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DANKE

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  1. DANKE

    Autor: s1ou 14.06.11 - 14:43

    Dem verantwortlichen Hacker oder dem Team ein großes DANKE von mir.
    Es wär vielleicht sogar ganz angebracht die Daten der Besitzer zu veröffentlichen um sie an den Pranger zu stellen, dadurch erhalten Sie mal einen Einblick wie sich die "Kunden" ihres Portals gefühlt haben.

  2. Re: DANKE

    Autor: Baron Münchhausen. 14.06.11 - 14:44

    /word

  3. Re: DANKE

    Autor: Vollstrecker 14.06.11 - 14:45

    Ich befürchte, wenn sie das tun, dass der ein oder andere "Kunde" Selbstjustiz praktizieren könnte. Die Admins sollten sich lieber der Polizei stellen, schon aus eigenem Interesse.

  4. Re: DANKE

    Autor: johnny rainbow 14.06.11 - 14:52

    Ich finde das, was zur Zeit alles an Hackeraktivitäten läuft (Datendiebstähle bei Sony, Codemasters, ...), grundsätzlich schlecht. Da für fast alle (Besitzer und Benutzer sowie "ehrliche" Hacker, die als Hacker arbeiten und Sicherheitslücken für Firmen aufdecken) erhebliche Nachteile entstehen (Imageverlust, Services offline, ...). Wenn ich mir aber die Beschreibung der Seite (andere schlecht machen) in diesem Fall anschauen, dann sehe ich hier bei diesem Hack erstmals einen Nutzen, wenn diese Seite weg ist. Darum muss ich in diesem Fall dem Threadersteller absolut zustimmen.

  5. Re: DANKE

    Autor: Bassa 14.06.11 - 14:56

    Ja, das ist immer die perfekte Methode, um jemanden zu bekehren... und die Leute, die das gleiche Verbrechen gegen die Verbrecher begehen, halten sich auch noch für etwas besseres.
    Ein öffentlicher Pranger ist kein adäquates Mittel, das ist allenfalls mittelalterlich.

    Ich will das Hacken der Seite jetzt nicht beurteilen, ich beziehe das nur auf die unerwünschte Veröffentlichung persönlicher Daten.

  6. Auge um Auge, Zahn um Zahn

    Autor: kesbla 14.06.11 - 15:15

    Hmm... der öffentliche Pranger ist kein adäquates Mittel... Ja, prinzipiell schon richtig. Doch es gibt auch das Interesse vieler gegen das weniger abzuwägen! Und Opfer gibt es ne Menge wegen einer Hand voll profitgeiler CyberSadisten! Menschen, in diesem Fall Kindern und Jugendlichen, die noch relativ leicht beeinflussbar sind und manches nicht bis zu Ende denken, Mittel in die Hand zu geben, um andere Personen im wahrsten Sinne des Wortes zu quälen, ist, als wenn die Betreiber selbst direkt aktiv werden!
    In diesem Fall ist es geradezu ein Segen, dass diese Site offline ist. Zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber ein Anfang.
    Auf dieser Seite konnte jeder anonym zum Täter werden und ebenso jeder konkret benannt zum Opfer... Das eine, wie das andere ist schlimm. Nicht umsonst hat sich der Betreiber meines Wissens nach in Osteuropa eingrichtet - Es war ihm von vorn herein klar, dass das, was er tut vollkommen nicht in Ordnung ist! Da entzieht man sich schon mal prophilaktisch dem Zorn der Opfer und/oder dem langen (langsamen) Arm des Gesetzes.
    Da Cybermobbing oft genug ein wesentlicher Teil des Weges zum Suizid instabiler, meist noch gar nicht erwachsener und somit potentiell unreifer Personen ist, und noch viel mehr kindliche und jugendliche Entwicklungen nachhaltig gestört werden, wär ein klein wenig Lynchjustiz an den Betreibern zumindest verschmerzbar!

  7. Re: DANKE

    Autor: Wolf als Gast 14.06.11 - 15:41

    bekehren nicht. aber bestrafen schon.
    Würde ihnen gerecht geschehen.

  8. Anachronistische Einstellung

    Autor: Bassa 14.06.11 - 15:52

    Die Einstellung "Auge um Auge" ist selbst biblisch schon überholt.

    Welches Interesse haben viele daran, dass die Betreiber angeprangert werden? Außer der Befriedigung niederer Instinkte eigentlich keines.
    Das Anprangern wird das Mobbing nicht rückgängig machen, es wird die Probleme nicht bessern, es wird auch nicht verhindern, dass anderswo weiter gemobbt wird. Dass drakonische Strafen niemanden abschrecken, zeigen die Staaten, in denen es drakonische Strafen gibt... hingerichtete Mörder haben beispielsweise in den USA noch nicht wirklich zu einem Rückgang der Morde geführt. Das einzige, was mit der Hinrichtung eines Mörders tatsächlich erreicht wird, ist eben, dass dieser eine Mensch keinen Mord mehr begehen kann. Ob er/sie aber wirklich noch einen Mord begangen hätte, das weiß dann auch niemand.

    Und die Betreiber der Seite sind nur ein Teilaspekt des Problems. Die haben nicht selbst gemobbt, sie haben nur den Mobbern eine "Waffe" in die Hand gegeben. Das macht sie dann nicht unschuldig, aber es ist verfehlt, sich nach einem öffentlichen Anprangern dieser Leute auf die Schulter zu klopfen. Das ist Symptom-Bekämpfung, mehr nicht. Und dies noch nicht einmal gut.

    Es hat schon Mobbing-Opfer gegeben, bevor man von Mobbing sprach und bevor so etwas im Internet geschah. Das sollte man dabei nicht vergessen.

    Rational ist es schlicht falsch, diese Leute an den Pranger zu stellen und sie zu mobben. Emotional ist es durchaus nachvollziehbar... ich denke, wenn Freunde/Verwandte von mir sich wegen so etwas das Leben genommen hätten, dann würde es mir mehr als schwer fallen, mich dem Lynchmob nicht anzuschließen. Aber besser macht es das auch nicht.
    Allerdings sind die, die lauthals Lynchjustiz fordern, oft die, die eben nicht betroffen sind.

  9. Re: DANKE

    Autor: Falkentavio 14.06.11 - 17:00

    Die Opfer sind also nicht besser als die Täter, sondern von gleicher niederer Gesinnung. Gut dass wir das jetzt auch wissen.
    Auge um Auge bedeutet nichts anderes als genau so schlimm zu sein wie der Gegenüber. Vielleicht noch ein wenig schlimmer, denn die Rache muss ja bestenfalls schlimme (midnestens aber genau so schlimm) ausfallen als die ürsprüngliche Tat.

    Die tatsächlichen Opfer sind diejenigen, die einfach in Ruhe gelassen werden wollen. Die sich garnicht rächen wollen, aber das ganze auch nicht ignorieren können weil sie kein Selbstvertrauen haben. Das sind auch diejenigen die am Ende von soetwas in den Suizid flüchten. Anders sind diejenigen die hier laut schreien man sollte die Täter virtuell hängen lassen! Allei ndurch die Forderung haben die sich für mich selbst zu Tätern gemacht.

    Aber statt den Kindern Selbstvertrauen an zu erziehen bevormundest man sie wo es nur geht und verpackt sie in Watte, was sich bewiesener Maßen negativ auf das Selbstvertrauen auswirkt. Und dann wundern wir (die Gesellschaft) uns wenn Kinder und Jugendliche keine Perspektive haben, wo wir (die Gesellschaft) sie doch selber dahin erzogen haben.

  10. Re: DANKE

    Autor: s1ou 14.06.11 - 17:39

    Valkentavio deine Meinung in allen Ehren, nachdem du aber in dem anderen Thread schon klar gestellt hast, dass du denkst die Opfer sind selber schuld, kann ich diese zu dem Thema hier leider nicht ernst nehmen.

    Es gibt sicherlich andere Diskussionen auf golem.de wo du einen produktiven Beitrag beitragen kannst, nicht dieses "Die Opfer sind eigentlich selbst die Täter".

    Und niemand hier hat Lynchjustiz gefordert, der 3. Poster warnt sogar davor. Ich verstehe als den ganzen Beitrag von Bassa nicht, auch wenn er an sich ganz informativ ist passt er einfach nicht hier ins Thema.

  11. Re: DANKE

    Autor: Anonymer Nutzer 14.06.11 - 22:45

    Faschistoides Gedankengut.

  12. Re: DANKE

    Autor: gisu 14.06.11 - 23:32

    johnny rainbow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde das, was zur Zeit alles an Hackeraktivitäten läuft
    > (Datendiebstähle bei Sony, Codemasters, ...), grundsätzlich schlecht. Da
    > für fast alle (Besitzer und Benutzer sowie "ehrliche" Hacker, die als
    > Hacker arbeiten und Sicherheitslücken für Firmen aufdecken) erhebliche
    > Nachteile entstehen (Imageverlust, Services offline, ...).

    Snip! Warum sollten Hacker ein Imageverlust entstehen? Ein Hacker ist ein Hacker, da gibts prinzipiell nichts unehrliches oder ehrliches. Auser wir reden über Aufschneider wie Kimble der war kein Hacker hat aber gerne so getan als ob.

    > Wenn ich mir
    > aber die Beschreibung der Seite (andere schlecht machen) in diesem Fall
    > anschauen, dann sehe ich hier bei diesem Hack erstmals einen Nutzen, wenn
    > diese Seite weg ist. Darum muss ich in diesem Fall dem Threadersteller
    > absolut zustimmen.

    Jetzt siehst du einen Zweck weil dich das Thema indirekt Betroffen macht.

  13. Re: DANKE

    Autor: divStar 15.06.11 - 11:00

    Also definitiv: Hacker sind Hacker. Hacker, die Sicherheitslücken im Auftrag von Unternehmen finden, nennen sich heutzutage Sicherheitsexperten (ob mit oder ohne Anführungsstriche).

    Die "hohe" Hackeraktivität ist zum einen den Medien zu verdanken, die munter alles aufgreifen, was "Einschaltquoten" (oder Seitenbesuche) bringt. Zum anderen aber sind mehr und mehr Menschen - vor allem jener jungen Generation - über den Bockmist, den die "alte" Generation (oder Generationen) verzapft hat/haben einfach nur empört. Da bekommen WIR extremst hohe Schulden nur weil die Generationen vor uns dachten, dass es scheinbar klug gewesen ist die Nachkömmlinge so zu beglücken. Intelligent - zweifelsohne.

    Die Menschen früher gingen mit ihren Schaufeln und Heugabeln auf die Straße, um ihrem Unmut Luft zu machen. Viele wurden umgebracht - nicht anders, als Demonstranten in den heutigen arabischen Regimen. Die heutige Generation nutzt dazu das Internet.
    Ob beides richtig oder falsch ist, ist Ansichtssache. Ich finde, dass es vollkommen in Ordnung geht, dass Sony für das nachträgliche Entfernen von beworbenen Funktionen und für ihr Verhalten bestraft wurde, dass Banken und Politiker gehackt werden (beide haben sowieso keinen Anspruch auf Menschenrechte) und ein wenig Selbstjustiz dort, wo sie angebracht ist, ist auch kein Beinbruch (eben z.B. in diesem Fall).

    Dafür kommt demnächst ja ein Gesetz, dass "Cyberkriminalität" mit 5 Jahren Freiheitsentzug geahndet wird - absolut nachvollziehbar und eigentlich noch zu milde, besonders im Vergleich mit Kinderschändern, die schlimmstenfalls 5 Jahre bekommen, meist jedoch in einer Psychiatrie ihr Leben genießen dürfen, nachdem sie das eines oder mehrer Kinder ruiniert haben.
    So etwas nenne ich ausgeglichene Gerechtigkeit.

    dS.

    P.s.: wer vor allem im letzten Absatz Ironie und/oder Sarkasmus entdeckt, der hat den Absatz richtig gelesen.

  14. Re: DANKE

    Autor: RootPaladin 15.06.11 - 15:26

    Ein öffentlicher Pranger ist kein adequates Mittel?

    Bei allem Respekt, aber diesen Menschen, die auf die niederste und feigste Art und Weise andere Menschen zerstören verdienen nichts anderes. Es kommt doch letztenendes einem Mord gleich, sicherlich nicht in jedem Fall, aber jeder Fall hat das potentiall dazu.

    Jeder der einmal mit ansehen musste, wie ein Mensch and haltlosen Gerüchten zugrunde geht, der wird verstehen was ich meine. Und für alle die was anderes sagen habe ich ehrlich gesagt kein Verständnis. Man denke nur mal an den Jugendlichen der sich nach Gerüchten auf dieser Seite umgebracht hat.

    In diesem Sinne großen Dank an die "Hacker". Gebt uns ihre Daten...

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