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Würde Unitymedia...

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  1. Würde Unitymedia...

    Autor: VHau 11.02.18 - 10:34

    ...mir die Kontrolle über meinen Teil des Netz auf ->einfache<- Art ermöglichen (ohne "schräge" Modem-Importe, die dann zusätzlich eigene Voice-over-IP Hardware nötig machen!), könnte ich mich für ein Produkt mit höherer Bitrate (momentan 70 MBit/s US, 5 MBit/s DS und Ping unter 10 ms, IPv4-only) durchaus erwärmen.

    Soll heißen, ich möchte meinen eigenen Router betreiben, also entweder ein reines Modem so wie jetzt mein Cisco EPC 3208, oder ein Gerät mit Bridge-Modus ->ohne Puma-Chipset-Bug<-.

    Die Connect-Box würde dies können, aber der Bridge-Modus wird dort nur mit Business-Vertrag freigeschaltet...

    Von anderen Wünschen wie z. B. nativer IP-v6 Unterstützung (Dual-Stack) und symmetrischerem US wage ich dann nur zu träumen ;-)

    Und die Tatsache, dass UM dies dann eventuell alles mit DOCSIS 3.1 ermöglichen will
    (wann?), aber bei mir vor Ort auf mehreren C-Linien (u. a. auch auf der wo ich angeschlossen bin...) seit weit über einem Jahr eine "Dauerstörung" im System führt und lustig die Dämpfung rauf und runter fährt weil sie den Ingress aus verkorksten Hausinstallationen von etlichen großen Wohnobjekten nicht in den Griff bekommen, ist für mich auch gerade gar kein Argument für einen Vertrag mit mehr als 100 MBit/s, weil ich nämlich regelmäßig mit Downtime "belohnt" werde.

    Versteht mich nicht falsch, alles in allem läuft mein Anschluss (wenn er denn läuft) immer (regelmäßig getestet) mit mehr als der im Vertrag (60/3) angegebenen Geschwindigkeit, da kann ich echt nicht meckern, liegt aber auch an meiner Wohnumgebung :-)

    Aber das Verhalten gegenüber Kunden ist im Laufe der Jahre deutlich "drückerhafter" geworden, und manche Erlebnisse in UM-Hotlines waren für mich als Kunde mit durchaus vorhandenem technischen Background einfach nur grauenvoll (aber einige waren auch durchaus gut).

    Der Fisch stinkt halt vom Kopf her, vielleicht sollte (unter anderem) Liberty Global mal seine "Politik" überdenken, aber da jetzt Vodafone wohl an einer Fusion/Übernahme interessiert ist, sehe ich eher noch schlimmere Szenarien am Horizont...
    Gruß,

    Volker

    Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst... ;-)

  2. Re: Würde Unitymedia...

    Autor: treefiddy 11.02.18 - 17:56

    Im unitymediaforum.de bestellen wir gerade technicolor tc4400. Docsis 3.1 fähig und ohne Intel Puma. Ja, eigene Voip Hardware wird notwendig.

  3. Re: Würde Unitymedia...

    Autor: VHau 12.02.18 - 05:58

    Ja, ich verfolge den Thread schon seit einiger Zeit (wer übernimmt im Schadensfall eigentlich die Gewährleistung/Garantie für das Modem und wie läuft dann die Abwicklung?!)...

    Aber wenn ich eigene Hardware betreibe (mein Vertrag gibt das her) muss ich mir bei (allen möglichen) technischen Problemen höchstwahrscheinlich anhören, dass es ja daran liegen könnte...

    Und es kostet Geld (ok, könnte ich mir leisten), zu den Kosten eines neuen Vertrags mit höheren Datenraten denn ich dann nach einer Kündigung bei der Rückgewinnungsabteilung "rausschlagen" würde, kämen eventuell/höchstwahrscheinlich auch noch 1 CAM und ein Vertrag für die HD-Option hinzu.

    Rechnen wir mal zusammen, TC 4400, VoIP Hardware, CAM & HD-Option.

    Dann habe ich immer noch kein natives IPv6/Dual Stack, sehr unsymmetrisches US/DS Verhältnis, Probleme auf meiner C-Linie und die Option auf "blöden" Support...

    Ich war zwischenzeitlich schon so angepi***, dass ich über einen Wechsel auf SAT-TV nachgedacht habe (die Voraussetzungen in meinem EFH sind durchaus günstig um dies technisch sauber und auch wirtschaftlich durchzuführen) und dazu einen Telekom-DSL Vertrag abschließe, würde sich bestimmt auch rechnen aber macht halt auch die Fassade an einer Seite (die ich nicht dauernd anschauen muss) auch nicht schöner...
    Gruß,

    Volker :-)

    Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst... ;-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.18 06:02 durch VHau.

  4. Re: Würde Unitymedia...

    Autor: m1777b 12.02.18 - 10:23

    DS Lite, mickriger Upload, Hardwarezwang, verlogener und inkompetenter Kundenservice bei Unitymedia sind die Hauptgründe, dass ich nun auf SAT-TV und VDSL umsteigen werde. Am Wochenende bereits die Kabel vom Dach in den Verteilerraum gezogen.

    Zumal wir eh kaum noch konventionelles TV zu Hause schauen. 21 Euro EFH-Kabelhausanschluss + 5 Euro HD-Option pro Monat sind für die paar Stunden Nachrichten und Dokus (meist noch ÖR) einfach viel zu viel Geld.

    Schaltung DSL erfolgt Ende des Monats, Unitymedia läuft bis Ende Mai. Ich teste jetzt 3 Monate VDSL, sofern die vertraglichen 100mbit annähernd geliefert werden können, lass ich die Kündigung bei UM wirksam werden, wenn nicht, ein Anruf bei der Hotline und alles läuft weiter wie bisher. Es ist es mir definitv wert, 3 Monate zwei Anbieter zu bezahlen, um die Gewissheit zu haben, dass es die richtige Entscheidung war, Unitymedia den Rücken zu kehren. Die Bielefelder Festnetznummer von UM (Kundenrückgewinnung) sollte man in der Fritzbox jedoch blocken, sonst hat man keine Ruhe mehr

    Trau dich Volker! Der Versuch UM den Rücken zu kehren, ist frei jeglichen Risikos! :-)

    Mark

  5. Re: Würde Unitymedia...

    Autor: VHau 13.02.18 - 06:15

    Hallo Mark :-)

    hat doch in meinem Fall nichts mit "trauen" zu tun...

    Auch die Telekom kann einen draufsetzen, das Produkt verspricht dann viel, liefert aber in der Praxis nur die Hälfte, ist schon vielen passiert.

    Und was Support angeht, lässt sich die Telekom den marginal besseren Support auch fürstlich bezahlen.

    Eine Schüssel auf dem Dach ist teuer (Blitzschutz) und hat im Gegensatz zu der an einer geeigneten Wand auch keinen signifikant höheren WAF (Women Acceptance Factor).

    Ich habe IPv4 und (im Moment) ein Cisco EPC 3208 (das ich wie meinen Augapfel hüte, ein neues Netzteil hatte ich mir schon organisiert bevor 2 Wochen später das originale ausfiel) sowie ein CAM mit HD-Option (ich nutze TV...), und die Leitung erfüllt mit ->reellen und dauerhaften<- Datenraten von 70/5 meine momentanen Bedürfnisse in ausreichender Weise für einen akzeptablen Preis.

    Bleibt halt noch die Dauerstörung auf der C-Linie, aber da ist UM ja auch hinterher und hat mir bereits zugesagt nach Behebung eine (hoffentlich mir angemessen erscheinende) Vergütung raus zu hauen.

    Also sehe ich ->im Moment<- noch nicht so recht den Sinn in einem Wechsel nur wegen IPv6/Dual Stack und symmetrischerem US/DS Verhältnis.

    Und ich habe auch schon sehr kompetente Supportmitarbeiter und Vor-Ort-Techniker erlebt, ich habe z. B. läuten hören dass UM ein Modem (und Angebotsmodell) für Leute wie mich momentan testet.
    Gruß,

    Volker

    Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst... ;-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 06:22 durch VHau.

  6. Re: Würde Unitymedia...

    Autor: m1777b 13.02.18 - 07:49

    Mein letzter Tarifwechsel war im Jahre 2013, daher bin ich auch noch einer der Bestandskunden, der noch mit einer Fritzbox 6360 einen echten IPv4-Anschluss besitzt. Ich wollte seit langem einen Tarifwechsel für mehr Bandbreite (UL) durchführen. Laut Auskunft der HL-Mitarbeiter wäre dies jedoch nur in Verbindung mit einer Umstellung auf DS-Lite möglich gewesen. Dies wurde mir in vier Telefonaten so bestätigt. Eine diesbezügliche, schriftliche Anfrage per Mail und eine per Brief wurden seitens UM nie beantwortet.

    Erst nachdem meine schriftliche Kündigung einging, habe ich die mündliche Zusage eines Kundenrückgewinners erhalten, dass man mir doch die IPv4-Adresse erhalten lassen könne. Ich bat hierfür, sowie um die angebotenen Topkonditionen, um ein schriftliches Angebot, welches ich dann unterzeichenen würde (Hintergrund ist der, dass bei meinem Kollegen die gleiche Situation vorlag, er nach der Umstellung des Vetrags doch auf DS Lite umgestellt wurde und seither nur noch über seinen Anwalt mit UM kommuniziert). Zumal es in meiner Vergangenheit schon einige Situationen gab, in denen das Vertrauensverhältnis grundsätzlich beschädigt wurde.

    Leider könne man mir weder die IPv4-Adresse, noch die Spezialkonditionen nicht schriftlich zusichern, daher wird das halt nichts mehr mit UM. Falls die Telekom nicht liefert, kann ich jederzeit zurück zu UM, dann aber gewiss in einen Business-Tarif.

    Selbstverständlich hatte ich in der Vergangenheit auch schon sehr gute Mitarbeiter am Telefon, die Tendenz ist jedoch fallend. Seit KabelBW von UM geschluckt wurde, ist zu erkennen, dass ein großteil der Kundenbetreuer outgesourced worden sind. Teilweise haben die nicht mal mehr Zugriff auf die Bestandsdaten. Von Technik überhaupt keine Ahnung.

    Für Leute wie du und ich ein Modem anzubieten habe ich vor zwei Jahren schon gehört, daran kann ich jedoch, insbesondere kurz vor der vermeintlichen Übernahme durch Vodafone, nicht mehr glauben.

    Höherer Upload mit DOCSIS 3.1? Keineswegs. Ein bekannter Techniker, der mal für UM gearbeitet hat, hat mir mitgeteilt, dass es, zumindest in Baden-Württemberg-Netz, auch dann keine nennenswerte UL-Steigerungen geben wird. Hintergrund ist der, dass die gesamte, im Boden liegende Technik (irgendwelche Filter), getauscht werden müsste. Das würde Jahre dauern und ist nur über Preiserhöhungen realisierbar. Gut, seit einigen Jahren gibts tatsächlich die jährliche Preiserhöhung :-)

    Ich habe nunmal das Glück, dass seit letztem Jahr bei uns im Ort via VDSL die 100/40 mbit angeboten werden, vor dem Breitbandausbau der Telekom waren es nur 6mbit. Da fiel die Wahl UM weiterhin zu ertragen, natürlich nicht schwer. Direkte Nachbarn, die bereits auf DSL laufen, erfreuen sich dank dem modernen Netz über konstante Leitungen mit den vertraglich zugesicherten Geschwindigkeiten. Da die Gemeinde gefühlt fast komplett bei UM unter Vertrag ist, geht in den Abendstunden und am Woende die UL-Rate oft konstant unter 1mbit. Kanns noch schlimmer werden? Ich hoffe doch nicht.

    Der mit Glasfaser angebundene DSLAM ist keine 100m von mir entfernt, daher bin ich sehr zuversichtlich, dass ich demnächst auch VDSL 35b bzw G.Fast erhalten könnte, auch wenn es derzeit bei mir keinen Grund für mehr DL gibt.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass UM deine Dauerstörung beheben kann.

    Gruß

    Mark

  7. Re: Würde Unitymedia...

    Autor: VHau 13.02.18 - 07:57

    Danke fürs Daumendrücken Mark, ich wünsche Dir auch dass es mit dem Umstieg besser läuft :-)

    Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst... ;-)

  8. Re: Würde Unitymedia...

    Autor: Faksimile 15.02.18 - 21:53

    m1777b schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    >
    > Der mit Glasfaser angebundene DSLAM ist keine 100m von mir entfernt, daher
    > bin ich sehr zuversichtlich, dass ich demnächst auch VDSL 35b bzw G.Fast
    > erhalten könnte, auch wenn es derzeit bei mir keinen Grund für mehr DL
    > gibt.
    >
    DSLAM sehen bedeutet nicht, auch dort angeschlossen zu sein. Die Leitungsführung der Post/Telekom ist manchmal etwas "unerwartet".

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