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Verbrechen lassen sich nicht vorhersagen

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Verbrechen lassen sich nicht vorhersagen

    Autor: /mecki78 11.10.17 - 16:20

    Selbst wenn jemand mit der Knarre vor der Bank steht und diese gleich ausrauben möchte... kann er es sich immer noch in der Bank andres überlegen, einfach wieder raus gehen und es nichts passiert. Ohne in die Zukunft zu schauen, kann niemand sagen, was passiert wäre, wenn man nicht eingegriffen hätte. Menschen funktionieren nicht wie Computer, sie arbeiten nicht immer nach Plan, sie haben oft nicht mal einen und wenn sie einen haben, dann werfen sie den auch mal einfach so über den Haufen und machen etwas ganz anderes, wegen irgend einer Nichtigkeit oder weil ihnen ihr "Bauchgefühl" das gesagt hat.

    Was Computer tun ist einfach nur eine Wahrscheinlichkeit bestimmen. Anhand von verschiedener Daten schätzen sie ab, wie wahrscheinlich es ist, dass dort gleich ein Verbrechen passieren könnte. Jemand, der schon mal straffällig geworden ist, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit wieder straffällig als jemand der noch nicht mal falsch geparkt hat in seinem Leben. Zwei Menschen, die sich gerade anschreien, werden sich mit höherer Wahrscheinlichkeit gleich prügeln als zwei Menschen, die sich einfach nur auf der Straße so über den Weg laufen. Und jemand, der mit einem gezogenes Messer durch die Straße läuft, der will sich auch nur selten damit ein Butterbrot schmieren.

    Und wenn dann ein Computer sagt, die Gefahr einer Straftat ist gerade im den Faktor 20 gestiegen, dann klingt das natürlich massiv bedrohlich, aber nur deswegen, weil das eine Relativangabe ist. Absolut heißt das nur: Vorher war die Gefahr 0,2% und jetzt ist sie 4% und das klingt gleich gar nicht mehr so bedrohlich, weil auch 4% ist noch keine akute Gefahr.

    /Mecki

  2. Re: Verbrechen lassen sich nicht vorhersagen

    Autor: SkyNet2030 19.10.17 - 15:52

    Beschäftige dich mal mit der aktuellen Grundlagenforschung, also mit dem Doppelspaltexperiment, Quantum Delayed Choice Experiment, Quantenmechanik und dem Problem der spukhaften Fernwirkung die Einstein verrückt fand. E=mc² bezeichnet eben unser materialistisches Weltbild, aber die nächste Ebene der Quantenphysik basier nur auf Wahrscheinlichkeiten und Schrödingers Katze ist eben beides..tot und lebendig...die Matrix in der du jetzt schon lebst funktioniert also genau so wie du es eben nicht glauben willst. Wir als Menschheit werden in den nächsten 10 Jahren aber genau daran arbeiten, dass der Schleier fällt und dann gibt es nur noch Wahrscheinlichkeiten die zu 100% abgesichert sind..dazu mal P-NP-Problem googlen und überlegen wie die Welt aussieht wenn nicht mehr nur Quanteneffektcomputer wie in den USA laufen, sondern echte Quantencomputer die Basics der Welt berechnen.

  3. Re: Verbrechen lassen sich nicht vorhersagen

    Autor: /mecki78 19.10.17 - 17:13

    SkyNet2030 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und Schrödingers Katze ist eben beides..tot und lebendig...

    Nein, ist sie nicht. Die Tatsache, dass du nicht weiß ob die Katze in der Box lebt oder nicht und du auch keinen Weg hast, das von außen festzustellen, heißt eben nicht, dass sie beides zeitgleich ist. Faktisch ist sie zu jedem Zeitpunkt entweder tot oder lebendig. Du weißt nur nicht welcher Zustand zutrifft, jeder Versuch den Zustand zu ermitteln könnte den Zustand überhaupt erst herbeiführen (machst du die Box auf um rein zu schauen, dann ist es vielleicht genau das, was am Ende die Katze in dem Moment tötet) und daher musst du grundsätzlich von beiden Möglichkeiten ausgehen, aber das heißt eben nicht, das beide wahr sind. Wenn zwei Menschen zwei unterschiedliche Aussagen machen, der eine sagt die Wahrheit, der andere Lügt, dann weißt du ja auch nicht, wer die Wahrheit spricht, d.h. aber nicht, dass beide deswegen die Wahrheit sprechen. Es gibt zu jedem Zeitpunkt immer nur genau eine Wahrheit, auch dann, wenn sich eben absolut nicht feststellen lässt, was die Wahrheit ist. Etwas nicht zu kennen oder zu wissen heißt nicht, dass es nicht existiert! Alles was die Wissenschaft die letzten 1000 Jahre "gefunden" hat, das gab es ja auch schon bevor man wusste, dass es das gibt. Es wurde nicht erfunden, es wurde nur entdeckt.

    /Mecki

  4. Re: Verbrechen lassen sich nicht vorhersagen

    Autor: Lanski 26.10.17 - 09:10

    SkyNet2030 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und dann gibt es nur noch Wahrscheinlichkeiten die zu 100% abgesichert sind

    Da haust du aber eine Utopie raus Kollege ...

    Ich werd schon als Rebell in der Firma bezeichnet, weil ich sage wir müssen dringend mal auf neuere Hard und Software umsteigen ... und die Leute schulen zu gewissen Themen weil n PC halt nich mehr nur ne Schreibmaschine is.

    Un dann kommt er hier mit "in 10 jahren nur noch 100% Wahrscheinlichkeit" ...

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