1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › DP-3T vs. PEPP-PT: Worum es im…

"nur von großen Cloudanbietern zu stemmen"

Helft uns, die neuen Foren besser zu machen! Unsere kleine Umfrage dauert nur wenige Sekunden!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "nur von großen Cloudanbietern zu stemmen"

    Autor: bentol 21.04.20 - 17:00

    "Ein solcher Service, inklusive Aufbau von TLS-Verbindungen, sei im Grunde nur von den großen Cloudanbietern wie Amazon, Google oder Microsoft zu stemmen."

    Das wären momentan deutschlandweit 2000 IDs am Tag. Es ist korrekt, dass diese enormen Datenmengen nur für die ganz großen Cloudanbieter stemmbar wären - vor allem, wenn man die IDs in Form von 4k-Videos überträgt. scnr.

  2. Re: "nur von großen Cloudanbietern zu stemmen"

    Autor: AllDayPiano 21.04.20 - 18:20

    Problem ist eher, dass alle Apps gleichzeitig abfragen, weil reudig programmiert, und das dann einer DDoS mit 40 Mio? Teilnehmern gleichkommt.

  3. Re: "nur von großen Cloudanbietern zu stemmen"

    Autor: stormfur 21.04.20 - 21:45

    Naja die Infizierten ID's sollen in beiden Fällen gepusht und nicht gepullt werden, soweit ich das verstehe. Im Server-Ansatz von PEPP-PT wird aber nur eine Verbindung zu den Kontaktpersonen hergestellt, im DP-3T Ansatz müssten alle Apps alle Infizierten ID's erhalten. Wenn man von einer hohen Nutzerzahl ausgeht, wie zum Beispiel die genannten 50 Millionen müsste also Stündlich eine Verbindung zu 50 Millionen Geräten hergestellt werden, wobei zuerst der Aufbau von 50 Millionen TLS Verbindungen ein "bisschen" Rechenleistung braucht und dann auch selbst bei guter Optimierung sehr schnell sehr viel Bandbreite benötigt wird.

    Das ganze über einen größeren Zeitraum zu verteilen wird vermutlich problematisch weil selbst kleine Zeitverzögerungen den ohnehin schon großen Lag zwischen dem Zeitpunkt zu dem Patient 0 Infektiös wird, der dann Positiv gestestet wird und dann die App-Nutzer Informiert werden (und sich sofort Isolieren) nur noch vergrößern. Da können selbst kleine Verzögerungen vermutlich dazu führen, dass die App weit davon entfernt wäre die Infektionsrate unter r=1 halten zu können, sobald eine Infektionskette erkannt wird.

  4. Re: "nur von großen Cloudanbietern zu stemmen"

    Autor: randfee 22.04.20 - 00:00

    ach was.... 2 Millionen Anfragen die Stunde (50 Millionen über 24h random verteilt) bekommt auch jeder deutsche Anbieter noch locker hin.... wir haben auch Leute und Firmen im Land für die das kein Neuland ist!
    Richtig verschlüsselt könnte man die IDs auch dezentral als torrent verteilen... das macht dann allerdings noch mehr overhead. lol

  5. Re: "nur von großen Cloudanbietern zu stemmen"

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 23.04.20 - 12:08

    randfee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ach was.... 2 Millionen Anfragen die Stunde (50 Millionen über 24h random
    > verteilt) bekommt auch jeder deutsche Anbieter noch locker hin....

    Mal zum Vergleich:

    Spiegel-Online verzeichnet pro Tag allein 20 Millionen "Unique User"-Zugriffe.
    Die Startseite von SPON ist etwa 2 MB groß (HTML, CSS, Bilder, Skripte)

    Da viele Besucher sicherlich mehrfach am Tag SPON aufrufen und auch ein oder zwei Artikel-Seiten klicken, kommt man da recht schnell auf die Größenordnung "50 Millionen Zugriffe".

    Quelle:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/324186/umfrage/besucher-von-spiegel-online/

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Indu-Sol GmbH, Schmölln
  2. LEICHT Küchen AG, Waldstetten
  3. ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Gießen, Kassel
  4. Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 17,49€
  2. 71,49€
  3. für PC, PS4/PS5, Xbox und Switch


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme