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Was spricht denn gegen das Fax?

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  1. Re: Es ist nicht garantiert, dass ein Fax ankommt

    Autor: thinksimple 18.01.21 - 13:27

    Varbin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ich davon ausgehe, dass hier der Sendebericht gemeint ist: Lediglich die
    > Verbindung wird quittiert, das heißt aber noch lange nicht, dass das Fax
    > auch korrekt empfangen (oder gar korrekt versendet) wurde.
    >
    > Praktisches Beispiel: Durch einen Fehler (im Sendegerät) wurden einmal nur
    > Streifen übertragen. Es gab trotzdem einen Sendebericht, über angeblich
    > erfolgreichen Versand.

    Man kann es nochmals Drucken.....I. Journal ists gespeichert.... Ausserdem sieht der Empfänger es auch und kann dementsprechend reagieren...

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  2. Re: Es ist nicht garantiert, dass ein Fax ankommt

    Autor: thinksimple 18.01.21 - 13:28

    Andrej553 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Varbin schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Da ich davon ausgehe, dass hier der Sendebericht gemeint ist:
    > Lediglich
    > > die
    > > > Verbindung wird quittiert, das heißt aber noch lange nicht, dass das
    > Fax
    > > > auch korrekt empfangen (oder gar korrekt versendet) wurde.
    > > nein, es sagt aus die das übertragenen Daten erfolgreich beim Empfänger
    > > angekommen sind.
    > > Wenn aber der Scanner bei sender defekt würde das hier nicht auffallen,
    > > dafür gibt es aber sendeberichte in denen eine verkleinerte Kopie der
    > > Sendung mit ausgedruckt wird. Damit kann man gut beweisen das das
    > Dokument
    > > richtig gescannt wurde.
    >
    > Aber auch nur ein kleiner Teil der ersten Seite.
    > Wir hatten schon Probleme, dass ab Seite 3 die Qualität so stark abgenommen
    > hat, dass die Gegenseite nichts mehr erkennen konnte.
    > Wir hatten zwar trotzdem nen Erfolgreichen Sendebericht inkl. Vorschaubild
    > was uns aber im Endeffekt nichts genutzt hat.


    Da ea ja aufgefallen ist kann man ja darauf reagieren oder?

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  3. Re: Was spricht denn gegen das Fax?

    Autor: thinksimple 18.01.21 - 13:32

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Manchmal sind die alten Techniken schlichtweg die beste Lösung. Und wenn es
    > nur ein Fallback ist.
    >
    > Und habe ich sowieso was auf Papier und diese Info muß woanders hin, ist es
    > einfacher, es zu faxen als zu scannen und per Mail zu senden.


    Richtig....
    In der Autoindustrie gibt es z.b. Fax noch als Fallback....
    Den wenn Server oder SAP und Konsorten ausfallen gibt es die ganzen Bestellungen, Teileanforderungen etc über Fax.... Besser als die Produltuon anzuhalten.....
    Das gabze Zeug wird dann nachher gescannt und eingetragen....

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  4. Re: Was spricht denn gegen das Fax?

    Autor: thinksimple 18.01.21 - 13:41

    aha47 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Was für eine Wartung? Ölwechsel?
    >
    > Toller Scherz. Tinten-/Tonertausch, Scanner klemmt, Einzug zieht nicht ein,
    > etc.


    So wie beim Multifunktionsgerät? Ah stimmt, der Faxteil wird wohl extra sein, wie auch der Scannerteil und der Druckerteil....

    Sorry aber Stabdalone Faxgeräte sind schon lange weg. Bus auf ein paar vielleicht.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  5. Re: Was spricht denn gegen das Fax?

    Autor: captain_spaulding 18.01.21 - 13:42

    Meiner Erfahrung nach braucht man nirgends zwingend eine Unterschrift auf Papier oder Fax. Oft wird ein Scan per Mail mit Unterschrift verlangt, aber es hat bisher immer funktioniert meine einmal gescannte Unterschrift ins PDF einzufügen. Viel besser als Drucken und Scannen.

  6. Re: Was spricht denn gegen das Fax?

    Autor: sosohoho 18.01.21 - 14:36

    picaschaf schrieb:

    > Die E-Mail ist rechtssicher und neben der Zustellung durch einen
    > Gerichtsvollzieher (nicht Notar, der hat einen ganz anderen Job) die
    > einzige Form die Zustellung und Unverfälschtheit garantiert. Im Gegensatz
    > zum Gerichtsvollzieher sogar absolut und nicht nur formell.

    Hahaha. Der war nicht schlecht.

  7. Re: Was spricht denn gegen das Fax?

    Autor: tomduly 18.01.21 - 14:37

    Ich dachte auch, Fax ist was von vorgestern, bis mich 2020 die Realität eingeholt hat. Für ostern letzten Jahres war ein Besuch des Kennedy Space Centers geplant, die Tickets schon Monate vorher gekauft (Jahrestickets, weil günstiger als zwei Tagestickets zusammen). Nachteil des Jahrestickets, sie sind "non refundable". Dann platzte der Trip wg. Corona und ich beantragte beim KSC per EMail die Erstattung der Tickets (immerhin 3 Jahrestickets). Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf aufs Handy vom KSC, dass sie mir ein Erstattungsformular mailen würden, auf dem ich dann meine Kreditkartendaten eintragen solle und das Formular unterschrieben dann entweder im Papier-Original oder als Fax ans KSC zurückschicken müsse. Andere Wege seien aus Datenschutzgründen nicht zulässig. Also suchte ich auf dem Speicher nach dem alten HP OfficeJet mit Faxfunktion und bastelte ihn temporär an die Fritzbox, um den Amerikanern das Formular zuzufaxen. Funfact am Rande: das KSC erstattete die "non-refundable" Tickets anstandslos innerhalb einer Woche, der dt. Reiseveranstalter erstattete den Reisepreis erst nach eingereichter Zahlungsklage..,

    Aktuell musste ich als Angehöriger einen zunächst Pflege- und nun Todesfall bewältigen, auch bürokratisch. Ohne Fax wäre ich aufgeschmissen. Einwilligung in med. Eingriffe als Betreuer bei Besuchsverbot im Krankenhaus: unterschriebene Einwiiligungserklärung: gefaxt. Vertrag mit Pflegeeinrichtung bei Besuchverbot: gefaxt. Vetrag mit Bestatter: gefaxt. Friedhofsvertrag: gefaxt. Sterbeurkunden an Rentenkassen etc.: per Briefpost im Orignal. Testamentseröffnung: persönlich vor einem lebenden Notar.

    Es gibt eine Realität ausserhalb von Paypal, die in weiten Teilen noch seeeehr analog ist.

    Das einzige, was ich mit meinem eSignatur-fähigen Personalausweis (und passendem sündteuren Kartenleser) bisher tun kann, ist beim KBA in Flensburg meinen Punktestand online abfragen (langweilig) und dem Finanzamt eine papierlose Steuererklärung abgeben (einmal im Jahr). Wenn ich heiraten will, muss ich dem Standesamt mit papierener Urkunde beweisen, dass es mich gibt (Geburtsurkunde), aus unerfindlichen Gründen darf diese dann nciht älter als 6 Monate sein (Ausstellungsdatum) - es könnte sich ja in der Zwischenzeit etwas an meinem Geburtsstatus geändert haben...). Digitales Standesamt? Fehlanzeige. Halt doch: meine Geburtsurkunde aus Papier (die ich zweimal anfordern und vorlegen durfte, wg. besagter 6 Monate) wurde mit Eingangsstempel und Aktenzeichen versehen und eingescannt, dann wurde sie geschreddert, denn die Personenstandsakte ist ja digital. Aber so was von.

    Spätestens, wenn Wanna Cry & Nachfolger beim Bundestag zuschlagen, werden sie den Faxkisten nachtrauern, aber da können sie sich bestimmt von Berliner Gerichten dann aushelfen lassen.

    Grüsse
    Tom

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