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Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

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  1. Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.17 - 16:16

    DAB blockiert nur kostbare Frequenzen. Und dafür Rundfunkzwangsgelder - die Privaten, die keine Zwangseinnahmen haben, halten sich bei DAB ja betont zurück - nein, Danke.
    Dann lieber mehr in mobiles Breitband und das neue 5G investieren, davon haben wir alle mehr.

  2. Re: Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Autor: pk_erchner 11.01.17 - 16:29

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAB blockiert nur kostbare Frequenzen. Und dafür Rundfunkzwangsgelder - die
    > Privaten, die keine Zwangseinnahmen haben, halten sich bei DAB ja betont
    > zurück - nein, Danke.
    > Dann lieber mehr in mobiles Breitband und das neue 5G investieren, davon
    > haben wir alle mehr.

    dann hast das Konzept Broadcast und Push nicht kapiert

    was glaubst Du für wie viele Leute es reichen würde, wo jeder seinen individuellen Stream möchte ? und dann gibts ja noch Helden, die ihren 4k Netflix Stream per 6G wollen ... natürlich gestern

    auch wenn die Musik Radio Sender immer schlechter werden, weil sie immer die gleiche Kacke spielen, werden die Info Radios immer besser (hrinfo...zB)

  3. Re: Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.17 - 16:44

    Da hast du leider nicht kapiert, dass es längst Broadcastprotokolle für IP Netze gibt. Die Telekom realisiert so seit Jahren ihr Entertain, oder denkst du tatsächlich, dass für jeden einzelnen Entertain-Kunden ein eigener Stream von einem zentralen Server aufgebaut wird?

    Der Unterschied ist hier viel mehr der, wie auch zwischen DSL mit Festnetzleitung und ALLIP-DSL, wo Festnetztelefonie nur ein IP Dienst unter vielen ist.
    Broadcastdienste lassen sich wunderbar in IP Netze einbinden, das ist bei der Normierung von 5G auch geplant. Nur, dass bei 5G nicht ganze Frequenzbänder nur für einen einzelnen Dienst geblockt sind, wie das mit linearem Rundfunk ist (ob UKW oder DAB).

    Konkret läuft das bei 5G dann so, dass eine gewisse Vielfalt verschiedener Programme, wie schon jetzt bei UKW oder DAB, angeboten wird, das Audiosignal wird 1x zu jeder Sendestation gestreamed (oder auch im Mesh von Sendestation zu Sendestation übertragen) und dort kann es dann zigfach an beliebig viele Empfänger übertragen werden. Aber weil das über IP geschieht wird kein Frequenzbereich nur dafür vergeudet. Das ist der Punkt, auf den ich hinaus will. Anstatt hier viel Geld für DAB, was ja nur Uropas linearer Rundfunk mit einem digitalen Protokoll ist, auszugeben, sollten die ÖR die Gebühren lieber dafür ausgeben, diese Entwicklung voranzutreiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.17 16:47 durch Lügenbold.

  4. Re: Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Autor: Lapje 11.01.17 - 16:56

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Und wer legt das fest? Du?

  5. Re: Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.17 - 17:08

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lügenbold schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Linearer Rundfunk ist generell von gestern.
    >
    > Und wer legt das fest? Du?

    Der Stand der Technik, siehe oben.

  6. Re: Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Autor: hugo_balder 11.01.17 - 17:38

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da hast du leider nicht kapiert, dass es längst Broadcastprotokolle für IP
    > Netze gibt. Die Telekom realisiert so seit Jahren ihr Entertain, oder
    > denkst du tatsächlich, dass für jeden einzelnen Entertain-Kunden ein
    > eigener Stream von einem zentralen Server aufgebaut wird?
    > [...]

    Leider stimmt das so nicht so ganz. Natürlich werden die Streams nicht von einem Zentralen Server abgeholt, sondern dezentral per CDN von vielen unterschiedlichen Servern. Je nachdem, welcher gerade am besten zu erreichen ist. Von einem dieser Server ist es immer noch eine 1 zu 1 Verbindung. Wenn also Du und Dein Nachbar das gleiche Radioprogramm hören, gehen die Daten zweimal über die Leitung. Wenn das dann der ganze Wohnblock macht, wird es eng auf der letzten Meile... Beim DAB wird einmal gesendet und alle können sich die Daten abgreifen.
    Das ist der Vorteil von Broadcast...

  7. Re: Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.17 - 17:47

    Ich sprach ja von 5G. Da ist in der Tat vorgesehen, dass IP Broadcasting implementiert wird. Das ist sozusagen so, als wäre DAB "mit eingebaut", um es etwas anschaulich zu machen. Broadcastdienste sind auch für M2M vorgesehen, zB stetige Wetterdaten an Heizungsanlagen, um die Temperatur des Heizkessels möglichst effizient einregeln zu können. Das soll über 5G geschehen (darüber zB auch die Wartungsschnittstelle), im Regelfall ist aber zB für so eine Wetterinfo keine Rückinfo notwendig, die ACK streicht man sozusagen einfach.

    Da es bei der Heizung gar nicht so wichtig ist, ob mal eine Wetterinfo ausgelassen wurde, wegen eines Empfangsproblems, wenn die eh einmal die Stunde kommt. Oder beim Rundfunk, wenn ein Byte nicht ankam, dann kam es halt nicht an. Das kann ja eh nicht "nachgeholt" werden, soll die Wiedergabe nicht stocken weil man auf verlorene Pakete wartet, also wird auf ACK gleich ganz verzichtet und wenn mal eines von vielen Datenpaketen nicht ankommt, dann hört das menschliche Ohr das trotzdem nicht, die Wiedergabesoftware kompensiert das und rechnet fehlende Schnipsel einfach mit dazu (ähnlich z. B. dem Upscaling von alten DVDs auf modernen Fernsehern). Das hört man wie gesagt nicht, wenn es nur ab und zu passiert. Und schon brauchst du keine Punkt zu Punkt Verbindungen mehr. Das Gerät schaltet sozusagen standardmäßig in den reinen Zuhörmodus und hält die Klappe - und kommuniziert nur bei Bedarf.

    So werden sozusagen die Vorteile klassischen Rundfunks mit den Vorteilen von IP Kommunikation kombiniert und ordentlich Frequenzen omnipotent nutzbar gemacht, anstatt für eine Anwendung zu blocken.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.17 17:52 durch Lügenbold.

  8. Re: Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Autor: 0x8100 11.01.17 - 18:19

    hugo_balder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lügenbold schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da hast du leider nicht kapiert, dass es längst Broadcastprotokolle für
    > IP
    > > Netze gibt. Die Telekom realisiert so seit Jahren ihr Entertain, oder
    > > denkst du tatsächlich, dass für jeden einzelnen Entertain-Kunden ein
    > > eigener Stream von einem zentralen Server aufgebaut wird?
    > > [...]
    >
    > Leider stimmt das so nicht so ganz. Natürlich werden die Streams nicht von
    > einem Zentralen Server abgeholt, sondern dezentral per CDN von vielen
    > unterschiedlichen Servern. [...]

    Leider stimmt das so nicht so ganz :-) Entertain der Telekom ist Multicast, nichts mit 1 zu 1.

  9. Re: Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Autor: Lapje 12.01.17 - 10:37

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lapje schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lügenbold schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Linearer Rundfunk ist generell von gestern.
    > >
    > > Und wer legt das fest? Du?
    >
    > Der Stand der Technik, siehe oben.

    Das hat aber nichts damit zu tun, dass es für die Zuhörer von gestern ist...

  10. Re: Linearer Rundfunk ist generell von gestern.

    Autor: Its_Me 12.01.17 - 11:04

    Also zumindest im Auto finde ich Radio schon sehr praktisch.
    OK OK, ich weiß: Auto ist auch von gestern. ;-)

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