. 100¤ pi mal Daumen. Was bei einem Rechner, der am besten (ohne Windows/OS und Office) noch unter 400¤ kosten soll, schon mal viel aus macht.

  3. Re: Wo ist jetzt das Problem?

    Autor: Eheran 25.01.22 - 14:06

    >Da setzt sich kein ITler hin und fummelt da das Profil des Anwenders wieder zusammen - stell dir vor: Das geht völlig automatisch, wenn er sich anmeldet!

    Schön, dass ich keine Treiber installieren muss und vielleicht manch Programm schon installiert wurde. Aber das ist doch nicht alles.

    Genau dieses Problem hatte ich vor ein paar Monaten auch erst. Ich hatte keine Zugriffsrechte mehr, selbst auf eine auf dem Desktop frisch erstellte, leere .txt. Da der Support das nicht lösen konnte also Neuinstallation. Erst eine Woche später lief wieder alles. Für jedes zu installierende Programm muss man dann anrufen und natürlich jemanden erreichen. Dann im Programm natürlich auch wieder alles laden, etwa die ganzen libraries in Python. Blablala usw. Du tust so, als ob dann alles wie vorher wäre. Genau wie beim Smartphone ist es ein "bisschen" mehr Arbeit.

    Ich mag mir nicht vorstellen, wie lange sowas bei einem 0815 MA dauert, der schon verzweifelt, wenn ein Symbol an einer anderen Stelle ist.

  4. Re: Wo ist jetzt das Problem?

    Autor: leonardo-nav 25.01.22 - 17:25

    "oder mit 3.000-7.000 Mb/s"

    Also 7G eher nicht. Auch 3G ist selbst bei einer PCIe4-NVME eher dem Highend-Bereich vorenthalten. Meine WD Black Pcie4 schafft 2650 Mb/s - das ist Normalität in dem Bereich. Wenn du mehr willst wird's exponentiell teurer.

    Eine NVME ist natürlich schneller als eine SATA-SSD, meiner Meinung nach auch deutlich schneller. Aber das sind Geschwindigkeiten, die braucht man eher beim Gaming oder wirklich anspruchsvollen Programmen. Für Office ist das eher weniger nötig. Allerdings:

    "Dafür kostet eine NVME M.2 SSD eben mal doppelt so viel wie eine SATA SSD. Bei z.B. 1TB mal eben rund 200¤ vs. 100¤ pi mal Daumen."

    Meine WD Black SN750SE 1TB Pcie4 hat 110¤ gekostet. Die 1TB WD Blue SATA liegt bei 94¤ mit (laut Hersteller) 560/530 MB/s Lesen/Schreiben.

    Da wäre es am falschen Ende gespart, die SATA zu kaufen.

  5. Re: Wo ist jetzt das Problem?

    Autor: GilBates 25.01.22 - 23:12

    brauchen Lehrer nicht auch Dienstwagen? irgendwie müssen sie ja zur Schule kommen.
    Diensthandy? sollten dauerhaft erreichbar sein.

    Spass. Lerhrer benötigen eigentlich keinen Laptop.
    Sollen in der Schule am dortigen PC-Pool arbeiten, wenn's denn sein muss.
    Wieder Spass.
    welcher Lehrer setzt sich schon freiwillig in seiner Unterrichstvorbereitungszeit in die Schule?

  6. Re: Wo ist jetzt das Problem?

    Autor: BlackyRay 26.01.22 - 07:04

    sorry aber nein bekommt man oft nicht. Die Verwaltung und Schulen sind ein riesengroßer Jungle.
    Da siehste wirklich ALLES und teilweise auch NIX.

    Abgesehen davon bezüglich des Vorposters. Gerade mit Unternehmen / Schullizenz bekommst du heutzutage locker gute Geräte selbst Business / Campusgeräte mit 4 Kernen 8 Threads die alle Anforderungen erfüllen für Netto 500¤ absolut locker.

    Es gibt wirklich sehr viele völlig überteuerte Laptops wo man teilweise für eine sehr große Powerbank mit Display 2000¤ zahlen darf ohne dedizierte Grafikeinheit.
    Es gibt aber eben auch Thinkpads, Asus Education Books, Intels Bildungssparte mit sehr guter Verarbeitung und absolut solider Hardware für 400-600¤

  7. Re: Wo ist jetzt das Problem?

    Autor: BlackyRay 26.01.22 - 07:12

    DirkK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lehrer*innen benötigen tatsächlich mobil einsetzbare, professionelle
    > Geräte, ein 500¤-Laptop der Billigklasse erfüllt dieses Profil nicht. Den
    > Ansatz, in der Schule solle professionelle Arbeit mit möglichst billiger
    > Hardware geleistet werden ist grober Unfug. Gut sollen wir arbeiten, kosten
    > soll es nix. Dann gebt mir bitte wieder Stift und Papier, die leiden
    > wenigstens nicht daran dass auch die Verwaltungssoftware verbuggter Müll
    > ist, weil der ebenso nix kosten darf.
    >
    > Ich habe mich beim Gerät für ein HP Envy X360 entschieden und es privat
    > angeschafft. Es ist leistungsfähig, leicht und recht mobil. Leider auch
    > eher zerbrechlich.
    > Vom Schulträger gibt es ein iPad dazu, welches mir aber leider ein knappes
    > Jahr zu spät gestellt wurde und zu eingeschränkt ist. Entsprechend liegt es
    > jetzt zuhause. Das ist auch wieder Geld, das man mir und dem Staat hätte
    > sparen können.

    wer spricht hier von billiggeräten.
    Schau dich doch einfach mal auf der Seite Campuspoint um.
    Da bekommst du absolut soldie Hardware für die 500¤

    Die Geräte sind sogar Robust gebaut. Ein Kritikpunkt den dein Produkt ja zu haben scheint.

  8. Re: Wo ist jetzt das Problem?

    Autor: BlackyRay 26.01.22 - 07:16

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DirkK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lehrer*innen benötigen tatsächlich mobil einsetzbare, professionelle
    > > Geräte, ein 500¤-Laptop der Billigklasse erfüllt dieses Profil nicht.
    > Den
    > > Ansatz, in der Schule solle professionelle Arbeit mit möglichst billiger
    > > Hardware geleistet werden ist grober Unfug.
    >
    > 500¤ ist nicht billig! 250¤ ist billig. Klar bekommt man für 500¤ kein
    > Highend notebook - aber das wird auch nicht gebraucht (wir rede nicht von
    > Uni)
    >
    > Irgendwie verlieren einige die Relation was viel und wenig ist.

    naja ist aber auch nicht verwunderlich das Marketing gibt sich ja größte Mühe hierfür.
    Da werden einem dann Gerät mit nur 2 Kernen in Form von vollumfänglich verklebten Wegwerfgeräten für über 1000¤ als schnäppchen angepriesen (Microsoft Surface Tablet Reihe)
    Zwar passiv gekühlt aber hält seine Leistung nicht unter Last weil muss ja auch möglichst dicht und kompakt sein.

    Hab auch schon Laptops für 2500¤ ohne eine dedizierte Grafikkarte gesehen.

    Aber dass es viel Müll am Markt gibt heißt ja nicht im umkehrschluss dass 500¤ zu wenig sei um auch gute Geräte zu bekommen. Wie gesagt Campuspoint ist spezialisiert für Education und da gibts so viele wunderbare Geräte für um die 500¤ sehr viel Business Linie. Solide verarbeitet, ausreichend bestückt und das kann sich jeder Ottonormalverbraucher der in der Bildung tätig ist selbst bestellen.

    Was da wohl zu Stande käme wenn Deutschland als Staat ordern würde...

  9. Re: Wo ist jetzt das Problem?

    Autor: OutOfCoffee 26.01.22 - 08:24

    BlackyRay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DirkK schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Lehrer*innen benötigen tatsächlich mobil einsetzbare, professionelle
    > > > Geräte, ein 500¤-Laptop der Billigklasse erfüllt dieses Profil nicht.
    > > Den
    > > > Ansatz, in der Schule solle professionelle Arbeit mit möglichst
    > billiger
    > > > Hardware geleistet werden ist grober Unfug.
    > >
    > > 500¤ ist nicht billig! 250¤ ist billig. Klar bekommt man für 500¤ kein
    > > Highend notebook - aber das wird auch nicht gebraucht (wir rede nicht
    > von
    > > Uni)
    > >
    > > Irgendwie verlieren einige die Relation was viel und wenig ist.
    >
    > naja ist aber auch nicht verwunderlich das Marketing gibt sich ja größte
    > Mühe hierfür.
    > Da werden einem dann Gerät mit nur 2 Kernen in Form von vollumfänglich
    > verklebten Wegwerfgeräten für über 1000¤ als schnäppchen angepriesen
    > (Microsoft Surface Tablet Reihe)
    > Zwar passiv gekühlt aber hält seine Leistung nicht unter Last weil muss ja
    > auch möglichst dicht und kompakt sein.
    >
    > Hab auch schon Laptops für 2500¤ ohne eine dedizierte Grafikkarte gesehen.
    >
    > Aber dass es viel Müll am Markt gibt heißt ja nicht im umkehrschluss dass
    > 500¤ zu wenig sei um auch gute Geräte zu bekommen. Wie gesagt Campuspoint
    > ist spezialisiert für Education und da gibts so viele wunderbare Geräte für
    > um die 500¤ sehr viel Business Linie. Solide verarbeitet, ausreichend
    > bestückt und das kann sich jeder Ottonormalverbraucher der in der Bildung
    > tätig ist selbst bestellen.
    >
    > Was da wohl zu Stande käme wenn Deutschland als Staat ordern würde...

    Wenn der Staat bestellt, bekommt man vermutlich Rechner, die seit 5 Jahren von der Hardware her schon zum Altmetall / Plastik gehören mit einem Celeron Prozessor für "günstige" 2000 Euro.

    Sieht man ja schon bei einem der Forenposter hier, der irgendwelchen Wortmann Laptop schrott (Chinateile zusammengeschraubt in Deutschland) zu überteuerten Preisen hier postet.

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