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  5. › Doppelausbau von Glasfaser…

Ganz einfache Lösung:

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  1. Ganz einfache Lösung:

    Autor: maverick1977 01.06.18 - 11:05

    1. Doppelverlegung von Glasfaser verbieten.
    2. Vertragslaufzeiten für nichtig erklären, sofern ein anderer Anbieter ausgebaut hat und man mehr Speed für gleiches Geld bei dem ausbauenden Unternehmen buchen kann.
    3. Einen festen Betrag für die Leitungsmiete festlegen, die investierende Unternehmen gegeneinander aufrechnen können, aber Parasitären Drittanbietern ohne eigene Netze weh tun.

    Das würde den Markt doch mal ein klein wenig entschlacken und für viele Ausbauorte ohne doppelausbau sorgen.

    Achso: Und 4. Punkt: Jedes Glasfasernetz muss mit einem offenen Standard aufgebaut werden, so dass das Netz wirklich komplett jedem Anbieter zur Verfügung steht. Das bedeutet auch, dass es keine mehreren Technologien, wie Kupfer (DSL/VDSL/Vectoring/SuperVectoring), Kabel (mit allen DocSis-Versionen) und Glasfaser geben darf, sondern wirklich alles nur noch auf Glasfaser beruhen muss.

    Schluss mit Förderung von Technologien, die nur eine Brückenlösung sind. Das letzte Lied heißt Glasfaser bis in die Wohnungen. Da sind dann Kapazitäten möglich, die jenseits von Gut und Böse liegen. Also für die nächsten tausend Jahre locker genug.

    Sind 1 GBit/s zu wenig, wird die Technik an der Glasfaser getauscht, aber nicht die Glasfaser selbst. Wie viele Tbit/s kann man über eine einzige Glasfaser prügeln? Jemand ne Quelle dafür? Ich behaupte mal, dass die Backbones dann definitiv der Flaschenhals wären.

  2. Re: Ganz einfache Lösung:

    Autor: M.P. 01.06.18 - 11:55

    Ich würde Mitverlegung gestatten, aber nur nach Zahlung von 10...11 Jahresmieten der überbauten Leitung...

  3. Lieber 2 Anbieter

    Autor: solary 01.06.18 - 11:58

    >Doppelverlegung von Glasfaser verbieten.

    Dann ist man aber auf Verderb an einen Anbieter angewiesen.
    ich finde wenn die Telekom schon FTTB verlegt wird soll auch Vodafone ihr Kabel dazu stecken können und umgekehrt.

    Gibt es mal Stress mit der Telekom könnte man so einfach zu Vodafone wechseln, oder umgekehrt.
    Aber so kann die Telekom die Preise diktieren.
    Die verlege kosten würden dann auch nur 50% pro Anbieter betragen.

  4. Re: Ganz einfache Lösung:

    Autor: Prokopfverbrauch 01.06.18 - 12:14

    Es geistern unterschiedliche Artikel durch die Medien, teilweise wird von Glasfaserleitung (undefiniert) , von Glasfaserkabel, also mehrere Fasern, und teilweise von Fasern geredet.

    Glaube sowas mit 70 TB/S steht in Google. Da aber wenn es richtig gemacht wird, in jedes Gebäude mehrere Fasern (Minimum 6, wenn es gescheit ist 12 oder 24, jedoch im Minimum eine für jede Wohneinheit) laufen, so kann man teilweise auch, wenn die aktive Technik für höhere Übertragung zu teuer ist, "einfach" Linebonding, also bündeln von mehreren Fasern, betreiben.

    Aber es gilt zu beachten, dass auch die Qualität der verlegten Fasern hierfür ausreichen muss. Das sind teilweise spezielle laborfasern, die noch zu teuer für den Massenmarkt sind. Heißt "einfach" die Technik austauschen wird nicht so einfach unendlich möglich sein.

    Wichtig ist jetzt, dass wenn Glasfasern verlegt werden, das zukunftsträchtigste Material, was wirtschaftlich vertretbar ist zu verlegen. In 30 Jahren sollten die Leitungen eh abgeschrieben sein, und es muss eine Neuverlegung kalkuliert werden (auch wenn in der Praxis die Fasern noch halten, dann kann man sie natürliche darüber hinaus nutzen, macht ja die Telekom auch mit dem Kupfer) . Nach 30 Jahren denke ich ist es schwierig die Kabel aus den Leerrohren zu kriegen und neue einzublasen, das ist glaube ich kaum möglich.

  5. Re: Ganz einfache Lösung:

    Autor: Vinnie 01.06.18 - 13:34

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geistern unterschiedliche Artikel durch die Medien, teilweise wird von
    > Glasfaserleitung (undefiniert) , von Glasfaserkabel, also mehrere Fasern,
    > und teilweise von Fasern geredet.
    >
    > Glaube sowas mit 70 TB/S steht in Google. Da aber wenn es richtig gemacht
    > wird, in jedes Gebäude mehrere Fasern (Minimum 6, wenn es gescheit ist 12
    > oder 24, jedoch im Minimum eine für jede Wohneinheit) laufen

    Bei uns wurde eine einzige Faser ins Haus angeschlossen und eine Faser als Ersatz.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwellenleiter#Grenzen_der_%C3%9Cbertragung

    Wie ich den Artikel verstehe reicht eine einzige Faser für 40Gbps bis zu 40km, unser PoP steht aber natürlich keine 40km weit entfernt. Zwischen den 30 Dörfern hier in der Region stehen nun 4 PoP und die weiteste Entfernung ist 6km schätze ich.

    Jeder im Anschlussgebiet kann einfach 1Gbps buchen was übrigens nicht bis zu sondern garantiert wird, was die Hardware in der Wohnung im Upload aber nicht schafft. Ich meine es wäre dann eine 1/0.5 Gbps Leitung.

    Allerdings als bei uns geworben wurde konnte man nur 100/100 wählen. Während der Ausbauphase kam dann 200/200 und dann 500/500 aber da es viele Menschen und Selbstständigen und Ingenieursbüros hier in den Dörfern gibt die 1000/500 brauchen hat man auch das mittlerweile hier im Angebot.

    Tja schade für die Telekom. Der Steuer zahlender Mittelstand sind die ersten die abhauen und einfach wegen der Selbstständigkeit hohe Datenraten brauchen die VDSL, Vectoring und weitere Techniken die nur schönes bis 100 Meter Entfernung versprechen nicht liefern können.

    Aber wer nicht investiert und ausbaut sondern sich primär um Stadtzentren bemüht wird die Rechnung so oder so bekommen und dann gehen die Kunden zur Konkurrenz die schon investiert.

    übrigens hier wurde alles ohne illegalen rechtswidrigen Subventionen durchgeführt! Das Thema Subventionen um bestimmte Investoren mit Steuergelder zu beglücken ist aus meiner Sicht rechtswidrig und begünstigt bzw. benachteiligt immer zumindest eine juristische Person und daher aus meiner Sicht ist keine einzige Subvention mit dem GG, wonach alle gleich zu behandeln sind und niemand bevor- oder benachteilt werden darf durch den Staat, vereinbar und somit rechtswidrig.

    Ich verstehe diese Auffassung teilen Gerichte in Europa nicht. Ich verstehe die Gerichte finden das Bevorteilen bzw. Benachteiligen von einzelnen Bürgern, Firmen, Investoren, usw. ganz im Einklang mit dem Grundgesetz was dies gerade verbietet, aber hey, nicht jeder muss sich an das GG Gesetz halten und Regierungen in Europa haben vor dem EU Gericht in Letzenburg schon mal öfter deswegen eine Schlappe erlitten und aus meiner Sicht werden sie das auch wenn die Subventionen dort mal verhandelt werden, denn EINER muss ja immer dafür zahlen und in der Regel gibt es dazu auch immer einer der gleichzeitig zahlt aber nicht die Vorteile davon hat und somit BENACHTEILIGT wird.

    Aber das ist wie ich verstehe eine sehr gefährliche Sachlage in Ländern der EU die Rechtmäßigkeit von Subventionen anzusprechen. Zu viele Millionen Bauern, NGO, Firmen, Kommunen, usw. leben davon und vermute auch deshalb wird Letzenburg sich damit wohl nie befassen.

  6. Re: Ganz einfache Lösung:

    Autor: Prokopfverbrauch 01.06.18 - 16:08

    Vinnie schrieb:

    >
    > Bei uns wurde eine einzige Faser ins Haus angeschlossen und eine Faser als
    > Ersatz.
    >
    > de.wikipedia.org#Grenzen_der_%C3%9Cbertragung
    >
    > Wie ich den Artikel verstehe reicht eine einzige Faser für 40Gbps bis zu
    > 40km, unser PoP steht aber natürlich keine 40km weit entfernt. Zwischen den
    > 30 Dörfern hier in der Region stehen nun 4 PoP und die weiteste Entfernung
    > ist 6km schätze ich.
    >

    Das ist denke ich etwas komplexer, das eine ist die Reichweite die man übertragen kann, ab welcher man optische neue Verstärker braucht. Die Bandbreite selber ist davon nicht direkt betroffen, eine klassische Dämpfung wie beim Kupfer gibt es kaum. Im Backbone bereich wird heutzutage schon ganz regulär 100 Gbit/s über eine Faser via Laser geleitet. Man brauch halt in gewissen Kilometerabständen optische Verstärker.

    Deshalb geht es hier nicht um Theorie, sondern eben was praktisch mit den verwendeten Glasfasern gemacht werden kann.

    > Jeder im Anschlussgebiet kann einfach 1Gbps buchen was übrigens nicht bis
    > zu sondern garantiert wird, was die Hardware in der Wohnung im Upload aber
    > nicht schafft. Ich meine es wäre dann eine 1/0.5 Gbps Leitung.
    >
    > Allerdings als bei uns geworben wurde konnte man nur 100/100 wählen.
    > Während der Ausbauphase kam dann 200/200 und dann 500/500 aber da es viele
    > Menschen und Selbstständigen und Ingenieursbüros hier in den Dörfern gibt
    > die 1000/500 brauchen hat man auch das mittlerweile hier im Angebot.

    Also ein Ingenieurbüro oder ein Selbstständiger brauch eigentlich selten 1000/500. Also versteh mich nicht falsch, ich bin immer für Glasfaserausbau, aber 1000/500 reicht denke ich für Unternehmen bis über 50 Mitarbeiter locker aus, es sei denn es gibt sehr viel Cloudbasierte Dienste mit Echtzeitanwendung. Natürlich, wenn es nicht soviel teurer als der 100er Tarif ist, kann man es ja mal sich gönnen.

    Bandbreite kannst du zu einem gewissen Grad kaum garantieren, auch bei reinen Glasfasernetzen kann und wird es zu Engpässen kommen, aber anscheinend ist da DG nicht zu knauserig.

    Un zu den Subventionen: Subventionen sind schon sinnvoll und notwendig, wenn der freie Markt eben eine Entwicklung erzielt die schlicht dem Wohle aller stark entgegenwirkt. Das ist Grundsatz der sozialen Marktwirtschaft und auch in den Gesätzen verankert (Stichwort Enteignung).

    Problematisch ist natürlich, dass es Unternehmen gibt, die sich auf Subventionen spezialisieren. Und ohne etwas zu unterstellen, wurde auch das groß beim Breitbandausbau gemacht. Rosinen weggepickt, unwirtschaftlicher Rest dann über direkte Subvention von den Kommunen dann doch ausgebaut. Da es auch keine Konkurrenz mehr gab, war die Subvention entsprechend hoch kalkuliert.

    Deswegen geht es hier ja nicht um Subvention von ISPs sonder das öffentliche Netze mit öffentlichem Geld errichtet werden, die ISPs agieren dann nur mit Diensten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.06.18 16:09 durch Prokopfverbrauch.

  7. Re: Lieber 2 Anbieter

    Autor: Faksimile 01.06.18 - 19:26

    Das bist Du doch heute bei der CuDA TAL auch. Die gehört nämlich im Regelfall der Telekom.

  8. Re: Ganz einfache Lösung:

    Autor: bombinho 02.06.18 - 20:05

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ein Ingenieurbüro oder ein Selbstständiger brauch eigentlich selten
    > 1000/500. Also versteh mich nicht falsch, ich bin immer für
    > Glasfaserausbau, aber 1000/500 reicht denke ich für Unternehmen bis über 50
    > Mitarbeiter locker aus, es sei denn es gibt sehr viel Cloudbasierte Dienste
    > mit Echtzeitanwendung. Natürlich, wenn es nicht soviel teurer als der 100er
    > Tarif ist, kann man es ja mal sich gönnen.

    Ich verstehe immer noch nicht, woher "braucht nicht" oder "braucht selten" kommt.
    Seit wann haben kleinere Betriebe keine Notwendigkeit, wirtschaftlich zu arbeiten und sind statt dessen als kuenstliche Kaffeekonsumenten anzusehen?
    Hast Du schon einmal die vielen Wartesekunden am Tag zusammengerechnet, die man auf Behoerdenportalen, Suchaschinen etc. verbringt, selbst mit 50 oder 100Mbps?
    Gerade kleinere Firmen haben keinen eigenen Serverpark, in dem saemtliche benoetigte Software aus Eigenentwicklung laeuft, welche aber trotzdem die Freigabe bekommen hat, mit Banken, Behoerden etc. direkt zu kommunizieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.06.18 20:06 durch bombinho.

  9. Re: Ganz einfache Lösung:

    Autor: Prokopfverbrauch 04.06.18 - 00:30

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prokopfverbrauch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ein Ingenieurbüro oder ein Selbstständiger brauch eigentlich
    > selten
    > > 1000/500. Also versteh mich nicht falsch, ich bin immer für
    > > Glasfaserausbau, aber 1000/500 reicht denke ich für Unternehmen bis über
    > 50
    > > Mitarbeiter locker aus, es sei denn es gibt sehr viel Cloudbasierte
    > Dienste
    > > mit Echtzeitanwendung. Natürlich, wenn es nicht soviel teurer als der
    > 100er
    > > Tarif ist, kann man es ja mal sich gönnen.
    >
    > Ich verstehe immer noch nicht, woher "braucht nicht" oder "braucht selten"
    > kommt.
    > Seit wann haben kleinere Betriebe keine Notwendigkeit, wirtschaftlich zu
    > arbeiten und sind statt dessen als kuenstliche Kaffeekonsumenten
    > anzusehen?

    Naja du sagst es eigentlich selbst, kleine Firmen müssen natürlich auch wirtschaftlich agieren. Von dem her zahlen sie keine 300 euro oder mehr im Monat, und je nachdem wo man is haben in der Vergangenheit solche Tarife (z.B. Gigabit symmetrisch für Gewerbe) in der Größenordnung soviel gekostet. Im Vergleich kann man bei DSL 50 mit Privatkundenvertrag so um die 30 euro kalkulieren. Das ist natürlich jetzt ein fiktiver Vergleich, aber hier zahlt man 270 Euro pro Monat mehr. Je nachdem wie der interne Stundensatz der Personen ist kann man das nur schwierig kalkulieren, aber da muss der effektive Zeitverlust schon bei 2 bis 4 Stunden sein, und das halte ich für kleine Mittelständler als fragwürdig.

    Wenn man das nicht "brauch" dann zahlt man das eben nicht. Brauchen ist natürlich ein so wachser Begriff, was brauch man schon? Ist man pro Telekom brauch ja fast niemand wirklich mehr als 100 Mbit/s. Aber das ist halt konservative Anti Glasfaser Politik, es geht ja auch darum was möglich ist mit mehr Bandbreite, wovon man gar nicht denken kann bisher, da die Bandbreite nicht da ist.


    > Hast Du schon einmal die vielen Wartesekunden am Tag zusammengerechnet, die
    > man auf Behoerdenportalen, Suchaschinen etc. verbringt, selbst mit 50 oder
    > 100Mbps?

    Ja aber sitzt du an deinem Platz und drehst dann Däumchen? In langen Wartezeiten, bei UP und Downloads in Clouds oder ähnliches kann man andere Dinge erledigen, es ist nicht direkt verlorene Arbeitszeit zwingend. Beim Browsen allein kann man mit 50/100 Mbit/s da hat man auch mit nem Gigabit kaum menschlich merkbare Vorteile, Behördenportale sind in der Regel auch keine echten Datenmonster. Die Rechnung ist natürlich immer abhängig von der Menge der Personen die aktiv in der Firma arbeitet, und wie online lastig das Geschäft wirklich ist.

    Versteh mich nicht falsch, ich bin pro Glas und weg von "mehr brauch doch keiner" aber man sollte auch realistisch bleiben, und wirklich kaum ein Selbständiger oder ein kleines Ing. Büro brauch 1000/500, es sei denn er hat sich bereits auf die Verbindung eingerichtet und benutzt Rechenzentren, thin clients oder so.

  10. Re: Ganz einfache Lösung:

    Autor: bombinho 05.06.18 - 00:10

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja du sagst es eigentlich selbst, kleine Firmen müssen natürlich auch
    > wirtschaftlich agieren. ...

    Je nach Anbieter wird ohnehin versucht, zu Businesstarifen zu noetigen.
    Insofern ist die Ersparnisfrage oft genug eher letztrangig.
    Dann darf es auch gerne eine dem Preis angepasste Bandbreite sein.
    Die restlichen Zusatzleistungen werden am liebsten verkauft, wenn man nicht liefern muss.

    > Wenn man das nicht "brauch" dann zahlt man das eben nicht. Brauchen ist
    > natürlich ein so wachser Begriff, was brauch man schon?
    Sehe ich genauso, selbst Oma Erna kann es brauchen und nutzen, wenn man die Fragestellung passend auslegt.

    > Ja aber sitzt du an deinem Platz und drehst dann Däumchen? In langen
    > Wartezeiten, bei UP und Downloads in Clouds oder ähnliches kann man andere
    > Dinge erledigen, es ist nicht direkt verlorene Arbeitszeit zwingend.

    Gerade bei Wartesekunden ist es oft genug nicht sinnvoll eine neue Taetigkeit anzufangen und sich derart aufzusplitten, dass mehr Zeit schlussendlich fuer die Organisation der Organisation aufgewendet wird. Auch das Aufstehen, weil man 30 Sekunden warten muss, um einen Kaffee zu machen oder sonstige Taetigkeiten einzuschieben, wird ueblicherweise in einer minutenlangen Unterbrechung resultieren mit anschliessend notwendiger Zeit, den vorherigen Punkt im Arbeitsfluss wieder zu erreichen.

    > Behördenportale sind in der Regel auch
    > keine echten Datenmonster. Die Rechnung ist natürlich immer abhängig von
    > der Menge der Personen die aktiv in der Firma arbeitet, und wie online
    > lastig das Geschäft wirklich ist.

    Gerade bei Behoerden ist die Uebermittlung und die anschliessende Kontrolluebermittlung etc. ein eklatant zaeher Prozess. X kleine Authentifizierungen, Handshakes etc. profitieren ungemein von schnellen Pings welche aber mit langsamen Leitungen gar nicht zu erreichen sind.

    > ... kaum ein
    > Selbständiger oder ein kleines Ing. Büro brauch 1000/500 ...

    Das ist eben Ansichtssache, brauchen im Sinne von, es geht nicht anders, dann hast Du recht, wohingegen brauchen im Sinne von, es hilft, den Arbeitsfluss stabil zu halten, definitiv ja.

    Aber du hast es ja schon selbst erwaehnt, "brauchen" ist sehr individuell, Kaffee, Tee, Zucker, Salz, eigentlich so ziemlich Alles, was man im Supermarkt kaufen kann, braucht kein Mensch (um zu ueberleben) oder aber eben so ziemlich Jeder, um in der Gesellschaft leben zu koennen, denn der arbeitstaetige Mensch hat keine Zeit, nach getaner Arbeit noch schnell einen selbstgejagten Hasen zum Abendbrot auf dem selbst entzuendeten Feuer mit selbstgesammelten Krautern und selbstgesammeltem Gemuese/Obst im selbstgebauten Heim aus selbst zusammengetragenen Steinen ... usw. zuzubereiten, das wuerde die Grundlagen unserer Gesellschaft atomisieren.

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